Auf den Klippen ueber dem Strand hat sich eine Ziege verstiegen und bloekt nun seit einer
Woche um Hilfe.
Sie ist auf einer Mini-Ebene mit einer schattigen Hoehle in der sie hin und wieder verschwindet.
Es ist aber kein Wasser dort und wohl kaum was zu futtern, ausserdem scheint sie krank zu sein
und ihr Euter ist stark geschwollen, was auf Mastitis schliessen laesst.
Vor ein paar Tage stieg ein mutiger, blonder und hier lebender Deutscher (ich kenn' den nicht)
zur Rettung der Ziege hinauf, und:
Er musste dann selbst per Hubschrauber gerettet werden, da er es der Ziege nachgemacht hatte
und sich verstiegen hatte.
Die Ziege blieb zurueck.
Einheimische schafften es seitdem, der Ziege ein wenig Wasser und Futter mit Leitern und Seilen hinaufzubringen, aber saemtliche Rettungsversuche scheiterten, da fast unmoeglich.
Nun weiss der Jaegerverein von Valle Gran Rey von einem Gesetz, nachdem heute die Frist ablaueft nach der das Tier von seinen Qualen erloest werden darf, also per gezieltem
Todesschuss.
Prompt meldete sich eine Tierschutzorganisation aus Madrid, die nun von der Regierung
fordert dieses Gesetz fuer die Ziege von Vueltas auszusetzen, sowie das Tier aus der
Luft zu retten.
Das alles ist KEIN Witz, und es wuerde mich nicht wundern, wenn bald die internationale
Presse in der Kneipen um den Hafen sitzt und mit Telelinsen und Satellitenschuesseln,
das Schicksal der Ziege von Vueltas in die Wohnzimmer der Welt beamt...
Mindestens ein Fernsehteam war schon da.
Ein kurzes Video gibt es auch schon auf:
http://lagomera.net/index.php?id=217//(Dort das Bild des Helicopters anklicken)