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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 10:21 
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BartS hat geschrieben:
TomK hat geschrieben:
In den USA jedenfalls ist die Autobahn Kult und das Verkaufsargument für deutsche Autos.


Aber immerhin schlau genug, ein rigoroses Tempolimit zu haben.

Gruss
BartS


In einigen US-Bundesstaaten ist das Tempolimit aufgehoben worden (weiß nicht ob das immer noch so ist).
Ergebins: Weniger Unfälle, aber schwerere Folgen.

Bei einem Tempolimit steigen die Unaufmerksamkeitsunfälle stark an. Tempo 130 befürworten doch nur Gelegenheitsfahrer, wer ständig auf der Autobahn unterwegs ist, schläft dabei ein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Soviel gibt die EU-Verfassung glücklicherweise nicht her
BeitragVerfasst: 28.10.2007, 10:39 
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Registriert: 17.06.2007, 13:24
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root hat geschrieben:
Mit der Einführung der EU-Verfassung geht nicht zwingenderweise die Aufgabe der Gesetzgebungskompetenz einher. Hauptsächlich werden nur die Grundrechte geregelt. Diese sind weitestgehend mit denen aus unserem Grundgesetz vergleichbar.


Das Ziel der EU ist es, einen Überstaat zu formen, der nur noch eine Regierung hat und keine Nationen mehr kennt.
Das passiert in kleinen Schritten. Bei jeder Regelung, bei jedem Gesetz wird wieder ein Stückchen nationale Kompetenz aufgegeben.
Nach Brüssel wurden die unbrauchbaren, drittklassigen Politiker abgeschoben. Die, die man regional oder auf Bundesebene nicht gebrauchen konnte. Diese beschließen jetzt die Gesetze, die automatisch für alle EU-Bürger gelten, egal ob die das wollen oder nicht. Demokratie ist nur ein schönes Wort, Ergebnisse von Volksabstimmungen (wo sie denn möglich sind) werden übergangen. Früher hat man sich noch bemüht es demokratisch aussehen zu lassen, diese Mühe macht man sich inzwischen garnicht mehr.


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 10:49 
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BartS hat geschrieben:

TomK hat geschrieben:
In den USA jedenfalls ist die Autobahn Kult und das Verkaufsargument für deutsche Autos.


Aber immerhin schlau genug, ein rigoroses Tempolimit zu haben.

Gruss
BartS


Rigoros?

Ich in in Deutschland durchaus ein offensiver Fahrer, aber die Aggressivität in den USA (besonders in den Verdichtungsräumen) ist erschreckend: Niemand lässt einen in Lücken auf der Autobahn, regelmäßig umkurven Fahrzeuge im Slalomstil den rollenden
Verkehr. Wer sich im Großraum Miami an die 55 Mi hält, dem wird durch zentimeterdichtes Auffahren ganz schnell klar gemacht, dass man mindestens 65 zu fahren hat.

Auch bei Überlandfahrten sieht es nicht besser aus: Überall ist 70, auch in engen Baustellen. Trotzdem fährt die Mehrheit 80 oder deutlich darüber und zwar auch im gefährlichen Baustellenbereich. Es wird sehr unaufmerksam gefahren, oft mit eingeschaltetem Tempomat, Füße oben und Fastfood essend.
Das Schlimmste ist aber das fehlende niedrige Limit für Trucks. Die schaffen auch gut 80-85 Mi, und wehe man blockiert die linke Spur mit 75. Dann wird so dicht aufgefahren, dass man lieber schnell Platz macht.

Die Zahlen sprechen für sich: Die Quote an tödlichen Unfällen auf der Autobahn ist in den USA doppelt so hoch wie in Deutschland. Und das trotz im Schnitt viel weniger dichtem Verkehr und wesentlich sichereren Autos.

Kontrolliert wird so gut wie gar nicht. Wie auch, in den meisten US-Bundesstaaten haben KFZ vorne kein Nummerschild. Das schließt die Abzockerblitzanlagen ohne nachfolgende Polizeikontrolle (wie in D. die Regel) aus.

Beim Tempolimit geht es nur um eines: Dem Bürger weitere Freiheit zu nehmen durch einen Staat der ja alles besser weiß.
Das ist ja auch die Maxime der SPD: Der Bevormundungsstaat.


