gomeracafe

das Forum rund um die Kanareninsel La Gomera
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BeitragVerfasst: 05.04.2007, 12:14 
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...aber erstmal war waschen angesagt, in einem saukalten Flussbett wurden die Dreckschichten der letzten Monate entfernt, das Haar mit Sand und Kiesel gewaschen, und endlich, der Pirat hatte zwar nur eine gesprungene Spiegelscheibe zur Hand, konnte er sich den Fuselflaum aus dem Gesicht rasieren!!!!
Nach dem Bad fühlte er sich wie neu, fast wie ein Mensch. Er betrachtete sein glattrasiertes Kinn in der Scheibe, und langsam reifte in ihm eine Idee. Mit anderen Klamotten, ein bischen Schminke, ja und das Haar schön ins Gesicht gekämmt.., lässig schwang der Pirat seine Hüfte, fasste sich an seine (noch nicht vorhandenen) Brüste" mal ordentlich Holz vor der Hütte, das muss doch zumachen sein", murmelte er vor sich hin.
Und machte sich auf den Weg die Sachen für sein Unternehmen zu besorgen.
Nemo

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:duckie:


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BeitragVerfasst: 05.04.2007, 18:00 
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Piratenlegende
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Wohnort: Ruhrpott
.........er lief in das Piratennest in Alojera und nahm Kurs auf seine
alte Villa! Im Kleiderschrank seiner Piratenfrau nahm er sich ein
knallrotes Flamenco-Kleid heraus und stülpte sich eine schwarze
Perücke übers Haar. Mit einem Kajalstift machte er sich ein schwarzen
Punkt recht über der Oberlippe und legte Wimpern auf. Mit einem
roten Gliss-Lippenstift zog er sich erotisch die sanften Lippen nach.
Nun füllte er ein BH mit Watte und legte Ihn um. Staunend betrachtete
er sich im Spiegel und berührte die falschen Brüste:" Boah Ey, man oh
man, was sehe ich gut aus", träumte er vor sich hin.
Er ging zur Tür hinaus, richtung Valle........................

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de corazon-desgarrador-despiadadamente
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BeitragVerfasst: 06.04.2007, 14:26 
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Registriert: 21.02.2007, 19:30
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Manfred wurde von den Sonnenstrahlen, die durch die Terassentür herein schienen, geweckt. Nein, er hatte nicht geträumt, in seinen Armen lag, unbekleidet, Julia und schlief noch fest. Wie schön sie war. Er wünschte sich in diesem Moment, daß sie immer so aufwachen könnten. Hoffentlich denkt sie genauso und fängt mit ihm und den 180 000 Euro ein neues Leben an. Jetzt wissen sie ja wieder wer das Geld hat. Er wußte zur Zeit nur noch nicht, daß auch der Pirat davon wußte und ebenso hinter den Euros her war. Er stieg leise aus dem Bett und trat zur Terassentür hinaus. Wie schön dieser Ausblick war. Er sog ganz fest die Meeresbrise, die mit einem leichten Windhauch über ihn hinweg wehte ein und hielt den Atem förmlich an. Es war eine schöne Insel! Leider könnten sie hier nicht bleiben, wenn sie es schaffen das Geld zu bekommen.
Er ging wieder leise zurück in`s Zimmer und verschwand leise im Bad. Nach dem waschen sah er sich in den Spiegel und fand, das er wieder gut aussah, trotz der gestrigen Umstände. Er ging wieder ganz leise ins Schlafzimmer und zog sich die Kleidung an. Bevor er das Appertement verließ um in sein eigenes zu gehen, schreibte er Julia noch schnell eine Nachricht und legte den Zettel auf den Wohnzimmertisch und zog die Eingangstür hinter sich in`s Schloß.

