Unbeantwortete Themen | Aktive Themen
| Autor |
Nachricht |
|
Lee
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 17.01.2008, 21:42 |
|
Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
|
Michael1983 hat geschrieben: Hallihallo!
Meine Tourenplanung habe ich in den letzten Wochen mal ein wenig vorangetrieben. Dabei habe ich den Etappenplan noch einmal komplett umgeworfen. Wie auch schon gesagt wurde, lass ich den Inselsüden ein wenig außen vor und starte direkt ins Innere von Gomera. Von San Sebastian bin ich da auch über die Inselmitte und den Norden und Westen bis ins Valle Gran Rey gekommen. Nur vom Valle Gran Rey zurück nach San Sebastian habe ich noch nicht so dir richtigen Touren gefunden.
Vorläufiger Tourenplan:
Tag 1: Anreisetag Tag 2: San Sebastian - Degollada del Tanque Tag 3: Degollada del Tanque - Garajonay - Alto del Contadero - El Cedro - Hermigua Tag 4: Hermigua - Agulo - Las Rosas - Simancas - Tamargada - Vallehermoso Tag 5: Vallehermoso - Epina - Alojera Tag 6: Ruhetag in Alojera (mit Abstechern zu den Stränden an der Westküste) Tag 7: Alojera - Arure - La Merica - La Calera Tag 8: Ruhetag im Valle Gran Rey Tag 9: ? Tag 10: ? Tag 11: Abreisetag
(vielleicht werden es auch 12 Tage...)
Ich bin mir noch unschlüssig, wie wir aus dem Valle Gran Rey wieder zurück an die Ostküste nach San Sebastian kommen können. Man könnte von Vueltas bis Santiago ja sogar mit dem Boot fahren und dann von Santiago bis San Sebastian eine Küstenwanderung machen. Der Bootsfahrt würde ich aber lieber eine Wanderung Richtung Osten vorziehen. Was kann ich bloß tun?!?
Es wurde ja schon geschrieben, dass es Einkaufsmöglichkeiten genug gibt. Wie sieht es denn mit Trinkwasser aus? Muss ich einen Wasserfilter mitnehmen oder kommt man in den großen / kleinen Orten überall an Wasser heran? Ist das Leitungswasser trinkbar?
Offenes Feuer verboten = Gaskocher direkt zu Hause lassen???
Am Ende der ersten Etappe hatte ich vor, in der Hütte an der Degollada del Tanque zu übernachten. Im Reiseführer stand, dass die Hütte dort offen sei und auch als Notlager genutzt werden könne. Ist das wirklich so oder bekomme ich da mit den Nationalpark - Rangern Ärger?
Als Karte habe ich die Wanderkarte vom freytag & berndt - Verlag. Reicht die aus? Sollte ich mir noch eine andere in San Sebastian zulegen?
Entschuldigt, wenn das so viele Fragen auf einmal sind. Je näher der Urlaub rückt (Gott sei Dank), umso intensiver wird die Planung...
Hallo, Michael1983, schön wieder von Dir zu hören
Die Tourenplanung hört sich meiner Meinung nach ganz gut an.
Für die Freien Tage am Schluß würd ich mir den Barranco de Guarimiar und das Benchijiguatal vornehmen. Beides gehört zu den Inselhighlights.
Vorstellbar wäre z.B. auch diese Tour: Roque Agando - Benchijigua -Pastrana - Guarimiar - Imada.
Zu Deinem 4.Tag fällt mir noch ein, das diese Tour im Mittelteil sehr problematisch sein soll. Guck mal auf der Rotherseite nach, da steht, glaube ich, bei der Gomeraausgabe unter den Leserzuschriften was zu dieser Tour.
Zur Degollada del Tanque: Sie ist sehr verfallen! Wir haben sie uns allerdings nicht von innen angeguckt, denn der Ausblick auf die Roques war doch irgendwie spannender
Ich glaub' schon, das man darin pennen darf. Könnte aber auch sein, das es darin nicht so lecker aussieht
Karten: Da haben wir hier einen Spezialisten, den Gomerawanderer. Vielleicht mag der Dir dabei weiterhelfen.
Leitungswasser würd' ich auf Gomera eher nicht trinken! Kleine supermercados findest Du in fast jedem Ort und somit auch Wasser.
