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Sybill
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Betreff des Beitrags: Bekämpfung von Feuerbrand Verfasst: 20.03.2008, 14:01 |
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Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 934 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
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Hier eine Information des AGES zur Bekämpfung des Feuerbrandes:
( Orignal Link AGES )
Bekämpfung von Feuerbrand
Die wichtigste Maßnahme stellt die mechanische Bekämpfung dar. Bei Feuerbrand-Befall müssen stark geschädigte Pflanzen sofort gerodet und an Ort und Stelle verbrannt oder bis zum Abtransport zur Entsorgungstelle (so rasch wie möglich nach dem Schnitt) sicher in Plastiksäcke verpackt werden, da der Erreger auch an gerodetem Holz monatelang am Leben bleiben kann. Bei weniger geschädigten Pflanzen genügt unter Umständen das Ausschneiden erkrankter Äste, wobei der Schnitt mindestens 0.5 m im optisch gesunden Holz zu führen ist.
Befallenes Pflanzenmaterial darf nicht offen innerhalb des Pflanzenbestandes transportiert werden. Die Schnitt- und Entsorgungsmaßnahmen sollten möglichst bei trockener Witterung durchgeführt werden. Bitte beachten Sie die Hinweise der Landespflanzenschutzdienste.
Zur Verringerung der Infektionsgefahr sollten die Stämme der Bäume auf "Canker" (krebsartige Brandherde) hin sorgfältig überprüft und diese beseitigt werden. Zusätzlich können im Frühjahr zur Verringerung des Infektionspotentials von nicht entdeckten "Cankern" bei 52 Grad Tagen >12,7°C Behandlungen mit zugelassenem Kupferoxychlorid + Austriebsspritzmittel auf Paraffinölbasis durchgeführt werden.
Um eine Verschleppung der Krankheit zu verhindern, müssen ausnahmslos bei allen Arbeiten in befallenen Anlagen Schnittwerkzeuge, Hände und Schuhwerk desinfiziert werden (z.B. mit 70%-igem Alkohol bei mindestens 5 Minuten Einwirkzeit).
Auf chemischem Weg ist Feuerbrand schwer bekämpfbar. Bitte entnehmen Sie aktuell einsetzbare Präparate dem Pflanzenschutzmittelregister. Abverkaufs - und Anwendungsfristen beachten!
Bei der Behandlung anfälliger Ziergehölze erwiesen sich Kupferpräparate als wirksam, wenn diese zur Blütezeit oder unmittelbar nach Perioden erhöhter Infektionsgefahr ausgebracht wurden. Bei Kernobst ist aus Gründen der Pflanzenverträglichkeit Vorsicht geboten.
Feuerbrandbekämpfung mit Streptomycin
Die wirksamste und derzeit einzige verfügbare Substanz mit einem beständigen hohen Wirkungsgrad gegen den Feuerbranderreger ist das Antibiotikum Streptomycin.
Um den massiven Feuerbrandbefall in den Obstanlagen zu stoppen, hat z. B. die Schweiz Ende Januar 2008 die Bekämpfung mit Streptomycin befristet zugelassen.
In Österreich hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) nach einer umfangreichen Risikobewertung die Bedingungen ausgearbeitet, unter denen eine Gefahr-im-Verzug-Zulassung möglich ist. Der Streptomycin-Einsatz als Ergänzung zur bestehenden Bekämpfungsstrategie ist dabei an strengste Auflagen geknüpft, sodass daraus keine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Umwelt resultiert. Der etwaige Einsatz von Streptomycin kommt demnach nur bei akuter Gefahr in von den zuständigen Landesbehörden festgelegten, geografisch abgegrenzten Gebieten in der Kernobst-Intensivproduktion in Frage und ist auch dort nur als ergänzende Maßnahme im Rahmen einer gesamtheitlichen Bekämpfungsstrategie vorgesehen. Die Anzahl der möglichen Behandlungen ist auf maximal drei während der Blüte beschränkt. Sie dürfen außerdem nur nach einem Warnhinweis der zuständigen Landesbehörde vorgenommen werden. Im Rahmen der Anwendung müssen Mindestabstände zu Gewässern und Wohngebäuden eingehalten werden. Die Obstbauern erhalten das Antibiotikum nur gegen Vorlage eines Berechtigungsscheines, der auch die maximal zu beziehende Produktmenge festlegt.
