Unbeantwortete Themen | Aktive Themen
| Autor |
Nachricht |
|
drohne
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.04.2008, 16:34 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
|
@ Astacus
Du hast natürlich schon recht wenn´st gelerntes und von offizieller Stelle empfohlenes nicht außer acht lässt und dies in Deiner eigenen Imkerei tatsächlich anwendest. Auch wollen wir in diesem Forum ja über die verschiedensten Methoden zur Milbenreduzierung reden, dazu sind wir ja da.
Das etwas zur Reduzierung gemacht werden soll, darüber sind wir uns ja einig. Die Frage ist lediglich, was und wie ist tatsächlich sinnvoll? Auch muss in diese Entscheidung die persönliche Betriebsweise mit einfließen. Ich wage mir zB nicht auszudenken was passieren würde, wenn ich aus welchen Gründen auch immer zu spät zum Wanderplatz komme.
Pro Einheit stehen dort 45 Völker mit ebenso vielen Drohnenwaben, wenn diese Buben nun schlüpfen könnten, wäre das Desaster komplett. Auch die Frage: wohin mit all diesen vielen Waben, muss jeder für sich alleine beantworten.
Deine übrigens großartige Berechnung
Zitat: Zitat Astacus
Mein Rechenbeispiel für Beginn April bei einer Annahme, daß sich 150 Milben (normaler Wert für Anfang April - 2 Bienengenerationen schon geschlüpft) im Volk befinden würde nämlich bedeuten, dass ich bereits Anfang September mindestens 5.000 Milben im Volk habe. Was das bedeutet weiß -hoffentlich- jeder Imker selbst. Um dies zu verhindern, mache ich nach der Akzazienernte eine Zwischenbehandlung. In dieser Zeit gibt es kein Königinnenproblem, somit kann ich durchaus und höchst effektiv sogar 85%ige AS zum Einsatz bringen. Ist wie gesagt, eine sehr vernünftige Alternative und kann selbst am Außenstand unmittelbar nach der Honigentnahme problemlos angewendet werden. Zitat: Zitat Sybill
Allerdings schneide ich nicht eine komplette Breitwabe aus - das wäre mir zu schade, sondern ich habe mir Rähmchen hergerichtet, die in der Hälfte geteilt sind. Unten ist Platz für die Drohnenbrut-Wildbau, oben kommt noch eine Hälfte Mittelwände dazu. Ich hoffe die Bienen wissen, was ich damit will Lachen und bauen mir die Waben auch richtig so aus, wie ich mir das vorstelle.
Dies wird der Lacher des Jahres, bitte unbedingt berichten ob sich Deine Damen auch tatsächlich daran halten.
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Sybill
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.04.2008, 17:31 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 905 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
|
Hallo Drohne,
drohne hat geschrieben: Dies wird der Lacher des Jahres, bitte unbedingt berichten ob sich Deine Damen auch tatsächlich daran halten.
Schau ma mal, wer da zuletzt lacht  Aber im Ernst, man soll schon Neues ausprobieren und sich entwickeln. Da ich nur meine bisherige Methode kenne, möchte ich schauen, ob es vielleicht was besseres gibt. Und wenn nicht, hat´s auch nicht geschadet !
Und wie Du schon so oft geschrieben hast, viele Wege führen zum Bienenstand, welcher der richtige ist, muß jeder für sich herausfinden. Und nur wenn man alle Wege ausprobiert hat, weiß man welcher der sinnvollste ist !
Ausserdem berichten soviele Imker mit den Drohnenrähmchen von positiven Erfahrungen, also sollte da doch was dran sein !