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 10:50 
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Sancho hat geschrieben:
In einigen US-Bundesstaaten ist das Tempolimit aufgehoben worden (weiß nicht ob das immer noch so ist).
Ergebins: Weniger Unfälle, aber schwerere Folgen.

ich kenne die untersuchung ja nicht genau, aber wenn ich das jetzt richtig verstehe, kann ein tempolimit mitunter leben retten...


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 11:08 
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Sancho hat geschrieben:
Bei einem Tempolimit steigen die Unaufmerksamkeitsunfälle stark an. Tempo 130 befürworten doch nur Gelegenheitsfahrer, wer ständig auf der Autobahn unterwegs ist, schläft dabei ein.


Ob man es auf 130 oder vielleicht 150 begrenzt, kann man ja noch festlegen. Die Zahl würde ich nicht als Dogma nehmen, eher das man es überhaupt begrenzt. Viele wären übrigens froh, wenn man auf deutschen Autobahnen im Schnitt mit 130 vorwärts käme. Durch Baustellen und Staus wird man ziemlich schnell ausgebremst.

Wenn man beispielsweise 160 fährt, dann tritt immer mehr der Tunneleffekt ein. Alles was sich im visuellen Rand befindet, huscht an einem vorbei und wird nicht mehr richtig wahrgenommen, man zieht nur noch streng geradeaus und ist dann völlig überrascht, wenn von der Seite plötzlich was reinkommt.

Gruss
BartS


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 11:14 
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TomK hat geschrieben:
Rigoros?


Stimmt, neben dem Tempolimit muss dazugehören, dass das auch überwacht wird und es deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen gibt. Schärfere Gesetze helfen wenig, wenn sie nicht kontrolliert werden. Wenn das in den USA nicht so ist, dann ist das schade.

TomK hat geschrieben:
Beim Tempolimit geht es nur um eines: Dem Bürger weitere Freiheit zu nehmen durch einen Staat der ja alles besser weiß.
Das ist ja auch die Maxime der SPD: Der Bevormundungsstaat.


Diese Freiheit des unbegrenzten Tempolimits wird mit Menschenleben bezahlt. Die Sache hat also mindestens zwei Seiten.

Gruss
BartS


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 11:40 
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Ein Tempolimit auf Autobahnen fände ich gut. Die meisten Autofahrer fahren doch eh nicht schneller als 150 auch wenn die Straße frei ist. In allen anderen Ländern funktioniert es doch. Unfälle wären weitaus seltener und die Folgen weniger schlimm. Es würde dazu führen, dass die Autoindustrie sich endlich darauf konzentrieren würde, spritsparende Autos zu bauen, und nicht immer noch mehr PS rauszukitzeln. Dass unsere Autoindustrie zusammenbrechen würde ist einfach lächerlich, die würden sich schon darauf einstellen.

TomK hat geschrieben:
Ich in in Deutschland durchaus ein offensiver Fahrer, ...

Leute wie Du machen mir Angst. Ein offensiver Fahrer. Autofahren ist kein Kampf oder Spiel. Ziel sollte es sein, das alle gesund ans Ziel kommen. Viele PS starke Fahrer glauben ihnen gehöre die Straße und wenn sie kommen, müssen alle anderen auf die Bremse treten, Platz machen und zu Gunsten des schnelleren auch mal auf einen Überholvorgang verzichten und auf der rechten Spur bleiben.
Ich kann aus Erfahrung sagen, langsam fahren ist sehr entspannend, man kommt eben mal eine Stunde später an, na und...


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 12:17 
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Sancho hat geschrieben:

Bei einem Tempolimit steigen die Unaufmerksamkeitsunfälle stark an. Tempo 130 befürworten doch nur Gelegenheitsfahrer, wer ständig auf der Autobahn unterwegs ist, schläft dabei ein.


Sehe ich ganz genau so und kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Bei diesem stupiden 120-km/h-Gezuckel auf einigen Autobahnabschnitten fallen mir die Augen zu.

Gruß
Lion


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 12:32 
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BartS hat geschrieben:

Wenn man beispielsweise 160 fährt, dann tritt immer mehr der Tunneleffekt ein.


