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Forum für Betroffene und Angehörige zum Thema Kindesmißbrauch/Mißbrauch und deren Folgen
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 Betreff des Beitrags: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 28.04.2008, 13:27 
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Zitat:
24 qualvolle Jahre lang soll ein Mann in Österreich seine Tochter wie eine Gefangene versteckt, missbraucht und mit ihr sieben Kinder gezeugt haben. Josef Fritzl werden schwerer sexueller Missbrauch, Inzest sowie Freiheitsberaubung vorgeworfen. Er hatte seine heute 42 Jahre alte Tochter Elisabeth seit August 1984 in einem dunklen Verlies eingesperrt und regelmäßig missbraucht. Drei der Kinder mussten mit ihrer Mutter in Gefangenschaft leben. Offiziell hatte der Mann seine Tochter als vermisst gemeldet. Josef Fritzl hatte in den vergangenen Jahrzehnten Polizei und Öffentlichkeit immer wieder mit Erzählungen getäuscht, seine Tochter sei "abgängig" und lebe vermutlich bei einer Sekte. Die Polizei kam Josef F. erst auf die Spur, als die 19 Jahre alte Tochter von Elisabeth, die seit ihrer Geburt mit ihr in dem Verlies lebte, vor einer Woche bewusstlos im Haus ihres "Großvaters" gefunden wurde. Sie war bis dahin nach Angaben der Polizei zusammen mit ihren inzwischen 5 und 18 Jahre alten Brüdern und der Mutter ununterbrochen eingesperrt gewesen.

Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe hat der 73-Jährige nach Informationen von N24 inzwischen gestanden. Von den sieben Kindern, die Elisabeth Fritzl zur Welt brachte, starb eins nach der Geburt. Der Rentner gab zu Protokoll, den Leichnam des Kindes im Heizkessel des Wohnhauses verbrannt zu haben. Drei der Kinder blieben mit der Mutter bis zu 19 Jahre lang eingesperrt, nicht behördlich gemeldet und gingen nicht zur Schule. Die drei anderen Kinder lebten bei Josef Fritzl und seiner Frau, die von alledem nichts mitbekommen haben will. Der Mann verweigere nach wie vor die Aussage, habe jedoch erklärt, seine Familie "täte ihm leid", sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Am Montag setzte die Polizei die Untersuchung des Kellerverlieses fort und veröffentlichte erste Einzelheiten. Demnach sei keiner der schmalen Kellerräume höher als 1,70 Meter. In den hermetisch von der Außenwelt abgeschotteten Räumen gebe es sanitäre Einrichtungen, Schlafstätten, einen Fernseher und eine Kochnische. Es sei sogar eine Gummizelle gefunden worden, teilte der Amstettener Bezirkshauptmann Hans-Heinz Lenze mit.

Wie Elisabeth Fritzl nach dem Zugriff der Polizei angab, hatte ihr Vater sie seit ihrem elften Lebensjahr immer wieder missbraucht. Am 24. August 1984 habe er sie in den Keller gelockt, gefesselt und eingesperrt. Wenig später wurde sie von Josef Fritzl bei der Polizei als "vermisst" gemeldet. In der Öffentlichkeit erklärte Josef Fritzl die Anwesenheit von drei kleinen Kindern in seinem Haushalt damit, dass seine angeblich "vermisste" Tochter ihm von 1993 bis 2002 die Babys "vor die Haustür gelegt" habe. Tatsächlich hatte er sie selbst aus dem Verlies geholt und "an Kindes statt" angenommen. Die Behörden hatten keine Einwände.

Nach Angaben der Polizei machte Elisabeth Fritzl nach ihrer Befreiung einen äußerst verstörten psychischen Eindruck und sei nach 24 Jahren in dem Verlies auch in äußerst schlechter körperlicher Verfassung. (Ach? Echt? Hätte ich jetzt NICHT gedacht -.-)


Das ist doch echt schon mehr als KRANK smilefamasani_1
(Ein wenig gekürzt)


Quelle: [url="http://www.n24.de/news/newsitem_795578.html"]N24[/url]

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 28.04.2008, 19:51 
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Ja, das ist es smilefamasani_1 .
Angeblich tut dem Täter de Familie leid - TOTALE VER*******

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 29.04.2008, 13:33 
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Einfach nur GRAUSAM icon_cry

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 30.04.2008, 10:25 
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Da fehlen mir einfach nur die Worte.
Es ist unfassbar.

