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 Betreff des Beitrags: Regensburg Pfarrer von Riekofen wegen sexuellen Missbrauchs
BeitragVerfasst: 09.03.2008, 18:14 
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Pfarrer von Riekofen wegen sexuellen Missbrauchs im März vor Gericht

Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern muss sich am 13. März der frühere Pfarrer von Riekofen vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Wie ein Justizsprecher am Dienstag mitteilte, wurde das Verfahren gegen den 40-Jährigen auf nur einen Tag angesetzt. Dem Geistlichen wird vorgeworfen, von Anfang 2004 bis August 2006 einen heute 14-Jährigen 22 Mal missbraucht zu haben. Der Anwalt des Beschuldigten, der seit August 2007 in Untersuchungshaft sitzt, kündigte ein Geständnis seines Mandanten an. Damit soll dem Opfer eine Aussage erspart werden.

Der Pfarrer ist wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in einer niederbayerischen Kirchengemeinde bereits vorbestraft. Die Diözese Regensburg hatte ihn dennoch ab 2001 zunächst aushilfsweise seelsorgerisch in der Gemeinde Riekofen eingesetzt. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe lehnte es Bischof Gerhard-Ludwig Müller ab, sich dafür zu entschuldigen. Dem Angeklagten drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft.

(ddp)

Quelle:
http://de.news.yahoo.com/ddp/20080219/t ... 590_1.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Regensburg Pfarrer von Riekofen wegen sexuellen Missbrauchs
BeitragVerfasst: 09.03.2008, 18:24 
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Opfer fordern Schadenersatz von Riekhofener Pfarrer

Wenige Tage vor einem neuen Missbrauchs-Prozess gegen den ehemaligen Pfarrer von Riekhofen fordern seine früheren Opfer offenbar Schadenersatz. Wie das Magazin «Focus» berichtet, verlangt die Familie aus Viechtach (Landkreis Regen), deren Kinder im März 1999 von dem Geistlichen missbraucht wurden, rund 21 500 Euro. Von dem Geld sollen laut dem Bericht Therapien finanziert werden.

Möglich werde die Forderung durch einen Vertrag, den Täter und Opfer kurz nach dem Missbrauch unterzeichnet hätten. Darin verpflichte sich der Geistliche, den beiden missbrauchten Jungen sowie deren Schwester, die unfreiwillig Zeugin gewesen sei, Schmerzensgeld zu zahlen und für «noch entstehende Schäden» aufzukommen.

Der Pfarrer muss sich am Donnerstag erneut wegen sexuellen Missbrauchs vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Dem Geistlichen wird jetzt vorgeworfen, von Anfang 2004 bis August 2006 einen damals Elfjährigen 22 Mal missbraucht zu haben. Der Anwalt des Beschuldigten, hat bereits ein Geständnis seines Mandanten angekündigt. Damit soll dem Opfer eine Aussage erspart werden.

Wegen des sexuellen Missbrauchs der beiden Jungen aus Niederbayern ist der Pfarrer bereits vorbestraft. Die Diözese Regensburg hatte ihn dennoch ab 2001 zunächst aushilfsweise seelsorgerisch in der Gemeinde Riekofen eingesetzt. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe lehnte es Bischof Gerhard-Ludwig Müller ab, sich dafür zu entschuldigen. Dem Angeklagten drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft.

(ddp)

Quelle:
http://de.news.yahoo.com/ddp/20080309/t ... 590_1.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Regensburg Pfarrer von Riekofen wegen sexuellen Missbrauchs
BeitragVerfasst: 12.03.2008, 18:47 
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Bistum Regensburg weist Geldforderungen von Missbrauchsopfern zurück

Das Bistum Regensburg weist Geldforderungen von Missbrauchsopfern des ehemaligen Pfarrers von Riekofen zurück. Es gebe dafür «rechtlich keine Grundlage», sagte ein Bistumssprecher am Montag in Regensburg auf ddp-Anfrage. Finanzielle Hilfe habe den Kindern lediglich der Pfarrer zugesagt und auch bereits geleistet. Das Bistum habe ausschließlich seelsorgerische Unterstützung angeboten sowie die Vermittlung einer Therapie.

Die Familie aus dem niederbayerischen Viechtach habe bereits Ende 2007 eine monatliche Entschädigungszahlung von der Diözese gefordert und sei schon damals abgewiesen worden. Die neue Forderung, die wenige Tage vor einem neuen Missbrauchs-Prozess gegen den 40-Jährigen bekanntwurde, erreichte dem Sprecher zufolge das Ordinariat in der vergangenen Woche per Brief. Sie stammt von einer Familie, deren zwei Söhne 1999 von dem damaligen Kaplan in ihrer Gemeinde missbraucht wurden. Die Familie verlangt den Angaben zufolge von der Diözese und dem Pfarrer insgesamt 21 500 Euro für eine anthroposophische Musiktherapie.

Wegen des sexuellen Missbrauchs der beiden Jungen aus Niederbayern war der Pfarrer 2000 zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Diözese Regensburg setzte ihn dennoch ab 2004 in der Gemeinde Riekofen ein. Dort soll er einen weiteren Jungen, einen damals Elfjährigen, missbraucht haben. Deswegen muss sich der Pfarrer am Donnerstag erneut vor Gericht verantworten. Der Anwalt des Beschuldigten hat bereits ein Geständnis seines Mandanten angekündigt. Damit soll dem Opfer eine Aussage erspart werden.

