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>Bienenwerkstatt
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.03.2008, 19:38 |
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Registriert: 03.03.2008, 01:51 Beiträge: 17 Wohnort: Wien
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Hallo Josef,
vielleicht hilft das bzgl. der Namensfindung
den Wiedl kenn ich gut von früher, haben uns öfter gesehen - aber in den letzten Jahren nicht mehr
der Text ist aus "Naturgeschichte der >Honigbiene" von Ruttner - vielleicht war auch Jordan mitbeteiligt - hab aber keine Referenzen in dem Zusammenhang gefunden.
L.G.Heinz
_________________ je einfacher desto besser
www.bienenwerkstatt.eu
www.bienenwerkstatt.at
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stefan mandl
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Betreff des Beitrags: Buckfast Verfasst: 12.03.2008, 19:39 |
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| Moderator |
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Registriert: 14.11.2007, 17:32 Beiträge: 225 Wohnort: wien
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Lieber einstein!
87 kg Honig bei einem Volk, das ist wunderbar.
Wenn das Volk geschwärmt ist, welche Königin hast Du jetzt im Ertragsvolk? Eine F2 oder hast Du eine neue Buckfastkönigin gekauft?
BG stefan mandl
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drohne
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.03.2008, 20:02 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
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>Bienenwerkstatt hat geschrieben: den Wiedl kenn ich gut von früher, haben uns öfter gesehen - aber in den letzten Jahren nicht mehr.
Dankeschön für das einfügen dieses sehr interessanten Textes.
Der Wiedl Stefan ist unser Mitglied felix, kommt aber bedauerlicherweise nicht zum Forum gucken. Der arme ist ein richtiger Hackler und betreut auch sehr viele Bienenstände. Erst vor zwei Jahren besuchte er mich bei meinem Rapswanderplatz in den Donauauen.
Übrigens, der Stefan hat gemeinsam mit mir den Meisterlehrgang und auch die Prüfung gemacht. Er war unser Klassenbester und auch so etwas wie Klassensprecher. Dieser Mann hat ein unglaubliches Fachwissen.
Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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einstein
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Betreff des Beitrags: Buckfast Verfasst: 12.03.2008, 20:05 |
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Registriert: 22.10.2007, 19:00 Beiträge: 379
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Der Schwarm ist nicht von dem Volk!!!!!!!!!!
Königin is RZ aus 2006.
Ich lasse keine Schwärme der Buckfast aus - wird ausgeräumt!!!!
Das tue ich den Nachbarn - Imkerkollegen - nicht an!!!!!!
Schaue schon auf die Kollegen, auch wenn ich außenseiterisch unterwegs bin.
Gruß Albert
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gärtner
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Betreff des Beitrags: Nachdenklich gefragt... Verfasst: 12.03.2008, 20:39 |
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| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
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Registriert: 02.03.2008, 22:39 Beiträge: 356 Wohnort: D-Brandenburg
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Geht's den Buckfast-Züchtern nicht auch, oder gar viel mehr, um den schnöden Mammon mit ihren Pedigrees etc. pp???
Aber auch: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß aus der Kreuzung
Carnica x Buckfast, also
schwarmfaul x sehr schwarmfaul
stechfaul x sehr stechfaul
fleißig x sehr fleißig
baufreudig x sehr baufreudig
...
eine Biene entsteht, die ein fauler, schwarmfreudiger Stecher ist???
Ist nicht die Wahrscheinlichkeit viel höher, daß, gerade in Carnica-Gebieten, eine Super-Carnica entsteht?
Was wäre dagegen einzuwenden???
...fragt franz, der die Diskussion seeehr spannend findet!
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drohne
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Betreff des Beitrags: Re: Nachdenklich gefragt... Verfasst: 12.03.2008, 21:31 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
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gärtner hat geschrieben: Ist nicht die Wahrscheinlichkeit viel höher, daß, gerade in Carnica-Gebieten, eine Super-Carnica entsteht? Was wäre dagegen einzuwenden???
