Bugrad geplatzt: Notlandung auf dem Airport Tegel
Eine Maschine der Fluggesellschaft Air Berlin mit 40 Passagieren an Bord musste gestern Nachmittag um 16.30 Uhr auf dem Flughafen Tegel notlanden. Die Fokker 100, das kleinste Flugzeug in der Flotte der Fluglinie, war eigentlich auf dem Weg von München nach Hannover. Nach Angaben der Pressesprecherin von Air Berlin, Nadine Bernardt, war eines der beiden Bugräder der Maschine beim Start in München geplatzt. Der Flug AB 6368 wurde daraufhin nach Berlin umgeleitet.
Auf dem Berliner Flughafen wurde sofort Alarm bei der Flughafenfeuerwehr ausgelöst. Wie Augenzeugen berichten, hätten mehrere Löschzüge und Rettungswagen der Betriebsfeuerwehr Tegel die Wache auf dem Betriebsgelände verlassen und ihre Positionen entlang der Landebahn eingenommen. Das alles sei geschehen, noch bevor die Maschine im Landeanflug war. Für die Passagiere an Bord hätte keine Gefahr bestanden, so die Pressesprecherin weiter.
"Die Fokker 100 gehört der Fluggesellschaft Germania. Die hat diesen Flug in unserem Auftrag gemacht", sagte Bernhardt. Das sei auch der Grund gewesen, dass die Maschine nicht nach München umkehrte oder nach Hannover weitergeflogen ist. "Germania hat ihren technischen Stützpunkt in Berlin. Hier sind die Techniker und die Werkstätten, und der Schaden kann schnell repariert werden."
Die Passagiere haben die Notlandung mit einem Schrecken überstanden. Sie wurden anschließend mit einem Reisebus nach Hannover gebracht.
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