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drohne
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Betreff des Beitrags: Futterteig leicht und einfach gemacht Verfasst: 24.01.2007, 23:11 |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
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Liebe Bienenfreunde!
Futterteig wird in einer Imkerei relativ häufig gebraucht, sei es zum füllen von Begattungskästchen, Frühjahrsreizfüttern oder einfach um griffbereit in einer kargen Zeit für unsere Lieblinge zu haben. Hier möchte ich beschreiben, wie Imkerinnen und Imker ohne viel Material- und Kraftaufwand auf relativ einfache Weise Futterteig herstellen können.
Idealerweise nimmt man Puderzucker, aber da diese Rarität offenbar nur noch sehr schwer zu bekommen ist, kann auch ein Sack Staubzucker zu 25 kg verwendet werden. Diesen Zucker in die Wanne leeren, in etwa der Mitte eine Mulde machen, in diese Mulde kommt dann der Honig und das Wasser hinein. Nun kommt der Spaten zum Einsatz.
Zuerst fülle ich die fallweise noch offene Mulde mit Zucker auf und rühre ganz vorsichtig mit dem Spaten darin herum. Dieses herum rühren geht dann so lange, bis nahezu kein Honig mehr zu sehen ist. Nun beginne ich mit dem Spaten zu graben, ähnlich wie es die Gärtner im Gemüsebeet machen. Etwa 2 – 3 cm dicken Scheiben werden stets von einer Seite zur anderen geschaufelt. Das ganze ist relativ einfach und benötigt tatsächlich keinen Kraftaufwand.
Wenn nun nahezu keine weißen –Zucker- Stellen mehr vorhanden sind, ist der Futterteig eigentlich bereits fertig. Das bisschen etwas an sichtbaren Zucker an den Ecken oder Kanten, muss nicht auch noch unbedingt verrührt werden, denn der Honig und das Wasser verteilen sich in der Folge zu einer vollkommen homogenen Masse.
Nun kann der bereits fertige Teig bis zum endgültigen Verbrauch in einem verschließbaren Kübel, oder noch günstiger, in Lebensmittelechten -Tiefkühl- Säcke gefüllt werden. Wichtiger Hinweis: die Futterkammer der Begattungskästchen nicht sofort füllen, damit wird ein austrocknen und somit hart werden des Teiges verhindert. Übrigens, je wärmer der Raum und die gesamte Masse ist, desto besser und leichter kann der Futterteig zubereitet werden.
Material:
Edelstahlspaten, natürlich sauber und heiß gereinigt
Kunststoffwanne mit etwa 70 L oder mehr Inhalt
25 kg Puder- oder Staubzucker
6 kg erwärmten und flüssigen Honig aus eigener Imkerei
1 l warmes Wasser
Viel Spaß und gutes Gelingen, wünscht mit lieben Grüßen
Josef
Zuletzt geändert von drohne am 07.01.2008, 00:32, insgesamt 1-mal geändert.
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jomasch67
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.12.2007, 12:24 |
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Registriert: 16.11.2007, 10:08 Beiträge: 27 Wohnort: Brixlegg
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Hallo zusammen!
drohne hat geschrieben: 25 kg Puder- oder Staubzucker 6 kg erwärmten und flüssigen Honig aus eigener Imkerei 1 l warmes Wasser
Wer seinen Begattungskästchen auf eine Belegstelle bringen will, der darf keinen Honig im Futterteig haben! (Um einer Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut vorzubeugen).
Für diesen Fall kann ein Germteig nach folgendem Rezept hergestellt werden:
0,5 kg Bäckerhefe in Zitronensaft lösen (ca. ein 1 kg Honigglas voll Zitronensaft erforderlich) und mit
10-13 kg Staubzucker vermengen.
MfG Johannes
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Maja
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.12.2007, 13:23 |
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| Moderator |
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Registriert: 19.03.2007, 16:40 Beiträge: 221 Wohnort: Halsbrücke / Sachsen
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Zitat: ein Germteig
Futterteig mit Hefe ist mir völlig unbekannt. Warum kommt sie hinein? Soll sie einen Eiweißanteil mitbringen?
Viele Grüße
Maja
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jomasch67
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.12.2007, 13:42 |
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Registriert: 16.11.2007, 10:08 Beiträge: 27 Wohnort: Brixlegg
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Hallo Maja!