_________________
Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Astacus
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.04.2008, 19:18 |
|
 |
| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
 |
Registriert: 16.10.2007, 10:18 Beiträge: 532 Wohnort: Wien, Güssing
|
Hallo Drohne,
Zitat: Um dies zu verhindern, mache ich nach der Akzazienernte eine Zwischenbehandlung. In dieser Zeit gibt es kein Königinnenproblem, somit kann ich durchaus und höchst effektiv sogar 85%ige AS zum Einsatz bringen. Wenn ich das lese, stellten sich bei mir alle Haare auf, vor einer Tracht ist jede chemische Behandlungsform verboten. Bei uns folgt auf Akazie gleich die Edelkastanie. Zum Glück ist ja natürliche Ameisensäure im Kastanienhonig, da fällt es nicht so auf. Sind die Biokontrollore eigentlich blind, wenn sie deine Behandlungsaufzeichnungen lesen ? Zum Glück fällt der Apfel diesmal sehr weit vom Pferd und bei Sybill ist ein Umdenken zu erkennen. Zitat: Deine übrigens großartige Berechnung würde nämlich bedeuten, dass ich bereits Anfang September mindestens 5.000 Milben im Volk habe. Was das bedeutet weiß -hoffentlich- jeder Imker selbst.
Diese Berechnung setzt aber auch eine erfolgreiche Restentmilbung voraus.
Na warum glaubst du wird in der Imkerschule und vom Imkerbund eine Hauptbehandlung mit Beginn Mitte Juli angestrebt.
Völker, die du für eine späte Tracht benötigst, sollst ja nach einer Hauptbehandlung mit einem gesunden früh behandelten Jungvolk vereinigen. Am 18. Juli 2008 kannst nach Warth zur Nachschulung fahren (Die propagieren jetzt übrigens das ApiLiveVar)
Zum Schluß die 3 größten Selbstanlüger der Imker bezüglich Varroa
1. Ich habe kaum Milben in der Drohnenbrut
2. Meine Hauptbehandlung war erfolgreich, es sind eh über tausend Milben gefallen.
3. Ich habe eh keine Milbe auf den Bienen gesehen
ad 1. Mein Einheitsmaßrähmchen hat ungefähr 1700 Drohnenzellen auf beiden Seiten, wenn ich jetzt im April mein Drohnenrähmchen mit 50 verseuchten Zellen annehme, heißt das in 2,9% der Zellen bzw. in jeder 34 Zelle findest eine Milbe. Wenn man jetzt berücksichtigt, daß die Milben in der Drohnenbrut sich hauptsächlich an den Ecken befinden, kann es passieren, daß wenn man in der Mitte schaust keine einzige Milbe finden wird.
ad 2. Wenn ich jetzt z.B. 5000 Milben im August im Stock habe und 2500 fallen bei der Behandlung, ist man geneigt von einer erfolgreichen Behandlung zu sprechen. Wenn man aber keine Abfalldiagnose gemacht hat, weiß man nicht wieviele gekillt werden sollen. Da sich die Milben pro Monat verdoppeln, wäre der Behandlungserfolg bei diesem Beispiel gleich null, da man im September wieder 5000 Milben hätte.
ad 3. Angenommen ich habe im Juli 2000 Milben im Stock 3/4 davon sind in der Brut und vermehren sich, bleiben noch 500 Milben auf den Bienen. Im Juli habe ich aber noch ca. 40 000 Bienen, daß heißt auf jeder 80 Biene sitzt eine. Da die Milbe aber hauptsächlich an den unteren Bauchschuppen saugt, kann man die auch nicht sehen. Also ist bei diesem Befall eine Sichtung schon ein Glückstreffer.
Milbe auf Biene bedeutet immer Alarm
Sofortige Abfalldiagnose ist dann notwendig, auch wenn es z.B. erst Mai ist.
Gruß
Astacus
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
stefan mandl
|
Betreff des Beitrags: Drohne zur Nachschulung Verfasst: 03.04.2008, 19:47 |
|
 |
| Moderator |
 |
Registriert: 14.11.2007, 17:32 Beiträge: 225 Wohnort: wien
|
Lieber Astacus!
Habe Deine recht emotionale Attacke auf das statement von Drohne betreffend Varroabehandlung während der Saison gelesen.
Bei Deinem Satz, daß Du ihn zur Nachschulung schicken willst, habe ich wirklich lachen müssen.
Soweit ich das beurteilen kann, hat Josef ca soviel Erfahrung in der Imkerei wie wir anderen zusammen. Das soll natürlich noch nicht allzuviel heißen.