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BeitragVerfasst: 06.04.2007, 14:34 
...überall wo er auftauchte ging das grosse Kichern los: " Mira, este! jajajajajaj", Carnaval war doch schon längst vorbei! Rotes Flamencokleid! :kopfschuettel: am hellichten Tag, wahrlich ein seltsames Köstüm! Wir sind doch hier nicht in Andalucia! " "Schaut, der hat sich noch nicht mal die Beine rasiert". :sm_03 . Soweit die "perfekte" Verkleidung unseres Piraten! Die Kinder vom Valle liefen lachend neben ihm her, was für ein Spektakel.

Unsere beiden Heldinnen waren schon längst mit Panchito und Pepe auf dem Weg nach San Sebastian, das Geld gut eingepackt. Am Hafen dann der tränenreiche Abschied! Erst musste das Geld in Sicherheit gebracht werden, dann konnte die Liebe ausgelebt werden. Auf dem Deck der Benchijigua winkten sie den beiden Männern hinterher, die sich auf die Suche des Piraten machten...


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BeitragVerfasst: 06.04.2007, 21:48 
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Manfred trat aus dem Haus hinaus und ging durch Vueltas und dann hinunter zum Kreisverkehr und weiter die Promenadenstraße in Richtung Playa vor. Es war ein strahlend blauer Himmel. Es wäre ja zu schade, bei diesem Wetter mit dem Taxi vor zur Bar Maria zu fahren, denn dort hatte er sich einquatiert. Er mußte immer wieder an diese Nacht mit Julia denken. Ob sie heute Abend mit ihm Essen ging? Er hatte ihr nähmlich auf den Zettel, den er ihr auf den Tisch legte, eine Einladung zum Essen geschrieben. 19 Uhr, im Bar Palmar! Er nahm sich vor, dort dann auch mit ihr über weitere Pläne und Aktionen zu sprechen.
In seine Gedanken ganz vertieft, merkte er auf einmal, daß er ganz schön, schnell vorwärts gekommen war. Jetzt hatte er schon Puntilla hinter sich gelassen und sah auch schon das Haus von Maria vor sich. Er ging in die Bar und bestellte sich ein Dorada, das er mit hinauf auf sein Zimmer nahm. Es war im 1. Stock, sperrte auf und legte sich mit der Kleidung auf`s Bett und starrte ins Leere. Hoffentlich nimmt diese Geschichte ein gutes Ende und setzte die Bierflasche an seinen Mund und machte einen großen Schluck. Er stellte die Flasche ab und drehte sich auf die Seite. Er fühlte sich richtig wohl und mit diesem Gefühl schlief er alsbald ein............

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BeitragVerfasst: 07.04.2007, 14:09 
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Nach dem die Fähre den Hafen verlassen hatte, gingen Panchito u. Pepino die Hafenstraße vor und steuerten eine Bar am Plaza an. Denn sie hatten sich schon erkundigt, wann die nächste Fähre ins Valle ging und da hatten sie noch fast ein Stündchen Zeit. Denn am ehesten wird sich der Pirat, nachdem er festgestellt hatte, daß seine geliebte Piratenfrau und Pepa weg ist, ins Valle auf die Suche nach den beiden begeben.
Sie bestellten sich jeder ein Dorada und dazu ein Tapa Ensaladilla und ein Tapa Carne en Salsa. Denn ihr Magen hat schon rebelliert, hatten sie doch vor lauter "Äktsch`n" zu Essen vergessen.
Danach gingen sie wieder zum Hafen hinunter, da ja die Garajonay bald in Richtung Santiago ablegte. Das Tiket hatten sie sich zum Glück schon vorher besorgt, da es jetzt schon ganz schön eng mit der Zeit wurde. Die Leute stiegen schon alle ein und sie waren schon die letzten als sie zum Schiff kamen. Pünktlich 14 Uhr 50 fuhr die Fähre los. Sie hatten sich ganz vorne hingesetzt, mit der Hoffnung die starken Wellen die heute waren, nicht so stark zu spüren.
Panchito stupste Pepe kurz in die Seite und fragte ihn, warum er auf einmal so nachdenklich vor sich hin sah. Pepe erschrak förmlich, denn er war wirklich in Gedanken versunken. Er teilte Panchito seine Befürchtungen mit und sagte: " Was ist, wenn die zwei Mädels mit dem Geld auf nimmer wiedersehen verschwinden?" Panchito horchte auf, daran hatte er gar nicht gedacht. Er war so voller Liebe zu Pepa, daß er es nicht für möglich hielt, daß sie andere Gefühle zu ihm hätte. Der Hafen von Santiago wurde schon angefahren. Ein kurzer Aufenthalt wo Leute ein und ausstiegen und einige Minuten später legte die Garajonay schon wieder in Richtung Valle Gran Rey ab. Jetzt saßen sie beide ganz still nebeneinander und sie hatten auf einmal jeder etwas zu grübeln. Im schlimmsten Fall, Geld weg, Frauen weg und den Piraten als Feind. Na das waren ja schöne Aussichten. Vom weiten sahen sie schon den Felsen, der vor der Einfahrt in den Hafen von Vueltas, aus dem Meer herausragte....