Ziel ist es, unter Wahrung des Gesundheits- und Umweltschutzes, die Ausbreitung des Erregers bestmöglich zu verhindern.
Was sagt der Gesetzgeber ?
Zur Verhinderung einer Ein- bzw. Verschleppung der Krankheit mit verseuchtem Pflanzenmaterial ist es wesentlich zu wissen, ob das Material aus einem feuerbrandfreien Gebiet stammt.
Das Verbringen von Feuerbrandwirtspflanzen ist im Bundesgesetz über Maßnahmen zum Schutz gegen das Verbringen von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse (Pflanzenschutzgesetz, BGBl. Nr. 532/1995) sowie der Pflanzenschutzverordnung 1996, BGBl. Nr. 253/1996) geregelt.
Feuerbrand: Was macht die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit?
Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat erstmalig das Auftreten von Feuerbrand in Österreich festgestellt. Feuerbrand-Experten der AGES vertreten in ihrer Funktion als Entsandte des Bundesamtes für Ernährungssicherheit und damit als Mitglieder im Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz der EU die Interessen Österreichs in Bezug auf Feuerbrand (z.B. Schutzzonenfestlegung).
Die AGES führt Laboruntersuchungen für das seitens der EU erforderlichen Monitorings über Befall mit Feuerbrand, koordiniert entsprechende Aktivitäten und führt - teilweise in Kooperation mit den Bundesländern und Berufsverbänden - Freilandversuche zu alternativen Kontrollmethoden (inklusive Einsatz von Bienen) durch.
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Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
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jomasch67
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20.03.2008, 14:33 |
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Registriert: 16.11.2007, 10:08 Beiträge: 27 Wohnort: Brixlegg
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Hallo!
In Tirol kommen 2008 als mögliche Einsatzgebiete von Streptomycin folgende Gemeinden in Frage:
Absam, Breitenbach, Dölsach, Flaurling, Fritzens, Gaimberg, Gnadenwald, Haiming, Hall, Hatting, Innsbruck, Imst, Inzing, Kematen, Lienz, Oberhofen, Prutz, Roppen, Rum, Schönwies, Silz, Stams, Thaur, Tristach, Tulfes.
Der Einsatz von „Streptomycin“ ist ausschließlich den speziell geschulten Besitzern großer Erwerbs-Anlagen erlaubt.
Details zum möglichen Einsatz können hier nachgelesen werden.
MfG,
Johannes
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Astacus
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20.03.2008, 14:41 |
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| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
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Registriert: 16.10.2007, 10:18 Beiträge: 547 Wohnort: Wien, Güssing
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Hallo,
Im Burgenland kommen folgende Gemeinden in Frage:
Gattendorf, Unterloisdorf, Klostermarienberg, Neudauberg, Kukmirn, Gerersdorf bei Güssing, Zahling, Eltendorf, Königsdorf, Windisch Minihof, Bonisdorf, Krottendorf, Neuhaus/Klb
Bitte den 5km Radius beachten und miteinrechnen.
Gruß
Astacus
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Sybill
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 26.03.2008, 10:46 |
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| Administrator |
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Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 934 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
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Hallo,
von Niederösterreich weiß ich nur, das 6 Einsätze im Bezirk Hollabrunn geplant sind.
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Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
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stixy
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27.03.2008, 14:22 |
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Registriert: 06.11.2007, 14:54 Beiträge: 66 Wohnort: Edelsgrub, am Ursprung der Stiefing
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Hallo!
In der Steiermark kommt alles südlich von Bruck/M in Frage. Einsatz wird von der Landesregierung individuell freigegeben.
lg Christof
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Walter Rojky
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Betreff des Beitrags: Bekämpfung von Feuerbrand Verfasst: 28.03.2008, 17:39 |
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Registriert: 08.03.2008, 18:08 Beiträge: 58 Wohnort: Fischamend
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Hallo Imker
Zu Ergänzung von vorgesehenen Feuerbrandbekämpfung wurden mir in NÖ Kritzendorf, Bruck/Leitha und Höflein Bez. Bruck gemeldet.
Da es sich aber nur um vorläufige Möglöichkeiten handelt ist nicht gesagt dass auch wirklich gespritzt wird. Es wurden lediglich die Obstplantagen angefragt, ob eine Notwendigkeit bestehen könnte.
