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das Forum rund um die Kanareninsel La Gomera
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BeitragVerfasst: 31.01.2008, 00:01 
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Piratenlegende
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Hippi Hippi ja ja Hippi Hippi hey !!! ( Teil 1 )

Eines Morgens schlug ich den Valle-Boten auf und entdeckte folgende Anzeige: " Suchen noch Leute für eine Lebensgemeinschaft auf La Gomera." Darunter eine E-Mail Adresse. Also funkte ich die Leute mal an, um zu erfahren, wie das ausschauen sollte? :gruebel
Ich bekam schnell ne Antwort, das es sowas wie ne Komune der dritten Art :gruebel werden sollte. Nun ich konnte damit nichts anfangen, aber auswandern auf Gomera hatte was. Frau ist weggelaufen. Der Hund auch.
Selbst die Amseln, die sich jeden Morgen meine Brötchenkrümmel stebitzten, kamen nicht mehr. Was sollte ich also noch hier? Den Job hatte ich schon vor 3 Monaten an den Nagel gehangen. Ich hatte also nichts mehr zu verlieren. Und schon textete ich der Komune, das ich sehr bald eintreffen werde. :-D In den folgenden 6 Wochen bis zum Abflug, ging ich nicht mehr zum Friseur. Ich ließ mir ne richtige Matte wachsen und kringelte meine Haare um die Ohren. Dann fuhr ich in ein Second-Hand Laden und deckte mich mit Regenbogen-Hosen und Blümchen-T-Shirts ein. Noch schnell ne Orange/Grüne Wollmütze und fertig war ich.
Ich fuhr nach Hause und zog mich um. Ich stand vorm Spiegel und bewunderte mich! :-D Mann, wie Hammer. Es stand mir gut und ich fühlte mich richtig wohl. Nun noch die Nickel-Sonnenbrille auf - Perfekt!!!-
Dann fuhr ich in den nächsten Supermarkt und kaufte mir ne Menge Müsli, Grünkernfrikadellen, Tofu, Sojasprossen, und einfach alles was Gesund ist. Ich wußte, das ich ne ganz schön lange Zeit kein Fleisch mehr Essen würde und versuchte mich schon im Hier und Jetzt daran zu gewöhnen. Klappte aber ganz gut. Mein absoluter Topper: Leinsam-Buchteln mit Kürbis-Orangen-Mus gefüllt.
Die Schachtel Marlboro flog auch in die Ecke und ich kaufte mir eine Packung Tabak. Nun gabs nur noch Selbstgedrehte! In Holland deckte ich mich mit Super-Skunk :weedman: ein und flog zurück nach Hause! :sm_03 Mann, was war ich nun gut drauf. Morgens stand ich auf und kochte mir einen schön heißen Pfefferminztee und dazu gabs ein Vollkornbrötchen mit Magerquark und Honig. Dazu nen kleinen Sticki, denn mal Ruhig angehen lassen hieß ab nun die Devise! :thumbup:
Dann ging ich meist ins Wohnzimmer und beschalte den Ging-Gong Tempel ( so hieß nun mein Wohnzimmer ) mit Shakra Musik aus Goa!
Ich setzte mich mitten in den Raum im Schneidersitz auf dem Boden und hab erstmal nen Eimer geraucht!!! :weedman: :sm_03 :sm_03
Ich schloß die Augen und beamte mich zu meinen zukünftigen Freunden der Komune auf die Insel.......denn wir waren ab jetzt geistig miteinander verbunden. Telepathie sozusagen. Wir brauchten kein Telefon oder nen E-Mail Austausch mehr. Nix- garnichts. Augen schließen und Funkkontakt aufnehmen; das wars! :kiff So spürte ich in mir, das mein Karma langsam soweit ist und packte meine Tasche.
Koffer brauchte ich nicht mehr! Für was denn? Ein paar Jeans, ein paar T-Shirts und zwei Wollpullis. Das wars! Unterhosen, Socken, Strümpfe???
Brauchte ich nicht mehr. Turnschuhe, Slipper, Wanderschuhe??? Hatte jetzt richtig schöne Strohsohlensandaletten! Nun noch den Holland-Skunk in die Penaten Creme einarbeiten und los gings.
Ich schaute nicht mehr zurück. Nun war alles egal. Nun zählte nur noch die Komune und mein Neues Leben! :weedman:
Ich war heiß drauf! Ich konnte es kaum erwarten! Ich wußte, das es kein zurück mehr gab und ich wollte es auch nicht! Ich wollte nur noch in die Komune auf die Insel! Als ich durch das Flughafen-Gebäude irrte, zog ich den ein oder anderen Blick auf mich. Früher hätte ich selbst so blöd geglotzt und mein Kopf geschüttelt und nun schüttelten die Spießer :sm_03 Ihre Rüben, als Sie mich sahen. Ich fands einfach nur egal.
Es Interressierte mich überhaupt nicht, denn die taten mir alle sowas von Leid. Jeden Tag malochen und eins, zweimal im Jahr in den Urlaub! :wall:
Nee Leute; ich bin nun auf dem Weg, mein ganzes Leben Urlaub zu machen.......... :b020 .
Nun hob der Love(air)bus ab und zurück ließ ich........??...ähh...mmhh... :gruebel ........ja.....ehm........nix! :sm_03
In Teneriffa bestieg ich den Garaonay Express in dem Glauben das ich auf nem Wal dort runterschipper.... :weedman: ......!
Und dann war es endlich soweit!!! :bandit: :rr:
Der Kahn lief in den Hafen von Vueltas ein und an der Kaimauer sah ich
einen alten mit Blümchen angemalten VW-Bus!
Davor standen 2 Jungs und 2 Mädels.......Ich war endlich da.........Rock`n Roll........Love and Peace......Nun gings los.....................................

