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Orlando
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Betreff des Beitrags: Chipude – Alto de Garajonay – Chipude Verfasst: 01.03.2007, 13:34 |
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Von Chipude sind meine Liebste und ich diese aussichtsreiche Tour bei strahlender Sonne über Pavón und Igualero auf den höchsten Punkt der Insel und über Los Manantiales wieder zurück zum Ausgangspunkt gelaufen. Man kann eine ausführliche Wegbeschreibung im Rother-Wanderführer, 5. Auflage als Tour Nr. 16 nachlesen.
Der gemütliche Weg ist gut als Einstiegstour geeignet; es gibt nur einen kurzen, etwas steileren Abschnitt kurz nach Igualero in einem kleinen Kiefernwäldchen, das dafür durch wunderschön seidiges Licht belohnt. Auf dem Weg dorthin kann man wunderschöne Ausblicke bewundern: Auf die Fortaleza (auf die man einen kleinen Abstecher machen kann), ins Barrranco von Erque und Erquito. Das Auge wird so verwöhnt, dass uns die Aussicht vom Garajonay-Gipfel auf die Nachbarinseln El Hierro, La Palma und Tenerife (und es war ein klarer Tag) fast schon fade vorkam.
Der Rückweg über Los Manantiales ist deutlich kürzer, als der Hinweg und wartet mit weniger mit grandiosen Aussichten auf, führt einen jedoch durch liebliche Täler zurück nach Chipude.
Insgesamt sind wir diese Wanderung sehr gerne gegangen, vor allem weil sie so abwechslungsreich ist und nach fast jeder Kurve ein anderes Bild von der Insel zeigt. Wir haben vier Stunden gebraucht und dabei keine großen Pausen gemacht (auf dem Gipfel war es ziemlich frisch durch den Wind; Jacke nicht vergessen!). Zurück in Chipude waren wir angenehm erschöpft und haben uns in der Sonne einen frisch gepressten Orangensaft schmecken lassen.

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Annette
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.03.2007, 17:57 |
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Die Wanderung werd ich auf jeden Fall machen, ob mit ohne gestreiften Fisch. 
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Gomerapirat
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.03.2007, 19:43 |
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Registriert: 26.10.2006, 20:37 Beiträge: 2001 Wohnort: Ruhrpott
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Schade, das ich sowas verpasst habe!
Das ist ein Teil Gomeras, den ich noch überhaupt nicht kenne
und es noch gern sehen will.
Beim nächsten mal halt!
_________________ de corazon-desgarrador-despiadadamente Vivan los Piratas!
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Lee
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.03.2007, 22:14 |
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Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
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Muchas gracias, Orlando und Gomerawanderer.
Ich tendiere glaube ich auch zur Rothertour 16. Da scheint man wirklich
schöne Ausblicke auf den Inselsüden zu haben. Und vom Garajonay hat
man dann ja den Rundblick. Wie sieht es eigentlich Passatwolkenmäßig auf dem Gipfel aus.
Liegt das Gipfelplateau über diesen, auch wenn der Berg von unten Wolkenverhangen aussieht?
Ich liebe diese Wolkenansichten von oben.
Lee
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Gomerapirat
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.03.2007, 22:20 |
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Registriert: 26.10.2006, 20:37 Beiträge: 2001 Wohnort: Ruhrpott
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Da fällt mir ein Orlando; den Rother Reiseführer habe ich zuhause
liegen! Den hab ich mir am zweiten Tag sofort bei Claudio besorgt.
Da kann ich nun drin schmökern und mir ne Route fürs nächste mal
raussuchen.
_________________ de corazon-desgarrador-despiadadamente Vivan los Piratas!
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Orlando
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.03.2007, 22:24 |
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Lee hat geschrieben: Wie sieht es eigentlich Passatwolkenmäßig auf dem Gipfel aus. Liegt das Gipfelplateau über diesen, auch wenn der Berg von unten Wolkenverhangen aussieht? Ich liebe diese Wolkenansichten von oben. Darauf würde ich mich nicht verlassen. Ich stand da oben schon sowas von im Nebel. Hatte allerdings auch schon die Freude, über den Wolken zu sein.
Ich würde da oben immer nur bei gutem Wetter wandern. Immerhin besteht der Reiz der Wanderung aus den Panoramen beim Aufstieg. Die sind in der Bruma natürlich weg. Und außerdem ist es recht fade, stundenlang durch den Nebel zu seteigen...
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gomerawanderer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.03.2007, 22:51 |
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| ...nicht mehr so ganz neu hier |
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Registriert: 14.11.2006, 20:56 Beiträge: 130 Wohnort: MeckPom
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Zu der Sicht auf das „Mar de Nubes“ von oben:
So wie auf Teneriffa, teilweise auf La Palma (wie man sagt, noch nicht selbst erlebt), ist es nicht. Dafür ist La Gomera zu niedrig. Die Suppe, auf Teneriffa sagt man Panza del Burro (Eselsbauch), bildet sich ab 600 bis 1200 Metern Höhe und hat eine Stärke von bis zu 800 Metern. Die "Lehre" besagt, dass eine Oberkante des Wolkenmeeres nur dann entstehen kann, wenn die untere, kältere Luftschicht bis mindestens 1200 Metern aufsteigen und sich die obere wärmere Schicht drauflegen kann. Und das ist auf La Gomera nicht vielerorts. Deshalb kannst Du auf der Höhenstraße oder bei Chorros de Epina oder auch an den Roques sehen, wie von Norden her die Nebelsuppe sich über den Kamm schwingt und nach unten (Süden) saust.
