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 Betreff des Beitrags: Schule und was man da so lernt
BeitragVerfasst: 09.07.2007, 23:37 
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Immer wieder, so auch hier etwas weiter unten, hör ich wieder was von Mengenlehre. Kann mich nicht erinnern, wie lange wir das hatten und was wir da so gemacht haben, ich weiß nur noch, dass ich einen Kasten mir bunten Plättchen hatte.

Ich kann mich allerdings auch nicht mehr so recht erinnern, was wir all die Jahre in Deutsch gemacht haben, nachdem wir lesen und schreiben konnten. Inhaltsangaben. Wahrscheinlich jahrelang Inhaltsangaben. Auch mit dem Wissen von heute weiß ich nicht, wozu die gut sein sollen.

Winkelfunktionen dagegen hab ich letzte Woche erst wieder gebraucht.

Die Tochter meiner Nachbarn ist Lehrerin und hat eine schreckliche Stimme. Wenn ich die als Schüler täglich hören müsste... und dann sieht die auch noch so scheisse aus. Hattet ihr eigentlich auch nur ansatzweise hübsche Lehrerinnen? Gab's früher nicht, oder? Heute schon.

Grüße, Charly


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 Betreff des Beitrags: Re: Schule und was man da so lernt
BeitragVerfasst: 10.07.2007, 08:16 
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Waren die vielleicht alle etwas älter und daher nicht ansehnlich?

Bei mir war es jedenfalls so mit den männlichen Lehrern. Viele über 50. Die jüngeren und Referendare waren dann ein anderes Kaliber, aber ein Gymnasiallehrer - Neeee, da kam ich nie ins Schwärmen :shock:

_________________
Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.


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BeitragVerfasst: 10.07.2007, 13:04 
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Hi Tilbi,

klar waren die meist doppelt so alt wie ich. Aber dennoch, hübsch dürfte keine von denen gewesen sein. Mein Klassenlehrerin in der zweiten Achten (freiwillige Ehrenrunde) war bestimmt Abine. Klamotten aus dem Altkleidersack und haareschneiden selbst vorm Spiegel :twisted: (so wie Frau Merkel).

Früher waren ja sogar die Mädels aus der Klasse selten klasse...

Grüße, Charly

PS
Bald ist Klassentreffen. Angemeldet hab ich mich noch nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schule und was man da so lernt
BeitragVerfasst: 10.07.2007, 18:18 
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charly hat geschrieben:
Hattet ihr eigentlich auch nur ansatzweise hübsche Lehrerinnen?


Ansatzweise? Der Anblick meiner Geschichtslehrerin in der vierten oder fünften Klasse hat mir jedes Mal aufs neue einen Hormonschock versetzt. Sie muß so Ende 20 gewesen sein. Wunderbares dunkles, glattes Haar, zum Pferdeschwanz gebunden. Tiefbraune Augen und ein Lächeln zum Dahinschmelzen. Dazu ein herrlicher Körper... Sie trug immer so knallenge Jeans, mit perfektem Inhalt...ich gerate jetzt noch ins Schwärmen. Leute, stellt euch das nur mal vor! Und dann ich kleiner elfjähriger Hoschie in der dritten Reihe, so hilflos mit meiner gerade erwachenden Sexualität, wie eine zart knospende Blüte, die zum ersten Mal das Tageslicht erblickt.
Soweit ich mich erinnern kann, war sie die erste Frau, auf die ich jemals scharf war. Und wie.

Hach. Frauen sind schon was wunderbares, selbst wenn man sie das ganze Leben lang nur anschauen kann und sonst nichts.


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BeitragVerfasst: 10.07.2007, 22:04 
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Mann, ich war auf der falschen Schule. Vielleicht wär ich ja weniger faul gewesen, wenn ich der Lehrerin hätte imponieren wollen. Bom Chicke Wahwah.

Wär vielleicht ein Ansatz, von wegen Pisa und so, nur noch geile Miezen als Lehrerinnen. Und ich als Hausmeister. Als Schüler geh ich nicht mehr durch.

Aber den Sinn von Inhaltsangaben kennst du auch nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schule und was man da so lernt
BeitragVerfasst: 13.07.2007, 20:26 
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charly hat geschrieben:
Immer wieder, so auch hier etwas weiter unten, hör ich wieder was von Mengenlehre. Kann mich nicht erinnern, wie lange wir das hatten und was wir da so gemacht haben, ich weiß nur noch, dass ich einen Kasten mir bunten Plättchen hatte.

