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 Betreff des Beitrags: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 29.08.2008, 17:46 
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Liebe Bienenfreunde!

Seit längerer Zeit möchte ich schon einige Versuche starten, ob es nicht rentabel ist, Bäume und Sträucher rein zur Honiggewinnung zu pflanzen.

Wenn man z.B. Robinie mit Himbeere als Unterwuchs kombiniert, müßte in guten Jahren ein Hektarertrag von über einer Tonne Honig möglich sein. Wenn nun gezielt, Weiden, Ahorn mit entsprechenden frühblühenden Sträuchern dazukommen, sollte das eine optimale Entwicklung der Völker bis zur Robinie erlauben. Wer nicht nur auf eine Karte setzen will, kann z.B. Halb Robinie halb Linde pflanzen.

Je nach Gebiet und Jahr bin ich überzeugt, daß damit sehr gute Hektarerträge möglich sind und für das Ökosystem wären solche Oasen ein Segen.

Welche Pflanzen könnte man kombinieren, um über eine möglichst lange Zeit einen möglichst starken Nektarfluß zu erreichen?

BG

stefan mandl


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 29.08.2008, 19:57 
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Hallo Stefan,

an soetwas habe ich auch schon gedacht, ich wollte schon, daß mein Nachbar (Bauer) Phacelia auf ca. 2 ha anpflanzt, ich hätte das Saatgut bezahlt. Doch die EU fördert stillgelegte Flächen und da kann man nicht mithalten.

Interessant wäre dies in Bezug auf exclusive Sortenhonige z.B. ein Lavendelfeld.

Gruß
Astacus

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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 29.08.2008, 20:31 
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Vom Lavendelfeld vor der Haustür träum ich auch schon lange!
Ich denke, sowohl im Burgenland als auch in SO-Brandenburg müßte das problemlos möglich sein.

Ich denke auch gerade darüber nach, welche Spättrachten ich im Garten aufpflanzen könnte und bin dabei auch v.a. bei der Familie der Lippenblütler gelandet: Lavendel, Thymian, Oregano, Bohnenkraut, Ysop,...; außerdem Dachbegrünung mit Sedum-Arten; Gründüngung mit Phacaelia etcetera...

Inwiefern könnte man mit solch späten Trachten die Zucker-Einfütterung reduzieren? Das wär doch was: Linde noch schleudern und die Hochsommertracht drin lassen.

Gruß, franz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 29.08.2008, 22:00 
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Also da sehe ich absolut kein Problem meine lieben Freunde, das Zauberwort heißt ein Grundstück passender Größe pachten und schon kann´s losgehen mit Lavendel & Co.

Grundstücke erster Kategorie, also jene mit sehr gutem Boden, bekommt man bereits zwischen 250,-- und höchstens 350,-- Euronen pro Ha. Wenn OK, dann einen Bauern suchen der gegen etwas Obolus das Feld nach Euren Wünschen betreut. Sämereien aus dem Lagerhaus sind detto kein Problem.

Achtung auf die Agrarbehörde, die wissen zumeist nicht, dass wir Imker auch Landwirte sind -sein können-

Josef

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Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 30.08.2008, 07:37 
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Lieber Astacus, Gärtner, Drohne!

Die Grundstückpreise in NÖ, Burgenland und vor allem in Deutschland sind mancherorts so niedrig, das sich sogar ein Kauf rentieren würde.

Um den Honigertrag zu maximieren müßte man nicht auf krautige Pflanzen setzen, sondern auf Bäume mit Sträucher als Unterwuchs.

Erstens ist der Nektarfluß wesentlich intensiver, zweitens brauche ich nicht jedes Jahr intensiven Maschineneinsatz, um das Feld zu bestellen und drittens sind durchaus Hanglage oder andere Flächen geeignet, die für eine intensive landwirtschaftliche Nutzung nicht in Frage kommen.

Die Idee mit dem Lavendelfeld ist großartig. Anscheinend hinterlassen blühende Lavendelfelder bei uns einen so starken Eindruck, auch einer meiner Freunde will unbedingt ein Lavendelfeld zur Sortenhoniggewinnung anlegen.