Der Typ gehört eingesperrt, und bis an sein hoffentlich langes Lebensende gequält. smilefamasani_1

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 07.05.2008, 13:27 
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Zitat:
Bisher hatten die Behörden eine Mitverantwortung für den Inzest-Fall von Amstetten stets abgelehnt. Ein unauffälliger Mann sei Josef F. gewesen, nach allem was man habe wissen können, lautete der einhellige Tenor. Berger schränkte nun ein: „Bei allem, was wir bisher wissen, sehe ich eine gewisse Leichtgläubigkeit - vor allem was diese Sektengeschichte betrifft, mit der der Verdächtige das Verschwinden seiner Tochter erklärt hat“, sagte sie der Zeitung „Der Standard“. Heute würde man dem sicher genauer nachgehen.


Wieso muss denn erst etwas passieren, ehe die mal irgendwas tun? wall

Zitat:
So war der Aufsehen erregende Fall erst durch die Einlieferung der ältesten mit seiner Tochter Elisabeth gezeugten Tochter in ein Krankenhaus ans Tageslicht gekommen. Im Gespräch mit seinem Anwalt bezeichnete sich F. daher als Lebensretter der 19-Jährigen. „Ohne mich würde Kerstin nicht mehr leben“, sagte er. „Ich habe ja dafür gesorgt, dass sie ins Spital kommt.“ Die junge Frau am 19. April wegen Organversagens ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie seither im künstlichen Koma liegt.


Man gebe mir eine Waffe.. Am liebsten ein stumpfes Schwert, was richtig weh tut.. smilefamasani_1

Zitat:
Zudem hat sich die Regierung in Wien auf eine Verschärfung im österreichischen Sexualstrafrecht verständigt. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Vizekanzler Wilhelm Molterer kündigten am Mittwoch an, dass die Frist für die Tilgung von Sexualverbrechen aus dem Strafregister auf künftig 30 Jahre verdoppelt werden soll. In besonders schweren Fällen soll sie ebenso ausgeschlossen werden wie Adoptionen durch Sexualstraftäter. Dazu können Richter künftig Berufsverbote über Täter verhängen. In besonders schweren Fällen sollen sie sogar dazu verpflichtet werden.


Ach.. Jetzt machen die sich schon darüber Gedanken? Respekt.. rolleyes

Quelle: http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~EB10B8ECCAB0E4C09B999A8E6B2C2FAA7~ATpl~Ecommon~Scontent.html
FAZ.net

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 07.05.2008, 15:38 
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Zitat:
Die Zeugen im Amstettener Inzest-Fall geraten unter Druck. Wer behauptet, schon früher etwas von den Untaten geahnt, sie aber nicht angezeigt zu haben, belastet sich. Diese Erfahrung macht ein ehemaliger Mieter des Inzesttäters.

Er erzählte mehreren Medien von seltsamen Beobachtungen, die im Lichte der jetzigen Erkenntnisse schon früher das Martyrium der Opfer hätten beenden können. Damit wird der Mieter eine Art Mitwisser. Ihm wurde deshalb schon mehrfach mit dem Staatsanwalt gedroht. Die Behörden, deren Rolle in diesem Drama nicht frei von Zweifeln ist, behaupten, in der Abwicklung des Falls, der bis in die siebziger Jahre zurückreicht, korrekt vorgegangen zu sein.


Scheiße wars für den Mieter.. Recht so!

Zitat:
Mit elf Jahren wurde die Frau erstmals vergewaltigt, ehe Josef F. sein Opfer 1984 in den Keller lockte und es dann 24 Jahre in einem nach und nach ausgebauten Verlies gefangen hielt. Dass sie schon als Kind missbraucht wurde, hat Elisabeth F. nach Angaben der Zeitung „Presse“ selbst an ihrer Arbeitsstätte erzählt.


Typisch.. Alle verschließen die Augen..