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BeitragVerfasst: 07.04.2007, 19:25 
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...Manfred wurde durch das laute Lachen von Kindern aufgeweckt. Er ging zu dem kl. Fenster seines kl. Zimmmers und sah auf die Straße hinunter. Es waren viele Leute unten, aber großteils Kinder. Sie deuteten in Richtung Meer und kicherten was das Zeug hält. Dort war gerade ein langer, wallender, Knall roter Rock um die Ecke verschwunden. Na gut, er sah kurz auf die Uhr, es war schon 17 Uhr! Sollte mich jetzt duschen und dann schön langsam fertig machen, daß er noch vor 19 Uhr im Bar Palmar war. Auf einmal hörte er draußen am Flur jemanden an eine Zimmertür klopfen, etwas später klopfte es dann bei ihm an der Tür. Er ging hin um zu öffnen und staunte nicht schlecht, als er einen Transvistit in einem roten Flamencokleid vor sich sah. " Bitte lassen sie mich hinein, ich habe einen großen Fehler gemacht, bitte, bitte, es soll auch nicht Ihr Schaden sein! " Manfred mußte unwillkürlich lachen, wie er so da stand, der Lippclose war verwischt auf einem Auge fehlten ihm die aufgeklebten, falschen Wimpern. Er ging einen Schritt zur Seite und ließ den mit einem Flamencokleid verkleideten Mann eintreten.....

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BeitragVerfasst: 09.04.2007, 13:54 
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Julia war in der Zwischenzeit munter geworden. Sie fühlte sich richtig wohl, ja sogar glücklich. Hatte sie doch soeben die Nachricht von Manfred auf dem Tisch gefunden. Ja, natürlich wollte sie sich mit ihm zum Abendessen Treffen. Im Palmar um 19 Uhr. Es war noch genug Zeit, daß sie sich auch noch eine wundervolle Wohlfühlwanne einlaßen konnte. Also ging sie gleich ins Bad, stöppselte die Wanne zu und drehte das Wasser auf. Sie ging wieder hinaus und gleich weiter auf die Terasse. Es war so wunderschön, hatte sie doch Glück, daß die Appartementhäuser, die an allen Seiten um das Columbushaus herum gebaut waren, gerade um den einen Stock niedriger sind, und sie daher im obersten Stock noch freie Sicht in alle Richtungen hatte. Am Hafen unten war großes Treiben. Es war soeben die Garanjonay angekommen. Sie wußte da natürlich noch nicht, daß mit dieser Fähre gerade Pepe und Panchito angekommen waren. Sie kannte die beiden ja noch gar nicht. Dann ging sie wieder hinein, zog sich den Morgenmantel aus und sah noch auf die Uhr, bevor sie diese ablegte. Es war 17 Uhr. Da konnte sie jetzt daß Bad mit Heublumenschaumbad von Guhl, genießen....

