Es war tatsächlich sehr merkwürdig, denn als ich das obige Foto in den Sonnenblumenfelden schoss, waren die Blüten alle nach Osten gerichtet und dies, obwohl die Sonne schon ganz tief im Westen stand! roll:
An sich dache ich mir nichts besonderes dabei, denn bekanntlich richteten -bisher jedoch immer- sich die Blüten nach dem Sonnenuntergang wieder nach Osten und warten somit gewissermaßen auf ihren Energiebringer, die ja bekanntlich im Osten wieder auftaucht.
Nun wurde ich infolge dieses Berichtes im heutigen Kurier eines besseren belehrt. Dazu siehe bitte nachfolgenden Bericht:
Das Geheimnis der Sonnenblumen
Naturphänomen - Naturfreaks, Biologen und Bauern im ganzen Land rätseln: Die Sonnenblumen schauen nur noch starr nach Osten. Der KURIER ging dem Phänomen auf den Grund.
Hat die mystische Sonnenblume die Sonne satt? Sind die UV-Strahlen zu stark oder hat sich leise still und heimlich die Gentechnik in die Sonnenblumen-Kerne eingeschlichen? Was ist der Grund dafür, dass die Sonnenblumen sich nicht mehr wie früher im Tagesverlauf mit der Sonne von Osten nach Westen mitdrehen? Der KURIER ging dem Phänomen auf den Grund.
„Früher haben sie sich schon gedreht!“, ist Bauer Franz Bloderer felsenfest überzeugt. Zumindest wisse er das aus landläufigen Erzählungen. So genau hätte er das aber auch noch nicht beobachtet. In der Landwirtschaftskammer häuften sich in den vergangenen Wochen Anfragen von verdutzten Beobachtern, die sich Aufklärung wünschten.
Aufklärung
Einer, der es genau weiß, scheint Professor Peter Liebhard von der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) zu sein. Der Experte vom Department für Pflanzenbau kennt die Ursachen für das starre „Ost-Syndrom“ der Korbblütler. „Das ist physiologisch bedingt. Es ist ein Prozess, der in der Züchtung über Jahre gegangen ist“, erklärt Liebhard. Ausschlaggebend dafür sei die Landwirtschaft gewesen. „Man wollte Pflanzen, die nur noch einen Blütenkorb und möglichst hohe Erträge (große Kerne, Anm.) haben“, so der Professor. Die Folgen waren Blüten, die laut dem Experten „zwei bis vier Mal so viel wie der Rest der Pflanze wiegen“. Mit diesem Gewicht kann sich die Blume nicht mehr drehen. Liebhard: „Die Pflanzen würden sich schlicht und einfach das Genick brechen.“
Dass Gentechnik im Spiel ist, kann Liebhard ausschließen. Mittlerweile wachsen zirka ein Dutzend verschiedener, derartig hochgezüchteter Sonnenblumen-Sorten auf den heimischen Feldern.
Artikel vom 20.07.2007, 09:11 | KURIER |
Ich bedanke mich beim Kurier für diesen Bericht.
@ All Forumaner
bitte aufatmen, denn wie ich soeben erfuhr ist garantiert keine Genmanipulation im Spiel, sondern lediglich züchterische Auslese ist für das starre nach Osten schauen verantwortlich.
Was meint Ihr bitte zu dieser Sache, bzw ist Euch dies bereits aufgefallen
LG Josef