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prallesleben
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Betreff des Beitrags: Imada–Barranco Guarimiar–Targa–Alajero-Imada (Rother: Nr.9) Verfasst: 14.02.2007, 11:04 |
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Eine Wanderung, die mich durch ihre Vielfältigkeit und die fantastischen Aussichten sehr begeistert hat. Auch die Anforderung hat ein gutes Mittelmaß, es ist kein Spaziergang aber auch keine Klettertour.
Los ging’s in Imada, meiner Ansicht nach ein guter Anfang für diese Rundwanderung, da der Weg zunächst zwar einen sehr steinigen Camino entlang führt, aber weder steil noch ausgesetzt ist. Es geht über noch bewirtschaftete Terrassen, die gerade zu Mandelblütezeit sehr schön zu betrachten sind. Nach einiger Zeit kommt man an die Guarimiarschlucht. Dort wechselt die Landschaft von eher lieblichen Terrassenfeldern zu schroffen, rötlichen Felsen. Achtung: An dieser Stelle haben wir uns verlaufen, da der Wanderweg sich nach halblinks wendet und nicht den etwas schmaleren Weg geradeaus geht. Zur Orientierung kann man meist den Steinmännchen am Wegesrand folgen (bei uns war das entscheidende leider wohl vorher umgefallen). Der Weg führt mitten in der Felswand entlang in einem roten Felsband , ist jedoch ziemlich breit und gut zu begehen. Von dort aus hat man eine schöne Sicht auf die gegenüberliegende Felswand sowie in die Schlucht hinein auf die dortigen Orangenbäume und Ziegenställe.
Ist man erst einmal ganz unten in Guarimiar angekommen, muss man natürlich – ihr ahnt es schon – wieder hinauf! Der Weg dort hinauf ähnelt in seiner Beschaffung dem Weg von la Calera nach la Merica: Steinig, stetig ansteigend und mit vielen Kehren. Es lohnt sich! Die Aussicht ist einfach wunderbar, man sieht den Roque Agando, das Meer bei Playa de Santiago und den Weg nach Benchiigua. Endlich oben angekommen (Targa) geht man dann ein wenig bergauf/bergab durch Targa und Alajero zurück nach Imada (teils auf kleinen Caminos teils auf den wenig befahrenen Straßen). Ein netter Ausklang nach der Anstrengung des Aufstiegs.
Gut einzukehren ist dann in Alajero: Meson Clemente Wurde hier bereits schon vom Hausmeister gelobt.
Bald habe ich Bilder, dann stelle ich mal eins rein...
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la rana
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.02.2007, 11:46 |
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[center][schild=random fontcolor=000000 shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=1 nxu=42597629nx45687]Danke für die nette Beschreibung![/schild][/center]
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prallesleben
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.02.2007, 11:54 |
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Sagt Frau Wandermuffel persönlich?
Bitte! Ich freue mich immer so über den Reichtum der Natur auf La Gomera, dass ich das hier im Forum gerne etwas mehr zum Thema machen möchte.
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la rana
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.02.2007, 12:00 |
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prallesleben hat geschrieben: Sagt Frau Wandermuffel persönlich?
Ich bin das auch alles schon mal gelaufen, vor ca. ähem...äh, also ... Jahren :scheinheilig:
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Lee
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.02.2007, 12:19 |
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Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
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Schöne Tourenbeschreibung, prallesleben.
Diese Wanderung steht bei uns auch schon auf der Liste für den Mai.
Danke auch für den "Nichtverlauftipp", denn auch die Rother sind ja
nicht ganz fehlerlos.
Ich freu' mich schon auf das erste Mal, .... Gomera.
Lee
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gomerawanderer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.02.2007, 22:26 |
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| ...nicht mehr so ganz neu hier |
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Registriert: 14.11.2006, 20:56 Beiträge: 130 Wohnort: MeckPom
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Da hast Du ja was für die Vorfreude, Lee.
Wenn Ihr diese „Wanderung“ gehen wollt, habe ich einen Tippp:
Wenn Ihr im Aufstieg von Guarimiar nach Targa den letzten kleinen Pass überklettert habt, geht es auf einem schmalen Weg zur Asphaltstraße in Targa.
Diese Straße solltet Ihr, wenn die Zeit nicht allzu knapp wird, nach links gehen. Nach dem letzten mauerumgebenen Haus auf der rechten Seite, vor den Sendemasten, nach links über die aufgelassenen Felder bis zur Abbruchkante. Ein umfassender Blick in die Barracos de Guarimiar und de Benchijigua mit dem Roque Agando, da kann der Chip in der Digitalkamera nur so summen.
Zu Wanderführern: Sie sind alle subjektiv. Jeder spricht seine eigene Sprache. „Steil“ oder „ausgesetzt“ bedeutet bei Wolfsberger etwas anderes als bei Steuer.
Annette u, Klaus Wolfsperger (Rother) aktualisieren die Ausgaben. Mir gefällt nicht, dass sie manchmal trotz neuer Wegführung an ihren alten Beschreibungen festhalten, mit dem Hinweis, der alte Weg sei doch viel schöner als der neue. Kann man gut sagen, wenn man den alten aus Erfahrung kennt. Für einen Neuling ist das wenig hilfreich. Wir haben uns einmal in Los Manantiales halb dusselig gesucht.
Manchmal lohnt ein Blick auf die Homepage von Rother, hier unter Leserzuschriften, die Korrekturhinweise enthalten (können).