...fragt franz, der die Diskussion seeehr spannend findet! Genau das, lieber Franz geistert auch im meinem Kopf herum und dies habe ich vorhin bereits einmal erwähnt. Aber wie bitte könnte das genaue Gegenteil aussehen, etwa eine zweite Mörderbiene? Jedenfalls Fragen über Fragen gibt es hier. Zitat: Zitat Gärtner
... der die Diskussion seeehr spannend findet
Aber ich finde diese Diskussion sehr spannend und bin auch wirklich stolz darauf, dass dieses bei uns überaus sensible Thema hier nicht eskaliert, sondern frei von der Leber heraus gepostet wird. Dies zeigt von einem besonderen Fachwissen aller beteiligten Users.
Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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einstein
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Betreff des Beitrags: Buckfast Verfasst: 13.03.2008, 08:25 |
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Registriert: 22.10.2007, 19:00 Beiträge: 379
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Nach der Wahscheinlichkeit, hätte die Subercarnicakönigin schon leben müssen, da dem aber nicht so ist - muß Du zwangsweise anhand der Logik zur Kenntnis nehmen, daß diese Biene nicht gezüchtet werden kann, da das gen. Potential fehlt. Ob das jemals in der Buckfastlinie geht, sei dahingestellt, aber versuchen müssen wir es wenigstens, weil so wie die Carnicazüchter selber in den Sack lügen, das mach ich bei Gott nicht. Übrigens finde ich, jeder Züchter soll für seine Königinnen soviel verlangen wie er glaubt, daß sie Wert sind.
Ich hole mir ja sowieso Eier und "mache meine F1!
Ich habe kein Preisproblem und nach meinem System hast immer eine einwandfreie F1, die immer klaglos "funktioniert".
Ich war 2006 so spendierfreudig und habe 4 RZ Troisek gekauft. Eingeweiselt das Volk hat sofort nachdem genug Eier vorhnden waren, umgeweiselt.
Bei 3 von vieren!!! Dieses eine Volk ist OK. Dies passiert bei meiner eigenen Zucht nicht. Das Geld hätte ich mit Euch beim Heurigen besser vertrinken sollen.
Gruß Albert
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Hans-Joachim Heyer
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Betreff des Beitrags: Natürliche Zuchtwahl Verfasst: 13.03.2008, 15:11 |
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Registriert: 03.12.2007, 11:59 Beiträge: 115 Wohnort: Dienstweiler/Rheinland-Pfalz
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Hallo Imker,
damit das mit dem Fachwissen nicht zuviel wird, hier mein Anfängerstatement:
Wozu immer dieses Herumzüchten am Bien? Seien wir doch glücklich damit, dass es dieses wunderbare Tier gibt und es ist, wie es ist! Vertrauen wir darauf, dass es sich von ganz allein auf die lokalen Gegebenheiten einstellt und sich auf diese Weise lokale Unterarten herausbilden mögen, wie die Natur es will?
Ich plädiere für die unverzüchtete Landbiene. Nehmen wir sie an, wie sie derzeit ist und bauen darauf auf. Schlimme Stecher können wir ja aussortieren - als einziges Zugeständnis an die enge Nachbarschaft des Biens zum Menschen, aber ansonsten sollten wir die Finger weglassen vom Gen, also jeglicher Zucht.
Bei ausschließlicher Standbegattung könnte zB die Carnica selbst bestimmen, wo ihre natürlichen Grenzen sind. Nach Norden hin, wo das Klima feuchter, kühler und unbeständiger ist, würde sich von selbst wieder eine Art Dunkle Biene etablieren, und jede Regien hätte die beste Biene, die auch zu dieser Region und ihrem Lokalklima passt.
Nach Italien hin würde sich eine gelbe Unterart einmischen - ganz von allein. Und in Italien selbst würde allein die Ligustica das Sagen haben. Besser gehts doch nicht!
