Es geht wieder mal um "Bauer sucht billige Magd"
Ich schaus zwar nicht, interessiert mich eigentlich auch nicht aber diesen Artikel dazu find ich interessant.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,518362,00.html
Bemerkenswert ist vor allem dieser Absatz:
Über das komplizierte Paarungsverhalten von Großstädtern wurde ja schon eine Menge geforscht. Die Frauenzeitschriften sind voll von Strategien, Analysen und deprimierenden Statistiken zum Thema. Im Herzen aber hofft wohl jede Leserin, dass eine Kontaktanbahnung auch ohne eine solche quasi-wissenschaftliche Vorbereitung stattfinden kann. Doch ach, die Städte sind inzwischen voll von Frauenverstehern und Korrektheitsaposteln. Wünsche werden verklausuliert, Begehren wird sublimiert. Wo bleiben denn da die Liebe und die Triebe?
Auf dem Lande natürlich! Da sprießen sie wie eh und je, ungedrosselt vom lustzersetzenden Wortgeschwurbel der modernen Mediengesellschaft. Die RTL-Dokusoap "Bauer sucht Frau" zeigt ein paar der letzten martialisch direkten männlichen Exemplare, für die eine Beziehungsaufnahme nicht viel komplizierter erscheint, als auf der Viehauktion einen Zuchtbullen für die Kühe daheim zu ersteigern: Passt schon. Oder eben auch: Passt nicht.
Also Medchens, ist daß der neue Trend?
Wird das gewünscht und herbeigesehnt?
Wenn ja, dann kann ich mir in Zunkunft doch einige Chancen ausrechnen.