Zitat:
Dort wussten Kollegen, „dass der Vater über sie herfällt“. Nach dieser Darstellung ahnte der engste Freundeskreis des Mädchens, dass Elisabeth Angst vor ihrem Vater hatte. Mehrfach riss sie deshalb von zu Hause aus; die Behörden missverstanden das als „Abenteuerlust“.


Und warum haben die "Freunde" denn da nix gesagt?

Zitat:
Die Informanten verweisen darauf, dass sie damals keine Anzeige erstatteten, weil frühere Sexualdelikte des Mannes aktenkundig geworden waren. Allerdings waren die Delikte aus den sechziger Jahren bei der Polizei schon in den achtziger Jahren nicht mehr bekannt.

Bislang werden Vorstrafen von Sexualdelikten in Österreich nach 15 Jahren automatisch gelöscht. Josef F. galt als unbescholten Nicht einmal Gerichte haben dann noch Einsicht. So wollte der Gesetzgeber die Resozialisierung ehemaliger Täter fördern. Entsprechend galt Josef F. als unbescholten - und konnte die aus der erzwungenen inzestuösen Beziehung mit seiner Tochter Elisabeth hervorgegangenen Kinder adoptieren.


Ohne Worte!? smilefamasani_1

Zitat:
Außerdem wurde bekannt, dass Josef F. das Kellerverlies, in dem er seine Tochter festhielt, offenbar schon vor 30 Jahren geplant hat. Wie die österreichische Polizei in Amstetten mitteilte, gehen die Planungen bis ins Jahr 1978 zurück. Das Verlies war mit acht Türen gesichert. Der Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Franz Polzer, stellte eine Skizze des Gebäudes vor, in dem sich der Tatort befindet.

Schon während der Planung des Hauses müsse beabsichtigt gewesen sein, einen Raum zu schaffen, der der Baubehörde verborgen geblieben sei.

Für den etwa 35 Quadratmeter großen Raum habe es einen Zugang gegeben, der selbst der aufmerksamen Spurensicherung verborgen geblieben sei. Er wird von einer 500 Kilogramm schweren Tür gesichert. Außerdem habe es die Möglichkeit gegeben, durch einen unterirdischen Gang - einen Schacht für Technik - in andere Räume zu kommen.


Klar.. Sowas bleibt einfach mal den Behörden, den Baugesellschaften, der Familie, den Nachbarn... verborgen.. Wen wollen die für dumm verkaufen? wall

Zitat:
Kepplinger verweigerte die Auskunft darüber, ob Josef F. auch eines der sechs Kinder, die er mit seiner Tochter Elisabeth gezeugt hat, sexuell missbraucht habe.

Insgesamt wird die Familie von 15 Ärzten und Pflegekräften betreut.


Klar, dass da keiner was zu sagt.. :sad

Zitat:
Der Zustand der 19 Jahre alten Kerstin, die am 19. April lebensgefährlich erkrankt ins Krankenhaus gebracht worden war, hat sich nach den Worten des Leiters der Landesklinik etwas gebessert.

Auch wenn keine akute Lebensgefahr bestehe, sei ihr Zustand nach wie vor ernst, und sie liege im künstlichen Tiefschlaf. Es handele sich um ein sehr komplexes Krankheitsbild.


Ja, toll, ne?

http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E073F458EBFCC4AB1875BCAD8FED18BB8~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Hier könnt ihr den ganzen Bericht lesen, das sind nur ein paar Ausschnitte

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 07.05.2008, 17:29 
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Bis dann wieder der typische Spruch kommt "... hatte eine schlimme Kindheit" icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 smilefamasani_1 .
Wieviele haben den 2. Weltkrieg als Kind oder überhaupt überlebt? Die sind auch nicht alle komplett zu perversen Verbrechern oder Straftätern geworden.
Unsere Politiker in Deutschland wollen diese Täter immer "resozialisieren", was gar nicht gehen kann, denn wer sowas tut, war nie sozialisiert und "heilen" kann man das genauso wenig.
Deshalb werden solche Leute, wegen "guter Führung (hat Mama 'e Weihnachstkarte geschrieben und 'nen Tannenbaum draufgemalt)" und micht wundert nicht, warum es immer wieder Wiederholungstäter sind. Missbrauch betreibt man nicht, weil einem langweilig ist, oder weil man es mal ausprobieren möchte. Die sind hirnamputiert. Wo nix drin ist, kann man nix einschalten und zum Laufen bringen.
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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 07.05.2008, 20:28 
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Ganz deiner Meinung.. Aber dieser Polzer hat sie ja auch nicht mehr alle!!

