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drohne
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Betreff des Beitrags: Ameisen beim Bienenstand, Haus und Garten Verfasst: 23.08.2007, 20:00 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2164 Wohnort: Schmidatal
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Heuer sind die kleinen Krabbler wieder besonders zahlreich vertreten. Ameisen wohin man schaut und in allen Arten und Größen sind vertreten. Selbst ein riesiges Waldameisennest, welches sich bereits seit vielen Jahren in meiner Nähe befindet, hat heuer einen stolzen und großen Ableger gebildet. Aber diese sind natürlich herzlichst willkommen, denn die flitzen nur so die Bäume rauf und runter und unsere Völker werden absolut negiert.
Was unglaublich stört sind die kleinen schwarzen Ameisen, die sind heuer offenbar überall anzutreffen. In jeder Ritze und Fuge der Beuten kann man sie finden, Pflasterplatten werden unterminiert und in der Imkerei kann man natürlich keine Minute ein offenes Honigglas stehen lassen.
Ameisenköder bringen lediglich kurzfristig Erfolg, obendrein möchte ich dieses Zeugs nicht unbedingt und überall anwenden, denn letztendlich landet dieses Gift natürlich im Nest und somit im Garten.
Hat jemand von unseren Mitgliedern eine Idee, wie man diese Plagegeister wirksam von Haus und Hof, aber vor allem auch vom Bienenstand, auf biologische Weise abhalten könnte?
Dankeschön für Eure Infos.
LG Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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Maja
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24.08.2007, 17:47 |
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| Moderator |
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Registriert: 19.03.2007, 16:40 Beiträge: 221 Wohnort: Halsbrücke / Sachsen
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Die kleinen Ameisen sind wirklich eine Plage! Sie haben mir schon oft die Falze der Kunststoffbeuten zerfressen und sich sogar unten in einem Ablegerkasten, wo keine Biene hinkommt, einquartiert.
Gegen Fraß an Beuten gibt es ungereinigtes Wollfett (bei holtermann.de unter dem Handelsnamen Api-Lanol), dieses wirkt sehr gut. Man streicht damit die Falze der Beuten ein. Nachteilig bei diesem Mittel ist: bei Wärme wird es flüssig, es klebt wie UHU und wenn man eine Zarge anhebt, schmiert man sich voll. Dazu stinkt es scheußlich nach Schaf.
Wenn man im Haus kein Gift verwenden will, kann man es nur so ameisenunfreundlich wie möglich gestalten, also Ritzen verschließen und alles Eßbare wegräumen. Es wird zwar zahlreichen Pflanzen nachgesagt, daß sie Ameisen vertreiben, ich kenne aber keine, bei der es wirklich funktioniert.
Viele Grüße
Maja
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drohne
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24.08.2007, 21:55 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2164 Wohnort: Schmidatal
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Maja hat geschrieben: Wenn man im Haus kein Gift verwenden will, kann man es nur so ameisenunfreundlich wie möglich gestalten, Oder einem Ameisenbär herbeischaffen, aber woher solch einen nehmen:?: Ameisenunfreundlich Maja, dies ja vermutlich betonieren oder asphaltieren bedeuten! Du bist ja vom Fach, wie könnte man dies allenfalls machen? Zitat: Zitat Maja zerfressen und sich sogar unten in einem Ablegerkasten, wo keine Biene hinkommt, einquartiert.
Genau dies ist ja das ärgerliche, die wuseln einfach überall herum. Demnächst werde ich wieder mit der Kamera los marschieren, vermutlich gibt es in meinem Bienengarten sogar Rossameisen. Die gesehenen sind ganz schwarz -no na als Ameise- und etwa 1 cm lang.
Vor etwa sechs Wochen konnte ich mit meinem Enkerl einen Hochzeitsflug der kleinen Ameisen von unserer Imkerei aus beobachten, da flogen viele Stunden lang unglaublich viele geflügelte aus. Manchmal hatte man den Eindruck, da schwirren hunderte gleichzeitig los.
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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Maja
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 26.08.2007, 10:00 |
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| Moderator |
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Registriert: 19.03.2007, 16:40 Beiträge: 221 Wohnort: Halsbrücke / Sachsen
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Zitat: Ameisenunfreundlich Maja, dies ja vermutlich betonieren oder asphaltieren bedeuten! Du bist ja vom Fach, wie könnte man dies allenfalls machen?
Keine Bange, man braucht nicht alles betonieren! Draußen stören die Ameisen kaum, wenn sie sich auf dem Hof unter dem Pflaster, Steinen oder auch mal im Blumentopf einquartieren, ist das doch nicht weiter schlimm. Den Weg ins Haus finden sie oft durch Mauerlöcher, Fliesenfugen oder Ritzen in Holzbalken. Hat man die Löcher gefunden, macht man sie mit Mörtel oder Holzkitt zu, dann ist auch meistens Ruhe. Die kleinen schwarzen Ameisen bewohnen gern angefaultes Holz, wenn man diese im Haus hat, sollte man mal nachsehen, was mit Dielung, Balken und Füßen der Türstöcke los ist, meist ist dann etwas auszutauschen.
Viele Grüße
Maja
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stefan mandl
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Betreff des Beitrags: Ameisenflut Verfasst: 15.02.2008, 18:13 |
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| Moderator |
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Registriert: 14.11.2007, 17:32 Beiträge: 225 Wohnort: wien
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Liebe Bienenfreunde!
