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Welche Schleuder habt Ihr in Verwendung ?
Selbstwendeschleuder 36%  36%  [ 4 ]
Radialschleuder 0%  0%  [ 0 ]
Tangentialschleuder 36%  36%  [ 4 ]
Universalschleuder 9%  9%  [ 1 ]
Tisch- oder Kompaktschleuder mit manuellen Antrieb 18%  18%  [ 2 ]
Honigpresse 0%  0%  [ 0 ]
anderes System 0%  0%  [ 0 ]
Abstimmungen insgesamt : 11
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BeitragVerfasst: 26.05.2008, 07:27 
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@ Gärtner:
Super, das macht schon Freude und einen gewissen Stolz, was man mit den Honigvogerln erreicht hat, stimmt´s? Und lass dich nicht von einem scheinbaren Mindererfolg entmutigen, gut Ding braucht Weile und gutes Flugwetter.

Zum eigentlichen Thema und damut zu Sybill:
Kannst du bitte erklären, was eine Universalschleuder, eine Tisch- bzw. Kompakzschleuder ist und was Honigpressen sind? Oder war letzteres nur scherzhaft dazugefügt?
herumschleudernde Grüße

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Reinhard

http://honigfritsch.jimdo.com/

In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders


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BeitragVerfasst: 27.05.2008, 09:28 
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Reinhard hat geschrieben:
Zum eigentlichen Thema und damut zu Sybill:
Kannst du bitte erklären, was eine Universalschleuder, eine Tisch- bzw. Kompakzschleuder ist und was Honigpressen sind? Oder war letzteres nur scherzhaft dazugefügt?


bei mir wird gar nix scherzhaft dazugefügt :lol: -war aller bitter ernst.

Nein, aber jetzt wirklich - alle von mir angeschriebenen Systeme gibt es wirklich:

1) Selbstwendeschleuder
ich glaube eh klar, die Waben werden in Gitterkäfige gestellt, die Schleuder dreht abwechselnd links und rechts, damit drehen sich die Käfige, die mit Federn verbunden sind, abwechselnd mit beiden Seiten nach außen.
2) Radialschleuder
Die Waben werden sternförmig angeordnet, durch die höhere Drehkraft wird der Honig aus den Waben "gezogen", die Waben ändern aber Ihre Position nicht.
Bild eines Radial- Wabenkorbes:
Bild
3) Tangentialschleuder
ähnlich der Selbstwendeschleuder, nur das sie sich nicht selber wendet. Dh. die Waben werden in einem Korb rund um die Schleuder angeordnet, nach dem eine Seite ausgescheudert ist, muß man wenden und dann die andere Seite ausschleudern.
Bild eines Tangentialkorbes:
Bild
4) Universalschleuder
Meinem Gefühl nach ein relativ neues System. Hätte mich fast bei meiner neuen Schleuder dafür entschieden:
Die Waben werden ausserhalb der Schleuder in Einhängekörbe gesteckt. In der Schleuder werde nur die Körbe ausgetauscht. Die Schleuder dreht sich nur in eine Richtung, da alle Kräft auf die Waben wirken werden sie dadurch trotzdem leer. Dadurch eine recht kurze Schleuderzeit. Und sie braucht auch weniger Platz als eine traditionelle Schleuder. Und sie kostet leider auch viel mehr ( darum habe ich mich dagegen entschieden) da man die doppelte Anzahl an Körben kaufen sollte.
Hier ein Bild einer Universalschleuder:
Bild
5) Tisch- oder Kompaktschleuder mit manuellen Antrieb
die kleinsten Geräte, in erster Linie für kleine Hobbyimker. Die Geräte sind tw. sogar noch aus Plastik, man stellt sie auf den Tisch, legt 1-2 (tw - 4 )Waben ein und kurbelt. Diese gibt es meistens in Tangential-Ausführung. Sie sind sehr einfach gehalten und sind daher auch sehr günstig. ( Einsteigermodelle ab 100 € möglich- bitte aber trotzdem zu einer Edelstahl-Schleuder greifen - Haltbarkeit & Honigqualität!!! )
Hier ein Bild einer Edelstahl-Tischschleuder:
Bild
6) Honigpresse
Ist eine wahre Seltenheit, kommt aber bei einigen Demeterimkern zu tragen. Wenn Bienen nicht mit normalen Rähmchen-Wabenbau versorgt werden, sondern wie zB. bei Demeterimkerein nur selber Naturbauwaben haben, die tw. auch nicht aus rechteckigen Zargen sondern aus Körben, Stämme oder sonstiges geschnitten werden, dann können die Waben aufgrund der fehlenden Struktur nicht geschleudert werden. Diese Waben werden ausgepresst. Damit kommen auch diese Imker zu Ihren Honig.
Hier ein Bild einer Honigpresse - die übrigends mit einer Obstpresse ident ist:
Bild