Filter vorsichtshalber mitnehmen. Ansonsten frag' Folko, der kennt sich in solchen Dingen garantiert besser aus 
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
gomerawanderer
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 18.01.2008, 11:24 |
|
 |
| ...nicht mehr so ganz neu hier |
 |
Registriert: 14.11.2006, 20:56 Beiträge: 130 Wohnort: MeckPom
|
Hallo, Michael1983,
bin erst heute morgen auf diesen Threat gestoßen. Will mich gerne mal damit befassen, denn die Strecken bin ich alle schon gegangen, manche mehrfach.
Zunächst das Einfachste: als wir das letzte Mal an der Degollada del Tanque waren (2005), sah die Hütte dort so aus
Der linke Teil verfallen, drinnen alles voller Steine und Ziegel. In der Mitte die Tür steht auf, doch "wie`s da drinnen aussieht, geht niemand was an". Der Boden war mal mit Kiefernnadeln ausgestreut, das Niveau aber kräftig mit anderem nicht immer organischen Material angehoben. Also, wir haben draußen schon mit einigen umherliegenden Kiefernwedeln erst kräftig Rastfähigkeit hergestellt. So sieht das eben aus, wenn "Wanderer" sich nicht benehmen und ihren Dreck wieder mit nach Hause nehmen können.
Aber man kann und darf da übernachten, es waren auch etliche Feuerstellen da, aber dazu würde ich, gerade in Bezug auf die Erfahrungen, die mit Waldbränden um La Laja herum gemacht wurden, lieber nicht raten. Du kommst dann ja später an dem Waldbranddenkmal am Roque de Agando vorbei.
Zum dritten Tag: Tut dat Nood? Nur Luftlinie gemessen 17 km, also: das Doppelte! Ich habe mal nur die Straße (TF713) vom Auftreffpunkt des Weges von der Degollada del Tanque bis zur Kreuzung Pajarito (ab da beginnt der Aufstieg zum Garajonay) gemessen, es sind entnervende 5,3 km, und ich weiß wovon ich rede, ich bin die schon in beiden Richtungen zu Fuß gegangen!
Also, der Camping "La Vista" ist auch ein schönes Tagesziel!
Hermigua - Vallehermoso. Wenn die Wolfspergers sagen: schware Tour, dann ist das eine schwarze Tour! Zur dortigen Begriffsdifinion: Wenn da steht: abschüssig, dann bedeutet das nicht geradeaus steil rauf oder runter, sondern der Weg ist in seiner Waagerechten eben nicht waagerecht, sondern kippt, manchmal sehr stark, nach einer Seite, hier meist nach rechts. Wenns dann dort noch etwas feucht ist, kommt im Norden öfter vor, dann ist "rutschig" schon sehr schöngefärbt. Und dann bei Euerm Gepäck, das ist ja wohl kein Tagesrucksacken, den Ihr gepackt habt.
Vallehermoso - Epina - Alojera. Viele Weg führen nach Rom, von Vollehermoso nach Epina bin ich 5 verschiedene gegangen. Mit dem Ziel Alojera würde ich den Weg über die Montaña blanca wählen, also den GR-132 und auf dem auch nach Alojera, obwohl die Variante über den PR-LG10,2 über Tazo auch nicht übel ist.
VGR - San Sebastian: nehmt den Bus, lasst Euch
a) bei "Casa Olsen" absetzen und steigt über Imada durch den Barranco de Guarimiar (wild-romantisch, Gepäck!) bis El Rumbazooder
b) bis zum Roque de Agando bringen und steigt dort über Benchijigua auf der linksne Barrancoseite (romantisch) bis Pastrana ab,
von dort jeweils mit einem Taxi die letzten 5 km Straße bis nach Playa de Santiago zurücklegen. Und ab Playa de Santiago das Garajonay-Dampferchen nach San Sebastian, dann wars ein schöner Abschluss.
Karten - Wanderführer Die immer wieder empfohlene Karte von Freytag & Berndt habe ich mir mal angesehen und nicht gekauft. Die Kompass-Karte ist mir zu sehr ungenau. Brauchbar ist die La Gomera Wanderkarte 1:35.000 von Goldstadt. Die oft gepiesenen 25.000er Karten zeigen viel, nur sehr wenig Wanderwege und haben manchmal Ortsbezeichnungen, die zumindest kein Einheimischer kennt.
Ich habe meine "eigenen" Karten, schicke Dir dazu eine PN.