Als Winterfutterersatzpflanze könnten Himbeeren dienen. Wir haben eine Sorte, die blüht von Juni bis zum Frost und das ist oft erst im November. Man müßte extra auf besonders intensive Nektarproduktion selektieren, aber die Möglichkeit, daß man sich den Zucker als Winterfutter spart ist nicht so unrealistisch.

BG

stefan mandl


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 06.10.2008, 20:36 
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Liebe Bienenfreunde!

Wie Ihr wisst, arbeite ich an der Idee einer rentablen Bienenweide. Zu Versuchszwecken habe ich heute ein 2,4 ha großer Grundstück bei Wien gekauft, bestehend aus 1 ha Wiese und 1,4ha Wald, zustätzlich fliesst ein kleiner Bach durch.
Folgende Aspekte sollen bearbeitet werden:

1. Wieviele Bienenvölker sind auf dieser Anlage möglich? Wieviel Honig?
2. Wechsel des Baumbestandes auf Bienenbäume (Linde, Ahorn, Robinie, etc)
3. Unterwuchs mit Sträuchern, um den Nektarfluß zu erhöhen.
4. Rentabilität der eigenen Brettererzeugung für Beuten, um von Sägewerken unabhängig zu sein?
5. Rentabilität der Holzvergasung, um von Dieselpreisen unabhängig zu sein?
6. Rentabilität der Holzverzuckerung, um von Zuckerhändlern unabhängig zu sein?
7. Möglichkeiten der Maximierung des kontinuierlichen Nektarflusses?

Ihr seht, die Ziele sind eine autarke Imkerei durch Selbstversorgung mit den nötigen Rohstoffen.
Ich darf die Ergebnisse und Fehlschläge hier dokumentieren und hoffe auf Eure Beiträge und Ideen.

BG

stefan mandl


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 06.10.2008, 20:43 
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Ein höchst interessantes Projekt! Sag, ist das eine Privatinitiative oder ein Uni-Projekt?
Falls a): Hut ab, falls b): sehr innovativ :bravo:

Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklung und weitere Berichte!

franz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 06.10.2008, 22:17 
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Vorerst einmal meine herzlichste Gratulation zu diesem Grundstück beachtlich großen Grundstück. Als Einstandsgeschenk bekommst von mir im Spätherbst einige Robinien-Jungbäumchen gratis und frei Haus -oder Garten- geliefert. Zusätzlich erstelle ich Dir für den Bach im Frühjahr einige bereits angewurzelte Weidenstecklinge. Diese schneide ich aber immer erst nach der Blüte, werden aber noch im gleichen Jahr locker 2m hoch.

Zu den Fragen:

1. bei mir sind es 5 x 9er Staffeln, also insgesamt 45 Völker je Stand. Solche Stände habe ich mehrere, kann also rollieren. Auch wenn der Garten sehr groß ist, kann es im Herbst zu einer gewaltigen Räuberei kommen.

Wie viel Honig: in einem normalen Jahr schleudere ich dort Obstblüte/Löwenzahnhonig, dann in der Regel sehr viel Robinie, Linde und Sonnenblume. Also 4 Volltrachten und im Herbst sehr viel Goldrute, dieser gehört allerdings den Bienen.

2. Linde Ahorn bringt die ersten Jahre nichts, Robinien honigen jedoch schon mit 5 Jahren sehr gut.

3. Unterwuchs mit Sträuchern ist sehr arbeitsintensiv, wenn man die Früchte nicht verwerten kann, steht es sich nicht dafür. Ich arbeite an Spaliere wobei Brombeer-, Himbeer-, Aroniabeeren und Ribiseln gepflanzt werden.

4. Dazu würden Kiefer, Erlen oder auch Pappeln -geht wirklich- benötigt werden. Diese brauchen um verwertet zu werden, mindestens 20 Jahre.

5. ???

6. ???

