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Vom 28. 2. bis zum 7. 3. war ich im Valle Gran Rey. Von den Speiselokalen, die wir besucht haben, hat uns mit sehr deutlichem Abstand das El Palmar gefallen. Was die dort auf den Tisch bringen, ist höchst bemerkenswert. Auch der Wirt ist sehr zuvorkommend, ohne aufdringlich zu sein. Allerdings ist die blonde Kellnerin die Unfreundlichkeit in Person, meine Hypothese ist, dass sie vor sehr kurzer Zeit einen schmerzlichen Verlust erleiden musste (entweder vom Mann verlassen oder Mutter plötzlich tot, ...).
Eine mehr als herbe Enttäuschung war für mich, dass die Bar El Eden nicht offen hatte. Von meinem letzten Besuch 1998 hatte ich die Stimmung dort in allerbester Erinnerung. Jeden Tag meines heurigen Urlaubs bin ich hoffnungsvoll zur Bar Eden gegangen, allerdings wurde meine Hoffnung nicht erfüllt. Dass diese Bar nicht mehr offen hat, ist ein schwerer gastronomischer Verlust für das Valle Gran Rey.
Beinahe war die Hafenkneipe ein vollwertiger Ersatz, vor allem wegen des Faktotums Hannimanni. Dieser Mann lebt nach dem Motto "Kaltes Bier und heiße Weiber, sind die besten Zeitvertreiber" (so stehts auf seinem Leiberl (für Deutsche: Leiberl = T-Shirt). DAs mit dem Bier glaubt man ihm gerne, von den Weibern kann er wahrscheinlich nur träumen, so wie er daher kommt.
Ein Panoptikum in hohem Maße ist das Restaurant Puerto. Sehr zuvorkommende Kellner in großer Zahl, allersdings mit dem Charme von Robotern, und vom Aussehen, na ja, ein Panoptikum eben. Aber das Essen ist super.
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