Meine Erfahrung aus den letzten Jahren ist, dass nach der Beschilderung und Kennzeichnung der Wege nach dem GR/PR/SL/LG-System, auch auf den von Dir vorgesehenen Touren, ein gutes Zurechtfinden möglich ist (obwohl das Aufmalen von Streifen am Anfang und Ende eines Weges geradezu gigantomanische Züge annimmt und im Lauf des Weges immer dünner wird, da wünschte man sich hier und hier ein bestätigendes Zeichen). Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man jede Ecke "kennt". Auf Teneriffa möchte ich mein "System" aber auf keinen Fall missen.
Man soll aber auch Ausgaben der Karte mit den original eingezeichneten Wegen des GR/PR-Systems kaufen können. Mal die Leute vn Timah anmailen.
Bei den Wanderführern kann man sich auf den Rother eigentlich verlassen, auch wenn er in der 2007er Ausgabe immer noch von "einem der originellsten Restaurants der Insel, der von mächtigen Eukalyptusbäumen beschatteten Casa Efigenia (Bar-Restaurant La Montaña in Las Hayas" berichtet. Die wurden, ich glaube nach 2001, auf 5 Meter hohe dicke Stümpfe reduziert. Ich habe den Goldstadt-Wanderführer La Gomera von Rüdiger Steuer bevorzugt - und schleppe beide mit.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Michael1983
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 18.01.2008, 16:51 |
|
 |
| Neu hier |
 |
Registriert: 07.12.2007, 14:26 Beiträge: 12 Wohnort: Selfkant
|
Vielen Dank für die vielen weiteren Informationen über dieses tolle Eiland!!!!! Kann es kaum abwarten, dass es losgeht.
@ lee: Danke für die "Wasser - Infos", dann werden wir wohl schauen müssen, dass wir uns stets reichlich mit Wasser eindecken. Den Filter nehme ich dann zur Sicherheit mit. Sicher ist sicher!
@ gomerawanderer:
zu Tag 4: Darf ich das so verstehen, dass ich mir besser eine Alternativroute ausdenke für diesen Teil der Insel? Oder soll ich ihn einfach nur aufteilen?
zu Tag 3: Na ja, bei der Etappenfestlegung habe ich mich in erster Linie an die Stundenanzahl gehalten, die im Rother drinsteht. Da mir das nicht so lang erschien und die Strecke von Alto del Contadero bis Hermigua abwärts in 3,20 Stunden zu meistern sein soll, dachte ich mir, das Stück von der Degollada del Tanque noch mit hinzu zu nehmen. Wobei du sicherlich recht hast und man die Kilometer bei den Temperaturen nicht unterschätzen darf. Ich richte mich wohl zu sehr an meiner Tour in den schottischen Highlands letztes Jahr, da haben wir am Tag 20 - 25 km gemacht....hm....also doch besser nur bis El Cedro und dort campen? Und dann am nächsten Tag von El Cedro bis? a) Agulo? B) Las Rosas? c) Oder wie weit? Es fällt mir schwer, die Strecken abzuschätzen. Und dann von a), b) oder c) weiter in Richtung Vallehermoso, Epina und dann Alojera.... na ja, muss ich nochmal drüber nachdenken, aber danke für eure Tipps!
Nach Alojera hatte ich auch überlegt, wie du vorgeschlagen hast, an Montana Blanca vorbei zu wandern.
Die Alternativen für die Tourfortsetzung von VGR aus hören sich alle sehr gut an, eine davon wird es bestimmt letztlich auch sein.
Was die Übernachtung an der genannten Hütte angeht. Kann man da nicht doch ein Tarp nebenan aufstellen? Nur zum Drunterliegen. Spät aufbauen und früh wieder ab- und aufbrechen, dann stört das doch bestimmt niemanden? Ist doch fast so, als würde ich unter freiem Himmel schlafen...
na ja, ich plane mal weiter.... 
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
gomerawanderer
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 18.01.2008, 18:23 |
|
 |
| ...nicht mehr so ganz neu hier |
 |
Registriert: 14.11.2006, 20:56 Beiträge: 130 Wohnort: MeckPom
|
|
Ich war noch nicht in den schottischen Highlands, aber ich weiß, wie warm es auf La Gomera werden kann. Denk nur mal an Deinen Wasservorrat, den Du dann ja schon von San Sebastian hast anschleppen müssen. Und ich bin sicher, auch kein Rother-Mensch geht vom Alto de Contadero in 3 Stunden 20 Minuten nach Hermigua, wenn er vorher von der Degollada del Tanque zum Garajonay auf-und von dem bis zum Parkplatz Alto de Contadero abgestiegen ist. Mir wäre es zulang.
