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 Betreff des Beitrags: Der Bienen-Much darf heute feiern
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 11:12 
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Diesmal blicken wir ins schöne Städtchen Zschopau und holen unseren Dieter vor die Türe seines Bienenhauses.

Lieber Dieter, einen ganz besonderen Tusch und alles Gute zu Deinem heutigen Geburtstag. :occasion4:

Herzliche Grüße übermittelt

Josef

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Zuletzt geändert von drohne am 06.07.2008, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 06.07.2008, 09:27 
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Ich bedanke mich für die netten Geburtstagswünsche

Herzliche Grüße

Dieter

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BeitragVerfasst: 06.07.2008, 15:02 
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Hallo,

auch von mir allerliebste Grüße zu Deinem Geburtstag !!

:occasion4: :occasion6: :occasion4:

Ich hoffe Das Dein neues Lebenjahr sehr erfolgreich wird und Du weiterhin so fröhlich und gesund bleibst !

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Gruß Sybill \:D/
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What bee is good for your health? - Vitamin bee!


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BeitragVerfasst: 06.07.2008, 15:51 
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Auch weisl wünscht nachträglich dem Dieter noch alles Gute.

Als ebenfalls Schwammerlfreundin würde ich sehr gerne wissen, wie es im heurigen Jahr bei Euch so aussieht. Bisher konnte ich erst zwei Herrenpilze finden und beide waren voller winziger Würmer.

Liebe Grüße

Anny

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Die Bienen sind gar nicht so fleißig, wie wir glauben. Sie können nur nicht langsamer fliegen;-)


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 Betreff des Beitrags: Spät aber doch
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 07:03 
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Auch aus dem schönen Dahme-Spreewald-Land einen verspäteten Geburtstagsgruß ins Erzgebirge mit den besten Wünschen für's neue Lebensjahr!

Bei meinen jungen imkerlichen Aktivitäten sind 2 Bienen-Muche meine häufigen Begleiter: der originale in Buchform und der digitale hier im Forum und auf der "Imkerhomepage". Beide sind eine unverzichtbare Fundgrube. Besten Dank dafür!

franz.


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BeitragVerfasst: 07.07.2008, 07:33 
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Hallo und Guten Morgen
Dankeschön an alle - für die netten Geburtstagsgrüße und Wünsche.

Hallo Anny,
ich würde sagen vom Wetter her sollte es ein gutes Pilzjahr geben. Die Weichen sind auf jeden Fall auf grün gestellt. In ca.3 Wochen wissen wir aber mehr. Bis auf ein paar Parasolpilze und Stockschwämmchen ist aber noch nichts weiter los.


PS. Zum Schluss noch ein kleiner Tipp vom „alten“ Bienen-Much.
Ein sehr interessanter Rauchstoff ist der Zunderschwamm. Ein Baumpilz, der in Mischwäldern an abgestorbenen Bäumen zu finden ist. Im getrockneten Zustand gibt er einen sehr aromatischen und langanhaltenden Rauch ab.

Ein Gruß an alle Pilzfreunde

Dieter

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BeitragVerfasst: 07.07.2008, 09:46 
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von mir unbekannterweise auch ALLES GUTE!!

von diesem Schwamm gibt es hier ein Bild:
Link

- nicht dass Imker (und Bienen) süchtig werden, wenn sie den verkehrten Schwamm in Rauch auflösen. :lol:

Mit gutem Raucherfolg verwende ich auch abgestorbenes Robinienholz.

Rauchzeichengebende Grüße

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Reinhard

http://honigfritsch.jimdo.com/

In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders


Zuletzt geändert von Reinhard am 07.07.2008, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 07.07.2008, 16:49 
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Zitat:
-nicht dass Imker und Bienen süchtig werden, wenn sie denn verkehrten Schwamm in Rauch auflösen.


Imker und Bienen eher weniger – die Varroa schon ;-)

Herzliche Grüße

Dieter

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BeitragVerfasst: 07.07.2008, 17:06 
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Also den Zunderschwamm muss ich nun wirklich einmal einsammeln und ebenfalls probieren. :!:

Frage Dieter: nimmt man den pur, oder doch besser vermischen mit herkömmlichen Rauchmaterial, in meinem Fall trockene Birkenscheiter. Mit pur hätte ich möglicherweise Probleme, denn mein großer Dadant Smoker hat ein ordentliches Füllvolumen.

Josef

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BeitragVerfasst: 07.07.2008, 19:39 
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Grüß dich Josef,
im getrockneten Zustand hat der Zunderschwamm eine ähnliche Konsistenz wie Holz. Ich säge ihn in Streifen – auf der Tischkreissäge. Früher benutzte man den Pilz zum Feuer anzünden = Zunder.

Selbst „Ötzie“ hatte Zunder bei sich.

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96tzi

Noch vor wenigen Jahren räucherte man mit dem Baumpilz Hühner- und Taubenställe aus, um die Gefiedermilbe einzudämmen. Auf den Fußboden streute man Kalk. Der Erfolg war durchaus respektabel. Heute greift man lieber zur Chemie. So ist das – wie im wahren Leben eben auch. Man kann den Baumpilz mit anderen Materialien mischen, aber auch pur verräuchern. Darüber hinaus eignet sich der Zunderschwamm ganz hervorragend, um den Smoker anzuzünden.

