Ganta hat geschrieben:
Das ein Studium einer Partnerschaft im Weg steht halte ich für ein Gerücht. Es gab zB. mal eine Untersuchung, wie Medizinstudenten, die während oder schon vor des Studiums geheiratet haben, im späteren Berufsleben abschnitten. Ergebnis: sie waren im Durchschnitt erfolgreicher und verdienten mehr (und sicherlich nicht, weil sie seine Wäsche waschte).
Eine Partnerschaft (kinderlose) steht einem Studium nicht im Weg, ein Studium der Partnerschaft unter Umständen schon. Wenn ich da an meine Anfangszeit an der Uni denke... Extreme Ueberforderung, Studienabbruch, Riesenärger mit dem Bafög-Amt, neues Studium, ständig die Angst da zu versagen... In den ersten paar Jahren habe ich keine Minute an eine Partnerschaft oder gar ans ausgehen gedacht.
Ganta hat geschrieben:
Soweit ich mich erinnere gaben auch ~36% aller normalen Singles an, ein Grund für ihre Partnerlosigkeit seien mangelnde Kontaktmöglichkeiten. In der heutigen Zeit eigentlich kaum vorstellbar, oder?
Noch nie was davon gehört, dass es in den Grossstädten oder auch an den Massenunis sehr viel einsame Menschen gibt?
Ganta hat geschrieben:
Persönlich ging ich sogar soweit mein Studium eine Zeitlang hinten anzustellen, weil mein Leidensdruck so groß war. Weil es mir eben wichtig war. Dann könnte ich auch behaupten, daß dem angeblichen so vielbeschäftigten Studenten seine mögliche Partnerschaft einfach nicht wichtig genug sind! (Wobei es schöne Möglichkeiten gibt durch Studentenjobs, die soziale Fertigkeiten schulen, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, so ist es ja nicht)
So habe ich das im Zweitstudium gemacht. Da war/ist es mir auch relativ egal ob's klappt oder nicht. Aber im Erststudium war an ein "hinten anstellen" gar nicht zu denken! Wie denn, bei dem Zeit-/Gelddruck?
Ich weiss ja nicht wie alt du bist und was du studiert hast, aber es muss wohl eine Weile zurückliegen...