Wir behandeln auch mit 85%iger Ameisensäure ca. Ende Juli nach der Sonnenblume. Das reicht in der Regel, daß wir unseren Varroaausfall unter 10% halten.
Eine Stoßbehandlung mit AS während einer Trachlücke nach Abernten des Honigs ist aber durchaus möglich; z.B.: nach Akazie haben wir ca. 10 Tage Pause bis die Linde beginnt. Laut unseren Messungen ist bei Lindentrachtbeginn keine erhöhte AS-konzentration mehr in der Stockluft vorhanden und auch der neue Honig weißt keine messbaren Unterschiede auf.
Die von Dir bevorzugte Methode des Drohnenbauausschneidens tut mir etwas weh. Finde es nicht besonders natürlich und keineswegs human, daß systematisch Tausende und Abertausende Bienen noch bevor sie das Licht unserer schönen Welt erblickt haben, getötet werden, nur weil sie männlich sind.
Hoffe, die Laus die Dir heute über die Leber gelaufen ist, hast Du erfolgreich behandelt und freue mich auf Deine Defensive.
BG
stefan
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Astacus
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.04.2008, 20:38 |
|
 |
| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
 |
Registriert: 16.10.2007, 10:18 Beiträge: 532 Wohnort: Wien, Güssing
|
Hallo Stefan,
wenns die Attacke auf Josef ein bißchen zu emotional war, tut es mir leid. Aber das wird man nur bei Menschen die man schätzt.
Zitat: Dies wird der Lacher des Jahres Dieses Zitat hat sicher auch dazu beigetragen. Hätte meinen Satz vom vorigen Artikel wieder schreiben sollen: Zitat: Aus Erfahrungen bei Diskussionen in meiner Ortsgruppe sage ich mal vorab, daß ich keinen hier im Forum beleidigen will und dessen Vorgehensweisen verunglimpfen will, es soll lediglich meine Darlegung darstellen. Aber wir Imker sollten alle am gleichen Strang ziehen und einmal die Ratschläge des Imkerbundes befolgen siehe Varroabroschüre http://www.imkerbund.at/index.php/article/articleview/118/1/9/Zitat: Die von Dir bevorzugte Methode des Drohnenbauausschneidens tut mir etwas weh. Finde es nicht besonders natürlich und keineswegs human, daß systematisch Tausende und Abertausende Bienen noch bevor sie das Licht unserer schönen Welt erblickt haben, getötet werden, nur weil sie männlich sind.
Alle Drohnen werden damit sicher nicht getötet, gibt ja noch einige ander Ecken wo sie schlüpfen können. Wenn ich aber ein Konzept mit Drohnenausschneiden gelehrt bekomme, werde ich einmal meinen Lehrmeister folgen. Da ich damit Erfolg habe, habe ich es für gut empfunden und in mein Behandlungskonzept aufgenommen. Einige wenige werden zum Wohl des Ganzen geopfert.
Wenn sich keiner an Vorgaben hält, können wir niemals die Dosis der Behandlungsmittel senken und eine Varroaresidente Biene ist leider nach 25 Jahren Varroa auch noch nicht gefunden worden.
Das höchste Gut der Imkerei ist ein qualitativ hochwertiger Honig und dieser darf niemals durch Behandlungen verfälscht werden. Wir sind hier ein Forum, wo jeder mitlesen kann, wenn ich hier als Anfänger lese, daß ich nach einer Zwischenschleuderung eine chemische Behandlung machen kann, ist dies rechtlich falsch, wenn man es trotzdem macht, so soll es jeder mit seinem Gewissen ausmachen. Für was brauch ich dann eine Behandlungsaufzeichnung, wenn ich alle Anweisungen in Frage stelle.
Wenn man es genau nimmt, dürfte man das Schwammtuch gar nicht anwenden (kein zugelassener Applikator) meines Wissen nach ist auch nur die 60% Ameisensäure zugelassen. Es wird in diesem Punkt eh viel toleriert.
Ich versprech euch, daß ich mich zu Varroathemen nicht mehr äußern werde, da bei mir ziemlich schnell das Germhäferl zu diesem wunden Punkt der Imkerei überläuft und ich meine Emotionen nur schwerstens zügeln kann.