Ich selbst ziehe den Goldstadt-Wanderführer „La Gomera“ von Rüdiger Steuer - aktualisiert ebenfalls - vor. Er ist inzwischen selbst halber Gomero, überaus bergerfahren und seine Hinweise zu Weg und Steg empfinde ich als die besten.
Wenn es wirklich Euer „erstes Mal in Gomera“ ist, kann eine gute Vorbereitung nicht schaden. Wie gesagt, der Bco. De Guarimiar nicht keine „Wanderung“.
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Lee
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.02.2007, 22:54 |
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Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
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Danke für die Tipps, Gomerawanderer. Der Aussichtspunkt von dem Du
berichtest hört sich echt reizvoll an.
Die Leserzuschriften auf der Rotherseite hatte ich auch schon gelesen,
echt praktische Korrekturfunktion! Daraus haben wir schon mitbekommen,
das nicht mehr alle Touren so begehbar sind, wie von den Wolfspergers
beschrieben. Ich denke dass Sie nicht alle Touren bei der letzten Aktualisierung wieder abgegangen sind. Ansonsten kennen wir die La Palma Ausgabe von den Wolfsbergers und die ist absolute Klasse, mit der
sind wir blendend zurechtgekommen. Aber sie haben manchmal die Tendenz bei den Anforderungen und Gehzeiten zu untertreiben und ihr Gomeraführer scheint ein Paar Schwächen zu haben. Vielleicht besorg'
ich mir noch zusätzlich den Goldtstadt.
.. den letzten Satz haste irgendwie verhauen, ich weiss nicht was Du meinst? Wolltest Du sagen dass das keine Wanderung ist, sondern mehr?
Danke
Lee
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Lee
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.02.2007, 23:40 |
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Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
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@gomerawanderer
Also Du würdest die Tour eher bei den Schwarzen einordnen, oder?
...zur Not muß man dann halt umdrehen, falls man nicht mehr weiter mag.
Höhenschwindel könnte das Problem sein, wenn ich mir Fotos von der Tour
ansehe. Schaun mir mal... aber die Bilder sehen echt traumhaft aus!
Lee
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gomerawanderer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.02.2007, 10:29 |
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| ...nicht mehr so ganz neu hier |
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Registriert: 14.11.2006, 20:56 Beiträge: 130 Wohnort: MeckPom
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@ Lee,
in meiner Ausgabe vom Rother (allerdings die 1. Auflage 1997) i s t es auch eine schwarze Route.
Und auch Steuer sagt: schwierige Route, Alpine Wanderung! Nur für erfahrene und weitgehend schwindelfreie Bergwanderer!
Aber beschreibe mal dem Santo Padre Benedicto Dieciséis die Empfindungen bei einer Geburt und sage ihm: „So, Eure Heiligkeit, nun können Sie es auch!“
Es ist auch schwierig, aus der Ferne eine genau zutreffende und vom Empfänger auch so verstandene Beschreibung zu geben. Ein solcher Versuch hat am Wochenende auf Teneriffa erst sechs junge Leute das Leben gekostet.
Wir sind damals, da fingen die Jahreszahlen noch mit 1 an und eine schnelle Olso-Fähre gab es auch noch nicht, mit dem 7.30er Bus bis zur sogenannten Casa Olson gefahren. Das liegt 1332 hoch. Runter nach Imada ( 825 m). Am Abzweig des Aufstieges nach Targa sind es noch 300 m hoch, die Scharte bei Targa liegt bei 722 m. Nüchtern betrachtet sind es 1000 m runter und 420 m rauf.
Ich habe auf der Tour geschwitzt, und manchmal habe ich Blut geschwitzt. Ich bin Diabetiker (das wusste ich damals aber noch nicht), muss genau auf meine Einstellung achten und neige bereits bei der geringsten Unterzuckerung zur Vorstufe des Schwindels.
Und dann spielt sich alles im Kopf ab: da mag der Weg auch ruhig 2 m breit sein, es geht eben rechts von mir unendlich weit steil hoch und links noch viel unendlicher steil runter. Oft gibt es zur Talseite hin kleine Begrenzungen, die helfen, selbst wenn nur 20 cm hoch, psychologisch.
Für jemand, der diese Angst nicht hat, ist es bis auf die Anstrengung purer Genuss.
Ich aber war sehr froh, als ich in Targa über die Scharte kletterte. (Meine Frau hüpfte während des ganzen Weges wie ein Zicklein – sie ist aber auch Steinbock und kein Krebs.)
Trotzdem, es war die grandioseste Tour, die wir auf Gomera gemacht haben – und wir haben bis auf wenige (u.a. Argaga, El-Rejo-Stollen ((Platzangst)), Direktabstieg nach Taguluche) fast alle gemacht - auch wenn wir wegen der Fotografiererei bei Targa den Bus nach Playa de Santiago verpassten und die elende Straße bis dorthin runterlaufen und dann mit einem Taxi zur Degollade de Peraza fahren mussten, um den letzten Bus ins Valle zu bekommen. Die Garajonay-Fähre gab’s damals noch nicht.
(Übrigens war die Kamera kaputt, es kam Licht auf den Film, die ganzen Urlaubsdias haben einen blitzartigen hellen Streifen.)
Für uns noch 88 Tage! Dann kommt wieder der Schock beim Aeropuerto Reina Sofia und ein paar Stunden später die totale Entspannung.
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la rana
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.02.2007, 11:46 |
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gomerawanderer hat geschrieben:
und wir haben bis auf wenige (u.a. Argaga), fast alle gemacht
Sehr vernünftig!!!! 
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