:lol:

Sorry Bart, da musste ich jetzt echt schmuzeln.

Erinnerte mich an die Befürchung der Ärzte bezüglich der ersten Eisenbahnen. Da war ja die Befürchtung, die Passagiere können ob der wahnsinnigen Geschwindigkeit von 30 km/h geistige Schäden erleiden.

Mein erstes Auto fuhr max. 160 km/h. Das vom Papa schaffte 170.

Dann kam mein zweites Auto, dass plötzlich 200 fahren konnte. Wenn man dann die ersten Male 170 oder mehr fuhr, dachte man noch "wow" und bekam es schon leicht mit der Angst zu tun.

Aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. 160 km/h ist für mich heute eine angenehme Reisegeschwindigkeite, bei der ich relaxt vorankomme.

Natürlich muss man vorausschauender Fahren, wenn man schneller unterwegs ist. Aber auch dafür kann man entsprechende Fähigkeiten entwickeln. Wenn man links schnell fährt und vorne auf der rechten Spur ist ein LKW, dahinter ein paar PKW, dann ist es logisch, dass die gleich zur Überholung ansetzen.

Ich habe nichts gegen das schnelle Fahren und lasse auch Leute vorbei, die schneller unterwegs sind.

Was ich hasse wie die Pest ist dichtes Auffahren, Leute, die die rechte Bahn nicht nutzen, obwohl da frei ist (weil sie ja unbedingt vorher noch den LKW überholen wollen, der in 1 km Entfernung am Horizont erscheint) und Blinkfaulheit. Sobald die Leute auf der Autobahn sind, wird blinken offenbar zur überflüssigen Handlung.

Ich habe im übrigen immer noch Respekt vor höheren Geschwindigkeiten und weiß, dass ich einen langen Bremsweg brauche. Daher halte ich entsprechend Abstand.

Tempolimit ist aus meiner Sicht nicht notwendig. Die sollten lieber deutlich mehr Videowagen einsetzen und die Leute aus dem Verkehr ziehen, von denen eine Gefahr ausgeht.

Gruß
Lion


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 13:22 
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Lion hat geschrieben:
BartS hat geschrieben:

Wenn man beispielsweise 160 fährt, dann tritt immer mehr der Tunneleffekt ein.


:lol:

Sorry Bart, da musste ich jetzt echt schmuzeln.

Erinnerte mich an die Befürchung der Ärzte bezüglich der ersten Eisenbahnen. Da war ja die Befürchtung, die Passagiere können ob der wahnsinnigen Geschwindigkeit von 30 km/h geistige Schäden erleiden.

Mein erstes Auto fuhr max. 160 km/h. Das vom Papa schaffte 170.

Dann kam mein zweites Auto, dass plötzlich 200 fahren konnte. Wenn man dann die ersten Male 170 oder mehr fuhr, dachte man noch "wow" und bekam es schon leicht mit der Angst zu tun.

Aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. 160 km/h ist für mich heute eine angenehme Reisegeschwindigkeite, bei der ich relaxt vorankomme.

Natürlich muss man vorausschauender Fahren, wenn man schneller unterwegs ist. Aber auch dafür kann man entsprechende Fähigkeiten entwickeln. Wenn man links schnell fährt und vorne auf der rechten Spur ist ein LKW, dahinter ein paar PKW, dann ist es logisch, dass die gleich zur Überholung ansetzen.

Ich habe nichts gegen das schnelle Fahren und lasse auch Leute vorbei, die schneller unterwegs sind.

Was ich hasse wie die Pest ist dichtes Auffahren, Leute, die die rechte Bahn nicht nutzen, obwohl da frei ist (weil sie ja unbedingt vorher noch den LKW überholen wollen, der in 1 km Entfernung am Horizont erscheint) und Blinkfaulheit. Sobald die Leute auf der Autobahn sind, wird blinken offenbar zur überflüssigen Handlung.

Ich habe im übrigen immer noch Respekt vor höheren Geschwindigkeiten und weiß, dass ich einen langen Bremsweg brauche. Daher halte ich entsprechend Abstand.

Tempolimit ist aus meiner Sicht nicht notwendig. Die sollten lieber deutlich mehr Videowagen einsetzen und die Leute aus dem Verkehr ziehen, von denen eine Gefahr ausgeht.