@Josef: Wenn du mich einmal besuchst, bist zum Buschenschank eingeladen und dort wird die Sache bereinigt.
Gruß
Astacus
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
drohne
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.04.2008, 21:41 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
|
@ Astacus
eigentlich unfassbar, wie Dich Thema emotionell bewegt, dafür besteht aber überhaupt kein Grund.
Zur Zwischenbehandlung nach einer Tracht, sagen wir einmal Akazie: dies ist im übrigen in den ERNTE-Richtlinien keineswegs verboten.
Punkt 3.17.6 Bienengesundheit
Ist eine Krankheits-oder Schädlingsabwehr unabdingbar, dürfen nur die unter Punkt 3.17.10 genannten Mittel Anwendung finden. Sie dürfen aber nur so eingesetzt werden, dass eine Kontamination des Honigs ausgeschlossen ist.
Nun zum oben angesprochenen Punkt
3.17.10 Erlaubte Präparate
Kräutertees, homöopathische Präparate, Ameisensäure, Essigsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Schwefel, Sodalösung, Hitze und Kälte.
Nun noch einmal zur eigentlichen Behandlung nach der Akazienernte
Zwischen Akazienernte und Lindenwanderung sind immer einige Tage Trachtlücke. In den Völkern befinden sich ausschließlich Brut- und keine Honigwaben! Erst Tage später, also etwa einen Tag vor der geplanten Wanderung kommen die Honigwaben ins Volk retour. Ich bin und war bisher ausschließlich Direktvermarkter, somit haben für mich die Produkte aus dem Bienenvolk allerhöchste Priorität.
Zur Kontrolle:
Wir Bio-Imker werden sehr genau und viele Stunden lang äußerst korrekt kontrolliert. Wir dürfen weder der Königin die Flügel stutzen noch sonstwie den Tieren Leid in irgendeiner Weise zufügen.
Immer wieder wies ich darauf hin, dass jeder so seine Völker führen soll wie es mit seinem Gewissen vereinbar ist. Nach meinem Gutdünken und Erfahrung, ist Drohnenschneiden entbehrlich. Aber ich würde mir niemals anmaßen, mit erhobenen Zeigefinger jemand abzuurteilen.
Kurz noch ein Wort zu den Schulen, insbesonders Warth:
Hermann Schulner und Erwin Sprinzl lehrten 1982 anders als Altenhofer und Wallner 1991. Anders wiederum Oberriser und Spanblöchl heutzutage. Einmal wurde vertikal, dann wieder Waagrecht gedrahtet, Auch viele Jahrzehnte mit Ganzzargen gearbeitet, nun höre ich die verwenden Flachzargen, usw. Schulen sind also und selbstverständlich Änderungen unterworfen. Dies kann, muss aber nicht als alleine Gottseligmachende sein.
Zitat: Zitat Astacus
@Josef: Wenn du mich einmal besuchst, bist zum Buschenschank eingeladen und dort wird die Sache bereinigt.
Gute Idee und können wir nach der Ernte Juli/August gerne machen. Dabei könnten wir unsere Erfahrungen dieses Erntejahres austauschen.
Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
gärtner
|
Betreff des Beitrags: Darf ich auch noch schnell meinen Senf dazu geben... Verfasst: 03.04.2008, 22:22 |
|
 |
| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
 |
Registriert: 02.03.2008, 22:39 Beiträge: 356 Wohnort: D-Brandenburg
|
Hoch her geht's bei Euch.
Ich finde das gut so!
Ich denke, wir haben es hier mit einem Hauptproblempunkt der imkerlichen Praxis zu tun, so etwas darf schon auch emotionaler diskutiert werden (beim Fußballspielen is es ja auch nicht immer friedlich - und nachher tauscht man trotzdem die Leiberl aus... oder trinkt einen Wein miteinand...)
Was ich sagen will: für uns Anfänger sind solche Auseinandersetzungen wichtig, weil sie uns helfen können, einen eigenen Standpunkt zu finden.
Ich - als Vegetarier - finde das Drohnenschneiden oder -einfrieren auch nicht lustig, folge aber der mathematischen Argumentation von Astacus.