7. die Wiese nur 2x pro Jahr mähen, bei mir ist die erste Mahd nach der Löwenzahnblüte. Haselnüssen, Schlehdorn, -diese kommen infolge der Vögel von alleine- ferner Weiden und Dirndln. Jede Menge Ostbäume, aber nur Hochstamm, dies erleichtert die Pflege. Mit dieser Maßnahme hätten die Bienen volle Tracht bis zu Beginn der Robinie. Diesen, für uns sehr wertvollen Baum, habe ich Rund um den Garten im Abstand von 2 m gepflanzt. Schaut echt gut aus. Dann kämen beim Bach Ahorn, Rosskastanien und Lindenbäume, soweit erhältlich. Für den Spätsommer einige Bienenbäume wären natürlich auch nicht schlecht, zumal diese sehr schnell wachsen.

Eine Empfehlung als auch Bienengartenbesitzer: Neid ist allgegenwärtig, deshalb bitte als erstes dieses Grundstück mit Wildschutzzaun umzäunen. 1 m hoch, ganz billig -soll sich ja amortisieren- und Steher im Abstand von 4 - 5 m genügen vollkommen. Innerhalb von 3 -4 Jahren wird daraus eine ganz tolle und natürliche Hecke.

Viel Spaß mit dieser Bienenoase wünsche ich von ganzen Herzen.

Josef

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Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 07.10.2008, 07:14 
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stefan mandl hat geschrieben:
Liebe Bienenfreunde!

Wie Ihr wisst, arbeite ich an der Idee einer rentablen Bienenweide. Zu Versuchszwecken habe ich heute ein 2,4 ha großer Grundstück bei Wien gekauft, bestehend aus 1 ha Wiese und 1,4ha Wald, zustätzlich fliesst ein kleiner Bach durch.


Stefan, ich finde das Projekt und die Fragestellungen äußerst interessant und anregend. Hut ab, ich bin schon sehr auf die Erfolge/Mißerfolge gespannt.

Nur eine Frage zur Grundstücksgröße?
Wie ermittelst du den Ertrag von einem nur 2,4 ha großen Grundstück? Fliegen Deine Brummer nicht auch außerhalb um süße Säfte zu sammeln? Das verfälscht doch das Ganze außerordentlich. Oder wie scheidest du diesen Ertrag aus Nachbars Garten aus? :roll:
Neugierige Grüße

_________________
Reinhard

http://honigfritsch.jimdo.com/

In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 07.10.2008, 19:49 
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Liebe Bienenfreunde!

Es gibt bei uns auf der Boku ein Forschungsprojekt über Energiewälder: Es werden verschiedene Baum- und Straucharten angepflanzt, um später zur Energiegewinnung genutzt zu werden. Da ist mir die Idee gekommen, daß der Honigwert im Laufe der Jahre eine durchaus relevante Größe sein könnte.
So ist das Projekt mit der gepflanzten Bienenweide entstanden. Leider natürlcih keine Forschungsgelder dafür und daher wieder einmal eine Projektfinanzierung aus dem eigenen "Taschl".
Übrigens Josef, danke für die Robinien, werden dringend gebraucht.
Den Nektarfluß von bestimmten Pflanzen kann man durch Kapillarröhrchen messen und so auf eine Fläche hochrechnen; damit der Nachbar nicht fälschlicherweise mitgerechnet wird.

BG

stefan mandl


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 08.10.2008, 18:05 
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Hallo Josef
Wie sieht das mit den Robinen aus. Wachsen und honigen diese auch auf einer Höhe von 800 Metern und was braucht es für Boden.
Wenn das klappen würde, so wäre ich gerne auch abnehmer von Robinien, denn ich habe genügend Grund zum Pflanzen und da ich ja voraussichtlich im Januar in Deiner Gegend bin, müsstest Du auch nicht frei Haus liefern.
Freundliche Grüsse
Hugo


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 08.10.2008, 18:44 
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@ hugo

Mein Bienengarten liegt in 500 m Meereshöhe und da honigt sie noch relativ gut. Noch weiter hinauf halte ich für eher nicht möglich, aber einen Versuch kann man sicherlich machen. Die Robinie ist ähnlich wie die Linde, sie benötigt zum honigen relativ feucht/schwüle Nächte und Tagestemperaturen von deutlich über 23 c. Zwischen 25 und 30 c mit milder Westströmung ist ideal, also pannonisches Klima bis gemäßigtes Wein/Waldviertel.