Maja hat geschrieben: Futterteig mit Hefe ist mir völlig unbekannt. Warum kommt sie hinein? Soll sie einen Eiweißanteil mitbringen?
Ich nehme an, daß es zum einen eine Eiweißquelle darstellt und zum anderen dafür sorgt, daß der Futterteig nicht eintrocknet und dadurch hart wird.
MfG Johannes
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Der Bienen-Much
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.12.2007, 19:34 |
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Registriert: 09.07.2007, 07:30 Beiträge: 208 Wohnort: Erzgebirge
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Hallo Johannes,
bei der nächsten Futterteigherstellung verzichte bitte auf Bäckerhefe und Zitronensaft. Das ganze hat im Teig nichts zu suchen. Es belastet nur unnötig den Bienendarm. Ob du nun eigenen Honig verwendest oder nicht, bleibt dir überlassen. Bienenhonig ist das natürlichste und für die Königinnenzucht unabdingbar, so meine Meinung.
Ohne Honig:
Invertzuckerteig: Auf l kg Puderzucker werden 80 ml Wasser und l g „Invertin" als Weichmacher beigegeben. Die Menge Puderzucker wird in ein gut verschließbares Gefäß (Honigeimer) gefüllt und am Boden fest angedrückt. Hierauf gießt man die erforderliche Menge der Mischung Wasser - „Invertin" und schließt das Gefäß mit dem Deckel ab. Nach ein paar Tagen ist der festgedrückte Puderzucker von der Flüssigkeit bis zum Gefäßboden durchsetzt und der Zuckerteig ist fertig.
Invertin
Invertin ist kein Medikament sondern ein Weichhaltemittel für Süßwaren. Es ist ein Invertase Enzym, das in der Lage ist, Rohrzucker in Frucht- und Traubenzucker umzuwandeln; es wird industriell in flüssiger und fester Form hergestellt. Invertin eignet sich sehr gut, wenn man Futterteig ohne Honig herstellen will. Invertin ist in Drogerien oder in Bäckereinkaufsgenossenschaften erhältlich. Dem ,,Apipuder" im 10-kg-Plastikbeutel der Firma Südzucker ist das rohrzuckerspaltende Enzym in Trockenform bereits beigegeben.
Honigzuckerteig: Die Herstellung ist denkbar einfach. Wichtig ist, dass das Fertigprodukt nicht klebrig ist, sondern eine marzipanartige Masse darstellt. Als Zutaten werden nur Staubzucker und Blütenhonig verwendet. Kleinere Mengen knetet man von Hand. Man nimmt vier Teile Staubzucker und gibt diesem nach und nach durch Mischen und Kneten einen Teil verflüssigten, erwärmten Honig hinzu. Die Bearbeitung der Masse geschieht so lange, bis diese sich trocken anfühlt und nicht mehr klebt.
Beste Grüße
Dieter
_________________ "Echte Imker sind reine Idealisten, Materielles ist ihnen ein Greuel"
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drohne
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.12.2007, 20:32 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
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Dankeschön für diese Rezepte Dieter, schauen echt brauchbar aus.
Frage:
a. woher bekommt man Invertin und was kostet dies in etwa
b. wird dieser selbstgemachte Invertin Futterteig in der Futterschale des Begattungskästchen sehr schnell hart
c. was ist wenn ich davon mehrere Hobbocks mit jeweils 40kg benötige, kann da ganz einfach alles mal 40 multiplizieren
d. Du sagst:
Zitat: Zitat Der Bienen-Much
gefüllt und am Boden fest angedrückt.
genügt es, wenn ich den verschlossenen Hobbock einige mal am Boden aufstoße?
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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Der Bienen-Much
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.12.2007, 22:37 |
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Registriert: 09.07.2007, 07:30 Beiträge: 208 Wohnort: Erzgebirge
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Zu deinen Fragen Josef
Zitat: a. woher bekommt man Invertin und was kostet dies in etwa Frag mal bei deinen Bäcker. Ich habe für 1 Liter Invertin zwei Glas Honig bezahlt. Zitat: b. wird dieser selbstgemachte Invertin Futterteig in der Futterschale des Begattungskästchen sehr schnell hart Ich sag mal so, der Futterteig hat die selbe Konsistenz wie der im Imkereihandel gekaufte. Für Begattungseinheiten verwende ich nur Futterteig mit Honig. (Futterteigherstellung: Honigfutterteig fürs EWK. 2 kg Staubzucker + 650 g Honig.) Zitat: c. was ist wenn ich davon mehrere Hobbocks mit jeweils 40kg benötige, kann da ganz einfach alles mal 40 multiplizieren Oh, das kann ich dir nicht sagen. So viel habe ich nur nie hergestellt. Das beste ist, du startest einen Versuch im kleineren Rahmen. Zitat: genügt es, wenn ich den verschlossenen Hobbock einige mal am Boden aufstoße?
