Unerfahren - Absolute Beginners

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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 19:13 
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NOVA hat geschrieben:
Aber eine Frage zu den Schnellfahrern. Also 160 plus. Was bringt denn das hohe Tempo einem indem man für jedes Kmh schneller, Andere und sich selber in Gefähr bringt, nur um ein paar Minuten eher am Ziel zu sein.


Es ist anders. Wenn die Autobahn total leer ist, fahre ich meine 140-160 und gut ist. Das halte ich heute für angemessen.
Schnelleres Fahren quittiert der Bordcomputer gleich mit einem höheren Verbrauch, was ja direkt zu Lasten meines Portemonais geht.

Aber durchgängig 140-160 fahren, wenn die Autobahn etwas belebter ist, geht nicht.

Man hat ständig entweder LKWs vor sich oder so Schleicher mit ihren 120.

Was machen? Überholen. Auf der linken Spur sind aber ebenfalls die großen Schiffe, die sich dann plötzlich aus dem Hyperraum materialisieren. Den möchte ich auch nicht im Weg sein. Also Gas geben, damit man an der Schleichspur vorbeikommt. Und schon ist man im Schnellfahrmodus.

Vielleicht sollte man beides einführen: Eine Mindest- und eine Maximalgeschwindigkeit. Minimum 140, Maximum 180.

Gruß
Lion


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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 07:21 
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johnny2 hat geschrieben:
TomK hat geschrieben:
Ich in in Deutschland durchaus ein offensiver Fahrer, ...

Leute wie Du machen mir Angst. Ein offensiver Fahrer. Autofahren ist kein Kampf oder Spiel. Ziel sollte es sein, das alle gesund ans Ziel kommen. Viele PS starke Fahrer glauben ihnen gehöre die Straße und wenn sie kommen, müssen alle anderen auf die Bremse treten, Platz machen und zu Gunsten des schnelleren auch mal auf einen Überholvorgang verzichten und auf der rechten Spur bleiben.
Ich kann aus Erfahrung sagen, langsam fahren ist sehr entspannend, man kommt eben mal eine Stunde später an, na und...


Ich hab jetzt seit 15 Jahren den Führerschein (Vespa, Auto, Motorrad). Hab davon fast 3 Jahre als Kraftfahrer ca. 60.000 Km pro Jahr gefahren und hatte noch nie einen Unfall, weder verschuldet noch unverschuldet.


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BeitragVerfasst: 29.10.2007, 07:24 
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BartS hat geschrieben:
5094 Todesopfer im Straßenverkehr im letzten Jahr in Deutschland, zum Glück ist die Zahl langsam rückläufig. Bei dem ganzen Hype über Terrorgefahr sollte man überlegen, wo die wirklichen Gefahren in unserem Leben lauern.


Von den 5094 gibt es aber die wenigsten auf der Autobahn.
Du könntest auch mal einen empirischen Nachweis darüber bringen, dass ein Tempolimit auf Autobahnen diese tatsächlich sicherer macht.


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BeitragVerfasst: 30.10.2007, 18:44 
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TomK hat geschrieben:
In den USA jedenfalls ist die Autobahn Kult und das Verkaufsargument für deutsche Autos.


In Redmond City (CA) direkt am Highway 101 gibt es ein Mercedes Autohaus mit dem passenden Namen "Autobahn Motors", das fand ich immer so passend :-)

Aber mal im Ernst: Tempo 130 - WTF? Wenn ich mal alle paar Wochen Richtung Heimat fahre, dann sind das i.d.R. immer so um die 450 km - wenn ich ohne groessere Staus durchkomme, dann ist das Ganze in knapp 5h zu schaffen. Wenn da nicht waeren:

- Scheiss Baustellen alle 30,40 km (Wuppertal, Hagen, Koeln, ...). "Wir bauen fuer Sie". Tja, in den USA heisst es "Your tax dollars at work" und da sind die auch in der Nacht am Machen - habe ich hier noch nicht gesehen.

- LKW-Elefantenrennen oder (sorry) Idioten, die meinen, sie haetten die linke Spur bei Tempo 120 gepachtet. Lernt man in der Fahrschule, dass man zum Vorgang des Ueberholens nur wechseln sollte. Und ja - ich weiss, was es heisst, einen Kleinwagen zu fahren, war selber Pandafahrer fuer > 10 Jahre.

- Organspender, die - i.d.R. in Kleintransportern sitzend - ohne zu blinken ueber zwei Fahrbahnspuren nach links ziehen, weil es dort 5km schneller vonstatten geht.

- Rheinland-Pfalz scheint von 130er-Zonen auf der Autobahn nur so zu strotzen. Ich bekomme jedesmal so einen Hals, wenn ich aus NRW hinter Koeln rauskomme und sofort 130 losgeht, obwohl sich baulich von Seiten der Autobahn nichts geaendert hat.