Zitat:
Der Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich und Chefermittler im Inzestfall von Amstetten ist seit der Aufdeckung der Verbrechen von Josef F., der seine Tochter Elisabeth 24 Jahre lang in seinem „unterirdischen Privatgefängnis“ (Polzer) festgehalten und dort mit ihr sieben Kinder gezeugt haben soll, das Sprachrohr der zuständigen Polizei. Wird ihm bei Pressekonferenzen oder Fernsehauftritten das Mikrofon gereicht, berichtet Polzer mit der stimmlichen Verve einer Navigationsgeräts verlässlich vom Stand der Untersuchung. Auffallend neben der monotonen Vortragsweise ist das Vokabular, mit dem Polzer den Tatverdächtigen beschreibt: „ein Unikat“, „unglaubliche Schlauheit“, „überdurchschnittliche Energie“, „Tat und Täter bemerkenswert“.


HALLO??

Zitat:
Der Oberst, der seit 28 Jahren bei der niederösterreichischen Kriminalpolizei arbeitet, berichtete auf einer Pressekonferenz etwa von dem zweiten Zugang, den die Ermittler erst nach mehreren Tagen in dem Verlies entdeckt hätten – es klang nicht nach einem Vorwurf an die Kollegen. Und die Meldung eines skeptischen Reporters, er könne sich nicht vorstellen, dass Josef F. die schwierigen Bauarbeiten im Keller wirklich ganz alleine durchgeführt habe, erwiderte Polzer beipflichtend: „Ich habe dafür Verständnis, dass sie dafür kein Verständnis haben.“


Der Typ ist für mich genauso krank im Kopf, wieder eigentliche Täter..

Zitat:
Im Gespräch mit dieser Zeitung lässt er sich am späten Mittwoch nachmittag dann doch noch auf genauere Beschreibungen des Tatorts ein. Die erst vor wenigen Tagen entdeckte 500 Kilogramm schwere Tür des zweiten Ausgangs, der von F. nicht mehr genutzt wurde, hatte demnach eine Dicke von 25, eine Höhe von 120 und eine Breite von 80 Zentimetern. Polzer sagt, F. habe die Tür unterirdisch in einer Metallverschalung selbst gegossen. An der Tür brachte er zwei Ringe als Scharniere an. Der Metallrahmen passte laut Polzer so genau in die Aussparung der Wand, dass sie auch von den Ermittlern zunächst kaum zu erkennen war. Auch die elektronisch gesicherte Tür des weiteren Zugangs war „mit irrsinnig viel Energie“ (Polzer) im Keller gegossen worden.
Zudem ist inzwischen klar, wie das Abwasser ablief. Ein Rohr aus dem Verlies sei mit einem T-Stück an ein reguläres Abwasserrohr des Hauses angeschlossen worden, sagt Polzer. Josef F. hat das Verlies zweifellos geschickt geplant und gebaut. Oder wie Polzer in der Talkshow Kerner am Dienstag sagte: „Über seine Schaffenskraft würden sich viele andere freuen.“


Ohne Worte..

http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E0E3EAAE943C540D2A88A1F245AE54236~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Es fällt mir irgendwie schwer das zu glauben..

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 08.05.2008, 17:54 
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Da fällt einem echt nix mehr zu ein ... sowas von gestört icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil icon_evil

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 08.05.2008, 18:56 
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Pass auf, es kommt noch "besser"!!!


Zitat:
„Ich habe versucht, so gut wie möglich für meine Familie im Keller zu sorgen. Wenn ich in den Keller ging, brachte ich meiner Tochter Blumen und den Kindern Bücher und Stofftiere mit, ich sah mit ihnen per Videorecorder Abenteuerfilme an, während Elisabeth unsere Lieblingsspeisen kochte. Und dann haben wir uns alle an den Küchentisch gesetzt und miteinander gegessen.“


Och, ist das nicht rührend?

