gomeracafe

das Forum rund um die Kanareninsel La Gomera
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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 16:33 
Frau die Frosch, mal wieder ganz der Uneigennutz in Person!!! :kopfschuettel:


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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 16:52 
:bussi


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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 17:45 
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:-D Mumintroll, vielen vielen Dank, ich freu mich schon auf mehr, es ist schön wie du schreibst :bussi

Nemo, und danke für die dorade

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:duckie:


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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 19:27 
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herbi hat geschrieben:
Nach dieser Schilderung der Caleta Zufahrt bin ich froh oben auf dem Kamm doch noch gewendet zu haben.Die Tigerin hat Höhenangst.


Na, wenn ihr schon oben auf dem Kamm wart, dann hattet Ihr das schlimmste ja schon hinter Euch. Ich habe eigentlich auch Höhenangst (okay, ich habs mir schon auf ein sehr erträgliches Maß abtrainiert), aber wenn man sich aufs Fahren konzentrieren muss, kann man ohnehin nicht an der Seite runter gucken ;)

Und danke @all für das Lob, das motiviert dann doch zum Weiterschreiben. Aber nu wirds wohl wieder etwas dauern, auch wenn Ihr "klein drängelt", es fehlt momentan etwas an der Zeit...

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Die Phönizier haben das Geld erfunden - aber warum so wenig? - Johann Nepomuk Nestroy


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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 21:07 
Mumintroll hat geschrieben:
auch wenn Ihr "klein drängelt"

HÄ????? prallesleben, hast Du etwa was gesagt??? :ausheck Wir haben Geduld, viel Geduld, lieber Mumintroll! Si señor!


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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 21:56 
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Das ist der Hammer, Mumintroll! :-D :sm_03

Echt charmant, witzig, detailreich und "offenherzig" geschrieben. :prayer:

Und auf solche Leute wie Bob trifft man wirklich überall. :lach:

Klasse find ich außerdem, das du mit Reiseführer-Lobhudeleien aufräumst.
Es ist nicht jeder Ort sooo schön und toll auf der Insel, wie es einem diese Bücher weißmachen wollen.
Das kann man in seinen Reiseberichten echt erwähnen und die Insel trotzdem absolute Klasse finden.
Ist fast das größte Lob!

Ich glaub' wir haben manche Orte mit ähnlichen Augen gesehen... :yawinkle:

Freue mich ganz doll auf die Fortsetzung und auch auf weitere Fotos ;) :b020


Zuletzt geändert von Lee am 10.10.2007, 22:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 22:45 
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la rana hat geschrieben:
Mumintroll hat geschrieben:
auch wenn Ihr "klein drängelt"

HÄ????? prallesleben, hast Du etwa was gesagt??? :ausheck Wir haben Geduld, viel Geduld, lieber Mumintroll! Si señor!


mumintroll das "Si senor", sollte dich misstrauisch machen...eher ne Anhäufung von :engel1 :engel1 :engel1
Nemo

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BeitragVerfasst: 31.10.2007, 09:21 
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Hallo zusammen! Lange Zugreisen mit Laptop bieten u.a. auch die Möglichkeit, in ner Ruhepause bisserl was zu schreiben, also kommt hier der nächste Tag:

---

Tag 5: Rundreise Auto

Der Tag des großen Autoausflugs stand an. Der Reiseführer der kleinen Mü hatte eine nette Inselumrundung im Vorschlagsprogramm, die wir nach unseren Wünschen natürlich noch anpassen mussten. Vorgesehen war lt. Vorschlag, vom VGR nach Vallehermoso, von da nach Agulo, dann weiter nach Hermigua, nach San Sebastian und dann über den Nationalpark zurück ins VGR. Da wir ja in Hermigua stationiert waren und die Woche drauf in San Sebastian nächtigen würden, konnten wir uns diesen Teil sparen und es ging es direkt via Calle del Rejo la Zarcita hoch zum Hauptkamm auf die „andere Strasse“ zwischen dem VGR und San Sebastian (oder San Seb, wie Bob immer wieder betont hatte). Die Fahrt hinauf war sehr schön, wir nahmen uns natürlich immer ausreichend Zeit, die immer mehr ins wäldliche wechselnde Landschaft zu genießen (Haha, was heißt hier wir, ich bin ja gefahren). Irgendwann, so auf halber Strecke, bevor wir die andere Hauptstraße erreicht hätten, wurde der erste Ruf nach einem Fotostopp laut, den ich auch prompt erfüllte. Auf einem breiten Teilstück in der Bergflanke hatte ein Tourist rechts seinen Wagen etwas wild abgestellt, dem habe ich das gleich nach gemacht. Nachdem der dann seinen kleinen Fotoausflug beendet hatte, waren wir auch schon wieder alleine auf der Straße und konnten die Aussicht in aller Einsamkeit genießen. Irgendwann hatte ich aber penetrant den Eindruck, dass ich Stimmen hören würde, lustigerweise aber nicht die bekannten in meinem Kopf, sondern andere. Direkt über uns, in der nächsten Kehre, war ein offizieller Mirador, so richtig mit Parkbucht und allem Drum und Dran und in dem stand eine Spanierin und brüllte ihr Handy an. Und ich Held stand etwa 100m vorher und 10 Meter tiefer einfach so auf der Straße rum. Auch schön, gut haben wir das gemacht Herr Troll.