Ich hoffe ich konnte Eure Fragen ein wenig beantworten, falls noch was offen ist nicht einfach melden.

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W:snowman: Gruß Sybill CM2
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BeitragVerfasst: 27.05.2008, 10:02 
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Danke, jetzt kenn I mi aus!
Wiederetwasgelernte Grüße

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Reinhard

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BeitragVerfasst: 27.05.2008, 20:13 
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Diese Beschreibungen sind wieder Top geeignet für einen Bienen-Wikipedia.


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BeitragVerfasst: 27.05.2008, 21:43 
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Hallo,

Falls ich mal meine Imkerei erweitere sollte, würde ich mir diese Honigschleuder kaufen.
http://www.hamag-maschinenbau.de/honigerntemaschine.asp
Hab sie schon in Aktion gesehen, und ich finde den geringen Platzbedarf super.

Gruß
Astacus


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BeitragVerfasst: 28.05.2008, 09:10 
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Hallo,

Astacus hat geschrieben:
Hallo,

Falls ich mal meine Imkerei erweitere sollte, würde ich mir diese Honigschleuder kaufen.
http://www.hamag-maschinenbau.de/honigerntemaschine.asp
Hab sie schon in Aktion gesehen, und ich finde den geringen Platzbedarf super.


Ist eigentlich das selbe Prinzip wie die Universalschleuder, nur das hier nur auf 2 Seiten die Waben befüllt werden, wärend bei der Universalschleuder 4 Einheiten mit je 5 Waben bestückt werden.

Ich war ursprünglich von dieser Idee auch sehr begeistert, besonders das der Platzbedarf so gering ist. Allerdings bin ich aufgrund von 2 Punkten von diesem, Schleudersystem abgekommen:
1. ist es vom Gewicht sehr schwer, frisch befüllte Körbe oder in deinem Fall die Gittersysteme in die Schleuder zu heben. Normalerweise muß ich nur 1 Wabe heben, hier in diesem Fall gleich 12. Das schaffe ich nicht bei Volltrachten wie der Akazie. Damit habe ich mich für eine Radialschleduer entschieden.
2. war der Preis ein großes Thema. Es ist der Preis von deinem Link doch sehr billig im Vergleich zur Universalschleuder. Allerdings kann ich damit in einem Durchlauf von 3 min nur 12 Waben schleudern. Im Moment schaffe ich 6 Waben in 4 min. Gekauft habe ich mir die 54-teilige Radialschleuder, die sicherlich einen viel längeren Durchlauf hat ( schätze 8 min), allerdings doch in Summe viel Zeit und auch Geld spart.

Hamag-System
12 Waben - 3 min Durchlauf
ca. 3 min Befüllen
LP ca. 2600 €
Bei angenommenen 1200 Waben pro Schleuderung ergibt das dann
ca. 10 h Arbeit an der Schleuder
Ich gehe davon aus, das diese Menge in Realität und von einer Person in einem Tag nicht zu schaffen ist. Zumindestens muß ich persönlich eingestehen ,das ich die Menge nicht in die Schleuder heben könnte. Vielleicht einige Male, aber sicher nicht theoretische 10 Stunden lang.
Aber der Listpreis ist sehr gut, das System ist ein tolles. Für mich spricht ausser dem Gewicht und meinen fehlenden Mukis nichts dagegen.