Kästchen hatten wir nicht, wir haben Mengenlehre ja aber auch erst in der 5. Klasse Gymnasium bekommen (wurde da gerade neu auf den Lahrplan gesetzt). Was wir da gemacht haben wei0 ich aber auch nicht.
Zitat:


Ich kann mich allerdings auch nicht mehr so recht erinnern, was wir all die Jahre in Deutsch gemacht haben, nachdem wir lesen und schreiben konnten. Inhaltsangaben. Wahrscheinlich jahrelang Inhaltsangaben. Auch mit dem Wissen von heute weiß ich nicht, wozu die gut sein sollen.

Wir haben die letzen Jahre Literaturarbeit bis zum Erbrechen gemacht, nach dem Motto: was könnten wir noch zwischen die Zeilen reininterpretieren, was der Autor garantiert nie gemeint haben könnte..
Zitat:


Winkelfunktionen dagegen hab ich letzte Woche erst wieder gebraucht.


Eben! Mathe ist eines der wenigen Fächer die wirklich wichtig sind. Dazu vielleicht noch eine Fremdsprache, den Rest kannste kloppen.
Zitat:

Die Tochter meiner Nachbarn ist Lehrerin und hat eine schreckliche Stimme. Wenn ich die als Schüler täglich hören müsste... und dann sieht die auch noch so scheisse aus. Hattet ihr eigentlich auch nur ansatzweise hübsche Lehrerinnen? Gab's früher nicht, oder? Heute schon.

Grüße, Charly


Hmm, bei uns waren zwar recht viele junge Lehrer(innen) (wir waren der erste Jahrgang eines Gymnasiums im Aufbau) aber stimmt, so von den Frauen her, da war kaum was Hübsches dabei. Wir hatten aber auch überwiegend Lehrer.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.07.2007, 20:28 
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charly hat geschrieben:
Aber den Sinn von Inhaltsangaben kennst du auch nicht?

Würd sagen man soll lernen, Texte erstmal zu VERSTEHEN und dann das wichtige draus kurz anderen vermitteln lernen. Ist zum Beispiel wichtig für Referate im Beruf später.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schule und was man da so lernt
BeitragVerfasst: 15.07.2007, 00:16 
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[quote="frankie"]
Eben! Mathe ist eines der wenigen Fächer die wirklich wichtig sind. Dazu vielleicht noch eine Fremdsprache, den Rest kannste kloppen.
[quote]

Und natürlich vernünftig lesen und schreiben. Wer das nicht hinbekommt, sollte ruhig Jahre damit verbringen. Dabei meine ich grundlegendes Schreiben, gar nicht mal die Feinheiten gemäss neurer oder alter Regelung. Die neuen Regeln kann ich auch nicht, hab mich auch noch nie damit beschäftigt.

zum hineininterpretieren: Woyceck

Eine Ansammlung von schwachsinnigen Dialogen ohne Zusammenhang. Jahre nach meiner Schulzeit hab ich mal gehört, das Stück sei nicht zu ende geschrieben worden, weil der olle Büchner vorher verstarb.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schule und was man da so lernt
BeitragVerfasst: 15.07.2007, 10:06 
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charly hat geschrieben:
zum hineininterpretieren: Woyceck

Eine Ansammlung von schwachsinnigen Dialogen ohne Zusammenhang. Jahre nach meiner Schulzeit hab ich mal gehört, das Stück sei nicht zu ende geschrieben worden, weil der olle Büchner vorher verstarb.


Aber eigentlich 'ne schöne AB-Geschichte. Einem sozial niedrigstgestellten, von allen ausgenutzten Trottel wird die Freundin untreu, sobald sich der Tambourmajor (klassischer Alpha) für sie interessiert. Am Ende dreht er durch, aber irgendwie endete ja keiner der Schmöker, die wir in der Schule vorgesetzt bekamen, gut. Romeo und Julia, Kabale und Liebe, Don Carlos, Emilia Galotti, Effi Briest...immer mußte mindestens einer ins Gras beißen, damit der Leser auch sieht: Aha, die bösen gesellschaftlichen Umstände fordern wieder ihr Opfer.
Was hab ich sie gehaßt, diese Deprigeschichten. Rühmliche Ausnahme: Nathan der Weise. Der war aber schon wieder zu gut, um wahr zu sein. Die Wallenstein-Trilogie fand ich hingegen exzellent, soweit ich mich erinnern kann. Schöner, kerniger Männerstoff. Gäbe es dieses Werk nicht, hätte ich Schiller aufgrund seiner anderen Sachen wohl als Weichei abgestempelt.
Insgesamt habe ich den Literaturunterricht aber auch eher als Zeitverschwendung angesehen. Na gut, für die paar, die später was in der Richtung studieren wollten, war es wohl notwendige Grundlage. Mir persönlich hat dieses endlose Vor-und Zurückkauen von Textpassagen nichts gegeben, es hat mir fast den Spaß am Lesen allgemein genommen.


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