Neulich im valle 2, Juanitas Bericht hat mich inspiriert, ich hatte den Bericht schon vor tagen geschrieben, fand ihn aber zu unlustig und hart, und hab ihn heute überarbeitet.
Nemo
Wir waren inzwischen 24 Stunden auf den Beinen, zwischendurch mal betrunken

, glücklich in unserem App angekommen, leider sah das im Internet größer aus, und viel mehr leider war die magere und auch schlechte Küchenausstattung. Aber egal, wir sind dann erstmal runter nach la playa, und haben im yaya gegessen. Das yaya ausgesucht, da wir so fertig waren, auf Grundbedürfnisse reduziert und jeder gourmetschnickschnack voll verschwendet gewesen wäre. Ich hab dann traditionsbewusst wie ich bin, pechuga de pollo empanada gegessen, hab ich da kennengelernt, kein kulinarischer Hochgenuss, aber ich hatte diese Form der Zubereitung im yaya kennengelernt und mit mojo schmeckts!!!!
Dösend hingen wir auf unseren Stühlen, zwar drinnen aber direkt an der Kante nach draussen, und sahen wie ein blonder „Jüngling“, mit nacktem Oberkörper und einer Jeans, die auch ohne Inhalt durchaus Stehvermögen hatte

, sich vor den Gästen aufbaute, „hi ich bin der ......“, auf deutsch natürlich, waren ja vielleicht alles deutsche Touris, „und das ist ......, der begleitet mich auf dem didgeridoo(weiss nicht ob korrekt geschrieben), und dann fing er an einen Kegel, mit einem Seil das an 2 Stöcken hing(weiss nicht wie das heisst), in die Luft zu schmeissen, mit dem Seil aufzufangen, zu rollen, es hinter dem Rücken rollen, durch die Beine usw, dazu das dumpfe schwirrende Geräusch (Musik wär jetzt zuviel) des didgeridoos.
So war der Plan...., leider fiel im alle 20 Sek der Kegel runter, der rollte hierhin oder dort, aber stoisch, wie er war, sammelte er den Kegel auf und fing wieder von vorne an.
Das ging dann locker ne halbe Stunde so weiter, meine Schwester und ich tranken lecker Bierchen, und staarten stumpf auf diese wirkliche Schauspiel

, Ich neige ja zum „fremdschämen“ aber selbst dazu war ich zu fertig.Der d....spieler brummte munter vor sich hin, welcome la playa!!!!!!!
Ich dachte schläfrig an
früher, vor Jahren kam gegen Abend immer ein „Trommler“ an den playa ingles, setzte sich oberhalb in die Steine und fing dann inspiriert von ???????????
an zu trommeln, hörte alle 30 sek auf um dann wieder neu zu beginnen?Häh?( wie die fröschin sagen würde), warum lernen die das vorher nicht ein bischen, und nerven dann alle die einfach nur den Sonnenuntergang, oder essen wollen, sinierte ich im yaya vor mich hin,als noch eindeutig verspannte Touristin.
Was trommeln und didgeridoo und überhaupt das allgemeine Lernen von Instrumenten und sie dann unschuldigen Ohren vorzududeln angeht, gibt’s ja schon einen sehr guten Bericht auf der Internetseite vom la paloma reisebüro, die hat das so gut beschrieben, das kann ich nicht besser und belass es dabei.
Irgendwann hatte der „Jüngling“ ein Einsehen oder Mitleid(?), wahrscheinlich eher keinen Bock mehr und ging dann mit nem Hut rum...........
Wir dackelten dann auch nach Hause, nach dem Essen und der jarras) war dann der Tiefpunkt nicht mehr zu ignorieren.
In den nächsten 2 Wochen hab ich dann mitbekommen, das es (noch) schlimmer kommen kann, der „Jüngling“ schmiss immer noch die Kegel durch die Gegend, der Didgiman, schauderte noch vielen den Rücken runter, aber dann die Steigerung !!, ein Gitarrenspieler

mit deutschen flowerpower Songs im Gepäck schallte über die Promenade in la playa, politsongs bis die Schwarrte kracht, und da auf deutsch, auch kein Entkommen!!!!!!!!! Dazu aus dem el fotografo noch geh in dich Gitarren oder Folkmusik, uiiiii, grusel.....bis dann, und das fand ich cool, über dem fotografo eine pubertierendes
einheimisches Mädchen ihren CD-Player und die Boxen auf den Balkon stellte und dann (!)
„let the music play“, einen Hit nach dem anderen in einer irren Lautstärke abspielte, dabei noch (versuchte) sich mit ihren Freundinnen zu unterhalten , die unten standen, grins. Der gitarman hörte auf zu singen, kein didgerdoo mehr, dafür hitparade auf der promenade, ich fands toll!!!!!!!!!!!
Aber die Moral von der Geschicht, entgeht euch nicht. Bemerkenswert in den fast 3 Wochen die ich da war, und irgendwann jeden Tag in la playa auf der Promenade, wie tolerant die camareras/os, die Ladenbesitzer, oder Angestellten sind, da kommen Touris ohne Kohle, die 2 bis 3 Wochen sich dort so durchschlagen(der.....player ist mit uns gefahren, kein Dauergast), ich meine, die haben da 2 oder 3 Wochen nichts anderes gemacht als auf der mauer rumzuhängen, sich mal zwischendurch nen 5 Liter Kanister fon teide zu kaufen, oder mal nen Dorada, und dann die anderen Touris zu „bespassen“ und alle lassen es zu, jeder Restobesitzer usw, das ist dann wieder Gomera für mich, in Bi wären die längst von der calle geflogen.
Die Jeans wurde immer steiniger, der entblösste Oberkörper immer brauner, aber richtig toll war das
gomeramädel mit ihrer Musik!!!!!!!!!!!
Nemo