Die Frage ist, ob die Ameisen wirklich Schaden anrichten, oder von uns nur als störend empfunden werden. Wir haben seit vorigem Jahr ein Projekt, um den Zusammenhang Biene - Ameise etwas näher zu beleuchten. Ein Zwischenergebnis ist, daß bei Bienenständen signifikant mehr Ameisennester sind als in Kontrollflächen ohne Bienenständen. Der Grund wird wahrscheinlich darin liegen, daß die Bienen ein entsprechendes Nahrungsangebot für die Ameisen darstellen. Dies beginnt beim natürlichen Totenfall, aber auch bei der Reinigung des Stockes fällt einiges ab. Die Frage ist, ob die Ameisen nicht sogar nützlich für die Hygiene eines Bienenstandes sind.
Ich bin mir sicher, wir werden noch interessante und erstaunliche Ergebnisse zur Bienen - Ameisen Beziehung bekommen.
Hat jemand dazupassende Beobachtungen gemacht?
BG stefan mandl
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Maja
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.02.2008, 18:43 |
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| Moderator |
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Registriert: 19.03.2007, 16:40 Beiträge: 221 Wohnort: Halsbrücke / Sachsen
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Die Ameisen krabbeln gern auf den zur Varroa-Kontrolle untergelegten Windeln herum und holen sich die abgefallenen Milben und bei Ablegern Futterteigkrümel, wenn man die Windel nicht mit Vaseline bestrichen hat. Hier muß man aufpassen, daß man nicht zu wenig Milben zählt.
Manche Ameisenarten sind schädlich an den Kunststoffbeuten, da sie sich regelrechte Gänge in die Falze der Zargen fressen und dort sogar Nester anlegen. Die Bienen kommen dort nicht hin, es hilft nur das Bestreichen mit ungereinigtem Wollfett.
Viele Grüße
Maja
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Astacus
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.02.2008, 20:39 |
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| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
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Registriert: 16.10.2007, 10:18 Beiträge: 532 Wohnort: Wien, Güssing
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Hallo Maja,
hast du schon mal selbst die Windel mit Vaselin eingestrichen ?
Ich selbst habe letztes Jahr den Imker verflucht, der diesen Tip erfunden hat. Es sind bei mir nur 6 Windel gewesen, aber das Reinigen hat mich Stunden gekostet, darum werde ich nie wieder meine Windel einfetten.
Gruß
Astacus
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Maja
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.02.2008, 09:36 |
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| Moderator |
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Registriert: 19.03.2007, 16:40 Beiträge: 221 Wohnort: Halsbrücke / Sachsen
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Zitat: hast du schon mal selbst die Windel mit Vaselin eingestrichen ?
Ja, das habe ich, die Vaseline erwärmt und mit dem Pinsel dünn auf die Styrodurtafeln gestrichen, die ich dazu verwende. Man kann so eine Tafel aber nur zweimal benutzen (vorn und hinten), nach der Verwendung müssen sie weggeworfen werden oder man benutzt sie noch irgendwo im Garten oder Gewächshaus (Topfunterlage bei empfindlichen Pflanzen), wo es auf ein bißchen Kleben nicht ankommt.
Viele Grüße
Maja
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Astacus
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.02.2008, 10:03 |
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| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
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Registriert: 16.10.2007, 10:18 Beiträge: 532 Wohnort: Wien, Güssing
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Hallo Maja,
leider habe ich eine Plastikdiagnosetasse und die will ich nicht einfach nach 2x verwenden entsorgen.
Gruß
Astacus
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Maja
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.02.2008, 10:14 |
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| Moderator |
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Registriert: 19.03.2007, 16:40 Beiträge: 221 Wohnort: Halsbrücke / Sachsen
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Da Vaseline zum großen Teil aus Paraffin besteht, müßte sie sich in Pinselreiniger, Benzin usw. gut lösen, der Plastikschale sollte das nichts ausmachen. Ausprobiert habe ich das aber noch nicht.
Viele Grüße
Maja
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stefan mandl
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Betreff des Beitrags: Vaseline im Bienenstock Verfasst: 16.02.2008, 12:58 |
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| Moderator |
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Registriert: 14.11.2007, 17:32 Beiträge: 225 Wohnort: wien
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Der Einsatz von Vaseline sollte im Bienenstock weitgehend vermieten werden, da das Parafin ins Wachs gelangen könnte. Deshalb ist das beidseitige Verwenden der bestrichenen Platte schwierig, da Vaseline am Bodenbrett bleiben könnte und von dort zu Kontamination des Bienenwachses durch die Bienen führen kann.
Falls man "Milbenkleber" verwenden will, kann man Bienenwachs in Pflanzenöl 5% ig lösen (erhitzen und 5 dag Bienenwachs auf 1 Liter Öl).
Wenn man eine Papiereinlage verwendet und diese fettet, fällt das Wegwerfen nicht so schwer.
Josef, nicht alles muß geputzt werden, manchmal ist wegwerfen die einfachere Methode.
BG stefan mandl
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Maja
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 17.02.2008, 09:41 |
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| Moderator |
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Registriert: 19.03.2007, 16:40 Beiträge: 221 Wohnort: Halsbrücke / Sachsen
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Zitat: da Vaseline am Bodenbrett bleiben könnte und von dort zu Kontamination des Bienenwachses durch die Bienen führen kann.
Die Pappen liegen natürlich außerhalb der Beute unter dem Drahtboden, wo keine Biene hinkommt. Die Milben fallen durch das Gitter nach unten.
In eine Plastikschale mit bienendichtem Abdeckgitter, die unten in die Beute gestellt wird, kann man auch mit Vaseline bestrichenes Papier legen und spart sich so das Reinigen.
Viele Grüße
Maja
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