Wir sollten mit der Biene imkern, die ursprünglich in der jeweiligen Region beheimatet war und es dem Bien selbst überlassen, wo ihre Grenzen liegen. Die imkerliche Betriebsweise sollte sich der Natur unterordnen, was bedeutet, dass wir alle nur noch Standbegattung zulassen, keine Belegstellen führen und keine fremden Weiseln einkaufen und einkreuzen.
joachim
Zuletzt geändert von Hans-Joachim Heyer am 13.03.2008, 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
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drohne
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.03.2008, 15:40 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
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@ Hans-Joachim Heyer
Schöne Worte Joachim, aber so spielt´s leider nicht -mehr!
Die Bienenzucht ist heutzutage überwiegend ein Betriebszweig in der Landwirtschaft geworden, wo Honig, Pollen, Propolis und natürlich auch Gelee Royal in möglichst großen Mengen geerntet werden -sollte. Um hier auf die Kosten zu kommen, zählt einzig und allein der Ertag und die permanente Lieferfähigkeit.
Ist bei mir nicht anders, denn meine Plätze bewegen sich in einem Radius von deutlich mehr als 250km. Alleine der Weg zum Waldplatz beträgt Tour Retour 300km.
Natürlich gibt es Liebhaber so wie Du, die lediglich einige Völker in den Garten stellen und nicht unbedingt auf den Ertrag angewiesen sind. Dies kann sich aber auch bei Dir sehr schnell ändern, denn wenn die Nachfrage nach Bienenprodukten konstant ansteigt, muss man sich eben die Frage stellen, expandieren und somit auf den Ertrag schauen, oder eben Kunden abweisen und sagen, leider ...
Als Honigimker ist mir die Rasse an sich Powidl, ebenso wie einem Milchbauern die Anzahl der schwarzen Flecken egal sein werden. Er wird sich natürlich die beste Milchkuh suchen. Mir als niederösterreichischen Imker wird dies erstaunlicherweise von unseren Funktionären untersagt.
Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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stefan mandl
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Betreff des Beitrags: Buckfast Verfasst: 13.03.2008, 15:52 |
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| Moderator |
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Registriert: 14.11.2007, 17:32 Beiträge: 225 Wohnort: wien
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Lieber Joachim, lieber Josef!
Die herrlich romantischen Ideen von Joachim finde ich wunderbar. Nur eine lokal angepasste Biene ist eine gute.
Wie wir dorthin kommen, das ist das Schwierige.
Josef, Du hast recht mit Deiner Forderung nach einer leistungsstarken Biene, aber weißt Du, ob unser Heil im Kreuzen verschiedener Rassen liegt. Vor allem, wie werden Deine Enkerln und weiteren Generationen über uns urteilen, wenn sie auch von den Bienen leben wollen?
BG
stefan mandl
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Sybill
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.03.2008, 15:56 |
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| Administrator |
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Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 905 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
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Hallo,
jetzt muß ich hier aber auch noch kurz meinen Senf dazugeben, denn mir ist aufgefallen das 2 Sachen für mich nicht ganz richtig sind:
1) Auch das Halten der Buckfastrasse ist zB. in Wien & Niederösterreich verboten, genauso wie das Wandern. Einzig erlaubt ist nach EU-Recht ( und das steht über unseren Rassengesetzen) das Handeln mit der Buckfast. Dh. Kaufe ich mir eine Buckfastkönigin, um damit auf meinen Heimbienenstand Honig zu ernten-> ist das nicht erlaubt, habe ich einen Handelsgewerbeschein, darf ich sie in Niederösterreich lt. EU-Handelsgesetz verkaufen und auch damit auch an andere Imker übergeben (der sie dann aber theoretisch trotzdem nicht in NÖ halten darf).
Der Grund warum es zB. in NÖ kaum Polizeieinsätze damit gibt, ist einfach die Tatsache, das man eine Anzeige nur immer im aktuellen Fall machen kann.
