EPHESOS - EINE ANTIKE METROPOLE


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EPHESOS - EINE ANTIKE METROPOLE

Beitragvon tomtom am Samstag 17. November 2007, 17:14

EPHESOS - EINE ANTIKE METROPOLE

Ihre Erforschung und Geschichte

Ephesos, an der türkischen Westküste gelegen, ehemals Hauptstadt der römischen Provinz Asia und Ort eines der sieben Weltwunder, ist seit 1895 Forschungsplatz österreichischer archäologischer Wissenschaft. Seinerzeit unmittelbare Motivation für die Gründung des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) nach internationalen Modellen, ist Ephesos heute noch Schwerpunkt der archäologischen Auslandsforschung des Instituts.

Ephesos im Spiegel der Forschung


http://www.oeai.at/ausland/eph esos.html
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Beitragvon tomtom am Samstag 17. November 2007, 17:14

Ephesus - bedeutendste Ausgrabungsstätte der Türkei
Die Hafenstadt Ephesus war in römischer Zeit eine aufstrebende Provinzhauptstadt, die bis zu 300.000 Bürger zählte und ist heute ein unbedingtes "Muss" für jeden, der sich für die einmalige Geschichte der Türkei interessiert.

In byzantinischer Zeit verlandete der Hafen und die Stadt wurde ins Inland verlagert. Heute steht an dieser Stelle die Stadt Selcuk mit rund 30.000 Einwohnern, die von einer Burg und der Johannes-Basilika überragt wird, welche im 6. Jahrhundert von Kaiser Justinian über dem angeblichen Grab des Evangelisten Johannes erbaut wurde.

In Ephesus gibt es so viel zu besichtigen, dass man sich für diesen Ausflug einen ganzen Tag Zeit nehmen sollte. Schon am Eingang zum Stadtgelände ist Eintritt zu entrichten und um den optimalen Überblick über die Bauten zu erhalten, erstellt man am Besten einen Plan mit Erklärungen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Dann wird man beim Schlendern über die Kuretenstrasse schnell in eine längst vergangene Epoche versetzt. Hier stehen die in den 80er Jahren freigelegten und wieder aufgebauten Villen der einstigen römischen Oberschicht mit Bad, Heizung und Marmorböden. An der Strasse der Kureten befindet sich auch der Hadriantempel. Im Stadtgebiet selber kann man die fast vollständig restaurierte Celsus-Bibliothek mit Wandnischen für Buchrollen und Codices und das grösste antike Theater der Türkei, in dem einst 25.000 Zuschauer Platz fanden, besichtigen. Heute bietet es eine einmalige Aussicht über die Stadt.

Der sogenannte "Siebenschläferbezirk&qu ot; ist eine frühchristliche Begräbnisstätte und nach sieben den jungen Märtyrern benannt, die hier schlafend 200 Jahre Christenverfolgung durch die Römer überdauert haben sollen. Einige schöne Gartenlokale dieses Bezirks laden nach der Besichtigung zum gemütlichen Verweilen ein.

Der grossartige Artemis-Tempel, einst als Weltwunder gerühmt, ist heute verfallen. Man sieht hier nur noch eine einzige wieder aufgerichtete Säule, als Überbleibsel der einstigen Pracht. Das Heiligtum war in der Antike das bedeutendste Walfahrtsziel Kleinasiens.

Die Hauptattraktion Selcuks ist das Archäologische Museum, das neben Kleinfunden aus den verschiedenen Grabungen auch die beiden berühmten Artemis-Statuen beherbergt.

Mit dem "Nachtigallenberg" befindet sich in Ephesos auch eine von der katholischen Kirche anerkannte Wallfahrtsstätte unserer Zeit. Jesus Mutter Maria soll nach alter Überlieferung zusammen mit dem Evangelisten Johannes hierher gekommen sein und im "Marienhaus", in einer wunderschönen Waldlandschaft gelegen, gelebt haben.

Ephesus bietet solch eine Fälle bedeutender geschichtlicher Bauwerke, dass es für archäologisch interessierte Besucher mit Sicherheit zu einem der Höhepunkte des Türkeiurlaubs gehört. Aber auch allen anderen wird sich die Einmaligkeit dieses Ortes erschliessen, an dem uns Strassen, Häuser und Plätze einer längst vergangenen Epoche in unglaublicher Zahl erhalten geblieben sind

Quelle.www
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Beitragvon tomtom am Sonntag 20. Januar 2008, 19:05

EPHESUS



· Ephesus Geschichte
· Grundlage von Ephesus
· Der ionische Aufstieg
· Alexander das große
· Historische Wächter
· Die archäologischen Aushöhlungen
· Die StadtRamparts von Ephesus
· Das Magnesiumoxyd-Gatter
· Das östliche Gymnasium
· Das Basilica



und vieles mehr



http://www.mittelmeerregion.com/aceph_00.htm
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Beitragvon tomtom am Freitag 23. Mai 2008, 12:39

Ephesos: Bestellung Ladstätters im Herbst beraten

Artemision-Ausstellung mit rund 500 Votivgaben in Istanbul eröffnet
Istanbul - Im Herbst soll eine türkische Kommission noch einmal über die Bestellung der Archäologin Sabine Ladstätter zur Leiterin der österreichischen Grabung in Ephesos beraten. Dies sagte Ladstätter im Rahmen der Eröffnung einer Artemision-Ausstellung im Archäologischen Museum in Istanbul am Donnerstag. Bundespräsident Heinz Fischer hatte dabei auch den von Wissenschaftsminister Johannes Hahn im April ausgehandelten Kompromiss für die Leitung der Grabung in Ephesos thematisiert.