_________________
de corazon-desgarrador-despiadadamente
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 Betreff des Beitrags: Re: Piratengeschichten!
BeitragVerfasst: 22.10.2008, 18:45 
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Die magische Buche

Herbstzeit – Wanderzeit.

Bei einem schönen, langen Spaziergang durch den herbstlich angehauchten Buchenwald meiner Heimatgemeinde, ließ ich die Seele baumeln und ergötzte mich mal wieder an der Schönheit der Natur.

Die Sonnenstrahlen fielen schräg durch den bunten Blätterhimmel und zauberten die phantasievollsten Muster auf den ebenfalls mit buntem Laub bedeckten Waldboden.

Nach Pilzen Ausschau haltend, trottete ich immer weiter und tiefer in den Wald hinein. Hier ein Blautäubling, dort ein paar Hallimasch, in der Nähe ein Steinpilz, Ziegenbart und wie sie alle heißen. Stets auf der Suche nach einem großen leckeren Haufen (essbarer Pilze) verging die Zeit wie im Fluge.

Langsam wurde es dunkel. Die Sonne versank hinter den umliegenden Bergen und ich musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass ich die Orientierung verloren hatte.

Nun, ich bin nicht gerade zart besaitet aber alleine, mitten im Wald und noch dazu im Dunklen, war mir doch schon etwas mulmig zu Mute.

Ich versuchte mich trotz der anbrechenden Dämmerung zu orientieren und ging zielstrebig und etwas schneller als zuvor in die Richtung, die ich für die richtige hielt.

Je länger ich unterwegs war und je dunkler es wurde, war ich mir auf einmal gar nicht mehr so sicher, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Ich blieb stehen und lauschte in den Wald hinein. Aber außer dem Rascheln des fallenden Laubes und der üblichen Waldgeräusche, wie das Knacken von Holz und dem Flüstern des Windes, war nichts zu hören.

Nur ein leichtes Glimmen, ein Stück weit weg von mir, machte mich stutzig. Neugierig geworden, bewegte ich mich langsam auf dieses Phänomen zu.

Es war eine Art phosphoreszierender Pilz, der sich am Stamm einer umgestürzten Buche breitgemacht hatte. So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen. Vorsichtig strich ich mit einem Finger über den Pilz und ertastete seine Konsistenz.

Irgendetwas ergriff Besitz von meiner Seele und zwang mich, einen kleinen Teil des Pilzes in den Mund zu schieben. Kaum hatte ich dieses Stückchen geschluckt, fiel ich auch schon in einen wirbelnden Lichtkreis, der mich immer schneller umkreiste und mit sich riss.

Als ich erwachte, war alles anders und ich fand mich hoch oben auf einem Felsplateau liegend. Der Wald war verschwunden, die Sonne stand hoch am Himmel, eine steife Briese wehte vom Meer über die Höhen hinweg und schlagartig wurde mir bewusst wo ich war.

Gomera!

Der Pilz von der Buche musste ein Wunderpilz gewesen sein, der mich in der höchsten Not dorthin gebracht hatte, wo ich in meinem Innersten gerne sein wollte.

Gomera!

