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BeitragVerfasst: 07.11.2007, 22:26 
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frankie hat geschrieben:
Ist völlig richtig Nova. Aber auch wenn ich Sancho nicht mag, wenn ich ohne jeden Ordungsruf einen anderen "Wiener Würstchen" nennen darf, dann darf Sancho mich auch Prionenhirn nennen! Eskalieren wird das eh nicht. Dafür amüsiere ich mich viel zu sehr über seine Antwort!


Gelassenheit ist immer Gut. Und ein bisschen Fun muss natürlich auch sein, wenn man sich über etwas amüsiert. Dafür bin ich ebenso. Nur ich denke, dass dies viele andere oder neue User, mit anderen Augen sehen könnten. Denn man selber gehört eher zu den alten Hasen, genauso wie Du, die so etwas einfach wegstecken können. 8)


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BeitragVerfasst: 07.11.2007, 22:29 
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NOVA hat geschrieben:
frankie hat geschrieben:
Ist völlig richtig Nova. Aber auch wenn ich Sancho nicht mag, wenn ich ohne jeden Ordungsruf einen anderen "Wiener Würstchen" nennen darf, dann darf Sancho mich auch Prionenhirn nennen! Eskalieren wird das eh nicht. Dafür amüsiere ich mich viel zu sehr über seine Antwort!


Gelassenheit ist immer Gut. Und ein bisschen Fun muss natürlich auch sein, wenn man sich über etwas amüsiert. Dafür bin ich ebenso. Nur ich denke, dass dies viele andere oder neue User, mit anderen Augen sehen könnten. Denn man selber gehört eher zu den alten Hasen, genauso wie Du, die so etwas einfach wegstecken können. 8)


Ja genau so sehe ich das auch. Deswegen hätte ich auch bei meiner Ausfälligkeit eine Rüge erwartet. Das lag mir schon länger auf der Zunge, hier passte es nur gerade.


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BeitragVerfasst: 06.12.2007, 22:15 
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Bin jetzt erst über den Thread gestolpert, und als jemand, der im Verkehrsbereich tätig ist, muss ich dann auch mal meinen Senf zum Tempolimit dazu geben:

1. Bei einem Tempolimit, das die Geschwindigkeitsspitzen eliminiert, wird zwangsläufig CO2 eingespart. Bei Tempo 130 natürlich nicht so viel wie bei Tempo 100, aber immerhin schon messbar (2,5 Mio. to/Jahr). Und bei der gegenwärtigen Klimasituation sollten wir jede Möglichkeit nutzen, CO2 einzusparen.

2. Wenn die Geschwindigkeitsspitzen bzw. die Geschwindigkeitsunterschiede wegfallen, fließt der Verkehr wesentlich harmonischer. Es treten weniger Brems- und Beschleunigungsvorgänge auf (wirkt also zusätzlich spritsparend), die Abstände zwischen den Autos sind gleichmäßiger, die Leute fahren viel entspannter, und vor allem (und das sollte gerade die Vielfahrer, die ständig im Stau stehen überzeugen): die Straßen werden leistungsfähiger, d.h. sie können mehr Autos aufnehmen, der Durchsatz wird größer. Wenn sich alle an den vorgeschriebenen Mindestabstand halten würden, dann ist eine Straße bei 80 km/h am leistungsfähigsten, d.h. bei dieser Geschwindigkeit passiert die Maximalzahl an Autos innerhalb eines Zeitabschnitts einen bestimmten Punkt an der Strecke. Da de facto die Abstände unterschritten werden, liegt die maximale Leistungsfähigkeit der Autobahnen bei etwa 100 - 110 km/h.

Tempo 130 ist also ein guter Kompromiss aus Vorankommen, Sprit- und CO2-Ersparnis und entspanntem Fahren. Habe das diesen Sommer wieder erlebt, als ich an einem Feriensamstag nach Dänemark gefahren bin: In Deutschland war alles voll auf der Bahn, sobald es einigermaßen frei war, traten etliche voll aufs Gas, um kurz danach wieder hart in die Eisen zu gehen, wodurch Nachfolgende aus Angst auch wieder abbremsten - und schwupp war durch den Ziehharmonikaeffekt der nächste Stau ausgelöst. In Dänemark wars dann genauso voll, aber komischerweise floss der Verkehr ohne Probleme ganz smooth mit 120 - 130 so dahin!

Deswegen glaube ich, dass bei einem generellen Tempolimit 130 der Verkehr bei hohem Verkehrsaufkommen insgesamt besser fließen würde. Ich hoffe, dass sich diese Meinung auch irgendwann bei der herrschenden politischen Kaste durchsetzt.

Grüße,
Waterman

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BeitragVerfasst: 06.12.2007, 22:30 
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Das mit dem CO2-Ausstoss-einsparen - naja, das ist wie gegen Windmühlen kämpfen. Und da würde ich sagen, fangen doch mal die Flugzeuge usw. an beim Sparen, das bringt doch eher mehr!

Ich erinner da mal an die Krabben, die in der Nordsee gefangen werden, nach Marokko geschickt und dann wieder zurückfliegen, um an der Nordsee verkauft zu werden :roll:

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BeitragVerfasst: 06.12.2007, 23:27 
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Tilberi hat geschrieben:
Das mit dem CO2-Ausstoss-einsparen - naja, das ist wie gegen Windmühlen kämpfen. Und da würde ich sagen, fangen doch mal die Flugzeuge usw. an beim Sparen, das bringt doch eher mehr!