Grabungsleitung


http://derstandard.at/?url=/?id=3347360
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Beitragvon ege am Samstag 24. Mai 2008, 08:06

Dort war ich vorletzte Woche. Hab einen Riesenschock gekriegt ob des ungewöhnlichen Andrangs. Später stellte sich heraus, was der Grund dafür war: Vor der Celsus-Bibliothek waren Aufführungen antiker Szenen. Die Reise-Unternehmen verabreden sich da alle am selben Tag, und immer ein paar Gruppen gucken sich das an, dann kommt eine kurze Pause, bis sich die nächsten versammelt haben.
Das wird so 8-9mal am Tag veranstaltet. So einen Tag haben wir zufällig erwischt. Ich meide eigentlich eher Menschenmassen, andrerseits hätte ich an einem anderen Tag nicht einmal mitgekriegt, dass es solche Vorführungen gibt.

BildBildBildBildBildBild
BildBildBildBild
BildDas ist die Nike, von dem Faltenwurf wurde die Sportschuh-Firma inspiriert
Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.(AndréGide)
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Beitragvon Yunus1 am Sonntag 25. Mai 2008, 16:39

Das ist ja interessant. Woher weiss man denn wann das ist :roll:

Ich habe davon noch nie gehört.

LG Yunus
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Re: EPHESOS - EINE ANTIKE METROPOLE

Beitragvon tomtom am Dienstag 18. November 2008, 12:05

Ephesus - Tempel der Artemis

7. Weltwunder soll neu erbaut werden

In der Stadt Selçuk in der Nähe der berühmten antiken Stadt Ephesus will eine Stiftung den weltberühmten Tempel der Artemis, eines der antiken Weltwunder, in Originalgröße neu errichten lassen. Das Projekt soll 150 Mio. USD und 25.000 Kubikmeter Marmor verschlingen.

Von den ehemaligen 7 Weltwundern der Antike sind nur noch die Pyramiden von Gizeh erhalten, weitere Weltwunder wie das Mausoleum von Halikarnassos (Bodrum), der Koloß von Rhodos oder der Leuchtturm von Alexandria haben dem Zahn der Zeit ebenso wenig widerstehen können wie der Tempel der Artemis am Rand der heutigen Stadt Selçuk.



Der Tempel der Artemis ist indessen nach Meinung des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung für Kultur, Kunst und Ausbildung Selçuk, Dr. Atılay, so gut erforscht, daß er nun erneut errichtet werden könnte. Entschlossen hat sich die Stiftung, die dritte Version des Tempels, der auch in der Antike mehrfach zerstört worden war, wieder errichten zu lassen.



Dr. Atılay zu den ehrgeizigen Plänen: „Wir wollen den 3. Tempel der Artemis wieder errichten lassen, wozu man 25.000 Kubikmeter Marmor veranschlagen muß. Dieser Tempel wies 120 Säulen auf, die wir unter den derzeit offiziell als Mitglied der UN zugelassenen Ländern verlosen lassen wollen, so daß jedes ausgewählt Land eine Säule zu diesem Welterbe beitragen kann.“



Von dieser Aktion verspricht sich Atılay auch eine ständige positive PR-Wirkung für die Türkei: „Das wird der Türkei jede Menge positive Nachrichten bescheren, und natürlich auch einen wichtigen Beitrag für die Wirtschaft in der Region leisten. Wir gehen davon aus, daß das Projekt insgesamt 150 Mio. USD verschlingen wird, von denen ein großer Teil jedoch durch internationale Beiträge bestritten werden könnte.“


Quelle.tourexpi
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Re: EPHESOS - EINE ANTIKE METROPOLE

Beitragvon tomtom am Dienstag 18. November 2008, 12:11

Auf Paulus Spuren in Ephesus

Mehrere Hunderttausende Touristen besuchen jährlich die Ruinen von Ephesus, einst eine der bedeutendsten und größten Städte des gesamten römischen Reiches. Artemis-Statue, Celsus-Bibliothek und das große Theater sind nur drei der beeindruckenden Zeugnisse des Wohlstands, den die Stadt über 1000 Jahre genoss. Als Wirkungsort des Apostels Paulus ist die antike Ausgrabungsstätte weit weniger Besuchern bekannt.
Ephesus, die Stadt der griechischen Göttin Artemis, war das Ziel der dritten Missionsreise des Apostels Paulus und drei Jahre lang sein Lebensmittelpunkt. In der wichtigsten Stadt der römischen Provinz Asia, am Ende der Seidenstraße gelegen, begegneten sich Menschen aus allen Ländern: Phryger und Galater, Perser und Meder, Kreter und Karer. Hier predigte Paulus: „Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau, denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.“ Im großen Theater von Ephesus soll der Apostel Paulus, wie in der in der Apostelgeschichte geschildert, die Wirksamkeit von Götterstatuen in Frage gestellt und dadurch Silberschmiede und Devotionalienhändler gegen sich aufgebracht haben.
Lange gab es keine archäologische Dokumentation über Paulus in Ephesus. Erst jüngst haben österreichische Archäologen in der sogenannten Paulusgrotte unter den getünchten Wänden der Höhle antike Malereien entdeckt. Die Darstellung des Paulus - mit spitzem Bart und Stirnglatze – ist sehr gut erhalten und sogar deutlicher zu erkennen als die Malereien der römischen Katakomben.


Quelle.www
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