Pass auf, es kommt noch "besser"!!!
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„Ich habe versucht, so gut wie möglich für meine Familie im Keller zu sorgen. Wenn ich in den Keller ging, brachte ich meiner Tochter Blumen und den Kindern Bücher und Stofftiere mit, ich sah mit ihnen per Videorecorder Abenteuerfilme an, während Elisabeth unsere Lieblingsspeisen kochte. Und dann haben wir uns alle an den Küchentisch gesetzt und miteinander gegessen.“
Och, ist das nicht rührend?
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Er belässt es nicht bei der Euphemisierung der Verbrechen. Er gesteht jene Taten, die abzustreiten ob des Kenntnisstands der Polizei kaum Sinn hätte, begründet sie mit Vaterliebe, erklärt sie mit seiner schwierigen Kindheit und hält sich selbst für nicht zurechnungsfähig. Kurz: Die Verteidigungsstrategie von Rudolf Mayer scheint gefunden.
Oh, mal eine neue Ausrede *Ironie*
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Er sei in bescheidenen Verhältnissen in einer kleinen Wohnung in Amstetten aufgewachsen, wird F. darin zitiert. Sein Vater, „ein Hallodri“, habe „die Mama“ ständig betrogen, bevor sie ihn „zu Recht aus dem Haus geworfen“ habe. Er sei damals vier Jahre alt gewesen, danach zählten „bloß noch wir zwei“. Verwandte von F. sprachen in Zeitungsinterviews von Drill und Schlägen.
F. selbst sagt dazu: „Sie war so hart, wie es notwendig war. Sie war die beste Frau der Welt. Und ich war ihr Mann, irgendwie.“ Mayer versucht in dem Gespräch mit seinem Mandanten allerdings vergeblich, eine inzestuöse Beziehung herbeizuerfragen. Ob er sexuell von ihr missbraucht worden sei? Nein, sie sei hochanständig gewesen, sagt F.
Er habe sie über alle Grenzen geliebt. Welche Grenzen seien denn überschritten worden? Keine. Phantasien gesteht er dann doch ein, aber er habe es geschafft, seine Sehnsüchte zu verdrängen. „Den in seiner Jugend mit seiner Mutter nicht ausgelebten Inzest hat er später mit seiner Tochter in die Tat umgesetzt“, lässt das Magazin den obligatorischen Psychiater F.s Aussagen anschließend kommentieren.
Als junger Mann habe er seine heutige Frau Rosemarie kennen gelernt, die er immer noch liebe, sagt F. Seit er zurückdenken könne, sei es sein innigster Wunsch gewesen, viele Kinder zu haben, „die nicht, wie ich, als Einzelkinder aufwachsen“. 1967, das Ehepaar hatte bereits vier Kinder, stieg er nachts in eine Wohnung in Linz ein und vergewaltigte eine junge Frau.
„Ich weiß nicht, was damals in mich gefahren ist“, sagt F. Nach den acht Monaten Haft kehrte er zu seiner Frau zurück. Drei weitere Kinder folgten. Die Großfamilie sei vom Vater äußerst streng geführt worden. „Ich bin in der Nazi-Zeit aufgewachsen, da bedeuteten Drill und Strenge viel. Ich hab davon wahrscheinlich einiges übernommen. Unbewusst, das ist doch normal.“
Jaja, alle, die in der Kriegszeit aufgewachsen sind, sind nun totel bekloppte Verge****iger oder Inzesttäter -.-
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Er habe „alles schalldicht zugepflastert in dem Bunker, eine Waschgelegenheit, eine Toilette darin installiert, ein Bett, eine Kochplatte und einen Kühlschrank hineingestellt, Strom und Beleuchtung sind ja ohnehin bereits vorhanden gewesen“. Seiner Familie habe F. erzählt, unten sei sein Büro. „Niemand von ihnen hätte es gewagt, in mein Reich vorzudringen.“
Elisabeth habe er 1984 dorthin gelockt und schließlich eingesperrt, nachdem er vergeblich versucht habe, sie „aus dem Sumpf herauszuholen“. Sie habe sich zuvor an keine Regeln mehr gehalten, geraucht und Alkohol getrunken. So habe er einen Ort schaffen müssen, um Elisabeth „zwangsweise von der Außenwelt fernhalten“ zu können. Vergriffen habe er sich erst an ihr, als sie „lange schon unten war“.
Ach, er konnte sich doch so lange zurück halten?
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F. wehrt sich damit gegen den Vorwurf, er habe seine Tochter das erste Mal vergewaltigt, als sie elf Jahre alt war. Er sei kein Mann, der sich an kleinen Kindern vergehe. Auch dass er Elisabeth, „die eine hervorragende Hausfrau und Mutter gewesen ist“, die ersten Wochen ihres Martyriums angeleint habe, bestreitet er.
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Zum Beweis, dass es diesen Kindern gut gehe, habe er regelmäßig Bilder von ihnen ins Verlies mitgenommen und Elisabeth gezeigt, sagt F. Obwohl ihnen gesagt worden sei, dass er ihr Großvater sei, hätten sie ihn „Papa“ genannt, während die Kinder im Keller „Opa“ zu ihm gesagt hätten.
Geburtstage seien unten mit Torten und Geschenken gefeiert worden, an Weihnachten habe er heimlich Christbäume in den Keller geschleppt. Die Kinder, die im Verlies aufgewachsen seien, hätten nicht gewusst, dass es eine Welt „draußen“ gebe. Was sie im Fernseher sahen, stamme von einem anderen Planeten, habe ihnen ihre Mutter beigebracht.
Die Frau tut mir Leid..
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Josef F. sitzt im Gefängnis in St. Pölten. An diesem Freitag wird die Haftrichterin über eine Verlängerung der Untersuchungshaft entscheiden. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Gerhard Sedlacek, sagte, er rechne nicht vor Herbst mit einer Hauptverhandlung. Mayer will dann auf Unzurechnungsfähigkeit seines Mandanten plädieren. F. selbst habe während der 24 Jahre gewusst, dass er nicht richtig handele, dass er verrückt sein müsse. Nun wolle er nur noch eines: „Büßen.“
Zum HEULEN!!!!!
Quelle:
http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E1344CCAFBC5D4BA7BD41C4548B38A3FA~ATpl~Ecommon~Scontent.html