Wie Was aufstoßen? Ich meine damit wenn der Futterteig fertig ist. Oder habe ich da was missverstanden?
Herzliche Grüße
Dieter
_________________ "Echte Imker sind reine Idealisten, Materielles ist ihnen ein Greuel"
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drohne
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15.12.2007, 22:58 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
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Alles klar Dieter und Dankeschön für die ergänzenden Antworten, aber dies sollte doch noch geklärt werden:
Zitat: Zitat Der Bienen-Much
Invertzuckerteig: Auf l kg Puderzucker werden 80 ml Wasser und l g „Invertin" als Weichmacher beigegeben. Die Menge Puderzucker wird in ein gut verschließbares Gefäß (Honigeimer) gefüllt und am Boden fest angedrückt.
Was, bzw. wie geht " am Boden fest angedrückt bzw. was bewirkt man damit? 
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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jomasch67
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.12.2007, 02:42 |
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Registriert: 16.11.2007, 10:08 Beiträge: 27 Wohnort: Brixlegg
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Hallo Dieter,
Der Bienen-Much hat geschrieben: Invertzuckerteig: Auf l kg Puderzucker werden 80 ml Wasser und l g „Invertin" als Weichmacher beigegeben. Die Menge Puderzucker wird in ein gut verschließbares Gefäß (Honigeimer) gefüllt und am Boden fest angedrückt. Hierauf gießt man die erforderliche Menge der Mischung Wasser - „Invertin" und schließt das Gefäß mit dem Deckel ab. Nach ein paar Tagen ist der festgedrückte Puderzucker von der Flüssigkeit bis zum Gefäßboden durchsetzt und der Zuckerteig ist fertig. das ist ein interessantes Rezept - werde ich nächstes Jahr ausprobieren  Der Bienen-Much hat geschrieben: Dem ,,Apipuder" im 10-kg-Plastikbeutel der Firma Südzucker ist das rohrzuckerspaltende Enzym in Trockenform bereits beigegeben. Das heißt, ich brauche einem 10kg Sack Apipuder nur noch 800ml Wasser zusetzen und fertig? Der Bienen-Much hat geschrieben: ... verzichte bitte auf Bäckerhefe und Zitronensaft. Das ganze hat im Teig nichts zu suchen. Es belastet nur unnötig den Bienendarm. Das ist sehr interessant, denn die von mir genannte Rezeptur ist bei der Belegstelle, bei der ich aufführe praktisch so vorgeschrieben  Diese Rezeptur liegt z.B. den Auffuhrterminen bei. Der Bienen-Much hat geschrieben: Bienenhonig ist das natürlichste und für die Königinnenzucht unabdingbar
Ja, daß der Honig für die Bienen das natürlichste und hochwertigste Futter darstellt ist unbestritten. Leider verbietet die Belegstellenordnung ausdrücklich, daß sich Honig im Futter befindet (aus seuchenhygienischen Gründen)!
MfG Johannes
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Der Bienen-Much
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.12.2007, 10:46 |
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Registriert: 09.07.2007, 07:30 Beiträge: 208 Wohnort: Erzgebirge
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Guten Tag Johannes
Andere Länder andere Sitten. Bei uns in Deutschland gibt es das verbot Honig im Futterteig nicht. Hier ist nur eine Seuchenfreiheitsbescheinigung notwendig.
Zum Apipuder
Im großen und ganzen reichen 800ml Wasser vollkommen aus. Man kann natürlich auch das ganze mit Honig aufwerden. Aber Wasser tut es auch.
Teigherstellung
Ohne Honig: Ecke des Foliensackes abschneiden und 750 -1.000 ml Wasser zugeben. Den Foliensack durch Falten schließen, kräftig schütteln und aufrecht stellen. Teigansatz während der 5- bis 7-tägigen Reifeperiode verschlossen lagern.
