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 Betreff des Beitrags: Biographien
BeitragVerfasst: Sonntag 11. November 2007, 13:41 
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Ich bilde mir ein, schonmal so einen Thread eröffnet zu haben, aber das habe ich wohl geträumt?! Finde nichts mehr diesbezüglich...

In den letzten Monaten/Jahren bin ich verstärkt auf den Geschmack gekommen, Biographien zu lesen - nein, nicht die von Dieter Bohlen oder Joschka Fischer :wink: , sondern von historischen Personen, Schriftstellern, etc.
Vorallem weil ich den Einblick in die unterschiedlichen Epochen durch die Augen einer einzelnen Person spannend finde, spannender als sonstige "Geschichtsbücher".
Momentan hänge ich (interessehalber) vorallem in Großbritannien fest, auch weil die dortigen Autoren (z.B. Antonia Fraser, Claire Tomalin, Amanda Foreman) irgendwie mehr meinen Geschmack treffen.

Was habt Ihr gelesen, was hat Euch gefallen, welche Autoren könnt Ihr empfehlen??

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"(...) if adventures will not befall a young lady in her own village, she must seek them abroad (...)."
("Northanger Abbey", Kapitel 1)


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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Sonntag 11. November 2007, 15:11 
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Also ich hab nich soo viele Boigraphien gelesen, ist eigentlich nicht mein bevorzugtes Gebiet. Aber trotzdem kann ich Süchtig nach der Sehnsucht empfehlen. Wenn man sich die "Kundenrezensionen" ansieht, scheints so, als würden die Meinungen über dieses Buch auseinender gehen... hm, mir hats jedenfalls gefallen, ist aber schon etwa 6 Jahre her und was einer 16jährigen gefällt, muss nicht immer allen zusagen....

Dann hab ich noch diese Leonardo da Vinci-Biographie gelesen, aber das war für die Schule und ist schon 10 Jahre her. Hat mich nicht besonders vom Hocker gehauen, aber ich denke Da Vincis Leben war nicht der Grund dafür.

Gerade hab ich was entdeckt, das mich noch interessieren könnte... Eine Bio vom freundlichen Koch! Der ist wirklich toll! Ich hab mal ein Kochbuch von ihm gelesen, mit vielen lustigen Anekdoten aus seinem Leben. Sehr empfehlenswert :ja: Halt nicht ganz so historisch, hehe... Aber wer mal eine seiner Kochsendungen gesehen hat, muss ihn einfach freundlich finden! *fan-sei*

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Diesen Beitrag widme ich Lana, meinem Dungeon Siege Charakter, weil sie sich in den vergangenen 18 Spielstunden vom einfachen Bauern zum glorreichen Schwertmeister gemaustert hat :ritter:
Rest In Peace, gestern wurde sie gelöscht :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Sonntag 11. November 2007, 17:43 
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Austenfan
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also ich habe mal die Autobiographie von Agatha Christie gelesen und fand die ziemlich gut. Ist leider auch schon eine Weile her..... die Frau war mir jedenfalls nachher doppelt sympathisch. :)

Abgesehen davon kenne ich nur eine Biographie von Jane Austen von Carol Shields. Ja, und halt die von Jon Spence, aber letztere habe ich noch nicht gelesen. Sie steht noch jungfräulich in meinem Schrank. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Sonntag 11. November 2007, 21:18 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Ich habe an Biografien zum Beispiel gelesen:
- Jane Austen von Angelika Beck
- Jane Austen von Elsemarie Maletzke
- Die Geschwister Bronte von Sally Schreiber
- Heinrich Graf Brühl von Walter Fellmann
- Tussy Marx von Eva Weissweiler
- Clara Schumann von Nancy B. Reich
- Clara Schumann von Beatrix Borchard
- Clara Schumann, Klavier von Dieter Kühn
- Mozart von Felix Huch
- Mozart von Hasso Laudon
- Erich Maria Remarque von Erich von Sternburg
- Heinz Rühmann von Fred Sellin
sowie die Autobiografien von Heinz Rühmann, Lida Baarova und Gustav Fröhlich (ich bin ein großer Fan von alten UFA-Filmen).