Da stand ich nun, ohne Wechselklamotten, ohne Ausrüstung, ohne Geld und Papiere mitten auf einer fernen Insel. Weitab von meinem Wald und dem deutschen Herbst. Was sollte ich nun machen?

Egal. Kommt Zeit, kommt Rat, dachte ich bei mir und wanderte los. Immer der Zivilisation entgegen. Nach mehreren Stunden hatte ich endlich eine Hauptstraße erreicht und war irgendwie kein bisschen verwundert, was da auf dem Wegweiser am Straßenrand stand.

Valle Grand Rey 14 km.

Ich brauchte nicht lange zu warten, als auch schon ein Auto anhielt und die Insassen mich bis ins Valle mitnahmen.

Dort angekommen, suchte ich sofort ein paar liebe Bekannte auf. Die Gesichter hättet ihr sehen sollen.

Und als ich dann auch noch meine Geschichte erzählte und die Art und Weise erklärt hatte, wie es mich auf die Insel verschlagen hatte, war es an meinen Bekannten, zu staunen und die Initiative zu ergreifen.

Erst einmal ein großes Dorada, einen Gomera Green und ein leichtes Essen wurde mir kredenzt. Dann fingen wir an, alle Möglichkeiten zu bedenken, wie ich wieder zurück in die Heimat kommen könnte. Und zwar ohne lange Umwege.

Ja, und dann war er auf einmal da. Ein Gedanke. Gekommen um zu zeigen, wie es machbar wäre.

Sofort setzten wir uns an den PC und luden das GomeraCafe hoch. Dort, in den Reiseberichten, bzw. in den Geschichten und Schauermärchen hatte ich schon mal etwas über eine magische Begebenheit gelesen. Das konnte meine Chance sein.
Nach kurzem Suchen war der entsprechende Artikel gefunden und wir lasen ihn zusammen und sehr aufmerksam durch.

Das war die Lösung!

Da es inzwischen spät geworden war, setzten wir uns noch auf ein Gläschen Rotwein auf die Terrasse und genossen den Abend. Ein weiterer Bekannter tauchte auf und bot mir ein Bett für die Nacht, was ich dankend annahm. Immerhin war die Reise ja schon sehr anstrengend gewesen.

Am nächsten Morgen fuhren wir ein Stückchen den Berg hinauf. Ich verabschiedete mich von meinen Bekannten und dankte ihnen für die freundliche Aufnahme und geleistete Unterstützung, bevor ich mich auf den Weg zur Wundergrotte machte.

Da der Kollege aus dem Forum den Weg nicht ganz eindeutig beschrieben hatte, musste ich eine ganze Zeit lang umherirren, bevor ich endlich den Eingang fand. Schließlich erreichte ich auch die Wundergrotte und erblickte die magischen Karfunkelsteine.

Als ich mir einen davon nahm und in die Tasche steckte, dachte ich ganz fest an mein Wohnzimmer, denn nirgends anders wollte ich jetzt hin.

Der wirbelnde Lichtkreis erfasste mich zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden und als ich kurz darauf, jedenfalls kam es mir so vor, die Augen wieder öffnete, lag ich auf meiner großen Couch.

Erst kam es mir so vor, als hätte ich das alles nur geträumt aber der Karfunkelstein in meiner rechten Hosentasche bewies mir das Gegenteil.

Und die Moral von der Geschicht’: Gut das es das GomeraCafe gibt!

Shaddow :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Piratengeschichten!
BeitragVerfasst: 23.10.2008, 10:46 
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Shaddow hat geschrieben:
Die magische Buche

Herbstzeit – Wanderzeit.

Erst einmal ein großes Dorada, einen Gomera Green und ein leichtes Essen wurde mir kredenzt. Dann fingen wir an, alle Möglichkeiten zu bedenken, wie ich wieder zurück in die Heimat kommen könnte. Und zwar ohne lange Umwege.
Shaddow :roll:

Hi, Shaddow schöne geschildert :partyman: aber warum denn so schnell zurück in den Laubwald- :shock: also ich hätte ja lieber bis Ostern verweilt- bei so geringen Reisekosten is doch ein längerer Aufenthalt kein Problem.

_________________
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Elsueno es un arte poetico involuntario
Inmanuel Kant


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 Betreff des Beitrags: Re: Piratengeschichten!
BeitragVerfasst: 23.10.2008, 12:09 
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Registriert: 25.03.2008, 19:41
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Nicht die Reisekosten waren entscheidend, sondern die nicht vorhandenen finanziellen Mittel um mich für die Zeit bis Ostern neu einzukleiden!

Shaddow :-D


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