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BeitragVerfasst: 27.04.2008, 07:32 
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Hallo Drohne,

Zitat:
Versteh ich jetzt in der gachn aber nicht?

Historie:
5. April habe ich verdeckelt Schwarmzellen gefunden.
1. Zarge : 8 Mittelwände + 2 Brutwaben
Zwischenboden
2. Zarge
3. Zarge hatten 12 Brutwaben + alter Königin
Mein Ziel war vor der Akazientracht die Wiedervereinigung

irgendwann ist die alte Königin gestorben und es gab 3 Nachschaffungszellen in der 3 Zarge die geschlüpft sind, habe aber erst nach dem Nachschwarm kontrolliert.

26. April Auszug des Nachschwarms aus der 2+3 Zarge

Jetzt neu
Zwischenboden
4. Zarge : lauter neue Mittelwände + Schwarm

Alle Klarheiten beseitigt ?

Gruß
Astacus

PS: neue Unterböden + Zargen bekomme ich erst nächste Woche, darum die Konstruktion.


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BeitragVerfasst: 27.04.2008, 13:36 
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Lieber Astacus!

Du hast ja sehr aktive Bienen, die Dich auf Trab halten. Die Bienen sollten für Dich arbeiten und nicht umgekehrt. :lol:

Was in Zukunft ein wenig helfen könnte ist folgendes:

Versuche, wenn Du wieder so früh so viel Brut hast (14 Brutwaben per 5. April) die Brut auseinander zu hängen. Nun werden professionelle Imker den Kopf schütteln aber der Gedanke dabei ist, daß mehr Sauerstoff zur Brut kommt und die Bienen keinen Hitzestau bekommen. Der erhöhte CO2 Gehalt im dichtgedrängten Brutnest und die vermehrte Wärmeproduktion der verdeckelten Brut führt zwangsläufig zum Schwarm.

Deshalb verteile die Brutwaben mittig zu je 4 Waben in die Zargen. So entsteht ein langgestrecktes geschlossenes Brutnest, das aber rechts und links Freiraum hat. Also keine Gefahr von Verkühlung, aber der Schwarmtrieb dürfte stark gemindert sein.

BG

stefan mandl


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BeitragVerfasst: 27.04.2008, 20:34 
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Dankeschön Astacus, nun hätte ich noch mehr Fragen, aber ich denke spätestens nach dem Monatsbericht unseres WL Mohr ab dem 10. Mai kommen wir darauf sehr ausführlich zurück.


stefan mandl hat geschrieben:
Was in Zukunft ein wenig helfen könnte ist folgendes:


Ich denke das Grundübel der vielen Schwärme in unserer östlichen Region ist folgendes: die Tracht in unserem Lande hat sich in den letzten -sagen wir- 20 - 30 Jahren erheblich verbessert. Ich erinnere mich noch, als mir vor etwa 30 Jahren der damals überaus bekannte Wanderlehrer Johann Schrenk und mein Imkerpate Franz Schändlinger, einen sehr langen Besuch abstatteten. Diese beiden waren echte Experten in allen Sparten der Bienenzucht. Deren einhellige Meinung über die Trachtsituation in unserer Region war, Löwenzahn und Raps Null, Akazien voll, Linde Null, Sonnenblume Null, Läppertracht so gut wie nichts. Eine zu erwartende Ernte pro Jahr kann allenfalls etwa 20 - 25 kg betragen. Wenn die Robinie abfriert, eben nichts.

Diese Situation hat sich nun überall erheblich verbessert und die Ernten betragen oft ein vielfaches von damals. Was nicht mithielt, ist jedoch die Rähmchensituation. Da gibt es noch alle möglichen Kleinformate, aber nahezu kein Dadant. Mein persönlicher Start war mit Zander, aber dann erfolgte sehr bald der Umstieg auf ÖBW. Unseren jungen würde ich noooch dieses Maß empfehlen, aber dann möglicht bald auf Dadant umzusteigen.

Dies ist lediglich eine Vermutung von mir und kann natürlich keineswegs bewiesen werden. Aber ich denke, wenn der Astacus Dadant, oder zumindest ÖBW in Einsatz hätte, würde die Sache ganz anders aussehen.

Josef

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Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft, meint Drohne

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BeitragVerfasst: 27.04.2008, 21:09 
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Hallo Drohne,

ich schau mich bereits für 2 Beuten Breitwabe Flachzarge um, damit ich es nächstes Jahr genauer weiß und meine imkerlichen Fehler auszuschliessen kann.
Was mir aber heuer schon aufgefallen ist, daß meine 4 Nachzuchtköniginnen von Warth alle schon in Schwarmstimmung (haben aber schon 17,15,15 und 14 MW voll ausgebaut.) sind.
Meine 2 Nachzuchtköniginnen von meinem Imkerpaten sind in der Entwicklung zurück und bauen erst die ersten Waben im Honigraum aus.
Also gebe ich dir Recht, daß die Turbobiene einen größeren Stall braucht. Für mich hat die Zucht den Mehrertrag gebracht und nicht die Trachtsituation.
Für mich zählt der maximale Honiggewinn nicht, ich will mich an meinen Bienen erfreuen. Mehr Honig bedeutet viel mehr Arbeit. Die Königinnenzucht interessiert mich da viel mehr. ich halte es mehr sowie das Titelbild vom Buch "Am Flugloch". Da mein Bienenstandort in der Mitte der Stadt liegt kann ich meine Bienenschwärme nicht so einfach ziehen lasse ohne Ärger mit den Nachbarn zu riskieren, ein Bienenschwarm in der Luft liefert Gesprächstoff bei den Nachbarn und neugierige Zuseher, wenn ich den Bienen noch Formationsflug beibringen würde, wäre es die beste Werbung.
Also züchte ich nun von der alten Rasse und Wartherlinie und vergleich danach heuer alles exakter.
Wenigstens hinterläßt man einen "coolen Eindruck", wenn man einen Schwarm runter holt.

Gruß
Astacus


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BeitragVerfasst: 27.04.2008, 21:30 
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Was mich wundert Astacus, dass die Warther sooo früh dran sind. Die haben doch eher Troisecker, oder haben die nun andere Zuchtmütter?

Zu meiner Warth Zeit, ist allerdings schon sehr lange her, waren die mir im Frühjahr mit der Entwicklung deutlich unterlegen. Auch hatten die damals lediglich Neun Breitwaben im Ganzformat. Kürzlich sah ich, dass die nun Flachzargen in Verwendung haben. Es war leider an einem Freitag und infolge des sehr schönen Wetters war niemand mehr anwesend. Offenbar haben die einen gewaltige Änderung durchgemacht.

Persönlich kann ich Flachzargen überhaupt nicht leiden, deswegen arbeite ich nach wie vor mit 10 rahmigen ÖBW Ganzmagazine. Im Honigraum allerdings mit Dickwaben.

Josef

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