Universalschleuder
20 Waben - 3 min Durchlauf
ca. 5 min Befüllen
LP ca. 5327 €
Bei angenommenen 1200 Waben pro Schleuderung ergibt das dann
ca. 8 h Arbeit an der Schleuder.
Auch hier ist ein sehr hoher Aufwand mit den Extrakörben verbunden. Das Gewicht und die Hebehöhe ist zwar sicher leichter als beim Hamagsystem nur steht der Preis dazu eigentlich in keiner Relation. Ich kannte das Hamag-System vorher nicht, aber ich habe mich echt 6 Monate mit der Universalschleuder auseinandergesetzt. Das Gewicht, der Preis und die Zeitdifferenzen zur Radialschleuder haben mich davon abgebracht. Ein Riesenplus für dieses Gerät ist der geringe Platzbedarf und das es zu keinem Wabenbruch mehr kommt - gilt natürlich auch für das Hamag-System !

Radialschleuder
54 Waben - 8 min Durchlauf
ca. 4 min Befüllen
LP ca. 5900 €
Bei angenommenen 1200 Waben pro Schleuderung ergibt das dann
ca. 5 h Arbeit an der Schleuder.
Hier ist der Preis zwar höher, aber das Gewicht drastisch reduziert. Auch ist damit die Menge an Waben theoretisch als auch praktisch in einem Tag alleine zu bewältigen. Da beim Schleudern den Innendienst großteils meine Mutter und ich gemeinsam bestreiten, war das Gewicht einfach der wichtigste Faktor für mich !
Dafür hat man halt eine Riesenkiste im Winter herumstehen.Auch denke ich das durch die höhere Drehzahl, der Wabenbruch verstärkt vorkommen wird. Aber das werde ich ja bald sehen ;-)

Generell glaube ich das für jeden Bedarf und für jeden Imker die richtige Schleuder am Markt vorhanden ist. Schwierig ist es nur beim Kauf alle Faktoren, die einem persönlich wichtig sind, unterzubringen. Denn eine Schleuder kauft man sich normalerweise für die nächsten 20 Jahre.

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 Betreff des Beitrags: Alle Achtung!
BeitragVerfasst: 28.05.2008, 12:30 
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Wow, das sind Größenordnungen! Da kann unsereins ja nicht einmal von träumen... Unvorstellbar!

Naja, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, und Ihr habt bestimmt auch einmal klein angefangen... ;-)

Frohes Schleudern wünscht

franz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alle Achtung!
BeitragVerfasst: 28.05.2008, 13:29 
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gärtner hat geschrieben:
Naja, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, und Ihr habt bestimmt auch einmal klein angefangen


Jawohl Franz, nach zwei Jahren Praktikum im Wiener Lehrbienenstand und immer noch ohne Bienen, bekam ich meine ersten drei Völker. Eines vom damaligen Leiter WL Schrenk und eines von meinem Paten. Das dritte war ein sehr großer Schwarm. Noch im gleichen Jahr konnte ich von diesen Völkern sehr viel Honig ernten, was das Börsel meiner Frau zur weiteren Expansion öffnete. :lol:

Zitat:
Zitat gärtner

Wow, das sind Größenordnungen! Da kann unsereins ja nicht einmal von träumen... Unvorstellbar!


Stimmt, da kommen bei einem Schleuderdurchgang und Dickwaben etwa 150 kg Honig herunter. ;-)

Josef

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Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne


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BeitragVerfasst: 28.05.2008, 18:20 
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Noch im gleichen Jahr konnte ich von diesen Völkern sehr viel Honig ernten, was das Börsel meiner Frau zur weiteren Expansion öffnete. Lachen

ja, ja Josef,

die heißgeliebten Finanzminister(innen) lol: :lol:

auch meine erinnerte sich nach der Hiobsbotschaft im Januar der Einnahmen und öffnete bereitwillig ihre "Spendentasche"

freundliche Grüße

Wolfgang

P. S. die ersten "Spenden" sind bereits wieder zurückgezahlt ! :roll:


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BeitragVerfasst: 28.05.2008, 20:15 
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Hallo Sybill,

bei 1200 Waben drängt sich direkt die Frage nach dem Entdeckeln auf. Wie macht Ihr das ?
Zitat:
Radialschleuder
54 Waben - 8 min Durchlauf
ca. 4 min Befüllen

Müßte man nicht die Schleuder nach der Entdeckelungsgeschwindigkeit kaufen ?
z.B ich brauch ca 2 Minuten /Wabe fürs händische Entdeckeln, da bräuchte ich um eine 54 Wabenschleuder zu füllen 2 Stunden. Also hat deine 54 Wabenschleuder nur eine volle Auslastung, wenn Ihr in 12 Minuten 54 Waben entdeckelt und dies ist für mich schon eine Super Leistung (4,5 Waben/min).