Den betroffenen Imkern würde ich aber raten, das Gebiet zu verlassen. Auch wenn die Honigentsorgung vom Land finanziert wird, das Futter bei den Bienen ist möglicherweise auch kontaminiert und man geht das Risiko ein über den Futterhonig das Mittel in den Erntehonig zu bekommen.
mfg Walter
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Walter Rojky
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Betreff des Beitrags: Bekämpfung von Feuerbrand Verfasst: 30.03.2008, 07:38 |
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Registriert: 08.03.2008, 18:08 Beiträge: 58 Wohnort: Fischamend
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Hallo Bienenfreunde
Wir haben gestern unseren monatlichen Imkertreff abgehalten und es wurde auch über den Feuerbrand diskutiert.
Es gibt nach letzten Meldungen auf der Homepage des NÖ-Imkerverbandes eine Liste "Liste_Bezirke.pdf" wo die Ansuchen nach Bezirken gereiht, für Feuerbrandbekämpfung aufgeführt ist. www.noe-imkerverband.at
mfg Walter
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drohne
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30.03.2008, 12:21 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2258 Wohnort: Schmidatal
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Dankeschön Walter Roiky für den sehr interessanten Link. Bei manchen Seiten muss man zwar einen Kopfstand machen, aber sehr hilfreich ist ist die Auflistung dennoch.
Wie schautt´s aus im Bezirk Bruck/Neusiedl, sind sehr viele Völker zu beklagen?.
LG Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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Walter Rojky
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30.03.2008, 13:56 |
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Registriert: 08.03.2008, 18:08 Beiträge: 58 Wohnort: Fischamend
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In Bezirk Bruck sind 0,2ha und in Höflein bei Bruck/L sind es 2ha die als mögliche Platagenspritzungen Streptomycin einsetzen würden.
mfg Walter
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Sybill
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 02.04.2008, 13:23 |
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| Administrator |
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Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 934 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
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Hallo,
auch im Bezirk Korneuburg sind 6 Ortschaften betroffen, uA Stockerau.
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Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
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Astacus
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 10.04.2008, 10:58 |
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| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
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Registriert: 16.10.2007, 10:18 Beiträge: 547 Wohnort: Wien, Güssing
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Hallo,
hab soeben die Meldung bekommen, daß es jetzt im Burgenland ernst wird. Die Landwirtschaftskammer hat die Vorwarnstufe ausgelöst, und die Obstbauern dürfen spritzen. Der Zeitpunkt hängt von der Obstsorte ab.
Ich hoffe, daß die Informationskette funktioniert und der genaue Spritztag an die betroffenen Imker weitergeleitet wird.
Gruß
Astacus
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solarplexus
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 10.04.2008, 10:59 |
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Astacus hat geschrieben: Hallo,
hab soeben die Meldung bekommen, daß es jetzt im Burgenland ernst wird. Die Landwirtschaftskammer hat die Vorwarnstufe ausgelöst, und die Obstbauern dürfen spritzen. Der Zeitpunkt hängt von der Obstsorte ab. Ich hoffe, daß die Informationskette funktioniert und der genaue Spritztag an die betroffenen Imker weitergeleitet wird.
Gruß Astacus
So ein Mist! sCHAUT EUCH DOCH ALS aLTERNATIVE MAL das hier an: www.feuerbrand.de
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drohne
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Betreff des Beitrags: Feuerbrand, um Deine Stimme wird gebeten Verfasst: 15.04.2008, 11:28 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2258 Wohnort: Schmidatal
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Offenbar bekommen wir Imker unerwartete Unterstützung von den Handelsriesen Spar und Rewe.
Ich ersuche Euch, liebe Freunde, diesen Beitrag zur Kenntnis zu nehmen und ersuche ferner um Deine Stimme und somit für einen Boykott der steirischen Äpfeln.
Hier der ORF Beitrag vom 15.4.2009
Und hier der Link wo man seine Stimme abgeben kann: http://steiermark.orf.at/stories/270795/
Landwirtschaft
Antibiotika: Handelsriesen drohen mit Boykott Der mögliche Einsatz von Antibiotika zum Schutz von Obstbäumen gegen Feuerbrand bringt die Obstbauern in Bedrängnis: Die Handelsriesen Spar und REWE kündigten an, nur Produkte aus unbehandelten Kulturen beziehen zu wollen. Die 1.600 steirischen Obstbauern produzieren jährlich rund 160.000 Tonnen Äpfel.