Um es kurz zu machen: ich fahre (auch laut fremden Aussagen) sehr defensiv, dafuer bei freier Bahn aber auch mal gerne 180. Und wer einmal z.B. in den USA von San Francisco nach Vegas bei 75 mph (130 ? km/h) gefahren ist, der betet darum, dass sie diese Geschwindigkeitsbeschraenkungen hier nie einfuehren ;-) Ich sage nichts gegen SINNVOLLE, z.B. durch den Verkehrsfluss gesteuerte Geschwindigkeitsbeschraenkungen - aber in den meisten Faellen ist's immer nur ein plattes Tempolimit ohne Sinn und Verstand.

C.

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BeitragVerfasst: 30.10.2007, 18:58 
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frankie hat geschrieben:
Wie in den USA, nein ich teile TomKs meinung da gar nicht! Es gibt kein entspannteres Fahren als in den USA überland..


Ich schon - und ich bin in meiner Zeit drueben beides gefahren und habe auch dort noch meinen (US-)Fuehrerschein gemacht. Auf der Landstrasse ist es schon in der Regel entspanntes Fahren, wobei Dir auch bei Ueberholverboten von hinter Dir fahrenden Fahrzeugen ganz schnell klar gemacht wird, dass das Tempolimit nur auf dem Papier besteht. In den Staedten ist es sehr viel aggressiver als in D, weil halt nicht nur links ueberholt werden darf. Ich muss zugeben, 2005 fand ich's auch entspannter, aber in diesem Jahr war das Ganze schon wesentlich hektischer ...

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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 00:20 
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Lion hat geschrieben:
So 160 sollten es schon sein.


Sagt mal, müßt ihr unbedingt eure kurzen Pimmel kompensieren? Mir reichen 120. Meist fahr ich 100. Gern aber auch da, wo 70 ist, denn das ist meist Quatsch.


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 00:34 
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Lion hat geschrieben:

Natürlich muss man vorausschauender Fahren, wenn man schneller unterwegs ist. Aber auch dafür kann man entsprechende Fähigkeiten entwickeln. Wenn man links schnell fährt und vorne auf der rechten Spur ist ein LKW, dahinter ein paar PKW, dann ist es logisch, dass die gleich zur Überholung ansetzen.


Dann wärst du aber die große Ausnahme, wenn du diesen Fahrern ein Überholen ermöglichst. Ich kenne es so: Die gemässigten Fahrer möchten ja die schnelleren nicht unbedingt aufhalten, also fahren sie länger rechts und an den LKW heran. Nun bekommen sie aber oft keine Chance mehr überhaupt zu überholen, weil schon wieder einer mit 200 hinten am Horizont, natürlich links, aufgetaucht ist.

Bei einer zweispurigen Autobahn sind die gemässigten PKW immer die Loser, die ABs der Straße... :evil:


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 00:45 
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Chandler hat geschrieben:

- LKW-Elefantenrennen oder (sorry) Idioten, die meinen, sie haetten die linke Spur bei Tempo 120 gepachtet. Lernt man in der Fahrschule, dass man zum Vorgang des Ueberholens nur wechseln sollte. Und ja - ich weiss, was es heisst, einen Kleinwagen zu fahren, war selber Pandafahrer fuer > 10 Jahre.


Auch sorry, aber der Idiot ist definitiv der, der meint, er hätte mit über 150 die linke Spur gepachtet.

Irgendwie bekomme ich hier den Eindruck, ihr wärt pausenlos auf der Autobahn unterwegs.


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charly hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
So 160 sollten es schon sein.


Sagt mal, müßt ihr unbedingt eure kurzen Pimmel kompensieren? Mir reichen 120. Meist fahr ich 100. Gern aber auch da, wo 70 ist, denn das ist meist Quatsch.


Endlich mal ein vernünftiges Statement hier! 110 bis 140 sind doch als Reisegeschwindigkeit ok! Alles andere produziert nur Streß, weil höhere Geschwindigkeiten oft sowieso nicht durchgehend möglich sind (außer um Berlin herum vielleicht), daher heißt es dann beschleunigen, bremsen, beschleunigen, Spurwechsel, bremsen, nötigen, bremsen, gefährden, bremsen...und irgendwann jemanden totfahren. Geil.

Ich habe zwar auch einen kurzen Pimmel, aber dafür können die anderen Verkehrsteilnehmer doch nichts.


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 07:39 
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ABPositiv hat geschrieben:
charly hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
So 160 sollten es schon sein.


Sagt mal, müßt ihr unbedingt eure kurzen Pimmel kompensieren? Mir reichen 120. Meist fahr ich 100. Gern aber auch da, wo 70 ist, denn das ist meist Quatsch.


