Reisebericht:
Tag 1
Abflug und Ankunft
Morgens um 04:00 Uhr aus dem Bett, frisch gemacht, Koffer unter den Arm geklemmt und los. Der erste Schock direkt vor der Haustür! Es hatte über Nacht geschneit. 4 cm Neuschnee!
Besser kann man seinen Urlaub eigentlich nicht planen.
Per Auto Richtung Flughafen Dortmund. Schritttempo war angesagt, da ein richtiger Schneesturm aufzog.
Endlich angekommen, sofort zum Check In und ab in Richtung Flieger. Alle an Bord und ich sag noch „Lasst uns bloß schnell abheben, sonst kommen wir auch noch in den Schneesturm“, denn bis dahin hatte dieser den Flughafen noch nicht erreicht.
Zu früh gefreut, zu spät gesagt. Der Sturm war schneller. Fazit: Bis um 08:00 Uhr standen wir an der Rollbahn und unser Flieger musste mehrmals enteist werden.
Dann der Flug. Erstklassige Sicht, kaum dass wir Deutschlands Grenzen hinter uns hatten, saubere Fenster, toller Service an Bord.
Ankunft auf Teneriffa bei leichter Bewölkung, 19 Grad. Nach Koffererhalt zum Ausgang, etwa 20 min gewartet, ein Pärchen kennen gelernt, mit gleichem Ziel. Taxikosten halbiert.
An dieser Stelle einen netten Gruß an Jörg und Lisa!!!!!
Gut zwei Stunden Wartezeit auf die Fähre mit Dorada vom Fass verkürzt, dann die schunkelnde Überfahrt. Einfach Klasse, so mit den Wellen mitgehen zu können.
Ankunft im Valle GR. Empfangskomitee stand bereit. Auf zur Unterkunft, Koffer auspacken, Schuhe wechseln und ab zur ersten Begehung der Insel. Treffpunkt im Casa Simon.
Nach einem lecker Essen ging es gegen 00:00 Uhr zurück zur Unterkunft. Beine hoch, auf der Couch ausstrecken, entspannen.
Nach mehrmaligem kurzzeitigen Einnicken ab ins Bett. Der Tag war gelaufen
Tag 2
Erster Rundgang
Frisch und gut gelaunt am nächsten Morgen um 08:00 Uhr aus den Federn, zwei Tassen Kaffee zum Frühstück und los. Erst einmal in Richtung Playa de Ingles. Immer weiter am Strand entlang, über Stock und Stein, bis die Steilwand mit der Wasseroberfläche verschmolz,
Einen Versuch doch noch weiter zu kommen, und zwar bergauf, nach reiflicher Überlegung und den Warnungen der Kollegen im Ohr rechtzeitig abgebrochen (auch die Ecken, an denen ich mich festhalten wollte).
Also am Wasser entlang zurück bis kurz vor der Playa. Dann kurz über die Straßen bis zum Strand. Wieder am Wasser entlang bis Vueltas und dort sofort den ersten Supermercado gestürmt. Durst und eine drohende Blindheit abwehren.
Nachdem ich eine halbwegs annehmbare Sonnenbrille gefunden hatte (auf den Gläsern steht „LOVE ME“) besserten sich die Sichtverhältnisse enorm und nach einem kühlen Döschen Dorada, legte sich auch der Durst. Teilweise.
Also, auf in Richtung Hafen, an der Promenade vorbei bis zur Schweinebucht. Da dort nichts mehr los ist, schnellstens zurück.
Eine Besichtigung von Borbalan angeschlossen, endete die 1. Etappe wieder an der Casa Simon. Durst löschen. Ausruhen.
Später,. bei einer Einkaufstour mit dem Sven, lief uns die Frau vom Richard, Andrea, vom Gymnasio über den Weg.
Nach einem kurzen Gespräch habe ich mich direkt für den nächsten Tag bei ihr angemeldet, um meine Fitness im Urlaub aufrecht zu erhalten.
Nachmittags ging es zurück zur Playa in Richtung Apartemento. Buch raus, ein paar Stündchen lesen.
Gegen Abend wieder zu Fuß nach Borbalan, Jörg und Lisa suchen. Leider waren die Beiden nicht anzutreffen.