Ein Tarp aufstellen - wen sollte es stören. Wenn man in der Hütte nächtigen kann, dann auch sicherlich draußen. Aber vielleicht ist ja auch aufgeräumt !?!
Zu Hermigua - Vallehermoso mal so viel: Agulo ist ein Touristenort, einer "der am schönsten gelegenen Orte der Kanaren". Stimmt, aber nich von unten, prächtig nur von oben anzusehen. Durch den muss ich nicht ab Hermigua unten rum. Wenn man auf dem GR 132 bis Las Rosas bleibt, geht man den schlechten Stücken aus dem Weg.
Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen: Vom Valle mit Boot und Bus nach San Sebastian und bis Agulo, dort die "Rote Wand" hoch (Rother Tour 42), dann leider über Straßenstücke nach Las Rosas und weiter zum Roque Blanco und von dort zum Roque El Cano nach Vallehermoso. Ab da dann mit Bus und Schiff wieder zurück ins Valle.
Mir hat damals auch die Rumlauferei um Tamargada bis Vallehermoso nicht sehr gefallen. Manche Orte werden wegen ihres kulturellen Erbes z.B. "ursprünge kanarische Langhäuser" gepriesen und ich stand da und dachte: Und nu? Hätteste doch das Auto genommen (was allerdings damals, als die Küstenstraße im Norden noch nicht ausgebaut war, wirklich keine Freude gewesen ist).
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Lee
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 19.01.2008, 13:31 |
|
Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
|
Ich denke auch, das der 3. Tag etwas lang sein könnte.
Wie wär's denn vielleicht mit dieser Routenänderung?
Tag 3: Degollada del Tanque - Roque Agando - Benchijigua - Pastrana - Guarimiar
Tag 4: Guarimiar - Barranco de Guarimiar - Imada - Igualero - Garajonay
Tag : Garajonay - El Cedro - Hermigua
Vorsicht, übrigens, beim Abstieg von El Cedro nach Hermigua. Der Abstiegsweg ist zwar gut angelegt, aber teilweise relativ schmal und zumeist sehr steil! Bei nur leichter Nässe - und die hatten wir - erfordert der Weg gerade im Abstieg höchste Konzentration. Außerdem ist der Weg mit seinen, zum Teil, steilen Absätzen nichts für Sitzriesen.
Bei diesem Tourenplan hättest Du noch einen weiteren Ruhetag. Vielleicht wirst Du ihn brauchen...
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Michael1983
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.01.2008, 13:21 |
|
 |
| Neu hier |
 |
Registriert: 07.12.2007, 14:26 Beiträge: 12 Wohnort: Selfkant
|
gomerawanderer hat geschrieben: Ein Tarp aufstellen - wen sollte es stören. Wenn man in der Hütte nächtigen kann, dann auch sicherlich draußen. Aber vielleicht ist ja auch aufgeräumt !?!
Es wurde ja schon erwähnt, dass das Wildzelten auf der Insel verboten ist und sanktioniert wird. Deswegen hatte ich das erwähnt. Würde das Tarp gerne mit nach Gomera nehmen und die ein oder andere Nacht im Freien übernachten. Spät aufbauen und früh wieder abbrechen dürfte doch keinen stören.
@ Folko: Ihr habt insgesamt dreimal unter'm Tarp übernachtet. Das ging ohne Probleme? Habt ihr vorher jemanden gefragt? Oder erst in der Dunkelheit aufgebaut und morgens früh los?
Was Tag 3 angeht, habt ihr mich überzeugt!  Die Etappenvorschläge von Dir, Lee, hören sich wirklich gut an. Bin die auf meiner Karte mal nachgegangen und habe mir im Netz mal einiges über die Orte durchgelesen. Ich glaube, dieser südliche Abstecher lohnt sich ja total! :-) Danke für den Tipp. Hab ich schon mit eingebaut. An den jeweiligen Zielorten Guarimiar und Garajonay, gibt es dort Unterkunftsmöglichkeiten? Kann man die Wasservorräte auffüllen?
Folko berichtete, dass es in San Sebastian im Supermarkt Gaskartuschen (Stechkartuschen?) gibt. Hoffe, das ist immer noch so? Oder hat jemand einen anderen Tipp?
Leute, ich kann es gar nicht abwarten, mich in den Flieger zu setzen. Oftmals sitze ich hier Stunden vor dem Rechner und bin schon ganz versunken in der Inselwelt Gomeras. 
