Hi!
Ich möchte diesen Thread nutzen, damit jeder mal seine unglaublichste Computergeschichte erzählen kann...
Meine unglaubliche Computer-Geschichte
Kapitel 1
Vor 3 Jahren kaufte ich mir einen neuen Rechner. 3 GHz, 2x 120 GB S-ATA Platten. Wow. Hammer.
Ich kopierte also alle meine Daten (MEIN LEBEN!) von der alten 120 GB Platte auf die eine Neue. Und dann dachte ich mir: Formatier mal die Alte, dann kannste die auch einbauen und als 3. Platte nutzen.
Super Idee soweit.
Leider hatte ich den Plan ohne die neue Platte gemacht. Denn nach 4 Wochen (sic!) verabschiedete sich die Platte, wo alles drauf war. Videos, Musik, Texte, Songs, Ideen, Fotos, Bilder, etc. p.p. You name it. 12 Jahre Computerleben. Was sich da halt so ansammelt. Und ich bin auch noch ein kreativer Mensch...das heißt...sehr sehr SEHR viele coole Dinge, die ich mir ausgedacht habe, waren weg.
Weg bedeutet in diesem Fall: Technischer Festplattenschaden. Der Motor drehte sich nicht mehr, die Platte war mausetot. Da hilft auch kein Recoverytool mehr.
Also wollte ich sie professionell reparieren lassen: 3000 Euro. Aha. Dann halt nicht. Schwund ist immer.
Good bye, Daten.
Kapitel 2
Vor einem Jahr musste der Rechner neu aufgesetzt werden. Der tolle 3 GHz Rechner. Mittlerweile hatte ich eine baugleiche Ersatz-Platte und alles lief rund. Bis das Mainboard kaputt ging. Deshalb - neues mainboard rein und neu aufsetzen.
Kein Thema.
Eigentlich.
Leider waren 3 120 GB Festplatten eingebaut. Daher passierte mir ein folgenschwerer Fehler:
Ich formatierte natürlich nicht die richtige Platte und hatte mal eben 70 GB Daten über'n Jordan geschickt.
Ein Glück: Diesmal nur aus 2 Jahren, und meine Kreativität hatte auch in den letzten Monaten gelitten. Dennoch: Wieder einmal eine Säuberung, die so nicht geplant war.
Good bye, Daten.
Kapitel 3
Vor 5 Tagen (!) verabschiedete sich mein toller, neuer PC. Windows Vista. 2x 3GHz. 4 GB Ram. 2x500 GB S-ATA Platten im Raid zu 1 TB.
What happened?
Irgendein Tool zerstörte irgendwas innerhalb von Vista, so dass ich keine Programme mehr ausführen konnte. Nicht einmal den Explorer. Oder den Taschenrechner.
Ich hatte einen schwarzen Bildschirm mit einem weißen Mauszeiger. Ende.
Na super! Also erst einmal den taskmanager hervorholen. Funktioniert! Immerhin. Per Netzwerk kann ich sogar auf den einen freigegebenen Ordner zugreifen und die Daten des Ordners retten. Wow. Aber die anderen 120 GB, die NICHT in dem Ordner sind? Wie komme ich da ran...ohne Explorer?
Die Lösung: Taskmanager öffnen. Datei - Neuer Task. Ok - Abbrechen - Durchsuchen. Durchsuchen? Na klar! Da öffnet sich ja eine Art Explorer! Und schwupps sind alle Daten in der Freigabe und auf dem alten Computer.
Ein Glück. Sogar die Mails konnte ich retten. Auch wenn ich mindestens eine Stunde danach gesucht habe.
Nun also Vista neu aufgesetzt - diesmal nicht mit Raid 0, sondern Raid 1 (Also Platten spiegeln). Damit beuge ich dem nächsten Hardwaredefekt vor. Danach musste ich nur noch alle Programme neu aufspielen und meine alten Daten (immerhin 120 GB) ein bisschen sortieren, löschen, aufräumen.
Wohl gemerkt: Auf dem alten PC.
Und was passiert 3 Tage, nachdem ich den Vista Computer verloren habe?
Genau. Eine der 120 GB Platten im alten Rechner bekommt nen Schuß weg und lässt sich nicht mehr lesen. Mit 50 GB Daten. Herzlichen Dank!
Zum Glück konnte ich diese IDE-Platte an den vista Rechner anschließen und alle Daten retten.
Ergebnis der letzten Woche:
2 komplett neu aufgesetzte Rechner.
Kein Datenverlust.