Gruß von einem neugierigen
Astacus


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BeitragVerfasst: 29.05.2008, 08:25 
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Hallo,
Astacus hat geschrieben:
Hallo Sybill,

bei 1200 Waben drängt sich direkt die Frage nach dem Entdeckeln auf. Wie macht Ihr das ?


Du hast Recht, das ist ein Thema für sich.

Bisher hat meine Mutter mit einem elektronischen Entdeckelungsmesser gearbeitet - ich habe bei Rückstand mit der normalen Gabel ausgeholfen. Meine Mutter war schon immer extrem schnell bei dieser Arbeit( sicher unter 30 sec.), ich schaffe aber mit der Gabel auch eine tolle Geschwindigkeit ( aber halt nur auf kurzen Strecken - sonst hing ich immer nach :lol: ). Meistens hatte meine Mutter aber sowieso einen Vorsprung :P . Da die Selbstwendeschleuder doch recht lange braucht, war es nie ein großes Thema bei uns. Wichtig war bisher das die Schleuder nie still stand !

Mit der neuen Schleuder wird alles anders. 54 Waben rechtzeitig entdeckelt zu haben, ist sicher eine Herausforderung, da es beim entdeckeln keine Pausen mehr gibt. Auch um unsere Oberarme zu schonen habe ich eine Entdeckelungsmaschine mit der Schleuder mitbestellt. Nun werden wir sicher trotzdem mit dem Entdeckeln in Hintertreffen geraten, deshalb gilt dann das die Entdeckelungsmaschine niemals stillstehen darf. Wie wir das genau hinkriegen, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht - aber die Zukunft wird es zeigen.
Das nächste Problem ist sicherlich, das unsere Siebe dieses Volumen nicht packen werden - damit werde ich mich im nächsten Jahr auseinandersetzen... Alles ist leider nicht drinnen gewesen :cry:

Spannend war diese ganzen Geräte zu bestellen. Da wir in Österreich ja sehr unterschiedliche Rähmchenmaße haben, alle mit anderen Abstandhalter etc. arbeiten, mußte ich an alle Anbieter Musterrähmchen schicken, damit die überhaupt die Geräte richtig konfigurieren können und mir damit die richtigen Geräte überhaupt anbieten konnten. War echt in Summe eine ziemlich aufregende Sache !
Aber jetzt bin ich nur mehr neugierig wann endlich geliefert wird. Wahrscheinlich erst in 2 Wochen - also gerade zu spät zur Akazienschleuderung :evil:

Ansonsten haben wir genausowie die meisten klein angefangen. Ich kann mich errinnern, als Kind abwechselnd mit meinen Eltern an der Kurbel zu unserer 4- teiligen Schleuder gedreht zu haben- das Waben umdrehen war einfach normal. Bis mein Vater nach einigen Jahren einen (ich glaube es war ein Bohrmaschinen-) Motor eingebaut hat. Vor geschätzten 10( oder waren es schon 15?) Jahren kam dann die Selbstwendeschleuder ( wir waren damals total aus dem Häuschen deswegen). Aber ich denke diese Entwicklung machen viele Imker durch, die langsam aber sicher wachsen - die neue Schleuder ist sicherlich überdimensioniert - soll aber mindestens genauso lange funktionieren wie die vorhergehenden Systeme !

Wichtig ist nur, das man die Geräte nach den geplanten Volkzahl und der Trachtplanung auslegt - damit die Kosten gerade am Anfang nicht unnötig explodieren...

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W:snowman: Gruß Sybill CM2
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BeitragVerfasst: 30.05.2008, 12:44 
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Zitat:
Wie wir das genau hinkriegen, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht - aber die Zukunft wird es zeigen.


