Dankeschön Astacus, nun hätte ich noch mehr Fragen, aber ich denke spätestens nach dem Monatsbericht unseres WL Mohr ab dem 10. Mai kommen wir darauf sehr ausführlich zurück.
stefan mandl hat geschrieben:
Was in Zukunft ein wenig helfen könnte ist folgendes:
Ich denke das Grundübel der vielen Schwärme in unserer östlichen Region ist folgendes: die Tracht in unserem Lande hat sich in den letzten -sagen wir- 20 - 30 Jahren erheblich verbessert. Ich erinnere mich noch, als mir vor etwa 30 Jahren der damals überaus bekannte Wanderlehrer Johann Schrenk und mein Imkerpate Franz Schändlinger, einen sehr langen Besuch abstatteten. Diese beiden waren echte Experten in allen Sparten der Bienenzucht. Deren einhellige Meinung über die Trachtsituation in unserer Region war, Löwenzahn und Raps Null, Akazien voll, Linde Null, Sonnenblume Null, Läppertracht so gut wie nichts. Eine zu erwartende Ernte pro Jahr kann allenfalls etwa 20 - 25 kg betragen. Wenn die Robinie abfriert, eben nichts.
Diese Situation hat sich nun überall erheblich verbessert und die Ernten betragen oft ein vielfaches von damals. Was nicht mithielt, ist jedoch die Rähmchensituation. Da gibt es noch alle möglichen Kleinformate, aber nahezu kein Dadant. Mein persönlicher Start war mit Zander, aber dann erfolgte sehr bald der Umstieg auf ÖBW. Unseren jungen würde ich noooch dieses Maß empfehlen, aber dann möglicht bald auf Dadant umzusteigen.
Dies ist lediglich eine Vermutung von mir und kann natürlich keineswegs bewiesen werden. Aber ich denke, wenn der Astacus Dadant, oder zumindest ÖBW in Einsatz hätte, würde die Sache ganz anders aussehen.
Josef