Ich erinner da mal an die Krabben, die in der Nordsee gefangen werden, nach Marokko geschickt und dann wieder zurückfliegen, um an der Nordsee verkauft zu werden :roll:


Äpfel aus Italien haben auch eine hervorragende Ökobilanz :lol:


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BeitragVerfasst: 07.12.2007, 10:15 
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Tilberi hat geschrieben:
Ich erinner da mal an die Krabben, die in der Nordsee gefangen werden, nach Marokko geschickt und dann wieder zurückfliegen, um an der Nordsee verkauft zu werden :roll:


Da haben die Kunden selber schuld. Die kaufen das was am billigsten ist. Wenn die Krabben hierzulande gepult würden, müssten 100 g 9.80 € kosten übertrieben gesagt. Und keiner mehr kauft es. Wird sich bald ohnehin von selbst erledigen. Ist nur eine Frage der Zeit, dass die Weltmeere leergefischt sind. In manchen Gebieten ist es schon so.

Was den CO2 anbetrifft! Ich glaube nicht mehr, dass da noch was zu retten ist. Die Natur ist doch sowieso schon am abkotzen. Und dass sogar weltweit. Was nützt es, wenn nur in vereinzelnden Ländern hier und da eingespart wird. Und in anderen größeren Nationen wird noch draufgelegt. Wie hier z. B. schon genannt, über den Flugverkehr, der wahrlich nicht weniger wird. Das was hierzulande gemacht wird, sprich Privathaushalte und Autofahren, ist nicht mal ein sichtbarer Tropfen auf einem heißen Stein. Wenn man dann noch die Industrie hinzurechnet, besonders in dritte Weltstaaten, was dort für Millionen von Tonnen in die Luft geht, hat sich das Thema erledigt. Wird langsam Zeit, dass die Menschheit ins All aufbricht, bevor es hier zu spät ist.
Wer kommt mit....... -ironie-


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BeitragVerfasst: 07.12.2007, 11:18 
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Waterman hat geschrieben:
Bin jetzt erst über den Thread gestolpert, und als jemand, der im Verkehrsbereich tätig ist, muss ich dann auch mal meinen Senf zum Tempolimit dazu geben:

1. Bei einem Tempolimit, das die Geschwindigkeitsspitzen eliminiert, wird zwangsläufig CO2 eingespart. Bei Tempo 130 natürlich nicht so viel wie bei Tempo 100, aber immerhin schon messbar (2,5 Mio. to/Jahr). Und bei der gegenwärtigen Klimasituation sollten wir jede Möglichkeit nutzen, CO2 einzusparen.

2. Wenn die Geschwindigkeitsspitzen bzw. die Geschwindigkeitsunterschiede wegfallen, fließt der Verkehr wesentlich harmonischer. Es treten weniger Brems- und Beschleunigungsvorgänge auf (wirkt also zusätzlich spritsparend), die Abstände zwischen den Autos sind gleichmäßiger, die Leute fahren viel entspannter, und vor allem (und das sollte gerade die Vielfahrer, die ständig im Stau stehen überzeugen): die Straßen werden leistungsfähiger, d.h. sie können mehr Autos aufnehmen, der Durchsatz wird größer. Wenn sich alle an den vorgeschriebenen Mindestabstand halten würden, dann ist eine Straße bei 80 km/h am leistungsfähigsten, d.h. bei dieser Geschwindigkeit passiert die Maximalzahl an Autos innerhalb eines Zeitabschnitts einen bestimmten Punkt an der Strecke. Da de facto die Abstände unterschritten werden, liegt die maximale Leistungsfähigkeit der Autobahnen bei etwa 100 - 110 km/h.

Tempo 130 ist also ein guter Kompromiss aus Vorankommen, Sprit- und CO2-Ersparnis und entspanntem Fahren. Habe das diesen Sommer wieder erlebt, als ich an einem Feriensamstag nach Dänemark gefahren bin: In Deutschland war alles voll auf der Bahn, sobald es einigermaßen frei war, traten etliche voll aufs Gas, um kurz danach wieder hart in die Eisen zu gehen, wodurch Nachfolgende aus Angst auch wieder abbremsten - und schwupp war durch den Ziehharmonikaeffekt der nächste Stau ausgelöst. In Dänemark wars dann genauso voll, aber komischerweise floss der Verkehr ohne Probleme ganz smooth mit 120 - 130 so dahin!

Deswegen glaube ich, dass bei einem generellen Tempolimit 130 der Verkehr bei hohem Verkehrsaufkommen insgesamt besser fließen würde. Ich hoffe, dass sich diese Meinung auch irgendwann bei der herrschenden politischen Kaste durchsetzt.

Grüße,
Waterman


Im Prinzip Zustimmung.
Ich bin zwar eigentlich auch ein Gerne-Schneller-Fahrer, aber
- man kann es sich bei den heutigen Bezinpreisen ja kaum mehr leisten schneller als ca 130-140 zu fahren..
- man kann es soweiso fast kaum tun, entweder ist Geschwindigkeitsbeschraenkung, oder aber zu viel Verkehr
- das entspanntere Fahren ist ein sehr zutreffendes Argument.

Der Umweltschutz ist fuer mich da ehr zweitrangig, ich seh das auch fatalistisch, umkehren laesst sich das Ganze eh nicht, vor allem nicht wenn diese Milliarden Chinesen und Inder wirklich zu mehr Wohlstand kommen sollten. Aber angesichts der generell weniger werdenden Oelvorraete schadet es auch nichts.

Tempolimit waere auch gut, dass die deutschen Herstellern endlich man nicht mehr ihre Autos auf PS und Geschwindigkeit, sondern auf Verbrauch optimieren. Es ist genau genommen ein Wahnsinn, dass heutige Autos etwa gleich viel verbrauchen wie in den 1920ern Fords Tin Lizzie!


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