Die o.g. Biografien kann ich eigentlich alle empfehlen; ich habe sie verschlungen. Falls sich jemand für Clara Schumann interessiert, würde ich die Biografie von Nancy B. Reich als erstes empfehlen. Über Mozart habe ich noch mehr Biografien gelesen, die hatte ich mir aber geliehen und weiß die Autoren leider nicht mehr. Eine habe ich als Jugendliche dauer-gelesen; irgendwie hatte ich mich während des Films "Amadeus" in Mozart verliebt :oops:
Die Biografie über Erich Maria Remarque kann ich auch sehr empfehlen. Ich habe außerdem auch noch ein Buch mit seinen Briefen und Tagebüchern.
Ansonsten: Ich liebe Biografien, bedaure beim Lesen allerdings immer, dass man bei vielen Persönlichkeiten oftmals nur Vermutungen über bestimmte Lebensabschnitte anstellen kann :/

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Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Sonntag 11. November 2007, 23:59 
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Ich kann für Musikinteressierte die Biographie von Isaac Stern empfehlen. Seitdem ich sie gelesen habe, höre ich klassische Musik intensiver und ich bin u.a. ein guter Freund von Bachs Cello Suiten geworden.
Interessant fand ich auch z.B. Rosa Luxemburg, M. Reich-Raniczky (ist das richtig geschrieben?), E. Hemmingway, Peter Ustinov. Ach es gibt ja so vieles.
Clara Schuhmann klingt verlockend und natürlich Mozart. Ich habe viele seiner Briefe gelesen. Auch empfehle ich gerne Goethes Briefe. Sie sind ein sprachlicher Genuss. Oh, Entschuldigung, Hochgenuss.

Udo

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Montag 12. November 2007, 00:56 
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Austenbegeistert
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Biographien lese ich grundsätzlich auch sehr gerne (bei Autobiographien bin ich immer ein wenig skeptisch ;) ), weiß gar nicht mehr, welche die letzte war... aber die nächste ist entweder die von Gaskell über Charlotte Brontë oder eine über Else Lasker-Schüler. :D Freu mich schon auf beide.

Was ich aber auch besonders gerne lese, sind Briefe. :D Fällt das auch in die Kategorie?
Grade "in Arbeit" habe ich die von Tania Blixen aus Afrika nach Hause, sehr schön. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Montag 12. November 2007, 22:03 
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Austenbegeistert
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Clara Schuhmann klingt gut, Pixie, setzte ich auf meine Liste.

Absolut empfehlen kann ich "Madame Curie" von Eve Curie über das Leben und Wirken von Marie Curie.
Ich habe es verschlungen.....!


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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Mittwoch 20. August 2008, 14:09 
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Austenbegeistert
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Ich lese ziemlich viele Biografien, bevorzugt von historischen Persönlichkeiten.
Unter anderem von der Mutter und Schwester Mozarts, von Habsburgern aus dem 18. und 19. Jhd.
Biografien von heutigen Prominenten finde ich dagegen nicht so interessant, ist aber natürlich Geschmacksache...

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Mittwoch 20. August 2008, 14:18 
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Charlaya hat geschrieben:
Biographien lese ich grundsätzlich auch sehr gerne (bei Autobiographien bin ich immer ein wenig skeptisch ;) ), weiß gar nicht mehr, welche die letzte war...

Wobei Autobiographien zwar "geschönt" sind, aber vermutlich mehr Wahrheit enthalten, als Biographien. Will sagen, wie möchte man hundert Jahre später wissen, was Jane Austen fühlte und dachte, ob sie ihr Leben genoss oder Entscheidungen bedauerte? Gewiss, man hat ein Paar Briefe, aber manchmal schreibt man spontan etwas, was zwei Wochen später schon wieder eine andere Färbung hat ... :D

Kann man sich so gut in einen Menschen, in sein Umfeld und seine Entwicklung einfühlen, dass man einerseits objektiv und vorurteilsfrei, andererseits wahrheitsgetreu und realistisch über ihn schreiben kann? :gruebel:

Ich finde man merkt allen Biographien an, ob der Verfasser die besprochene Person mochte, oder nicht. Will man wenigstens die halbe Wahrheit, muß man mindestens zwei Biographien lesen, eine positive und eine negative ... :wink:

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:blume: Grüsse, Caro

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Jemand der Schmetterlinge lachen hört, weiß auch wie Wolken schmecken. Verfasser unbekannt


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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Mittwoch 20. August 2008, 14:22 
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Austenbegeistert
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Caro hat geschrieben:
Ich finde man merkt allen Biographien an, ob der Verfasser die besprochene Person mochte, oder nicht. :wink:


Oh ja das stimmt allerdings. Nur finde ich sollte man keine Biografie über jemanden schreiben den man nicht mag oder zu sehr mag. Der Verfasser muss da wirklich sachlich bleiben und seine eigene Meinung so gut es geht raushalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Mittwoch 20. August 2008, 20:29 
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Amüsantes Boardmitglied und Reisetrulla
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Trianon hat geschrieben:
Caro hat geschrieben:
Ich finde man merkt allen Biographien an, ob der Verfasser die besprochene Person mochte, oder nicht. :wink:


Oh ja das stimmt allerdings. Nur finde ich sollte man keine Biografie über jemanden schreiben den man nicht mag oder zu sehr mag. Der Verfasser muss da wirklich sachlich bleiben und seine eigene Meinung so gut es geht raushalten.