Endlich mal ein vernünftiges Statement hier! 110 bis 140 sind doch als Reisegeschwindigkeit ok! Alles andere produziert nur Streß, weil höhere Geschwindigkeiten oft sowieso nicht durchgehend möglich sind (außer um Berlin herum vielleicht), daher heißt es dann beschleunigen, bremsen, beschleunigen, Spurwechsel, bremsen, nötigen, bremsen, gefährden, bremsen...und irgendwann jemanden totfahren. Geil.

Ich habe zwar auch einen kurzen Pimmel, aber dafür können die anderen Verkehrsteilnehmer doch nichts.


Ich muss dich enttäuschen. Vor nicht allzu langer Zeit war ich mit dem Auto meines Vaters auf der A8 unterwegs (kurz vorm Aichelberg): 290 Km/h :lol:

Es sprechen doch keine objektiven Gründe für ein Tempolimit.
Sieht man ja an euerem lachhaften Pimmelargument.


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BeitragVerfasst: 02.11.2007, 08:39 
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charly hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:

Natürlich muss man vorausschauender Fahren, wenn man schneller unterwegs ist. Aber auch dafür kann man entsprechende Fähigkeiten entwickeln. Wenn man links schnell fährt und vorne auf der rechten Spur ist ein LKW, dahinter ein paar PKW, dann ist es logisch, dass die gleich zur Überholung ansetzen.


Dann wärst du aber die große Ausnahme, wenn du diesen Fahrern ein Überholen ermöglichst. Ich kenne es so: Die gemässigten Fahrer möchten ja die schnelleren nicht unbedingt aufhalten, also fahren sie länger rechts und an den LKW heran. Nun bekommen sie aber oft keine Chance mehr überhaupt zu überholen, weil schon wieder einer mit 200 hinten am Horizont, natürlich links, aufgetaucht ist.

Bei einer zweispurigen Autobahn sind die gemässigten PKW immer die Loser, die ABs der Straße... :evil:


Das sehe ich eigentlich ähnlich, bei 100-120 km/h ist doch ein entspanntes Reisen möglich. Nur dass man bei der Annäherung an einen LKW aufpassen muß, den richtigen Augenblick für den Spurwechsel zu erwischen, möglichst um wenige schnelle zu behindern, aber auch ohne selber warten zu müssen. Ein anderer Aspekt ist aber auch noch der Verbrauch, mein Auto ist jedenfalls schon sehr viel sparsamer, wenn ich 100 statt 150 fahre.
Bei einem Tempolimit auf 130 würden die meisten aber sowieso weiterhin zwischen 130-150 fahren, so dass sich insgesamt für die Masse der Autofahrer gar nichts ändert, es also auch für die CO2-Reduzierung, die die Politik ja anstrebt gar nichts bringt. Und diejenigen wie TomK die jetzt mit bis zu 290 auf der Autobahn unterwegs sind, die würden sich vermutlich noch nichtmal durch solche Tempolimits abschrecken lassen. Deswegen sehe ich eigentlich auch keinen Sinn in der Einführung eines solchen Tempolimits, wenn es wirklich dazu führen sollte, dass die große Masse der Autofahrer langsamer unterwegs ist, dann müßte das Limit bei 100 km/h liegen, aber wer will das schon?


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BeitragVerfasst: 03.11.2007, 11:36 
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markus hat geschrieben:
Und diejenigen wie TomK die jetzt mit bis zu 290 auf der Autobahn unterwegs sind, die würden sich vermutlich noch nichtmal durch solche Tempolimits abschrecken lassen. Deswegen sehe ich eigentlich auch keinen Sinn in der Einführung eines solchen Tempolimits, wenn es wirklich dazu führen sollte, dass die große Masse der Autofahrer langsamer unterwegs ist, dann müßte das Limit bei 100 km/h liegen, aber wer will das schon?


Also das sehe ich anders. Wenn es keinen Sinn hätte Tempolimits einzuführen, weil sich keiner daran halten würde, warum tut man es auf den Rest der Strassen inklusive Teile der Autobahn? Natürlich "schreckt es ab" weil es dann Bestandteil der StVO wäre und wenn man dagegen verstösst und erwischt wird, dann gibt es zurecht schwere Strafen.

Gruss
BartS


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BeitragVerfasst: 03.11.2007, 13:14 
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BartS hat geschrieben:

Also das sehe ich anders. Wenn es keinen Sinn hätte Tempolimits einzuführen, weil sich keiner daran halten würde, warum tut man es auf den Rest der Strassen inklusive Teile der Autobahn? Natürlich "schreckt es ab" weil es dann Bestandteil der StVO wäre und wenn man dagegen verstösst und erwischt wird, dann gibt es zurecht schwere Strafen.