Hallo Sybill,

Schleudern mit elektronischer Antriebssteuerung werden meistens über einen Frequenzumrichter (FU) und Zeitrelais geregelt oder lassen sich, wenn der Hersteller etwas eigenes konstruiert hat, darauf umbauen.

Bei der FU-Regelung kann man folgendes einstellen:
- die Zeit, in der die Schleuder auf Drehzahl kommt
- die Nenndrehzahl (bequem über ein Einstellrad)
- die Abbremszeit (bis Stillstand)

Die Dauer des gesamten Schleuderdurchlaufs bestimmt ein einstellbares Zeitrelais und die Drehrichtungsänderung wird bei "Halbzeit" durch einen Kontakt an den FU übermittelt.

Ich denke, bei fertigen Reglungen vom Hersteller der Schleuder kann man auch noch einiges einstellen, wenn du einen Schaltplan hast und ihn mailen kannst, kann ich bei Bedarf mal draufgucken.

Eine FU-Drehzahlreglung habe ich an die alte Schleuder meines Vaters gebaut, die er sonst immer mit einem Holzknüppel bremsen mußte. :D
So kann er bei hellen Waben die Drehzahl reduzieren und es gibt nicht so viel Bruch.


Viele Grüße

Maja
(die früher mal einen anderen Beruf hatte ;-) )


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BeitragVerfasst: 30.05.2008, 14:01 
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Hallo,

Maja hat geschrieben:
Eine FU-Drehzahlreglung habe ich an die alte Schleuder meines Vaters gebaut, die er sonst immer mit einem Holzknüppel bremsen mußte. :D
So kann er bei hellen Waben die Drehzahl reduzieren und es gibt nicht so viel Bruch.


Anscheindend bist Du echt eine Elektronikspezialistin- was Du bei der Schleuder Deines Vater eingebaut hast, ist eine tolle Sache !!! Hut ab, ich habe diese Dinge zwar mal gelernt, aber sehr erfolgreich wieder vergessen :lol: Und d ie Methode mit dem Holzknüppel war auch sicher nicht ganz ungefährlich - also wirklich eine super Lösung.

Die neue Schleuder wird mit einer elektrischen Steuerung geliefert, ich denke die sollte das können ( überhaupt bei dem Preis :evil: ) aber falls es damit Fragen gibt, nehme ich Deine Angebot gerne an !!

Aber im Moment harre ich nur aus und hoffe das Sie bald bei mir ankommt.

Mit welchem Gerät arbeitest Du ? Ich bin mir sicher, du hast Deine Schleuder auch ein wenig gepimpt - oder ?

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BeitragVerfasst: 31.05.2008, 11:40 
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Hallo Sybill,

ich habe eine handbetriebene Zwei-Waben-Schleuder, das reicht für meine wenigen Völker völlig aus.
Bis jetzt hat mein Mann noch nicht gemault, daß er die Schleuder von Hand drehen muß, deshalb habe ich noch keinen Motor angebaut! :lol:

Mein Vater hatte früher mal seine Schleuder auf Motorbetrieb umgebaut, und da es nur einen uralten Drehstrommotor gab, war das ganze Schalterbrett mit Steckern und Stern-Dreieck-Schalter größer als der Antrieb an sich. Der Motor hat wenig Leistung, so konnte man einen FU nehmen, der am Lichtstromnetz betrieben wird und daraus Drehstrom macht. So ist die ganze Schaltung viel handlicher. Daß man nicht mehr nach dem Ausschalten im offenen Getriebe mit dem Knüppel bremsen muß, war eigentlich ein Nebeneffekt.

Viele Grüße

Maja


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BeitragVerfasst: 31.05.2008, 16:43 
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Hallo,
Maja hat geschrieben:
Bis jetzt hat mein Mann noch nicht gemault, daß er die Schleuder von Hand drehen muß, deshalb habe ich noch keinen Motor angebaut! :lol:


Ausserdem ist es auf diese Variante am gesündestens. Und hat man dann immer einen Mann daheim, der einem auch auf seinem starken Armen tragen kann :lol:

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