Hier ein Beispiel: Ein fremder Imker wandert mit seinen Buckfast-Völkern in meine Umgebung. Ich mache daraufhin bei der Polizei eine Anzeige. Wenn die Polizei dann irgenwann den Stand kontrolliert, dann bekommt derjenige einen "Strafzettel" wegen Gesetzesübertretung. Die Gebührenhöhe dazu kennen wir ja auch der Straßenverkehrsordnung. Der Strafausmaß wäre in diesem Falle recht gering, Übertretungen werden in NÖ im Höchstmaß (und der kommt in unserer Rechtsprechung nur im Extremstfalle zu Anwendung) mit 2 500€ bestraft.
Diese Strafe bekommt er nur einmalig pro Kontrolle. Wenn nun der Buckfastimker inzwischen wiederwegwandert, ist damit die Anzeige hinfällig und es müßte eine neue erstellt werden. Als Vergleich muß man sich das wie mit dem zu schnellen Autofahren denken, wird man erwischt, muß man ein wenig zahlen, aber auch nur für diese eine erwischte Situation und nicht für alle anderen vorhergangen Fahrten.
Zusätzlich muß dem Imker nachgewiesen werden, das er sich absichtlich Buckfastköniginnen gekauft hat !
So das war aber nur die Theorie. Wer soll den in Wirklichkeit kontrolieren, welche Rasse der Nachbarsimker wirklich hat, ob dort sich nicht auch irgendwelche "Fremdpaarungen" ergeben haben ?
Wenn wir wirklich ehrlich sind, kennen viel von uns einige Imker mit Buckfast in Carnicagebieten. Diese Rassenschutzgesetze sind meiner Meinung nach ziemlich zahnlos !
2) Der Buckfast-Bienenstand rund um den Hirschgrund, der bisher immer wieder für Aufregung sorgte, wurde mit Ende letzten Jahres komplett auf Carnica umgeweiselt. Die Kosten dafür übernahm der NÖ Imkersverband, die Aktion wurde schnell und sauber abgewickelt. Damit sollten 10 km rund um den Hirschgrund alle Buckis weg sein. Trotzdem kann man, auch auf zB. auf einer Gebirgsbelegstelle nicht 100% sicher sein, reine Carnicas mitheimzunehmen, denn paarungswillige Papis fliegen bis zu 30 km weit. (Männer mit Paarungswunsch kenne halt einfach keine Grenzen  )
Dh. selbst Dir. Wallner meinte letzte Woche, die Chance zu einer Fehlpaarung in Höllenthal ist zwar gering, aber trotzdem möglich....
Belegstellen sind wichtig, auch um neues Genmaterial einzubringen, die Ergebnisse sind aber wie bei einer Standbegattung auch immer ein wenig zu kontrollieren, ob das Ergebnis auch tatsächlich den Wünschen entspricht.
So, das wollte ich nur schnell mitteilen, ich bin zwar kein Jurist, habe mich aber doch auch sehr eingehend mit dem Thema auseinandergesetzt. Falls jemand andere Infos als das obige hat, bitte um kurze Meldung.
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Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
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einstein
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Betreff des Beitrags: Buckfast Verfasst: 13.03.2008, 17:47 |
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Registriert: 22.10.2007, 19:00 Beiträge: 379
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Darf auch dazu "Senf" auf´s Brot schmieren.
Der Grund warum nicht bestraft werden kann, ist der:
Es wurde bei der Anlaßgesetzgebung vergessen einen Strafrahmen und irgendeine Strafhöhe festzulegen.
Dies sieht z.B. in NÖ so aus, daß Du zwar bestraft wirst, aber es gibt keine Forderung nach "Buße", weil es keinen "Bußgelkatalog" dazu gibt.
Wennst jetzt züchtest, es zeigt dich jemand an und du bekommst eine Strafe von der BH aufgebrummt, dann legst Widerspruch ein, mit der Begründung, es gäbe keine Strafkatalog und schon "ist der Kas gess´n".
Das Vefahren wird eingestellt, weil keine gesetzliche Handhabe vorhanden, (es liegt kein rechtliches Mittel vor) den festgestelltren Tatbestand zu exekutieren.
Und daran wird auch nichts geändert, das kann ich schon mal aus gut informierender Quelle sagen. So kann EU-Recht umgangen werden, finde ich.