Gruss
BartS


Natürlich halten sich 95 Prozent an die Tempolimits, aber die meisten fahren auf den Autobahnen ja sowieso schon jetzt in dem Tempobereich zwischen 130 und 150.
Aber es gibt eben auch Leute denen die Tempolimits egal sind oder die genau wissen wo die Blitzer stehen und die auch durch die Baustelle mal mit 120 oder mehr fahren, obwohl dort die Geschwindigkeitsbeschränkung ja wirklich Sinn macht.
Für die Reduzierung des CO2-Austoßes bringt die Begrenzung auf 130 jedenfalls nahezu nichts. Deswegen bin ich der Meinung, diese Begrenzung aus diesem Grund ist nicht nötig oder müßte extremer ausfallen (z.B. auf 100). Ein weiterer nicht zu unterschätzender Teil des Verkehrsaufkommens wird durch LKWs verursacht, diese fahren ohnehin nur 80 km/h, für diese läßt sich der CO2-Ausstoß durch Tempolimits sowie schon nicht mehr verringern.
Und auf freien Autobahnen gilt trotzdem schon immer: "Richtgeschwindigkeit 130", dies bedeutet wer bei über 200 km/h einen Unfall baut riskiert möglicherweise den Versicherungsschutz seiner Vollkasko-Versicherung, falls er soetwas hat.

Wozu den weitere Regeln und Beschränkungen einführen, wenn doch trotzdem das eigentliche Ziel (CO2-Reduzierung) verfehlt wird?


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BeitragVerfasst: 03.11.2007, 13:39 
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Hallo Markus,

ob das Tempolimit hilft den CO2-Ausstoss zu senken, kann ich nicht beantworten. Ist aber eine wichtige Frage. Mir ging es nur um die Aussage, dass ein Tempolimit keinen Sinn machen würde, weil es immer Unverbesserliche gibt, die sich niht daran halten. Wie oben schon angeführt, ich denke nicht, dass dieses Argument gegen das Limit spricht. Die Einhaltung liesse sich leicht flächendeckend bewerkstelligen.

Gruss
BartS


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BeitragVerfasst: 03.11.2007, 14:23 
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BartS hat geschrieben:
Hallo Markus,

ob das Tempolimit hilft den CO2-Ausstoss zu senken, kann ich nicht beantworten. Ist aber eine wichtige Frage. Mir ging es nur um die Aussage, dass ein Tempolimit keinen Sinn machen würde, weil es immer Unverbesserliche gibt, die sich niht daran halten. Wie oben schon angeführt, ich denke nicht, dass dieses Argument gegen das Limit spricht. Die Einhaltung liesse sich leicht flächendeckend bewerkstelligen.

Gruss
BartS


Ich bezweifle nicht, dass es möglich ist ein Tempolimit einzuführen und dessen Einhaltung auch zu kontrollieren.
Aber wer möchte den schon immer und überall überwacht werden, auch wenn man nichts böses im Sinn hat, ist es doch trotzdem ein ungutes Gefühl. Bei vielen Dingen die in der Politik nun seit dem 11.09.2001 diskutiert werden hat man immer mehr das Gefühl wir bekommen einen totalen Überwachungsstaat in dem erstmal jeder verdächtig ist und kontrolliert werden muß. Dies weckt dann Erinnerungen an alte (aber keinesfalls bessere) DDR-Zeiten.

Ein Beispiel für eine Verkehrsregel, bei der aber die Kontrollen nur lückenhaft durchgeführt werden, ist die Überwachung der Promillegrenze, weshalb ich dort die Einführung der Null-Promille Grenze für Fahranfänger für besonders überflüssig halte.
1. Läßt dies Fahranfänger glauben, sobald sie etwas Fahrpraxis haben können sie auch etwas trinken (schließlich gelten 0 Promille nur für Fahranfänger)
2. Kontrollen können nur stichprobenartig durchgeführt werden (Ich fahre seit fast 8 Jahren Auto und bin in dieser Zeit noch nie in eine Alkoholkontrolle gekommen)
Falls aber dann doch mal jemand kontrolliert wird, ist es garantiert der Falsche, der lediglich versehentlich auf einer Feier ein Glas Wein getrunken hatte und nun eventuell wegen 0.2 Promille viel Ärger bekommt, während andere regelmäßig mit 1 Promille unterwegs sind aber trotzdem nicht erwischt werden.

Ich bin zwar jetzt etwas vom Thema abgekommen, aber ich befürchte, dass dies bei einem Tempolimit eventuell ähnlich aussieht, der eine kennt sich aus und weiß wo er weiterhin 200 fahren kann und der andere ist einmal mit 150 unterwegs und muß bezahlen.
Sicher läßt sich dies durch genügend Kontrollen weitestgehend verhindern, aber andererseits bin ich eben auch gegen die totale Überwachung.


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