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
la rana
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.01.2008, 13:38 |
|
|
|
|
Gaskartuschen ist überhaupt kein Problem, auch im Valle Gran Rey nicht.
Auf dem Garajonay übernachten geht garnicht!
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Michael1983
|
Betreff des Beitrags: bzgl. Garajonay Verfasst: 23.01.2008, 13:42 |
|
 |
| Neu hier |
 |
Registriert: 07.12.2007, 14:26 Beiträge: 12 Wohnort: Selfkant
|
|
...hatte ich mir fast schon gedacht. Gibt es denn in der Nähe Unterkunftsmöglichkeiten? Oder müsste ich dann wieder zurück nach Igualero? Oder weiter nach Pajarito?
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
gomerawanderer
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.01.2008, 17:48 |
|
 |
| ...nicht mehr so ganz neu hier |
 |
Registriert: 14.11.2006, 20:56 Beiträge: 130 Wohnort: MeckPom
|
|
Ich will keine Illusionen rauben: Pajarito ist eine Straßenkreuzung mit einem schönen Parkplatz für Autowanderer. Mit ganz viel Mut könnte man sich da in die Büsche schlagen, teilweise ebener Grund unter hohen Kiefern, klar, ist verboten, aber sonst.....
In Igualero sind bewohnte Häuser; wie es mit Übernachtungsmöglickeiten aussieht? Mal bei einem Bauern fragen, ob Du Dein Tarp aufstellen kannst.
Ich habe gelesen, [Izabella Gawin: Insel Gomera, Reise-Know-How-Verlag, halte ich für den besten Inselführer] dass müde Wanderer (das wirst Du sein!) in der Bar Arcilia bei Señora Arcilia stets (????) ein einfaches Quartier finden sollen. Die Bar ist in Imada, das sind vom Garajonay-Gipfel locker 1 1/2 Stunden! Telefon-Nr. der Bar Arcilia 922 89 53 95. Da gibts auch was einfaches (kalt) zu essen.
L e r n t .... e t w a s.... S p a n i s c h
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Lee
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.01.2008, 23:10 |
|
Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
|
|
Zum Wasser: In Benchijigua (fast unbewohnt) gibt es ein kleines, zauberhaft gelegenes Staubecken. Dort könnte Dein Filter zum Einsatz kommen. Pastrana ist ein kleiner Weiler und hat meines Wissens keinen Supermercado. Du könntest dort aber bestimmt die Einwohner um Wasser bitten. Guarimiar ist ein verlassener Weiler.
Du könntest also in La Laja, Benchijigua, Pastrana? und Imada nachtanken.
Zum Pennen: Pajarito würd' ich auch von abraten. Auf dem Garajonay ist echt heikel. Also vielleicht wirklich in Igualero. Man geht von dort ca. 1 Stunde zum Garajonay hoch. Würde damit eine längere Tageswanderung nach Hermigua bedeuten. Aber zu schaffen. Ansonsten bleibt ja noch der Camping vom El Cedro.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Michael1983
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.01.2008, 10:44 |
|
 |
| Neu hier |
 |
Registriert: 07.12.2007, 14:26 Beiträge: 12 Wohnort: Selfkant
|
|
Also das mit den Übernachtungen kriegen wir schon irgendwie hin. Vielleicht können wir ja wirklich irgendwo noch unser Tarp aufstellen bei einem Bauern.
Das mit dem Spanisch lernen ist sicherlich sinnvoll. Hätte ich auch richtig Lust drauf! Da ich auf die Schnelle jedoch keinen VHS - Kurs mehr machen kann, hat jemand Tipps (Bücher? Lern-CD?)...
Die letzten Vorschläge rund um den Garajonay habe ich jetzt mit in den Etappenplan eingebaut. Stellt sich mir nur noch die Frage, wo sich vielleicht noch ein weiterer Ruhetag lohnt. In Igualero oder in Hermigua?
Ansonsten denke ich zur Zeit über den Rückweg vom VGR nach San Sebastian nach. Die Vorschläge vom gomerawanderer waren gut, wobei ich die Strecken dann auf dem Weg von der Degollada del Tanque teilweise schon gelaufen bin. Was haltet ihr denn davon, für ein paar Euro von La Vueltas mit der Fähre nach Santiago überzusetzen und von dort aus Richtung San Sebastian weiter zu wandern?
