Ich saß dort einen Moment im Wartezimmer, es waren noch ein paar Leute vor mir. Da war eine ältere Frau mit Krücken, die, als sie dran kam von der supernetten Ärztin "handgreiflich" aufgeholfen bekam, mit lieben Worten, die Krücke gereicht bekam und dann ins Behandlungszimmer begleitet wurde.
In Deutschland hätte ein Arzt das wohl kaum selbst gemacht, hätte maximal seine Sprechstundenhilfe darum gebeten, aber solche Gesten sind eben meist unter dem Stand eines Arztes. Meine Güte, da fallen mir tausend negative Geschichten ein, ich habe viel mit dem Gesundheitswesen zu tun gehabt in den letzten 20 Jahren.
Nicht alle sind so, aber der Standesdünkel der Mediziner zieht sich bis hin zu den Studenten - leider bleibt oft die emotionale Kompetenz weit zurück.
Dies betrifft auch die Zusammenarbeit mit Heilpraktikern und Naturheilkundlern. Diese werden von vielen Schulmedizinern belächelt und abgewertet, pauschal, ohne Prüfung der Kompetenz des Gegenübers.
Deshalb finde ich die Kombination von Fachärzten und der neuen (aber sehr erfahrenen) Heilpraktikerin im Deutschen Ärztezentrum ein sehr gutes Vorbild!