Aber ich lasse mich gerne überzeugen, wenn es eine effektivere und den Bienen weniger schadende Methode gibt.
Ich denke, zu dem Thema werden wir noch einiges zu lesen bekommen.
(Außer die Milbe stirbt aus...  )
franz.
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
drohne
|
Betreff des Beitrags: Re: Darf ich auch noch schnell meinen Senf dazu geben... Verfasst: 03.04.2008, 22:55 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
|
gärtner hat geschrieben: Hoch her geht's bei Euch. Ich finde das gut so! Ist es auch Franz! Dieses Drohnenwaben ja oder nein, ist natürlich ein sehr sehr sensibles Thema, hier kann der Adrenalinspiegel manchmal schon etwas emporschnellen. Ähnlich sensibel würde ich Bio oder konventionell einstufen. Aber wir bleiben natürlich dran, schließlich wollen wir doch die Vor- und Nachteile der einzelnen Standpunkte bzw. Methoden besprechen. A a older Masta kan bekontlich no lerna. Zitat: Zitat gärtner
Was ich sagen will: für uns Anfänger sind solche Auseinandersetzungen wichtig, weil sie uns helfen können, einen eigenen Standpunkt zu finden.
So gesehen richtig, zumal man hier hinterfragen kann und diese Antworten dann in die eigene Entscheidung einfließen lassen kann. Wäre aber schön und ich würde mich darüber sehr freuen, wenn noch mehr User zu diesem doch wichtigen Thema ihre Meinung erörtern würden.
Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
gärtner
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.04.2008, 23:34 |
|
 |
| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
 |
Registriert: 02.03.2008, 22:39 Beiträge: 356 Wohnort: D-Brandenburg
|
|
Vielleicht einen neuen Thread zum Baurahmen und Drohnenschneiden unter Bienenkrankheiten/-schädlinge aufmachen?
Buenas noches!
franz
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Sybill
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 04.04.2008, 08:05 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 905 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
|
Hallo,
Astacus hat geschrieben: Zum Glück fällt der Apfel diesmal sehr weit vom Pferd und bei Sybill ist ein Umdenken zu erkennen.
Jein, ich probiere zwar Vieles aus, muß aber sehr oft eingestehen, das Drohne dann doch Recht hattte. Trotzdem lasse ich mich nicht unterkriegen und versuche auch Neues zu integrieren - und ich glaube so soll es ja auch sein. Lehrmeinungen sind wichtig, da sie einen Leitfaden bilden, wie man dann in der Realität arbeitet, das ist das sowieso Ermessens- und Erfahrungssache !
Josef und Stefan haben ja schon erklärt, das die AS Behandlung keinerlei Einfluß auf die Honigqualität hat, auch der BIO-Verband hatte bisher keinerlei Bedenken.
Ich kann Euch versichern, die Hauptkontrolle vom BIO-Verband dauert in etwa zwischen 6 Stunden und einem ganzen Tag. Diese Kontrolle ist ausgesprochen genau - kontrolliert und hinterfragt wird alles und das auch noch sehr genau !
_________________
Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
drohne
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 04.04.2008, 09:26 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
|
gärtner hat geschrieben: Vielleicht einen neuen Thread zum Baurahmen und Drohnenschneiden unter Bienenkrankheiten/-schädlinge aufmachen?
Nur zu Franz und keine Scheu wenn diesbezüglich noch offene sind, schließlich wollen wir ja über alles in Sachen Bienenwirtschaft reden.
Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Astacus
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 04.04.2008, 13:43 |
|
 |
| Moderator Kalenderwettbewerb Siegerfoto 2008 |
 |
Registriert: 16.10.2007, 10:18 Beiträge: 532 Wohnort: Wien, Güssing
|
Hallo,
dieses Thema Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden ist für mich noch nicht gegessen.
Zitat: Josef und Stefan haben ja schon erklärt, das die AS Behandlung keinerlei Einfluß auf die Honigqualität hat, auch der BIO-Verband hatte bisher keinerlei Bedenken.