Akazienbäume ausbuddeln ist echte Sklavenarbeit, denn die vermehren sich durch Wurzelausläufer und diese im Wald draußen freilegen ist echt nicht ohne. Unsere Maja war die erste, Stefan Mandl der zweite und du bist nun der dritte auf der Liste. Ich werde schaun was ich ausbuddeln kann, aber ein/zwei Bäumchen kann ich bereits jetzt schon zusagen.

Jänner ist günstig, da wir bis Weihnachten enorm im Einsatz sind.

Josef

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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 08.10.2008, 20:02 
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Hallo Stefan,
dein Projekt finde ich hochinteressant.Sicher werden die meisten Imker schon an solche Projekte gedacht haben. Nur mit der Umsetzung habert es meistens. Dazu kommt in meiner Gegend das Risiko des Trachausfalles. Robinie und Linde honigen bei uns nicht jedes Jahr.
Worüber ich mir aber größere Sorgen mache ist der Kosten-/Zeitfaktor bei Neuaufforstung. Bei Robinie und Himbeere sind diese beiden Faktoren noch im relativ günstigen Verhältnis, sind also preiswert und schnellwüchsig. Übrigens vermehre ich die Robinien über Samen. In diesem Jahr bekamen die Sämlinge 2m Zuwachs. Gleiche Zuwachsraten habe ich bei Euodiasämlingen und Weidenstecklingen. Wenn ich in der Vergangenheit den Josef richig verstanden habe, dann hat er nicht nur Robinien (Scheinakazie), sondern auch Akazien (Zuckerakazie). Bei letzterer habe ich keine Erfahrungen. Sollten diese auch gut über Samen vermehrbar sein, dann würde ich auch gern bei Josef (Samen) vorbestellen. Zur Robinie ist noch zu erwähnen, dass sie freie Standorte (Pioniergehölz) liebt. In richtigen Wäldern wäre der Verdrängungsfaktor zu hoch und sie würde nach und nach wieder verschwinden.
Die Linde und auch teilweise Ahorn braucht meiner Meinung nach zu lange bis sie honigen oder man kauft teure Baumschulware. Natürlich fällt dieser Aspekt weg, wenn man Generationsübergreifend denkt.
stefan mandl hat geschrieben:
Als Winterfutterersatzpflanze könnten Himbeeren dienen. Wir haben eine Sorte, die blüht von Juni bis zum Frost und das ist oft erst im November. Man müßte extra auf besonders intensive Nektarproduktion selektieren, aber die Möglichkeit, daß man sich den Zucker als Winterfutter spart ist nicht so unrealistisch.

Da bei mir ab Juli kaum noch nennenswerte Tracht vorhanden ist, wäre ich sehr an dem Sortennamen dieser Himbeeren interessiert. Welche Standortbedingungen liebt diese Sorte?
Gruß Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 08.10.2008, 20:18 
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@ the czar

Peter, einige Robiniensamen habe ich noch griffbereit und kann ich Dir sofort schicken. Diese sind bereits fertig, soll heißen durchgefroren, anders wachsen sie nicht. Sind übrigens Zuckerakazien. Also einfach per PN Deine Adresse und die Samen hast schon nächste Woche. Im kommenden Frühjahr kannst dann so viele haben wie Du möchtest :n3:

Zitat:
Zitat the czar

Worüber ich mir aber größere Sorgen mache ist der Kosten-/Zeitfaktor bei Neuaufforstung.


Muss nicht sein, ich bekam ganz seltene Hochstammobstbäume um damals ÖS 10,--, also nach heutigem Wert etwa 72 Cent. Solche Aktionen von der NÖ Landesregiereung finden sehr häufig statt und werden in den Medien publik gemacht. .

Josef

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 Betreff des Beitrags: Re: Rentabilität einer gepflanzten Bienenweide
BeitragVerfasst: 08.10.2008, 20:31 
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Das ist ja absolute Spitze. Welche Standortbedingungen benötigen Zuckerakazien und wie sehr winterhart sind sie?
Moch einmal zu den Bäumen. Selbst wenn sie preiswert sind, wären sie für die meisten Imker uninteressant da selbst wegen dem Zeitfaktor kaum nutzbar.
Gruß Peter


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