Dem Angeklagten drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe lehnte es Bischof Gerhard-Ludwig Müller ab, sich dafür zu entschuldigen.

(ddp)

Quelle:
http://de.news.yahoo.com/ddp/20080310/t ... 590_1.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Regensburg Pfarrer von Riekofen wegen sexuellen Missbrauchs
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 17:14 
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Mahnwache bei Missbrauchsprozess

Am Rande des Missbrauchsprozesses gegen den ehemaligen Pfarrer von Riekofen haben am Donnerstag rund ein Dutzend Menschen mit einer Mahnwache gegen den Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller protestiert. Vor dem Gebäude des Regensburger Landgerichts hielten sie Plakate und Spruchbänder hoch mit Aufschriften wie: «Ein selbstherrlicher Bischof hat moralisch total versagt» und «Auch wer wegschaut, macht sich schuldig».

Der Protest ging von den Vereinigungen «Wir sind Kirche» und «Aktionskreis AKR Regensburg» sowie Privatpersonen aus. Sie kritisierten, dass das Bistum um die pädophilen Neigungen des bereits 2000 wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraften Pfarrers gewusst und ihn trotzdem in Riekofen eingesetzt habe.

«Da geht Täterschutz vor Opferschutz», betonte Protest-Teilnehmerin Monika Preis. «Das hat System in der Diözese», kritisierte sie und erinnerte an zwei weitere Fälle von Missbrauchsvorwürfen gegen Priester in den vergangenen sechs Jahren. Die Devise der Kirche laute «Verschweigen, vertuschen, versetzen», beklagte Preis.

Der ehemalige Pfarrer von Riekofen hatte am Donnerstag vor Gericht gestanden, sich ab Ende 2003 in mindestens 22 Fällen an einem Ministranten vergriffen zu haben. Der Junge war zu Beginn des Missbrauchs zehn Jahre alt. Der Geistliche war 2000 wegen des Missbrauchs von Kindern als Kaplan im niederbayerischen Viechtach schon zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Dennoch setzte ihn das Bistum 2004 wieder in einer Pfarrgemeinde ein.

(ddp)

Quelle:
http://de.news.yahoo.com/ddp/20080313/t ... 590_1.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Regensburg Pfarrer von Riekofen wegen sexuellen Missbrauchs
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 17:15 
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Bayerischer Ex-Pfarrer gesteht Kindesmissbrauch

Der frühere Pfarrer im ostbayerischen Riekofen hat gestanden, einen Ministranten etwa 40 Mal sexuell missbraucht zu haben. Der Anwalt des 40-jährigen Geistlichen verlas zu Prozessbeginn in Regensburg eine schriftliche Erklärung, in der der Angeklagte alle Vorwürfe vollständig einräumte und sich entschuldigte. Der Mann verging sich laut Anklageschrift über Jahre hinweg an dem minderjährigen Ministranten, der zu Beginn der Übergriffe erst elf Jahre alt war.

Der Pfarrer war bereits wegen Sexualdelikten vorbestraft, bekam aber dennoch im September 2004 die Leitung der Pfarrgemeinden Riekofen und Schönach übertragen. Bereits ab 2001, während seiner Bewährungszeit, war er aushilfsweise in diesen Gemeinden als Seelsorger tätig und betreute auch Jugendgruppen. Die Anklage wirft dem Geistlichen vor, zu einer "Vielzahl" von Ministranten einen gezielten Kontakt aufgebaut zu haben.

Der Mann gestand ein, sich spätestens ab dem elften Lebensjahr bis zum 14. Geburtstag des Ministranten 22 Mal sexuell an dem Kind vergangen zu haben. Auch nach dem 14. Geburtstag habe es regelmäßige Übergriffe gegeben, die erst im Sommer 2006 ein Ende gefunden hätten. Der Pfarrer wurde im August 2007 festgenommen, derzeit befindet er sich in einer Nervenklinik.

Der Pfarrer war bereits im Jahr 2000 wegen sexuellen Missbrauchs vom Amtsgericht Viechtach zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten verurteilt worden, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt worden war. Als Auflage musste er sich damals in eine ambulante nervenärztliche Behandlung begeben und durfte für die Dauer der Bewährungszeit nicht mehr als Jugendseelsorger arbeiten. Nach Angaben des Gerichts wurde ihm diese Strafe Ende Juli 2003 erlassen.

Vor dem Gerichtsgebäude hielten mehrere Demonstranten eine Mahnwache ab, um gegen das Verhalten des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller zu protestieren. Müller war bereits nach Bekanntwerden des Skandals bundesweit kritisiert worden. Er hatte den Pfarrer im Jahr 2004 wieder eingesetzt, obwohl die Deutsche Bischofskonferenz wenige Monate zuvor Richtlinien erlassen hatte, wonach pädophile Priester nicht mehr an Stellen arbeiten dürfen, an denen sie mit Kindern oder Jugendlichen in Kontakt kommen. Der Bischof berief sich dagegen auf gerichtliche und medizinische Gutachten, wonach bei dem Mann keine "pädophile Fixierung" vorliege

Quelle:
http://de.news.yahoo.com/afp/20080313/t ... 673_2.html

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