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einstein
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 20.10.2008, 18:30 |
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Registriert: 22.10.2007, 19:00 Beiträge: 465
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Eigentlich habt ihr recht, ich werde das Ganze einfach darzustellen versuchen und bitte korrigiert mich, wenn ich betriebsblind werde. Ich will was weitergeben und das könnt ihr mir glauben - es soll nicht schulmeisterlich wirken. Dies ist mein Ernst. Etwas Geduld, am Donnerstag geht es in den Oman - eine Wüstentour, ich werde auch nach Bienen und Hummeln sehen und dann berichten, ich werde viele Bilder machen und sie Euch zeigen. Bis dahin +Gruß Einstein
_________________ www.hummelzucht.at
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einstein
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 20.10.2008, 20:14 |
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Registriert: 22.10.2007, 19:00 Beiträge: 465
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Ich möchte meine Ergebnisse niemandem vorenthalten, denn jedes gerettete Bienenvolk ist wunderbar um davon erzählen zu können. Wir müssen auf jedes Volk schauen und versuchen, das Überleben dessen zu gewährleisten. Dies ist meine Überzeugung, zu der ich stehe. Nun zur Varroa: Behandlungsbeginn normal ab der dritten Juliwoche (Honig sollte geschleudert sein und das Volk wenigstens 5 l Futter bekommen haben. 1. Behandlung: Wettex von oben mit 15 ml AS 85%, 70 % oder 65%, die 85%ige verbleibt max 24 Stunden im Volk, die 70 %ige verbleibt 30-35 Stunden im Volk, die 65%ige verbleibt 48 Stunden - 2 Tage im Volk, dann kommen die Wettex raus. Achtung: hat die Beute unten ein Gitter - der Boden ist offen, dann wird das Flugloch nicht verändert, hat man das nicht, dann wird das Flugloch ganz geöffnet und der hintere Putzkeil wir entfernt - aber mit feinmaschigem Gitter verschlossen, wegen Räuberei, es muß aber genügend Luft durchströmen können. Thermisch sieht es so aus, dass die Bienen das Flugloch ja benutzen - die Säuredichte, die hiebei entstehen würde, wäre der hintere Teil nicht geöffnet, würde auch bei 15 ml durch diese Art der Behandlung zu hoch sein, die Bienen würden ausziehen!!!! Die gemessene Gaskonzentration war beim Versuch über 300 ppm!!! Ein Wahnsinn für die Königin. Beim Fehlen der hinteren Öffnung ist noch zu berücksichtigen ob hoher Boden vorhanden ist, wenn ja, dann dürfen 10 ml AS verabreicht werden! Bei keinem hohen Boden dürfen die 10 ml erst ab 19-20 h gegeben werden, die Expansionsrate ist dann nicht mehr so hoch, die Dichte wird nicht so schnell erreicht. Nach der Behandlung (Rausnahme des Wettex) kann bzw. sollte wieder gefüttert werden - min 2-3 l Zuckerwasser (ich füttere nur Teig) auf Räuberei achten, die gibt es bei Teig nicht so leicht. Der Abfall der Milben wird nach der ersten Behandlung an gezählt und notiert. Bei mir sind nach der ersten Behandlung täglich bis 400 Milben gefallen, die ersten Tage waren es über 1000 Milben. 2. Behandlung erfolgt nach 9-14 Tagen genau nach der gleichen Methode, es wird wieder gezählt und notiert, jetzt sollten schon 10-15 l Futter im Volk sein. Es sollte auf Brut kontrolliert werden und auf der Stockwindel sollen ganz ganz wenige Stifte zu finden sein - max 10. Dies zeigt die Legebereitschaft der Königin an. Bitte nicht mehr als 15 l Futter im Juli geben, es müssen genug Leerzellen für Brut vorhanden bleiben, gibt es Läpper- bzw. Spättracht, dann muß eine Wabe gezogen und durch eine bebrütete ausgeschleuderte Wabe ersetzt werden, die wird mittig im Brutnest plaziert. Der