Daran halten sich nur nicht alle. Ich habe mehrere Biografien über Heinz Rühmann, darunter auch eine eher kritische von Fred Sellin. Da kommen schon einige Dinge vor, die man vorher so noch nie irgendwo gelesen hat und die man sich auch nicht vorstellen konnte. Für einen Rühmann-Fan ist das zunächst mal harter Tobak, letzten Endes fand ich es aber spannend. Das Problem ist dann nur, dass sich in dem Fall der Beschriebene nicht mehr wehren kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Mittwoch 20. August 2008, 21:17 
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Kannte der Biograph, sein Klientel persönlich, so ist ein gewisses Maß an Detailtreue gewährleistet.
Ansonsten sind die meisten Dinge - gerade Gefühle eher hypothetisch.
Noch schwieriger sind Biografien von Personen deren Hinscheiden mehr als 200 Jahre her ist.
Vieles basiert hier auf bloßer Hypothese.
Angehörige verfälschen oder verfälschten die Hinterlassenschaft des Beschriebenen und so entstehen dann Legenden.

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Curt Goetz


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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Donnerstag 21. August 2008, 06:31 
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Caroline Amalie hat geschrieben:
Kannte der Biograph, sein Klientel persönlich, so ist ein gewisses Maß an Detailtreue gewährleistet.
Ansonsten sind die meisten Dinge - gerade Gefühle eher hypothetisch.


Wobei gerade Zeitgenossen ja andererseits auch oft dazu verleitet werden, unliebsame Details zu verschweigen bzw. den beschriebenen Charakter zu schönen. Siehe Elizabeth Gaskell/Charlotte Bronte. Oder James Boswell/Samuel Johnson.
Und in unserem Fall Henry Austen und James-Edward Austen-Leigh.

Die "Wahrheit" (im Sinne von "definitiven Fakten") sollte man wahrscheinlich in keinem Buch suchen, auch nicht in Biographien. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Donnerstag 21. August 2008, 08:28 
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Julia hat geschrieben:

Die "Wahrheit" (im Sinne von "definitiven Fakten") sollte man wahrscheinlich in keinem Buch suchen, auch nicht in Biographien. :wink:


"Wahrheit" ist ein überaus dehnbarer Begriff.

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Dienstag 26. August 2008, 09:53 
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Das Thema scheint nicht weiter verfolgt zu werden. Das nutze ich nun aus. Hat vielleicht jemand schon mal etwas von einer Biographie von Danny Kaye (Daniel David Kaminsky) gehört? Es gibt da wohl ein Büchlein in den USA, das aber wohl keine Biographie ist sondern eher eine Chronologie seines Schaffens. Ich bin ein Fan älterer Filme und natürlich ihrer Darsteller. Filme besitze ich bereits, nur hätte ich gerne noch etwas geschriebenes. Wer kann mir hier helfen? Bei google habe ich nichts gefunden.

muchas gracias

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Dienstag 26. August 2008, 09:55 
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Caroline Amalie hat geschrieben:

"Wahrheit" ist ein überaus dehnbarer Begriff.


Es gibt nur all zu viele Wahrheiten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Dienstag 26. August 2008, 14:20 
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flinders hat geschrieben:
Das Thema scheint nicht weiter verfolgt zu werden. Das nutze ich nun aus. Hat vielleicht jemand schon mal etwas von einer Biographie von Danny Kaye (Daniel David Kaminsky) gehört? Es gibt da wohl ein Büchlein in den USA, das aber wohl keine Biographie ist sondern eher eine Chronologie seines Schaffens. Ich bin ein Fan älterer Filme und natürlich ihrer Darsteller. Filme besitze ich bereits, nur hätte ich gerne noch etwas geschriebenes. Wer kann mir hier helfen? Bei google habe ich nichts gefunden.

muchas gracias


Hast du das schon mal hier versucht?

http://www.dannykaye.org/index2.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Dienstag 26. August 2008, 14:50 
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Danke für deine Bemühungen. Die Seite kenne ich bereits. Obwohl ich meine "Arbeitsbrille" auf der Nase habe, finde ich dort wieder nicht das was ich suche. Also ein Buch. Vermutlich muss ich meine Fühler doch mal über den großen Teich ausstrecken. Ich dachte schon, heute wäre Ruhetag im Board.