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BeitragVerfasst: 09.04.2007, 23:15 
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Der Pirat drängte sich sofort an Manfred vorbei und setzte sich auf einen der beiden Stühle, die mit einem Tisch beim Fenster standen. Er fing an Manfred alles was nötig war zu erzählen. Er bot ihm sogar 1/3 von dem Geld an, wenn er ihm helfen würde Panchito, Pepe und die beiden Frauen mit dem Geld zu erwischen. Denn er dachte da schon weiter und ihm war klar, daß seine Mannen schon ein jeder von Alojera bis Valle Gran Rey kannte und deshalb brauchte er jemanden, der sich von den üblichen Touristen nicht abhob. Manfred hatte schon nach einigen Sätzen gewußt, daß es sich bei seinem Gegenüber um den stolzen Piraten handelte, den er ja schon in der Bar gesehen hatte. Er überlegte nicht lange und sagte ihm zu, denn damit hatte er nicht gerechnet, daß an den 180 000 Euro auch andere Leute interessiert waren, aber so wußte er wenigstens jede einzelne Aktion von seinen neuen Feinden. Zum Piraten sagte er, daß er sich jetzt nur schnell Duschen müße und dann gleich zu einer wichtigen Verabredung gehe. Er bot dem Piraten sein Zimmer an und legte ihm von sich eine Jeans, ein T-Shirt und ein Handtuch auf`s Bett. Dann ging er endlich selbst unter die Dusche, danach zog er sich an und schaute sich nochmal mit einem zufriedenen Blick in den Spiegel. Das Schicksal hat es da ja wieder einmal ganz gut mit ihm gemeint. Mit sich und der Welt zufrieden gab er dem Piraten seinen Zimmerschlüssel und sagte ihm, daß sie sich morgen Vormittag wieder hier bei Maria treffen und dann überlegen, wie sie die Sache anpacken werden. Er selbst werde auswärts schlafen. Dieser bedankte sich überschwenglich, denn er war froh, daß er aus den Frauenkleidern rauskam. Manfred verließ das Haus und ging die Straße nach Calera hinauf. Er sah auf die Uhr, es war bereits 18 Uhr vorbei. Nach dem Kreisverkehr ging er die Straße in Richtung Borbolan hinunter. Der Ausblick, der sich ihm bot war einfach großartig. Er sah über weite Bananenplantagen hinunter auf das Meer, dieses glitzerte in der Abendsonne. Da sah er auch schon auf der linken Seite, drinnen, mitten unter den Bananen, die Bar Palmar. Es war 10 Minuten vor 19 Uhr. Gerade die richtige Zeit, um hoffentlich doch noch vor Julia hier zu sein. Aber was, wenn sie nicht kommt?

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BeitragVerfasst: 11.04.2007, 21:51 
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... Julia war total relext als sie aus der Wanne stieg. Sie kultivierte sich eiligst, denn jetzt waren die Minuten doch sehr schnell vergangen. Es war schon 18 Uhr vorbei und sie wollte doch zu Fuß hinauf zur Bar Palmar gehen. Also ging sie nach einem zufriedenen Blick in den Spiegel aus dem Appartement in Richtung Borbolan los. Es war wunderschön, durch die Straßen von Vueltas zu schlendern. Es war ein angenehmes Touristentreiben, nicht so hektisch wie in Gran Canaria oder Mallorca, wo sie ja auch schon gewesen war. Sogar sie selbst, zog von dem Tranquila an, das ganz Gomera umgab. Bald war sie auch schon durch Borbolan durch, wo sie noch die Zeit fand, sich in ein paar Boutiquen die Auslagen anzusehen. Da wird sie sicher morgen vorbeischauen, denn in der einen Boutique hatte sie einen wunderschönen Poncho in stahlblau gesehen. Der würde ihr sicher gut zur weißen Hose stehen.
Als sie endlich beim Restaurant "El Palmar" angekommen war, ging sie auch gleich hinein und blieb in der Tür stehen. Als Manfred sie erblickte, stand er sofort von seinem Stuhl auf und begrüßte sie. Seine Glückshormone schlugen Purzelbäume in seinem Magen, so freute er sich, daß sie doch gekommen war.

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