Gruß
Lion


Sorry wenn ich dir widerspreche .. den Tunnelblick kenn ich sehr gut von mir. 160 auf einer vollen Autobahn fühlt sich nicht wirklich gut an!
Wahrscheinlich lässt sich auf längere Sicht ein Tempolimit nicht mehr vermeiden. Genau genommen wäre alles viel entspannter damit. Wie in den USA, nein ich teile TomKs meinung da gar nicht! Es gibt kein entspannteres Fahren als in den USA überland..


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 14:16 
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Hi Lion,

Lion hat geschrieben:
BartS hat geschrieben:

Wenn man beispielsweise 160 fährt, dann tritt immer mehr der Tunneleffekt ein.


:lol:

Sorry Bart, da musste ich jetzt echt schmuzeln.

Erinnerte mich an die Befürchung der Ärzte bezüglich der ersten Eisenbahnen. Da war ja die Befürchtung, die Passagiere können ob der wahnsinnigen Geschwindigkeit von 30 km/h geistige Schäden erleiden.


Und man glaubte, die Seele würde bei dieser Geschwindigkeit nicht hinterherkommen usw. Das war vor 150 Jahren. Die Effekte ,die bei schnellen Autofahrten entstehen wurden, heutzutage untersucht und sollte man in den Ergebnissen schon ernst nehmen. Wenn ich Zeit hab, dann versuch ich mal Material im Internet ausfindig zu machen.

Lion hat geschrieben:
Mein erstes Auto fuhr max. 160 km/h. Das vom Papa schaffte 170.

Dann kam mein zweites Auto, dass plötzlich 200 fahren konnte. Wenn man dann die ersten Male 170 oder mehr fuhr, dachte man noch "wow" und bekam es schon leicht mit der Angst zu tun.

Aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. 160 km/h ist für mich heute eine angenehme Reisegeschwindigkeite, bei der ich relaxt vorankomme.


Darin sehe ich gerade die Gefahr, dass man sich an solch hohen Geschwindigkeiten schnell gewöhnt. Ob das immer die Mechanik des Autos mitmacht, ist eine andere Sache, Reifen, Lenkung usw. Dann die verkürzte Reaktionzeit, die einem bleibt. Das Auto vermittelt ogft mehr Sicherheit, als es in Wirklichkeit bieten kann.

Du fährst 160 und empfindest es eher gemütlich, moderat. Aber ist Dir mal aufgefallen, dass sich Dein Sichtkreis damit einschränkt? Ich meine damit nicht, dass Du aussen blind wirst, sondern das man es nicht mehr so bewusst wahrnimmt, was auf der Nebenspur oder seitlicher passiert.

Lion hat geschrieben:
Ich habe im übrigen immer noch Respekt vor höheren Geschwindigkeiten und weiß, dass ich einen langen Bremsweg brauche. Daher halte ich entsprechend Abstand.


Das klingt vernünftig und deshalb hätte ich keine Ängste bei Dir Beifahrer zu sein ;).

Lion hat geschrieben:
Tempolimit ist aus meiner Sicht nicht notwendig. Die sollten lieber deutlich mehr Videowagen einsetzen und die Leute aus dem Verkehr ziehen, von denen eine Gefahr ausgeht.


Ich finde es muss beides dazugehören. Passende Limits und eine personell gut ausgestattete Strassenpolizei, die darüber wachen kann.

5094 Todesopfer im Straßenverkehr im letzten Jahr in Deutschland, zum Glück ist die Zahl langsam rückläufig. Bei dem ganzen Hype über Terrorgefahr sollte man überlegen, wo die wirklichen Gefahren in unserem Leben lauern.

Gruss
BartS

P.S.: Da muss ich frankie in seinem letzten Posting voll und ganz zustimmen.