Naja, also wieder rein ins Auto und weiter gefahren, am Mirador nebst fuchtelnder Senorita vorbei und hinein in eine Baustelle. Dort wurden derzeit die Hänge mit Maschendrahtnetzen o.ä. gg. Steinschlag gesichert, was an sich nicht so spektakulär ist. Das eigentlich erwähnenswerte war aber, dass, als wir uns der Baustelle näherten, hinter einem der Fahrzeuge eine Senorita hervorschoss, hastig ihre Zigarette ausdrückte und uns mit einer Winkekelle (k.A. wie das Ding richtig lautet) bedeutete, wir dürften durchfahren. Fand ich sehr unterhaltsam, ich wäre auch ohne Winkekelle durch gefahren. Aber gut, Ordnung muss sein. In den folgenden Tagen sind wir dann der Dame noch an diversen andern Baustellen über die Insel verstreut begegnet, war also ne Wanderbaustelle im wahrsten Sinne des Wortes. Oben angekommen wandten wir uns auf der Hauptstrasse erstmal Richtung San Sebastian, wir wollten ja noch den Mirador de Los Roques und den Mirador Degollada de Peraza sehen. Zuerst erreichten wir natürlich den Mirador de Los Roques und waren schon begeistert. Klare Sicht, keine Wolken und der Roque Agando in all’ seiner Pracht vor uns. Der damit verbundene Tiefblick zu beiden Seiten des Miradors/der Straße machte das ganze gleich noch viel schöner. Parallel dazu machte sich etwas Wehmut in mir breit, erinnerte ich mich doch in diesem Moment lebhaft an die Diskussion mit dem Snork-Fräulein:

Ich: „Du, ich hab’ gelesen, dass es in Hermigua ne Möglichkeit zum Klettern gibt, ob ich wohl meine Klettersachen mit nehmen soll? Kriegen wir das Seil irgendwo unter?“
Sie: „Spinnst jetzt völlig?“

Naja, damit war die Diskussion damals schon zu Ende gewesen, ich musste aber leicht wehmütig beim Anblick des Roques daran denken. Als ich dann aber auf der Schautafel sehen konnte, dass er im Schutzgebiet liegt, war das schon wieder verflogen, das hätte ich dann eh nicht gemacht. Nach einem ausgiebigen Stopp bei den Roques und knapp 100 Bildern später ging es dann weiter zum Mirador Degollada de Peraza. Von hier konnte man großartig die Enchereda-Gebirgskette betrachten, leider gab es aber nicht genügend Wolken für nen Wolkenwasserfall. Aber was solls, die Damen wurden hibbelig, es ging schließlich gen VGR und damit Sonne und Meer satt. Erst einmal hieß es fröhlich durch den Nationalpark kurven, die Gesteins und Waldformationen bestaunen und etwa bei jedem dritten Mirador (spätestens) stehen bleiben und neue Fotos machen – oder auch nur gucken. Während der Fahrt brachte die kleine Mü auch das Thema Whale Watching ins Spiel, wenn wir schon im VGR sind, können wir ja in Vueltas mal gucken, wo es wann los geht. Aber bis wir im VGR waren, dauerte das noch ein ganzes Weilchen, die Straße zog sich und kurvte und kurvte und zog sich, bis ganz spontan aus dem Nichts ohne Ankündigung links die Abzweigung ins VGR kam. Schnell noch bremsen, abbiegen und weiter auf der Straße die kurvte und rauf ging und wieder runter und noch weiter runter und wieder kurvte …I’m on a road to nowhere… und ständig links und rechts Parkplätze, an denen es zu Wandertouren ging. Und ich sitz’ im Auto und kurve Strassen entlang. Argh! Naja, Mumericks Blasen waren ohnehin offen und blutig, da wär’ eh nichts gegangen. Andererseits hätte ich mich ja einfach aussetzen lassen können und wäre dann zurück gewandert? Nein? Aber wenns doch so schön ist? Na gut, war ja versprochen, dass wir nen gemeinsame Ausflug machen, also bleibt der Troll brav im Auto. Also weiter kurven, rein in die Tunnels und wieder raus und schon waren wir im VGR. Sah schon beeindruckend aus, wenn man da von Norden in das Tal rein fährt und sich bei strahlendem Sonnenschein das Tal vor einem ausbreitet. Vorher gings aber noch schnell durch Arure durch, was die beiden Mädels mit einem charmanten „Boah, hier möchte ich aber nicht begraben sein“ bedachten. Auf Höhe der Bushaltestelle in La Caleta haben wir dann das Auto abgestellt und sind gen La Playa Caleta marschiert und ich habe schon wieder nen Sonnenbrand bekommen, als ich aus dem Auto gestiegen bin. Die anderen 3 waren aber schwer begeistert ob der malerischen Häuschen, der netten Appartementanlagen, der Sonne und der Palmen. Ich fands nur „ganz nett“ und durfte mir dann wieder anhören, dass ich nur zufrieden bin, wenn ich mit 10 Kilo aufm Rücken bei Nieselregen durch nen Wald laufen kann. Fand ich schon ein bisschen übertrieben, 10 Kilo können auf die Dauer auch ganz schön schwer werden.