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Montag 1. September 2008, 16:41 
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Sehr empfehlenswert empfand ich auch die Ulrike Meinhof Biografie von Jutta Dittfurth
das ganze Thema RA-Fans wurde interessant beschrieben, man hat einen guten Einblick bekommen

Biografien les ich manchmal sehr gerne...aber ich muss in der richtigen Stimmung sein

und was Geschichtsschreibung (und im Zusammenhang auch die Niederschrift einer Biografie angeht) da streitet sich die Wissenschaft auch drüber...

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Dienstag 2. September 2008, 09:58 
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@Fiora, meinen Glückwunsch zu deiner Beförderung.

Mich interessiert sehr, wie du die Biographie von U. Meinhof gelesen hast. War U. Meinhof während des Lesens für dich eine Frau mit ihrer ganz eigenen Geschichte, eine bekannte Gestalt der deutschen Nachkriegsgeschichte, eine Revolutionärin für ihre Sympathisanten oder eine Terrorristin für ihre Feinde? Aus welcher Sicht hast du gelesen? Ich möchte dir mit dieser Frage nicht zu nahe treten. Aber bei Biographien, in denen es um öffentlich bekannte Personen geht, die von der Mehrheit als "Böse", drücken wir es mal so simpel aus, bezeichnet werden, stellt sich doch von selbst die Frage, aus welcher Perspektive man liest.

Gruß
Flinders

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Dienstag 2. September 2008, 12:25 
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Ich hatte Ulrike Meinhof vorher ja nur aus dem Geschichtsunterricht "gekannt"
um irgendwie von dieser zeit etwas mitbekommen zu haben bin ich ja zu jung...

Es ist schwer zu sagen wie ich gelesen habe denke ich...denn auf der einen Seite hat man natürlich oft das Bild von ihr als "Böse" mitbekommen. Andererseits hatte ich shcon in der Schule von einer sehr engagierten Geschichtslehrerin und auch jetzt während dem Geschichtsstudium immer wieder mitbekommen, dass Geschichtsschreibung immer subjektiv ist.

Ich habe die Person Ulrike Meinhof als jemanden wahrgenommen durch diese Biografie der - wenn wir zu ihren politischen Ansichten kommen - eigentlich jemand war mit dem ich teilweise übereingestimmt hätte. Nur irgendwann ist sie etwas...ich würde jetzt sagen vom rechten Weg abgekommen und in die Radikalität abgerutscht.

Ich hatte anfangs während des Lesens oft Verständnis für das was sie tut. Irgendwann nicht mehr.
Ich würde sie jetzt nicht als "Hexe" etc abstempeln allerdings verurteile ich den Weg den sie dann gegangen ist. Andererseits sieht man auch, dass die dt. Politiker Fehler machten in der Hysterie um die R.A.F., in ihrer eigenen Angst und das Verhalten/die Vorgehensweise die während der Gefangennahme und dann während des Prozesses. Das man teilweise - so empfand ich es beim lesen - die Rechtsstaatlichkeit über Bord geworfen hat.

Aus welcher Sicht ich gelsen habe? Das ist schwer zu sagen denke ich.
Vermutlich habe ich das hauptsächlich als Geschichtsstudentin gelesen...vom wissenschaftlichen Standpunkt. Natürlich auch aus Interesse an der Person und an den Umständen dieser Zeit von der ich nur aus Erählungen/Fernseh/Büchern etc weiß...

War es das was du wissen wolltest?

und kein Problem mir trittst du mit dieser Frage nicht zu nahe. :)

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Zuletzt geändert von Fiora am Dienstag 2. September 2008, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Biographien
BeitragVerfasst: Dienstag 2. September 2008, 12:49 
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Vielen Dank. Deine Antwort wird in etwa dem gerecht, was ich von dir als Antwort mir erhoffen durfte. Ich finde es gut, dass du nicht nur eine einzige, eine festgefahrene Sichtweise auf dieses Thema hast, sondern deine Betrachtungen von verschiedenen Seiten anstellst. Aber wenn du Geschichte studierst und ich gehe davon aus, dass du dem mit Leidenschaft nachgehst, dann wirst du ja gewohnt sein, dass Geschichte immer aus vielen Geschichten besteht.

Flinders

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