Es geht um die Existenz
Für die 1.600 steirischen Obstbauern ist die Ankündigung ein absolutes Desaster. Schon im Vorjahr richtete der Feuerbrand enorme Schäden an, heuer könnte es noch schlimmer werden - und zwar kurioserweise dann, wenn man den Feuerbrand eindämmt. Genehmigungen für Antibiotikum erteilt
Die Handelsriesen Spar und REWE (Billa, Merkur und Penny) wollen keine steirischen Äpfel mehr beziehen, wenn Antibiotika zum Einsatz kommen - genau das wird den Obstbauern aber seit Monaten geraten. Für einen Großteil der Anbauflächen gibt es die Genehmigung, das Antibiotikum Streptomycin einzusetzen. Was ist Ihre Meinung?
Würden Sie steirische Äpfel kaufen, auch wenn die Apfelblüten mit Antibiotika behandelt werden?
* Natürlich, die Äpfeln kommen mit dem Antibiotikum nicht in Berührung
* Sicher ist sicher, ich würde sie im Regal liegen lassen Derzeit geringes Infektionsrisiko
Ob der Einsatz des Antibiotikums tatsächlich notwendig ist, hängt vom Wetter ab. Derzeit sieht der Pflanzenwarndienst keine akute Gefahr, weil es zu kühl ist; im Frühjahr kann die Seuche aber jederzeit ausbrechen. Wenn Antibiotika gesprüht werden, dann nur während der Blütezeit. Kammer: Früchte ohne Rückstände Die steirische Landwirtschaftskammer versucht die Handelsketten zum Umdenken zu bewegen. Wenn Antibiotika gesprüht werden, dann nur während der Blütezeit. Das Mittel werde binnen Stunden wieder abgebaut, die Frucht komme damit nie in Berührung und sei garantiert rückstandsfrei.
Spar und REWE bleiben aber hart: Man habe Verständnis für die Feuerbrandbekämpfung, aber in den Regalen wolle man ausschließlich unbehandelte Produkte. Gespräche "vertagt"
Woher die Äpfel bei einem Boykott kommen sollen, ist fraglich, immerhin produzieren die steirischen Bauern 90 Prozent des österreichischen Bedarfs.
Ein Gespräch zwischen den Handelsketten, den Produzenten und den zuständigen Behörden am Montag in Wien brachte vorläufig keine Einigung - demnächst soll weiterverhandelt werden. steiermark.ORF.at
Die steirischen Grünen und die Bioimker warnen vor dem Einsatz von Antibiotika zur Bekämpfung von Feuerbrand. Der Einsatz berge gesundheitliche Risiken und die Gefahr eines Imageschadens.
Grüne warnen vor Antibiotika
Bioimker warnen Das Bundesamt für Ernährungssicherheit will heuer den Feuerbrand rechtzeitig - vor der Infektionszeit - in den Griff bekommen und deshalb Antibiotika zulassen.
Antibiotikum gegen Feuerbrand
Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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stixy
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.04.2008, 12:03 |
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Registriert: 06.11.2007, 14:54 Beiträge: 66 Wohnort: Edelsgrub, am Ursprung der Stiefing
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Ich als steirischer Imker kann nur sagen: jaaah 
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Sybill
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.04.2008, 13:24 |
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| Administrator |
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Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 934 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
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Hallo,
soeben habe ich in den Nachrichten folgendes gehört:
Der Spar-Gruppe wurden einige Eypertengutachten vorgelegt, in denen hervorgeht, das in Äpfel keinerlei Antibiotika, trotz Behandlung, nachzuweisen ist. Trotzdem hat die Spar-Sprecherin gemeint, da die Kunden diese Behandlung nicht wünschen, gehen sich nicht von Ihrer Meinung ab. Sie kaufen nur unbehandelte Äpfel an !
Da Spar sehr stark mit Billa in Konkurenz steht, wird von dort sicher bald ähnlich verlautbart werden !
Auch ich kann da nur JUHUUUU sagen - denn nur so kann es noch zu einem Umdenken kommen. Wenn die Obstbauern auf Ihrem Obst sitzenbleiben, dann werden die sich jeden Einsatz von Strepto gut überlegen !
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Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
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