Nachdem wir uns Las Playas angeguckt hatten (wirklich sehr hübsch, von der Architektur teilweise gefälliger als Agulo), kam das unvermeidliche: es wurden heftigste Rufe nach einem Strandbesuch laut. Da wir uns nicht einigen konnten, wo es am schönsten sei (Blödsinn: Die könnten sich nicht einigen, mir war das ja wurscht wo ich leide), wurde einfach der unbekannte Faktor ausgewählt, die Playa ingles. Na gut, dann halt an den Nacktbadestrand. Kaum angekommen, hüpfte auch der erste verschrumpelte Dörrobst-Beachboy nackig an uns vorbei, was nur wieder meine Meinung bestätigte, dass grds. immer die nackt baden (oder oben ohne liegen), die es besser sein lassen sollten. Gut, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber hier waren es eher Regelfälle ohne Standardabweichungen. Egal, stört hier ja wohl keinen, also solls mir wurscht sein. Was mich viel mehr störte war die Tatsache, dass es da keinen Schatten gab. Nichts. Null. Nada. Meine Güte, wie soll ich das überleben? Mein Sonnenbrand war gerade wieder etwas besser geworden und nu das hier? Na sauber, also lieber erstmal ab ins Wasser. Komisch nur, dass da kaum einer drin war. Könnte an den hohen Wellen liegen. Aber auch das ist mir egal, Monsterwellen sind das beste am Meer. Also mit Mumerick vorsichtig rein ins Meer, bei ein paar kleinen Wellen die Strömung und die Wucht nah am Strand testen und dann langsam vorarbeiten. Als dann die ersten großen Dinger kamen und wir beinahe perfekte Bodysurf-Versuche hingelegt hatten und immer noch lebten, kam spontan Bewegung in den Strand. Plötzlich waren alle drin. War wohl wieder die Variante: Ich lass erstmal andere testen, ob das ungefährlich ist. Naja, mir tats nur um das Snork-Fräulein leid, die hatte sich den Hals in der Nacht verlegen und konnte daher den Wellengang nicht wirklich genießen, da so ein Rumgeschleudere ziemlich weh tut, wenn man kaum den Kopf bewegen kann. Während die Mädels also eher im Seichten planschten und wir uns in der Waschmaschine spülen ließen (die blauen Flecken, die ich mir da holte, hielten fast eine Woche – von den Schürfwunden bei missglückten Surfversuchen ganz zu schweigen ;)), kamen immer mehr Menschen an diesen Strand, es war wohl gerade Badezeit. Und immer noch kein Schatten. Als ich dann schon schrumpelig war und raus musste (wenn ich mich bei der Hitze ohne Handtuch von der Sonne hätte trocknen lassen, wäre ich sicher zu ner Papa arrugada geworden), stand ich also vor der Wahl, mich lächerlich zu machen oder mir nen Mega-Sonnenbrand zu holen. Also wählte ich Tor 1 und zog mir mein Strand-Shirt, mein Cap und meine Hose an, schmierte den Rest ein und deckte die Füße mit dem Handtuch zu. Super – damit habe ich sicher 3 Komplett-Nackerte an dem Strand ausgeglichen, so dass der Schnitt an Vollnackten drastisch gesunken sein musste.