Mit Honig: 500 g Honig in 600 ml Wasser auflösen – Lösung dann wie oben beschrieben verwenden.
Wünsche einen schönen Adventssonntag
Dieter
_________________ "Echte Imker sind reine Idealisten, Materielles ist ihnen ein Greuel"
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Maja
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.12.2007, 13:33 |
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| Moderator |
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Registriert: 19.03.2007, 16:40 Beiträge: 221 Wohnort: Halsbrücke / Sachsen
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Futterteig in kleinen Mengen kann man mit Invertsirup herstellen.
Zucker läßt sich neben der Verwendung von Enzymen auch mit organischen Säuren invertieren.
Zur Herstellung von Invertsirup kocht man 1 kg Zucker und 400 g Wasser eine halbe Stunde lang mit 1 bis 2 g Milchsäure (Ameisensäure geht auch).
Der Futterteig wird dann im Verhältnis 3:1 (Puderzucker zu Invertsirup) hergestellt. Wenn man Geduld und Zeit hat, ist das einfach: man füllt den Puderzucker in einen Eimer und gießt den Sirup oben drauf. Deckel drauf und warten, bis das Ganze durchgezogen ist. Es entsteht ein weicher Teig.
Das Rezept stammt von der Seite http://www.lvbi.de, dort unter Service / Downloads / Anfängerfibel.pdf nachsehen.
Viele Grüße
Maja
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Der Bienen-Much
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16.12.2007, 15:52 |
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Registriert: 09.07.2007, 07:30 Beiträge: 208 Wohnort: Erzgebirge
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drohne hat geschrieben: Alles klar Dieter und Dankeschön für die ergänzenden Antworten, aber dies sollte doch noch geklärt werden: Zitat: Zitat Der Bienen-Much
Invertzuckerteig: Auf l kg Puderzucker werden 80 ml Wasser und l g „Invertin" als Weichmacher beigegeben. Die Menge Puderzucker wird in ein gut verschließbares Gefäß (Honigeimer) gefüllt und am Boden fest angedrückt. Was, bzw. wie geht " am Boden fest angedrückt bzw. was bewirkt man damit? 
Josef, warum andrücken? Ich verdichte den Futterteig um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Die Reifung bzw. Durchfeuchtung ist dann gleichmäßiger gegeben. Noch ein Tipp; In den Eimer einen Plastesack einlegen und erst jetzt Futterteig einfüllen. Man glaubt gar nicht wie fest Futterteig am Eimer kleben kann. Ich habe mir angewöhnt, Futterteig in einzelnen (flachen) Portionen zu 1 Kilo in Gefrierbeuteln einzuschweißen. So ein Beutel passt Haargenau in eine Futtertasche. Auch die Portionierung der Begattungseinheiten / Kunstschwärme usw. geht dann schneller von der Hand.
Beste Grüße
Dieter
_________________ "Echte Imker sind reine Idealisten, Materielles ist ihnen ein Greuel"
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stixy
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.01.2008, 21:42 |
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Registriert: 06.11.2007, 14:54 Beiträge: 61 Wohnort: Edelsgrub, am Ursprung der Stiefing
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Hallo zusammen!
Wirklich inressante Rezepte, aber ...
Ich hab mir das mal durchgerechnet, ich weiss zwar nicht was Staubzucker kostet, ich schätz aber mal €1,3/kg. Apiinvert hört sich lt Herstellerangaben gut verträglich an, kostet €1,69/kg. Apifonda kostet jedoch nur €1,44/kg.
Also warum stellt man den Futterteig selbst her?
lg Christof
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drohne
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.01.2008, 22:47 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
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stixy hat geschrieben: ... warum stellt man den Futterteig selbst her?
Ganz einfach Christof, weil Du Apifonda für alle Belange ganz einfach vergessen kannst. Warum: der wird innerhalb kürzester Zeit knochenhart und kann somit von den Bienen nicht mehr verwertet werden.
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
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stixy
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06.01.2008, 10:12 |
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Registriert: 06.11.2007, 14:54 Beiträge: 61 Wohnort: Edelsgrub, am Ursprung der Stiefing
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Aha! Na da bin ich froh, daß ich da nicht selbst hab draufkommen müssen.
Danke für den Tipp.
lg Christof
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