Zitat:
Er belässt es nicht bei der Euphemisierung der Verbrechen. Er gesteht jene Taten, die abzustreiten ob des Kenntnisstands der Polizei kaum Sinn hätte, begründet sie mit Vaterliebe, erklärt sie mit seiner schwierigen Kindheit und hält sich selbst für nicht zurechnungsfähig. Kurz: Die Verteidigungsstrategie von Rudolf Mayer scheint gefunden.


Oh, mal eine neue Ausrede *Ironie*

Zitat:
Er sei in bescheidenen Verhältnissen in einer kleinen Wohnung in Amstetten aufgewachsen, wird F. darin zitiert. Sein Vater, „ein Hallodri“, habe „die Mama“ ständig betrogen, bevor sie ihn „zu Recht aus dem Haus geworfen“ habe. Er sei damals vier Jahre alt gewesen, danach zählten „bloß noch wir zwei“. Verwandte von F. sprachen in Zeitungsinterviews von Drill und Schlägen.

F. selbst sagt dazu: „Sie war so hart, wie es notwendig war. Sie war die beste Frau der Welt. Und ich war ihr Mann, irgendwie.“ Mayer versucht in dem Gespräch mit seinem Mandanten allerdings vergeblich, eine inzestuöse Beziehung herbeizuerfragen. Ob er sexuell von ihr missbraucht worden sei? Nein, sie sei hochanständig gewesen, sagt F.

Er habe sie über alle Grenzen geliebt. Welche Grenzen seien denn überschritten worden? Keine. Phantasien gesteht er dann doch ein, aber er habe es geschafft, seine Sehnsüchte zu verdrängen. „Den in seiner Jugend mit seiner Mutter nicht ausgelebten Inzest hat er später mit seiner Tochter in die Tat umgesetzt“, lässt das Magazin den obligatorischen Psychiater F.s Aussagen anschließend kommentieren.

Als junger Mann habe er seine heutige Frau Rosemarie kennen gelernt, die er immer noch liebe, sagt F. Seit er zurückdenken könne, sei es sein innigster Wunsch gewesen, viele Kinder zu haben, „die nicht, wie ich, als Einzelkinder aufwachsen“. 1967, das Ehepaar hatte bereits vier Kinder, stieg er nachts in eine Wohnung in Linz ein und vergewaltigte eine junge Frau.

„Ich weiß nicht, was damals in mich gefahren ist“, sagt F. Nach den acht Monaten Haft kehrte er zu seiner Frau zurück. Drei weitere Kinder folgten. Die Großfamilie sei vom Vater äußerst streng geführt worden. „Ich bin in der Nazi-Zeit aufgewachsen, da bedeuteten Drill und Strenge viel. Ich hab davon wahrscheinlich einiges übernommen. Unbewusst, das ist doch normal.“


Jaja, alle, die in der Kriegszeit aufgewachsen sind, sind nun totel bekloppte Verge****iger oder Inzesttäter -.-

Zitat:
Er habe „alles schalldicht zugepflastert in dem Bunker, eine Waschgelegenheit, eine Toilette darin installiert, ein Bett, eine Kochplatte und einen Kühlschrank hineingestellt, Strom und Beleuchtung sind ja ohnehin bereits vorhanden gewesen“. Seiner Familie habe F. erzählt, unten sei sein Büro. „Niemand von ihnen hätte es gewagt, in mein Reich vorzudringen.“

Elisabeth habe er 1984 dorthin gelockt und schließlich eingesperrt, nachdem er vergeblich versucht habe, sie „aus dem Sumpf herauszuholen“. Sie habe sich zuvor an keine Regeln mehr gehalten, geraucht und Alkohol getrunken. So habe er einen Ort schaffen müssen, um Elisabeth „zwangsweise von der Außenwelt fernhalten“ zu können. Vergriffen habe er sich erst an ihr, als sie „lange schon unten war“.


Ach, er konnte sich doch so lange zurück halten?

