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 Betreff des Beitrags: Wasserverdunstung im Bienenstock
BeitragVerfasst: 04.12.2007, 20:52 
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Registriert: 22.10.2007, 19:00
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Nachdem ich förmlich fühlen kann, wie es im "Imker(innen)gehirn raucht und rauscht, ein kleines Beispiel zum Wasser und seiner sichtbaren Form in der Luft - als Wolke.
Nimmt man 1m³ Luft, dann wiegt dieser ungefähr 1,003 kg, wie schwer ist denn nun 1m³ Wolke, diese Frage stelle ich meistens meinen Flugschülern und fast alle sagen schwerer, doppelt so schwer usw. in Wirklichkeit muß sie leichter sein, denn sonst könnte sie nicht schweben, warum tut sie dies, weil im Volumen die Erklärung liegt - die Anzahl der Atome bzw. Moleküle je Einheit sind direkt proportional zur Temperatur niedriger, daher weniger Gewicht, daher schwebt die Wolke.
In der Umwelt nimmt die Temperatur mit steigender Höhe ab, (0,7 °C, wenn sie trocken aufsteigt je 100 m und 1,0 °C, wenn sie feucht aufsteigt und genau diese physikalischen Grundgesetze müssen auch die Bienen befolgen, da es anders nicht geht)dies umgelegt auf die Bienen lautet, daß trockene Luft wesentlich leichter erwärmt wird, als feuchte.
Um jetzt das überflüssige Wasser bei der Varroabehandlung zu verdunsten, muß die Temperatur wesentlich erhöht werden, dann nimmt die Luft mehr Wasser auf und wird durch die Bienen ---- als warme Luft---- nach draußen geblasen, damit wieder kühle Luft hineingefördert wird, denn nach dem Gesetz der Entropie darf es keine Ladungsunterschiede geben- was man großzügig hier anwenden kann, und diese kann dann nach erfolgter Erwärmung wieder Wasser aufnehmen, usw.......
Damit ist logisch fundiert und reproduzierend mach- und erklärbar, daß eine OS-Behandlung mit zu viel Wasser gegenteilig wirken kann und in ca. 70% der Fälle tut sie dies auch.
Für meine Person verdunste ich mit Papierstreifen, welche wie ein Handtuch über die Rähmchenoberleiste gehängt werden, die Verdunstungsfläche vergrößert sich in Proportion zur Benetzung der Bienen enorm und es wird beinahe keine Wärme entzogen und auch der Bienenkörper nicht benäßt, daher kann ewine OS-Behandlung öfters erfolgen, da die Papierstreifen am Wabenrand plaziert werden.
4 cm Streifen saugen ca.3-4 ml auf, wenn sie 26 cm lang (Küchenrolle quer) sind, 5 cm breitentsprechend mehr!
Der Vorteil ist auch die Benetzbarkeit - ich benetzte nur den Teil, welcher auf der Oberseite ist und über die Kapillaren wandert die Flüssigkeit inden ganzen Streifen.
Bild
[URL=http://g.imageshack.us/g.php?h=524&i=varroastreifen14003oi5ry0.jpg][IMG]


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BeitragVerfasst: 05.12.2007, 10:41 
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Hallo,

ich habe Dir das Bild zum Thema dazugestellt, ich hoffe es passt. Die Größe habe ich absichtlich nicht verändert.

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