Während sich die anderen 3 also ausgiebig sonnten, zog ich mich in mein innerstes Selbst zurück, ignorierte den Strand („Ich bin Zen - Ommmm“) und vertiefte mich in den Wanderführer. Gibt schon nette Touren vom VGR aus, wäre der für mich einzige Grund, hier Station zu machen und die Frau könnte ich auch am Strand ablegen, das ist ne echte Überlegung wert. Mitten in meiner Zen-Meditation („Ich bin im Nationalpark, unter Lorbeerbäumen, die Wolken ziehen an mir vorbei, es ist kühl, das Leben ist schön“) wurde ich dann vom Snork-Fräulein aus der alternativen Welt in die heiße, brutale Realität zurück gerissen und mir wurde erklärt, dass die Sonnenbader doch schon aufhören wollen würden. 2 h am Strand würden dann bei so einem Ausflug schon ausreichen, wir müssten ja noch ein wenig fahren. Apropos „alternative Welt“: Das VGR ist ja wirklich der Esoterik-Treffpunkt schlechthin, ich habe ein paar der Aushänge und Ankündigungen kaum glauben können, aber auch hier gilt, jeder soll nach seiner Façon glücklich werden, solange er mich damit in Ruhe lässt. Als wir aufbrachen kam dann zum geschätzten vierten Mal eine Pizzaschnitten-Verkäuferin vorbei, die laut in deutsch rum brüllte, ob „den jeder schon vollgefuttert sei, weil keiner mehr ne Pizzaecke wolle“. Ah ja, Spanien… Einen Effekt hatte es aber, Mumerick meinte, dass er nu irgendwie Lust auf ne Pizza mit triefendem Käse hätte. Die anderen waren einverstanden, also rein ins La Gondola - bzw. draussen hin - und Pizza essen. Die an der Strandpromenade gelegene Pizzeria bot einen schönen Blick über den „eigentlichen“ Strand und quer ins VGR hinein. Das konnte man sehr schön geniessen, zumindest solange, bis einer der dort anwesenden Altaussteiger einen Neuankömmling seiner Gruppe schon von weitem lauthals mit „Na Alter, heute schon Geschlechtsverkehr gehabt?“ begrüßte. Ach, ich liebe es, in fremden Ländern Landsleute zu treffen.

Im Allgemeinen kam mir das VGR sehr deutsch vor, irgendwie habe ich nur sehr wenige spanische Worte gehört und viel zu viele Deutsche gesehen, vielleicht hat es mir deswegen nicht soooo toll gefallen. Nach dem Essen machten wir uns dann Richtung Vueltas auf, kamen aber nicht sonderlich weit, weil die Damen in eine Art Generalstreik traten. Meine meinte, ob das denn noch notwendig sei, wir würden doch noch so viel anderes sehen wollen heute, die kleine Mü wies darauf hin, dass wir ja noch Einkaufen müssten und es ja dann zeitlich knapp werden würde. Aber 2h am Strand vertrödeln, das geht. Ich schwor mir darauf hin, den ersten bei der Frage „Wo fährt denn jetzt eigentlich das Whale Watching“-Schiff ab“ zu erdrosseln und unter ner Banane zu vergraben; glücklicherweise für uns alle wurde diese Frage aber nie gestellt. Letztlich haben wir ja auch nicht so wirklich viel verpasst, wie sich beim Ausflug zum Whale Watching dann auch zeigte.

Also wieder zurück zum Auto und Richtung Vallehermoso weiter. Vorher noch bei einem im Führer beschriebenen Rastpunkt halt gemacht und einen 10 minütigen Rund-Wanderweg durch den Nationalpark mitgenommen. War sehr schön und machte Lust auf mehr. Von da dann weiter – ausgesprochen kurvenreich - nach Vallehermoso und schnell mal Einkaufen und ein ganz klein wenig den Ort angucken. Irgendwie war dann aber schon die Luft raus und alle wollten nur noch nach Hause zurück. Also rein ins Auto und über Agulo zurück nach Hause und erschöpft aber zufrieden den Tag ausklingen lassen. Im Nachhinein stellt sich mir dann schon die Frage, wo wir so viel Zeit vertrödelt haben, da wir genauso lang unterwegs waren, wie es der Rundfahrtvorschlag vorgesehen hatte, wir aber Hermigua und San Sebastian (sorry Bob, natürlich San Seb) ausgelassen hatten. Die 2h Baden alleine können es nicht gewesen sein, muss wohl zusätzlich die Faszination der Roques und der Stopp im Nationalpark selbst gewesen sein. Und das, obwohl wir sogar das Besucherzentrum ausgelassen hatten, weil die Damen nach unseren Erzählungen nicht sonderlich interessiert dran waren.