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 14:37 
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Aber eine Frage zu den Schnellfahrern. Also 160 plus. Was bringt denn das hohe Tempo einem indem man für jedes Kmh schneller, Andere und sich selber in Gefähr bringt, nur um ein paar Minuten eher am Ziel zu sein. Abgesehen jetzt von denen die nur Ihren Spaß an der hohen Geschwindigkeit haben. Aber ansonsten macht eine höhere Geschwindigkeit nicht viel Unterschied zu denen die etwas langsamer unterwegs sind. Also sagen wir mal wie hier genannt 130. In der Praxis habe ich schon selber erlebt, wenn man mal mit hohen Tempo auf längere Strecke unterwegs ist, dabei viele Fahrzeuge überholt hat, und zwischendurch mal an der Ratstätte hält. Kaum kommt man nach wenigen Minuten wieder dort raus, sieht man mit mal auf der Bahn, dass wieder die gleichen Fahrzeuge dort vorbeiziehen, die man vor einiger Zeit schon mal überholt hat. Und denkt sich dann „sind die auch schon so weit gekommen“. Das war vielleicht ein Unterschied von 10 Minuten. Obwohl ich ziemlich durchgehend 170 – 180 gefahren bin. Also rausragende Vorteile hat es nun nicht. Und die paar Minuten bringen es auch nicht. Es sei den man ist rennsportbegeistert. Nur das sollte man doch woanders machen.


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 15:50 
Lion hat geschrieben:
Bei diesem stupiden 120-km/h-Gezuckel auf einigen Autobahnabschnitten fallen mir die Augen zu.
Mit anderen Worten - du bist nicht fahrtüchtig.


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 17:43 
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NOVA hat geschrieben:
Aber eine Frage zu den Schnellfahrern. Also 160 plus. Was bringt denn das hohe Tempo einem indem man für jedes Kmh schneller, Andere und sich selber in Gefähr bringt, nur um ein paar Minuten eher am Ziel zu sein. Abgesehen jetzt von denen die nur Ihren Spaß an der hohen Geschwindigkeit haben. Aber ansonsten macht eine höhere Geschwindigkeit nicht viel Unterschied zu denen die etwas langsamer unterwegs sind. Also sagen wir mal wie hier genannt 130. In der Praxis habe ich schon selber erlebt, wenn man mal mit hohen Tempo auf längere Strecke unterwegs ist, dabei viele Fahrzeuge überholt hat, und zwischendurch mal an der Ratstätte hält. Kaum kommt man nach wenigen Minuten wieder dort raus, sieht man mit mal auf der Bahn, dass wieder die gleichen Fahrzeuge dort vorbeiziehen, die man vor einiger Zeit schon mal überholt hat. Und denkt sich dann „sind die auch schon so weit gekommen“. Das war vielleicht ein Unterschied von 10 Minuten. Obwohl ich ziemlich durchgehend 170 – 180 gefahren bin. Also rausragende Vorteile hat es nun nicht. Und die paar Minuten bringen es auch nicht. Es sei den man ist rennsportbegeistert. Nur das sollte man doch woanders machen.

an der raststätte halten? das muß echt nicht sein! *g*

Wenn ich in die alte heimat fahre, gut 400 km, machts schon einen Unterschied. Ob ich quasi mitten in der Nacht ankomme oder noch (gefühlt) am Abend. Wobei das alles eh ein Streit um des Kaisers bart ist. Theoretisch könnte ich das in weniger als 3 Stunden runterfahren, praktisch dauerts immer über 4!


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BeitragVerfasst: 28.10.2007, 19:06 
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BartS hat geschrieben:

Du fährst 160 und empfindest es eher gemütlich, moderat. Aber ist Dir mal aufgefallen, dass sich Dein Sichtkreis damit einschränkt? Ich meine damit nicht, dass Du aussen blind wirst, sondern das man es nicht mehr so bewusst wahrnimmt, was auf der Nebenspur oder seitlicher passiert.


Ich war gerade heute noch unterwegs auf der Autobahn.
Nein, einen Tunnelblick kann ich da nicht feststellen.
Ich registriere, was vorne los ist (beide Spuren) und schaue
ca. alle 20-30 Sekunden in den Rückspiegel,ob jemand von hinten kommt. Ich fixiere da nicht nur das Auto vor mir.

Wenn ich merke, dass sich vor mir was zusammenbraut, dann sehe ich zu, dass ich da selbst nicht hineingerate.

Ich glaube, die Gefahren liegen dort, wo Autofahrer nicht für die anderen mitdenken.

Gruß
Lion


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