Also, weiter zur Casa Simon. Dort die nächsten netten Leute (Gomerawanderer aus Deutschland, nicht zu verwechseln mit dem Gomerawander!) kennen gelernt und wiederum gegen 00:00 Uhr zurück zum Apartemento.
Der Rest: siehe oben.
Tag 3
Erster Besuch im Gymnasio
Um acht Uhr raus aus den Federn, Kaffe, Brötchen und los. Nach kurzer Einweisung durch Richard ordentlich Gewichte gestemmt.
Spezialdröhnung beim Sven abgeholt (Gomerabananen, Palmenhonig, Erdnüsse, ein Löffel Zucker und einen Liter Milch).
Ran an den PC und mal eben die ersten „Reiseberichte“ verfasst.
Natürlich unter anderem Login, da ich ja schließlich inkognito auf der Insel bin. Na gut, ich gebe zu, ich habe auch mein Passwort vergessen. Wann braucht man das denn auch schon, wenn man zu Hause an seinem PC sitzt!?
Danach ging es wieder los. Lesen, Sonnenbaden und im Meer liegen oder andersherum.
Tag 4
.
Morgens raus, wieder einmal von La Playa in Richtung Gzmnasio gelaufen.
Anderthalb Stunden Training, ein paar Fotos geschossen, die ich später noch einstellen werde, und ab zu meinem Spezialgetränk.
Dort angekommen die erste Überraschung. Der Sven stand schon bereit um mit mir wandern zu gehen.
Ab ins Auto, via Vallehermoso in Richtung Castillo del Mar. Oben auf der Höhe raus aus dem Auto und den Rest gewandert. Schweißnass unten angekommen, sahen wir uns der Gewalt des Meeres ausgesetzt. Meterhohe Brecher klatschten an die Steinquader und die aufstiebende Gischt hatte bereits die ganze Straße unter Wasser gesetzt.
Im Laufschritt durch die salzigen Regenschauer, frohen Mutes auf ein Gläschen Bier, zum Castillo hin. OOOOOOOH welch eine Enttäuschung! Seit Anfang Februar geänderte Öffnungszeiten. Ab sofort gilt: Dienstag und Mittwoch Ruhetag. Pech.
Also, zurück durch den Gischttunnel, kurze Pause zum Fotos schießen
(sind hiermit gepostet) und zur gegenüberliegenden Tränke.
Diese beiden Bilder sind gleichzeitig geschossen worden! Dort dann ein paar nette Leute kennen gelernt, zusammen ein paar Dorada geschlürft, die Bekanntschaft von den Grünen und den Blauen gemacht, die dort ebenfalls ein paar Getränke zu sich nehmen wollten und weiter ging es den ganzen Weg zurück bergauf zum Auto.
Auf der Rückfahrt noch ein paar tolle Fotos für das Gomeraquiz geschossen, etwa eine halbe Stunde vor einer Baustelle gestanden und gegen 17:00 Uhr waren wir wieder vor Ort.
Auf dem Weg zu meinem Apartemento habe ich die Bekannten von der Anreise getroffen.
Nach kurzem Small talk, mehr war nicht mehr drin, aufs Zimmer zum Ausruhen.
Ab 20:00 Uhr wieder auf den Beinen, der Karneval ruft. Aber am Hafen nichts von all den Leuten zu sehen, mit denen ich mich verabredet hatte. Na klar, wie denn auch- war ja alles schwarz vor Menschen.
Nachts zurück ins Apartemento, flachlegen. Der Tag war hart.
Wie hart er wirklich war, lest ihr bitte nach bei Tag 5.
Tag 5
Der Wecker dröhnt, mein Kopf auch. Mist! Nichts getrunken, nichts geraucht und trotzdem voll neben der Spur.
Gomera Grippe hat zugeschlagen. Kein Licht, kein Lärm. Alles ist irgendwie zuviel. Ist mir auch noch nie passiert.
Tag 6
Tabletten besorgt (ging nicht mehr anders) und Matratzenhorchdienst.
Abends kurz an den Rechner und wieder hinlegen. Wird schon wieder.