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Lee
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.01.2008, 12:11 |
|
Registriert: 08.01.2007, 00:20 Beiträge: 0
|
Michael1983 hat geschrieben: Also das mit den Übernachtungen kriegen wir schon irgendwie hin. Vielleicht können wir ja wirklich irgendwo noch unser Tarp aufstellen bei einem Bauern.
Das mit dem Spanisch lernen ist sicherlich sinnvoll. Hätte ich auch richtig Lust drauf! Da ich auf die Schnelle jedoch keinen VHS - Kurs mehr machen kann, hat jemand Tipps (Bücher? Lern-CD?)...
Die letzten Vorschläge rund um den Garajonay habe ich jetzt mit in den Etappenplan eingebaut. Stellt sich mir nur noch die Frage, wo sich vielleicht noch ein weiterer Ruhetag lohnt. In Igualero oder in Hermigua? Ansonsten denke ich zur Zeit über den Rückweg vom VGR nach San Sebastian nach. Die Vorschläge vom gomerawanderer waren gut, wobei ich die Strecken dann auf dem Weg von der Degollada del Tanque teilweise schon gelaufen bin. Was haltet ihr denn davon, für ein paar Euro von La Vueltas mit der Fähre nach Santiago überzusetzen und von dort aus Richtung San Sebastian weiter zu wandern?
Den weiteren Ruhetag würde ich in Hermigua einlegen. Für mich persönlich, das schönste Tal der Insel, wenn das Wetter mitspielt  Von dort könntest Du auch einen kleinen Abstecher (vielleicht trampen?) zur Playa de la Caleta machen. Ist eine zauberhafte kleine Badebucht mit netter Gastro. In Igualero kannst Du echt nur in die Berge starren, und davon wirst Du während Deiner Tour genug sehen...
Rückfahrt: Vom Valle direkt nach Teneriffa. Was willst Du denn noch alles erwandern in Deinen ca. 11 Tagen....
.... und Du wirst wahrscheinlich eh wiederkommen 
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
gomerawanderer
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 25.01.2008, 13:33 |
|
 |
| ...nicht mehr so ganz neu hier |
 |
Registriert: 14.11.2006, 20:56 Beiträge: 130 Wohnort: MeckPom
|
Lee hat geschrieben: Den weiteren Ruhetag würde ich in Hermigua einlegen....... In Igualero kannst Du echt nur in die Berge starren, und davon wirst Du während Deiner Tour genug sehen... Rückfahrt: Vom Valle direkt nach Teneriffa. Was willst Du denn noch alles erwandern in Deinen ca. 11 Tagen.... .... und Du wirst wahrscheinlich eh wiederkommen 
Vollste Zustimmung. Lies mal auf S.56 bei den Wolfspergers: Sehr heiß, kein Schatten. Das stimmt. Ich hatte da mal bedeckten Himmel, aber bei Sonne?
Spart Euch das lieber für ein nächstes Mal auf und stellt es dann an den Anfang des Urlaubes.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Michael1983
|
Betreff des Beitrags: Re: Inselwanderung 2008 Verfasst: 21.04.2008, 16:14 |
|
 |
| Neu hier |
 |
Registriert: 07.12.2007, 14:26 Beiträge: 12 Wohnort: Selfkant
|
|
Hallöchen!
Puuh....endlich habe ich es auch nochmal geschafft, hier ins Forum zu gelangen.
Leider muss ich an dieser Stelle mitteilen, dass unsere schon fast fertig geplante und ausgearbeitete Tour nach Gomera auf nächstes Jahr verschoben werden muss. Aus beruflichen Gründen haben wir die Urlaubsplanung nicht so hinbekommen, wie wir uns das gewünscht haben, so dass letztlich nur eine freie Woche im Juli herausgekommen ist. Für eine Woche nach Gomera, abzüglich An- und Abreise also fünf Tage, das war uns zu schade / kurz für diese tolle Insel. Daher werden wir diese eine freie Woche im Sommer die Serra Tramuntana auf Mallorca ansteuern und dort ein wenig wandern. Unsere Pläne werden wir aber für nächstes Jahr beibehalten, hoffentlich ändert sich nicht allzu viel...
An dieser Stelle trotzdem ein großes Dankeschön an alle, die mir in den letzten Monaten soviele Tipps für unsere Tourenplanung gegeben haben! Wir werden diese dann nächstes Jahr sicherlich gut gebrauchen können!
|
|
| Nach oben |
|
 |
Wer ist online? |
0 Mitglieder |
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|

|