Abfall sollte ab Beginn Behandlung 24-30 Tage beobachtet werden, es sind die abgefallenen Milben zu erfassen und man sollte sich die Wabengassen merken, wo Abfall und wieviel passiert ist - aufschreiben ist immer gut. Vom 24-30 Tag muß die Varroamnenge die abfällt deutlich weniger werden, es müssen auch hellfarbene Milben bzw. weisse Milben zu finden sein, dies zeigt die Wirkung der Behandlung, denn es wurden Muttertiere, Männchen und Jungmilben erfasst. Die Restentmilbung erfolgt 4-8 Wochen später mittels AS hier nur mehr 85 %ig nehmen, wegen Wasser -Säuredichte die schlechter verdunsten würde wenn 65 %ige AS. Die AS Menge wird bei Restbrut (verdeckelt) mit 10 ml gewählt, bei Brutfreiheit oder offener Brut werden 5 ml genommen. Hiebei wird das Wettex mittig über dem Bienensitz plaziert. Es wir kein Flugloch extra geöffnet und kein Putzkeil rausgenommen!! Diese Art der Behandlung dauert min. 1 h - max. 3 Stunden!!!!!!!! Dies ist mein System , wenn was fehlt bitte schreien, ich werde mich bemühen alle Klarheiten zu beseitigen. PS: ich habe meine 22 Völker mit 1 Liter AS 3 x behandelt, das war alles!!!!! Ihr müsst wissen oder es mir glauben, es ist ausschließlich eine gewisse Konzentration vonnöten, damit die Varroa fällt, es liegt an uns Imker, diese so schonend wie nur irgendwie für die Bienen möglich, zu erreichen. Meine Bilder mit den Drägerröhrchen kennt Ihr ja! Gruß Einstein
_________________ www.hummelzucht.at
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the czar
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 20.10.2008, 21:07 |
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| Siegerfoto 2008 Kalenderwettbewerb |
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Registriert: 04.03.2008, 21:03 Beiträge: 135 Wohnort: Muldental/Sachsen
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Hallo Einstein, jetzt muss ich mich erst einmal sortieren, da einiges ich so noch nie gehört habe. Aber noch vorweg vielen Dank für den ausführlichen Beitrag. Zitat: 1. Behandlung: Wettex von oben mit 15 ml AS 85%, 70 % oder 65%, die 85%ige Es ist also im Juli völlig egal mit welcher %igen AS behandelt wird. Ist eine Kühlung der AS erforderlich? Zitat: die 85%ige verbleibt max 24 Stunden im Volk, die 70 %ige verbleibt 30-35 Stunden im Volk, die 65%ige verbleibt 48 Stunden - 2 Tage im Volk, dann kommen die Wettex raus. Die unterschiedliche Verweildauer hängt sicherlich mit dem Wasseranteil zusammen. Gibt es hier bei extremen Temperaturen irgendwelche Einschränkungen in Bezug auf Verweildauer? Ich frage deshalb, da meine Tücher bei 50ml 60%ige AS (2 Zargen Zander, flacher Boden) nach 24h im Juli absolut trocken sind. Zitat: Achtung: hat die Beute unten ein Gitter - der Boden ist offen, dann wird das Flugloch nicht verändert, hat man das nicht, dann wird das Flugloch ganz geöffnet und der hintere Putzkeil wir entfernt - aber mit feinmaschigem Gitter verschlossen, wegen Räuberei, es muß aber genügend Luft durchströmen können.
Darf ich noch einmal nachfragen? Den Beutenboden offenlassen? Bisher wurde mir immer gesagt, Boden zu (Windel rein) und Flugloch auf und so habe ich es bei meinen Dosierungen (s.o.) schon einige Jahre bei jeweils10-15 Völkern ohne einen Verlust (infolge Behandlung) durchgeführt Zitat: 2. Behandlung erfolgt nach 9-14 Tagen genau nach der gleichen Methode, es wird wieder gezählt und notiert, jetzt sollten schon 10-15 l Futter im Volk sein.
Kann das Vorhandensein von größeren Mengen offenen Flüssigfutter in den Waben das Behandlungsergebnis beeinträchtigen? Kann die AS Wasser ziehen? Zitat: Diese Art der Behandlung dauert min. 1 h - max. 3 Stunden!!!!!!!!
