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Zoom Airlines stellt Flugbetrieb ein
29.8.2008, Der kanadisch-britische Langstrecken-Lowcost-Carrier "Zoom" hat am Donnerstag Abend den Betrieb eingestellt und Insolvenz angemeldet. Als Grund nannte die Airline auf ihrer Website finanzielle Probleme sowie die steigenden Kerosinpreise in Zeiten konjunkturellen Abschwungs
Die kanadisch-britische Airline befand sich in einem Restrukturierungsprozess. Zoom-Gründer Hugh Boyle sagte gegenüber BBC-Scotland, seine Airline sei Opfer der Kreditgeber geworden, denen die Restrukturierung des Unternehmens nicht schnell genug gegangen sei. Die Gläubiger hätten Zoom daher keine dringend benötigten neuen Finanzmittel überlassen. Deshalb habe die Gesellschaft nun für ihre beiden Töchter Gläubigerschutz in Großbritannien und Kanada beantragt. Die unangekündigte Betriebseinstellung der beiden Fluggesellschaften Zoom Airlines (Kanada) und Zoom UK kam dann nach der Beschlagnahmung eines Jets am Flughafen Glasgow. Offensichtlich konnte die Airline dort aufgelaufene Flugsicherungsgebühren nicht begleichen.
Zoom hatte 2002 ihren Betrieb aufgenommen und mit der kanadischen "Zoom Airlines" (Ottawa) sowie der britischen "Zoom UK" (Glasgow) mit insgesamt zuletzt 5 Boeing 767 sowie zwei Boeing 757 vor allem günstige Langstreckenverbindungen über den Atlantik angeboten.
Damit ist ein weiterer Langstrecken-"Billigflieger" Opfer der hohen Kerosinkosten geworden. Zoom bezeichnete sich selbst als "Low Fare Leader über dem Atlantik". Im April war die in Hong Kong ansässige Oasis nach eineinhalb Jahren mit einem LowCost-Modell auf der Langstrecke gescheitert. Auf Langstrecken ergeben sich durch Zeitverschiebungen, den größeren und komplexeren Flugzeugen und anderen internationalen Regelungen weniger Vorteile für "Billigflieger".
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Dus Boy
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