Leistungspaket einer Rückstandsanalyse von Honig und Bienenprodukten
- von Honig und Bienenprodukten auf Varroazide Apistan/Fluvalinat, Perizin/Coumaphos, Folbex VA/Brompropylat, Bayvarol/Flumethrin, Imker-Globol/Paradechlorbenzol, Tetradifon, Thymol, Amitraz)
Die Rückstandshöchstwerte bei Honig für die organischen Säuren (MS,AS,OS) sind nicht limitiert, d.h. wenn ich keinen Grenzwert habe, kann ich ihn nicht überschreiten.
@Stefan
wäre nett, wenn du mit deinen Untersuchungsprotokolle Klarheit schaffen könntest.
Nach dem Lebensmittelhygienerecht
§2 Absatz 1 Satz 1 ist jede nachteilige Beeinflussung verboten. (Man darf seinen Honig nichts hinzufügen)
Ich bin noch auf der Suche um eine Klärung über eine Zwischenbehandlung vor Trachtschluß zu bekommen.
Gruß
Astacus
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
the czar
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 04.04.2008, 14:33 |
|
 |
| Siegerfoto 2008 Kalenderwettbewerb |
 |
Registriert: 04.03.2008, 21:03 Beiträge: 123 Wohnort: Muldental/Sachsen
|
Ähnlich wie auch schon vom Franz geschrieben, freue auch ich mich als Anfänger über solche "deutlichen" Beiträge. Es wäre sehr schön Astacus, wenn du auch weiterhin dazu Stellung beziehen würdest.
@Josef, ich kenne eure Ernte-Richtlinien nicht, doch ist mir aufgefallen, dass man deinen zitierten Punkt 3.17.6 auch anders auffassen könnte.
Zitat: Ist eine Krankheits-oder Schädlingsabwehr unabdingbar, dürfen nur die unter Punkt 3.17.10 genannten Mittel Anwendung finden. Sie dürfen aber nur so eingesetzt werden, dass eine Kontamination des Honigs ausgeschlossen ist.
Der letzte Satz könnte doch auch bedeuten, die Mittel dürfen nur bei Völkern Anwendung finden, die nicht mehr in diesem Jahr zur Honiggewinnung herangezogen werden. Denn nur so ist eine Kontamination des Honigs zu 100% ausgeschlossen.
Das wäre ja nicht das erste Mal, das Vorschriften unterschiedlich Auslegbar sind, da nicht sattelfest genug formuliert.
Wenn man es mal unparteiisch betrachtet, wäre es dann auch möglich, es so zu sehen wie von mir geschrieben?
Gruß Peter
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
drohne
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 04.04.2008, 18:01 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 2166 Wohnort: Schmidatal
|
Astacus hat geschrieben: dieses Thema Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden ist für mich noch nicht gegessen.
Anmerkung: in diesem "Arbeiten im April" Thread, geht es um Erweitern von einem auf zwei Räume".
Um das ganze übersichtlich zu halten, habe ich für die aufgeworfenen Fragen "Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden" einen neuen Thread eröffnet. Ich ersuche diesbezügliche weitere Fragen dort zu besprechen.
Dankeschön Josef
_________________ Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Sybill
|
Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.04.2008, 07:45 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: 25.01.2007, 15:39 Beiträge: 905 Wohnort: Fahndorf bei Hollabrunn
|
Hallo,
hier ein Link zum Theam Zwischenbehandeln statt Drohnenrähmchen:
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-9804 ... 9-772.html
Bezgl. des Erweiterns auf 2 Räume bin ich persönlich froh, das ich es noch nicht erledigt habe. Die Nächte sind bei uns ausgesprochen kalt, und es wäre für die Bienen schwierig das komplette Brutnest ausreichend zu wärmen. Allerdings habe ich gehört, ab Mitte nächster Woche kommt wieder eine warme Wetterphase - da schlag´ ich dann zu - dann kommt der 2 Raum drauf, ob meine Flieger wollen oder nicht
Hat ausser mir noch jemand so lange zugewartet - oder bin ich wiedermal die Letzte ?
_________________
Gruß Sybill  ________________________________ What bee is good for your health? - Vitamin bee!
|
|
| Nach oben |
|
 |
Wer ist online? |
0 Mitglieder |
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|

|