Herzliche Grüße

Dieter

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BeitragVerfasst: 07.07.2008, 20:21 
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Regen ohne Ende Dieter, Wald ist in Hülle und Fülle vorhanden, das Wetter passt ebenfalls, also unverzüglich auf zur Pilze- und Schwammerlsuche. :D

Ab sofort wird jeder Baumpilz, egal aus welcher Höhe, eingesammelt, getrocknet und versmokert. Die komplette Familie, inkl. acht Schwager und Schwägerinnen werden damit vergattert. Ötzie und Dieter eben als Vorbilder.

Meinen herzlichsten Dank Dieter, bist a netter Freind :!:

LG Josef

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 Betreff des Beitrags: Rauchmaterialien
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 20:23 
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Ich hätte auch etwas Feines anzubieten:

Getrocknetes morsches Pappelholz finde ich hier zuhauf, das qualmt richtig schön und dauerhaft, aber richtig genial finde ich Abfälle aus meiner gärtnerischen Praxis, besonders getrockneten Salbei und Wermut. Wir hatten das hier zufällig herumliegen und ich werde mir fürs nächste Jahr einen ordentlichen Vorrat davon beiseite legen.

Aber nach dem Zunderschwamm werde ich selbsverständlich auch Ausschau halten.

Ich finde es sehr wichtig, solch alte Techniken nicht ganz und gar zu vergessen!

franz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rauchmaterialien
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 20:37 
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gärtner hat geschrieben:
Getrocknetes morsches Pappelholz finde ich hier zuhauf, das qualmt richtig schön und dauerhaft


Wie schaut´s mit den Teergehalt beim Papperholz aus, erträglich oder unangenehm?

Der Dieter möge uns bitte verzeihen, an seinem Ehrenthread plaudern wir von und über Rauch, ich überreiche Dir die Friedenspfeife Dieter. :lol:

Josef

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 Betreff des Beitrags: Teergehalt
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 21:01 
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drohne hat geschrieben:

Zitat:
Wie schaut´s mit den Teergehalt beim Papperholz aus, erträglich oder unangenehm?


Ehrlich gesagt, diesbezüglich ist mir nichts Negatives aufgefallen. Da es sich um ein ganz leichtes Laubholz handelt (Zitterpappel / Populus tremula) gehe ich aber von einem äußerst niedrigen Teer-/Harzgehalt aus. Wir haben hier ein kleines Pappel-Urwäldchen, wo einzelne Jungbäume vermutlich vom Pappelbohrer gefällt wurden und vor sich hin morschen. Eine gute Fundgrube für Räucherwerk...

Ich schließe mich bei der Friedenspfeife an. Wenn ich mir Bienen-Muchs Avatar anschaue, kann er eigentlich eh nichts dagegen haben...

Gruß, franz.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.07.2008, 09:49 
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Zitat:
Der Dieter möge uns bitte verzeihen, an seinem Ehrenthread plaudern wir von und über Rauch, ich überreiche Dir die Friedenspfeife Dieter.


Ach, ich sehe das nicht so verbissen. Möglicherweise geht dieser „Ehrenthread“ in die Forengeschichte ein, vom Geburtstag über Pilze bis zum Smoker. :P

Spaß beiseite, vielleicht kannst du Josef, das Thema teilen und in ein neues Thema beispielsweise „Smoker und Rauchstoffe“ einfügen. Hierzu gibt es bestimmt noch so einiges zu diskutieren.

Man kann auf jeden Fall seinen Rauchstoff selbst zusammenstellen. Hier kann man so einige Euros einsparen. Hier ist die Mischung, die ich bevorzuge.

Mitte Juli ist es wieder so weit, der Reinfarn blüht wieder überall. Und das ist die Zeit, wo er geerntet werden kann. Er wird so lang wie möglich abgeschnitten – gebündelt und mit den Blüten nach unten zum Trocknen aufgehangen. Hinzu kommt noch Scharfgarbe, wilde Kamille und alle Farnarten - die ältesten Pflanzen unserer Erde. Das ganze wird ebenfalls so wie Reinfarn geerntet und zum Trocknen aufgehangen. Ist das ganze getrocknet, kann man das ganze auf einem Hackstock oder einer eigens dafür gebastelten Schneidevorrichtung auf die gewünschte Länge zurechtschneiden. Es gab eine Zeit, da habe ich das ganze durch einen Elektro- Häcksler geschoben - ich bin davon abgekommen, da das Häckselgut zu sehr zerschlagen wurde und am Ende mehr Staub als alles andere übrig blieb. Das ganze versackt im Smoker und verursacht mehr Frust als Freude. Mittlerweile gibt es Häcksler, wo man die Größe des Häckselgutes einstellen kann. In Sachen Räuchergut gibt es keinerlei Einschränkungen – man kann seine „kreativen Gedankengänge“ voll ausleben.

Zum Teergehalt
Man kann es leider nicht verhindern. Eines Tages ist auch der beste Smoker zugesetzt. Mit einem Messer aus- und abkratzen, klopfen usw. schafft nur kurzfristig Abhilfe. Danach scheint sich der Smoker nur noch schneller zuzusetzen. Von den Dellen, die man hinein klopft über nicht mehr richtig schließende Domkappe, ganz zu schweigen.

Hier hilft nur noch eine Generalreinigung. Und das geht so:
Man schraubt den Blasebalg ab und setzt den Smoker samt Einsatz in einen Eimer. Heisses Wasser mit ein paar Spritzern Geschirrspülmittel bis zum Rand einfüllen – und weichen lassen. Nach ein paar Stunden ist auch der letzte Teeransatz aufgeweicht und kann mühelos mit der Hand entfernt werden. Danach ordentlich abspülen und der Smoker erstrahlt wieder im neuen Glanze.

Herzliche Grüße

Dieter

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