Interessant war der Tag auf jeden Fall, wir haben viel gesehen, viel erlebt und erfahren, dass Agulo definitiv nicht das schönste Dorf der Insel ist. Vielleicht das schönste der ursprünglichen Dörfer, aber sicher nicht das schönste.

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BeitragVerfasst: 31.10.2007, 10:33 
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Klasse,ganz toll geschrieben mehr Zugfahrten für Dich und dann mehr Berichte für uns. :weedman: :weedman: :weedman:


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BeitragVerfasst: 31.10.2007, 10:43 
Mumintroll! :bussi SO!

Das Dir so viel deutsch in Valle Gran Rey aufgefallen ist, liegt daran, dass Ihr Euch an der Playa del Inglés, wo kaum Spanier hingehen, in der Gondola, dito und an der Promenade aufgehalten habt. Ausserdem arbeiten die Gomeros, wenn Ihr am nachmittags am Strand seid.


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BeitragVerfasst: 31.10.2007, 11:51 
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Estupendo, Hert Troll :cool: Ich freu mich schon auf Deine nächsten Berichte. Und ich kann mich nur wiederholen, wir haben einige Orte ähnlich gesehen :yawinkle: Agulo z.B., fand ich auch überbewertet.

Bin schon sehr gespannt darauf, welche Wanderungen Du noch gemacht hast. Mumericks Blasen werden doch hoffentlich noch verheilt sein...:yawinkle: Wenn nicht, dann hast Du schon mal mein Wanderermitleid ;)


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BeitragVerfasst: 31.10.2007, 14:23 
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la rana hat geschrieben:
Das Dir so viel deutsch in Valle Gran Rey aufgefallen ist, liegt daran, dass Ihr Euch an der Playa del Inglés, wo kaum Spanier hingehen, in der Gondola, dito und an der Promenade aufgehalten habt. Ausserdem arbeiten die Gomeros, wenn Ihr am nachmittags am Strand seid.


Liebe Fröschin, ich wollte ja auch nicht das VGR schlecht reden, es ist meine Sicht als Touri, dass es mir dort zu deutsch ist. Ich war am Nachmittag auch an anderen Stränden und Orten, da war das nicht so. Das VGR scheint aus meiner Touri-Sicht nunmal eine deutsche Touri-Hochburg zu sein - Diene Sicht als residente wird da sicher von abweichen, das werde ich auch nicht bestreiten.

Letztlich ist das doch alles subjektiv, denn ich kann die Begeisterung vieler Gomera-Touris(!) bzgl. des VGR nicht nachvollziehen. Die anderen 3 hingegen fanden es großartig. Also solltest nicht zu sehr auf meine Meinung hören, ich gehöre ja auch in den verregneten Wald ;). Mehr wollte ich damit nicht sagen...

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BeitragVerfasst: 31.10.2007, 14:38 
Mumintroll, dein Bericht war heute echt Balsam für meine Seele. Du erwähntest die Frau mit der "Pletsch" und schwupps...... war ich oben auf dem Berg. Vielen Dank für diese amüsante und kurzweilige Geschichte.


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BeitragVerfasst: 31.10.2007, 14:48 
Mumintroll :bussi ich verstehe Dich voll und ganz, mir ist es da unten meistens auch viel zu voll! Geht man jedoch etwas hóher ins Tal sieht die Sache schon wieder ganz anders aus!


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BeitragVerfasst: 01.11.2007, 13:55 
Danke für den amüsanten Bericht, Mumintroll!

Eure verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen scheint nahzu zwecklos - aber dass Du Dich um der Gemeinsamkeit Willen verbrennen lässt :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

Deine VGR-Ansichten teile ich teilweise, muss aber sagen, dass es mir als alleinreisende Frau ganz ohne den spanischsprechenden Herrn Leben viel Sicherheit gegeben hat, das erste Mal dort zu sein. Und das mit den schönen Wanderungen aus dem VGR kann ich nur bestätigen!

Zudem stimme ich la rana zu: Das obere Tal ist ganz anders! Und zu bedenken gilt auch, dass es im Norden meist schlechteres Wetter gibt - zumindest im Winter.... (ich weiß, ich weiß, Du gehörst in den Nieselregen :rolleyes: )


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