Darüber wollte ich schon mal informieren!!!
Gruß Albert
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stefan mandl
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Betreff des Beitrags: Buckfast Verfasst: 13.03.2008, 18:25 |
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| Moderator |
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Registriert: 14.11.2007, 17:32 Beiträge: 225 Wohnort: wien
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Meine lieben Rechtsgelehrten!
Da die Diskussion in Richtung rechtlicher Möglichkeiten für oder gegen eine Form der Zucht bei Bienen geht, darf ich folgendes zu bedenken geben:
Die Carnica- und die Buckfasthalter haben das gleiche Ziel: nämlich eine bessere Biene.
Da ist es nicht notwendig, auch noch Anwälte mitverdienen zu lassen, es reicht schon, was manche Zuchtköniginnen kosten.
Meiner Meinung nach ist es so gut wie unmöglich, klar zwischen Carnica und Nichtcarnica zu unterscheiden. Der Flügelindex, der bei der Körung herangezogen wird, ist ein von uns festgelegtes Merkmal und kein Leistungskriterium.
Wie z.B. bei der Hundezucht, wo festgelegt ist, wie ein Rasseschäferhund gezeichnet sein muss.
Wir sollten den Genpool der Carnica viel weiter ziehen und wir werden erkennen, daß so manche Buckfast Carnica ist und umgekehrt.
Also ein rechtlicher Streit ist aus vielerlei Gründen absolut kontraproduktiv. Ich wüßte nach jahrelangen Überlegungen noch immer nicht, wer die besseren Argumente hat.
BG stefan mandl
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Sybill
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.03.2008, 18:26 |
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| Administrator |
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Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 905 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
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Hallo,
@ einstein: Genau deshalb meine ich auch das dieses Rassengesetz ziemlich zahnlos ist. Man schreibt halt was in irgendeinen Passus, damit nur ja jeder weiß das nur Carnica erlaubt ist. Aber eigentlich ist es überhaupt nicht praktikabel und damit für mich unsinnig (Aber ok, es ist nicht mein Recht darüber zu urteilen). Nerven tut es mich nur, da ich immer der Meinung entweder ordentlich oder gar nicht - und dieses Gesetz ist für mich definitiv nicht ordentlich !
Wie gesagt, jeder kennt Buckfastzüchter oder -halter in seiner Umgebung und denn geschieht in der Realität gar nichts ! Natürlich möchte ich hiermit nicht zum Gesetzesbrechen auffordern, aber es macht so keinen Sinn - auch da es in jedem Bundesland anders geregelt ist !
Ich persönlich bin begeisterte Carnicahalterin und werde es sicher auch bleiben. Diese Rasse bietet mit alles was ich brauche, ohne großen züchterischen Aufwand. Aber diese Bienenzuchtgesetze sind mir echt manchmal suspekt.
@Stefan: Du hast Recht, die Grenzen sind sicher schon ordentlich verwaschen. Zucht ist nun einmal das um und auf einen ordentlicheren größeren Imkerei. Es reicht schon wenn sich jeder Imker bemüht aus seinen Genpool sich selber, die für seine Belange beste Biene zu züchten, oder sich bei richtiger Stelle sich die passenden Zuchtmaterialien oder Königinnen zu kaufen.
Aber die Rassengesetze sind für mich nuneinmal nicht wirklich umsetzbar !
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Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
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Hans-Joachim Heyer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.03.2008, 18:46 |
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Registriert: 03.12.2007, 11:59 Beiträge: 115 Wohnort: Dienstweiler/Rheinland-Pfalz
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Hallo,
Sybill schreibt:
"Es reicht schon wenn sich jeder Imker bemüht aus seinen Genpool sich selber, die für seine Belange beste Biene zu züchten, oder sich bei richtiger Stelle sich die passenden Zuchtmaterialien oder Königinnen zu kaufen."
Ich fürchte, genau damit wurde die in D einst heimische Mellifera kaputtgezüchtet - und nun ist die Carnica an der Reihe?
joachim
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