Zitat:
F. wehrt sich damit gegen den Vorwurf, er habe seine Tochter das erste Mal vergewaltigt, als sie elf Jahre alt war. Er sei kein Mann, der sich an kleinen Kindern vergehe. Auch dass er Elisabeth, „die eine hervorragende Hausfrau und Mutter gewesen ist“, die ersten Wochen ihres Martyriums angeleint habe, bestreitet er.


Zitat:
Zum Beweis, dass es diesen Kindern gut gehe, habe er regelmäßig Bilder von ihnen ins Verlies mitgenommen und Elisabeth gezeigt, sagt F. Obwohl ihnen gesagt worden sei, dass er ihr Großvater sei, hätten sie ihn „Papa“ genannt, während die Kinder im Keller „Opa“ zu ihm gesagt hätten.

Geburtstage seien unten mit Torten und Geschenken gefeiert worden, an Weihnachten habe er heimlich Christbäume in den Keller geschleppt. Die Kinder, die im Verlies aufgewachsen seien, hätten nicht gewusst, dass es eine Welt „draußen“ gebe. Was sie im Fernseher sahen, stamme von einem anderen Planeten, habe ihnen ihre Mutter beigebracht.


Die Frau tut mir Leid..

Zitat:
Josef F. sitzt im Gefängnis in St. Pölten. An diesem Freitag wird die Haftrichterin über eine Verlängerung der Untersuchungshaft entscheiden. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Gerhard Sedlacek, sagte, er rechne nicht vor Herbst mit einer Hauptverhandlung. Mayer will dann auf Unzurechnungsfähigkeit seines Mandanten plädieren. F. selbst habe während der 24 Jahre gewusst, dass er nicht richtig handele, dass er verrückt sein müsse. Nun wolle er nur noch eines: „Büßen.“


Zum HEULEN!!!!!

Quelle:
http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E1344CCAFBC5D4BA7BD41C4548B38A3FA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 09.05.2008, 17:56 
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Das hat ihm doch alles sein Anwalt gesagt, damit er sozusagen ein "besseres" Urteil bekommt ... . Den sollte man einsperren bis ans Lebensende in Einzel- und Dunkel-Haft :biggrin . Mir fällt sicher noch mehr ein :gut .

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 13.05.2008, 10:35 
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Nein auf keinen Fall in Einzelhaft. Lebenslang ja. Solche Typen haben nämlich im Gefängnis kein schönes Leben. Wäre super wenn er in ganz normale Haft kommen würde. Dann hätte er tatsächlich kein schönes Leben mehr. Vielleicht fliegt dann ja auch mal die Seife runter.....

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 Betreff des Beitrags: Re: "Vater" hält seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft
BeitragVerfasst: 13.05.2008, 17:34 
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Ich hatte damals mitbekommen, daß für die Mörder von Tom und Sonja (Geschwister-Pärchen) von Zuhörern im Gerichtssaal die Todes-Strafe gefordert wurde. Darauf hin erklärte der Richter die Zustände der Einzelhaft, und es ist wohl so, der Verurteilte hat niemanden zum Reden, kein Radio, TV oder Internet. Nur 1 oder 2x am Tag schiebt der Wärter einen Teller mit Essen rein, sonst nix. Zum Rundgang wird er auch allein gelassen, das ist schon heftig :ja .
Der Mensch ist ein "Herden-Tier", er braucht Kontakte. ... und so viele Eremiten gibt es nicht icon_wink .
Die Kinderschänder haben es ansonsten im Knast am schlechtesten, die werden wirklich von den anderen runtergemacht, denn die sind dort in der "Rangordnung", nach den untersten noch weiter drunter. Das passt doch: alle zusammen einsperren, machen sich gegenseiteig fertig :biggrin :gut .
Für die Todesstrafe bin ich auch nicht, denn das ist Erlösung. Wobei, ich nicht ganz glaube, daß die ins Licht gehen, sondern ins Dunkel :ja .
Würden diese Leute tatsächlich bis ans Lebensende eingesperrt, ohne Freigänge usw. und Fuß-Fesseln, damit sie geortet werden können, sollten sie doch mal ausbrechen, um sie schnell wieder einzufangen, dann würde es auch keine Wiederholungstaten geben.
Aber die Politiker und manche Thera's wollen aus den Irren, "heilige Samariter" machen ..., nur, das geht nicht :ja .

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