Müssen nach dieser Zeit auch gleich die Tücher raus? Beste Grüße Peter, der verantwortlich für deinen Mehraufwand ist
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einstein
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 21.10.2008, 06:59 |
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Registriert: 22.10.2007, 19:00 Beiträge: 465
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Das mit dem Wasser stimmt, die <tücher kommen raus, hast <du korrekt verstanden. Futter ist kein Problem, AS zieht Wasser an, die 60%ige verdünnt sich so weiter. GrußAlbert
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honigmaul
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 27.10.2008, 12:19 |
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Registriert: 29.08.2008, 17:23 Beiträge: 35 Wohnort: Hausruckviertel
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Hallo Einstein! Sehe ich das richtig, dass bei dieser geringen AS-Konzentration von vornherein angenommen wird, dass die AS nicht ausreichend in die Brut wirkt? Diese Annahme ergibt sich aus meiner Sicht, da bereits nach 9 bis 14 Tagen die 2. Behandlung notwendig ist. Zitat: Vom 24-30 Tag muß die Varroamnenge die abfällt deutlich weniger werden, es müssen auch hellfarbene Milben bzw. weisse Milben zu finden sein, dies zeigt die Wirkung der Behandlung, denn es wurden Muttertiere, Männchen und Jungmilben erfasst.
Abgefallene, hellfarbene Milbe sind kein Zeichen, dass die Behandlung in die Brut gewirkt hat. Es fallen die ganze Brutsaison über helle und weiße Milben ab, da in der Arbeiterinnenbrut nur das 1.und 2.gebrorene Weibchen lebensfähig ist, die restlichen sind "Totgeburten". Es verhält sich genau umgekehrt, nach einer Behandlung, die in die Brut gewirkt hat, geht der Abfall der hellen und weißen Milben stark zurück. Am 11. und 12. Tag nach der AS-Behandlung dürften eigentlich überhaupt keine hellen oder weißen Milbe mehr fallen, da das Eistadium bei der Varroamilbe 60 bis 70 Stunden beträgt. MfG Honigmaul
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heuwender
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 27.10.2008, 18:31 |
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| Siegerfoto 2008 Kalenderwettbewerb |
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Registriert: 17.12.2007, 19:02 Beiträge: 114 Wohnort: Erzgebirgsvorland
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Hallo einstein, du schreibst Zitat: Futter ist kein Problem, AS zieht Wasser an, die 60%ige verdünnt sich so weiter. Muss ich einen Unterschied machen zwischen Völkern mit viel und Völkern mit wenig offenem Futter? Ich sehe das so: wenn viel offenes Futter vorhanden ist, zieht die AS viel Wasser, kann schlechter verdunsten. Könnte die AS-Konzentration in der Stockluft infolge ungünstiger Umstände unter das nötige Maß sinken? Danke für deine Geduld! LG Jens PS: Nur für den Fall, daß du deinen Schlaptop mit WLan auf der Luftmatratze installiert und als Workaholic Sehnsucht nach uns hast!  Vor zwei Tagen gabs bei uns auf dem Fichtelberg den ersten Schnee!
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Drohn55
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 27.10.2008, 18:40 |
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Registriert: 29.01.2008, 19:00 Beiträge: 111 Wohnort: chemnitz, Sachsen
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Hallo Imkersleut, bevor mich die Chefin in die Oper entführt: Meine bekommen dieses Jahr noch mal eine Qx-Behandlung - nach der Brutfreiheit. Am Sonntag war sicherlich für einige Zeit der vorläufig letzte Flugtag, man trug noch etwas Pollen ein. Dieses  ist noch nix gescheites geworden, muss noch ein wenig üben  . Auf den Windeln lag (als natürlicher Fall) so gut wie nichts, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, wird sich spätestens im Frühjahr zeigen. Bis demnächst wieder ! Wolfgang
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gärtner
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 27.10.2008, 19:24 |
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| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
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Registriert: 02.03.2008, 22:39 Beiträge: 395 Wohnort: D-Brandenburg
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Hallo Wolfgang,
wie war die Fledermaus? (stimmts oder hab ich recht...?)
Was ist bitte ein Qx-Behandlung und wann wird die durchgeführt???
Herzlichen Gruß aus dem verregneten Brandenburg! franz.
PS: Oder sollte ich lesen Ox-Behandlung, also Oxalsäure?
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Drohn55
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Betreff des Beitrags: Re: Varroa behandeln - Abschlußbehandlung Verfasst: 28.10.2008, 16:39 |
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Registriert: 29.01.2008, 19:00 Beiträge: 111 Wohnort: chemnitz, Sachsen
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Hallo Franz, natürlich war OXalsäure gemeint ... -wo der Finger da nur wieder hingeraten ist .. Die Fledermaus war gut, vor allem nicht extrem "modernisiert" wie manch andere Stücke. Dem Österreicher Strauß sei Dank !  man kann die ruhig mehrmals angucken und natürlich hören, wenn die Abstände zwischen der Guckerei etwas länger sind. freundliche Grüße ins Brandenburgische und überall sonst hin Wolfgang
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