Aber einen Blick von oben auf eine gleichend weiße Watteschicht wird es kaum geben können. Ausnahmen bestätigen auch hier vielleicht die Regel.
Orlandos Rat, gutes Wetter zu nutzen, stimmt. Aber: Was z.B. im Valle um 8.00 Uhr noch vielversprechend aussieht, kann ab Arure schon bedenklich stimmen. Ich habe nicht nur einmal am Garajonay erlebt, dass Wolken, nicht unbedingt am Gipfel aber z.T. so in der Umgebung, dass die Fortaeleza de Chipude nicht mehr auszumachen war, innerhalb einer halben Stunde verschwanden und herrlichste Sicht bis El Hiero herrschte.
Mach die 16er; die tollen Fotos stimmen gewiss ein.
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Orlando
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.03.2007, 23:02 |
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Du hast in allen Punkten durchaus recht, gomerawanderer. Vielleicht noch so viel: Im Vergleich zu anderen Touren wird diese bei plötzlichem Schlechtwetter nicht besinders gefährlich. Man kann sich kaunm verlaufen und alle Wege sind ausreichend breit und erfordern keine besondere Trittsicherheit.
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Lee
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.03.2007, 23:41 |
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Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
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@Gomerawanderer
Das "Mar de nubes" ist finde ich magisch. Das muss ich unbedingt auch mal
vom Teide aus sehen. Auf La Palma kann man es vom Nördlichen und
Östlichen Calderarand (2000-2400 Meter) und im Süden von der Cumbre
Vieja (1700-2000Meter) aus genießen. Man blickt dann auf die Cascada,
den Wolkenwasserfall, der über die niedrigere Cumbre Nueva (1400 M.)
schwappt, herab. Einfach Traumhaft.
Wäre glatt ein Grund 2 Tage abzuzwacken, sich ein Zimmer auf TF zu nehmen und mal die Seilbahn auf den Teide zu nehmen.
Mal schauen...
Aber auch von Gomera hab' ich schon absolut geniale, magische Wolkenfotos gesehen. Da mach ich mir keine Sorgen.
Allerdings sind Eure Tipps dann, denke ich für alle Wanderungen im
Inselinneren zu bedenken. Also am Besten Wandern, wenn keine
Passatwetterlage vorherrscht, oder?
Noch mal ein Dankeschön an Euch, man wird nicht in jedem Forum
so prompt und ausführlich beraten.
Lee
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gomerawanderer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 02.03.2007, 08:26 |
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| ...nicht mehr so ganz neu hier |
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Registriert: 14.11.2006, 20:56 Beiträge: 130 Wohnort: MeckPom
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Lee schreibt:
„Also am Besten Wandern, wenn keine Passatwetterlage vorherrscht, oder?“
Nö! Nordost-Passatwetterlage herrscht eigentlich fast immer. Beim Gegenteil, wenn der Sturm aus Südwesten kommt, Kerzen kaufen und im Hause bleibe. Und bei Südost, Calima, Bier im Hause haben und sich auch nicht rühren. Immer: Auf den meisten Strecken nicht wandern bei und nach Regen!
Ansonsten: Wie es „oben“ oder auf der Nordseite aussieht, kannst Du vom Valle aus ohnehin nicht ausmachen (es sei denn, man habe jahrelange ganzjährige Wettererfahrung oder jemand, den man auf der Nordseite mal eben anrufen und fragen kann). Immer Fleece und leichte Regen/Windjacke dabei haben. Ich hab, auch bei Sonnenschein, morgens z.B. oben bei Las Hayas und El Cerdado oder auf dem Weg zur Eta.S.Clara gefroren wie ein Schneider und Touren wegen des Windes abgebrochen.
So fantastisch es auf dem Teide auch ist: Von der Obergrenze der Wolken bist Du mindestens 16 km entfernt, da siehst Du unter Dir von beige über rot/braun bis schwarz die Lava, dann einen grünen Streifen Wald und ganz weit weg etwas weiß. Und das auch erst, nachdem Du vielleicht zwei Stunden oder mehr an der Teleferico angestanden hast.
Mein Tipp: Von Purto de la Cruz bis El Portillo mit dem Bus, dann über den Fortaleza-Sattel runter nach La Corona und El Lance, mit dem Bus wieder bis Puerto. Dann warst du drüber, drin und drunter.
Guten Rat bekommst Du, weil es außer den Comedians eben Leute gibt, die Gomera sehr sehr mögen.
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Lee
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 02.03.2007, 12:15 |
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Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
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"Also am Besten Wandern, wenn keine
Passatwetterlage vorherrscht, oder?"
War natürlich nicht ganz ernst gemeint von mir.
Wie sagte schon Cesar Manrique so schön:
"ALLEIN DAS KLIMA AUF DEN INSELN IST PURER LUXUS"
- und wer hat's erfunden, das Kanarenklima, die Schwei.. , nein der
Nordostpassat. Und dafür liebe ich Ihn!
Calima hab' ich zum Glück noch nicht erlebt,
stell' ich mir aber echt horrend vor.
Die Calimas kriegen ja zum Teil sogar Namen auf den Kanaren.
Einer hieß der "Ziegenenthörner"!
Das muss ich glaube ich nicht erleben.
Wir werden in Alojera wohnen. Da ist man ja schon näher an der Passatregion dran,
vielleicht kann man ja von dort schon ein bisschen
das Wanderwetter erorakeln. Schaun mir mal.
Teide: 2 Stunden, oder mehr anstehen, Nein Danke! Wird dieses mal
wohl sowieso nichts mit dem Teideabstecher. Die Zeit auf Gomera
erscheint mir beim ersten Inselbesuch zu kostbar, als das ich da etwas abzwacken möchte.
Lee
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