Talon hat geschrieben:
Das war ein schlimmer Moment für mich, mir wird langsam klar, daß mir mein Leben davonläuft.
Es läuft nicht davon, es schreitet voran. Das klingt weniger angsteinflößend.
Das Gefühl kenn ich aber. Geht mir genauso. Bei mir ist das Haar auch nicht mehr so dicht und füllig wie damals zu Schulzeiten (na gut, damals war es aber wirklich sehr dicht, das konnte ja nicht so bleiben). Allerdings kenne ich Leute in meinem Freundeskreis, die schon mit Mitte 20 eine voll ausgeprägte Platte hatten. So ist nun mal der Lauf der Dinge, die Uhr tickt, und zwar für jeden von uns anders.
Falls dich das Problem nur ein bißchen beschäftigt, helfen vielleicht schon schöne Sprüche wie "Wo der Verstand wächst, muß das Haar weichen" oder "Ein schönes Gesicht braucht Platz". Vielleicht kommt ja auch irgendwann Rüberkämmen nach Heinz-Erhardt-Manier in Betracht.
Zieht es dich aber zu sehr runter, dann laß dich mal beim Hausarzt beraten (nicht beim Friseur -nein- ). Der kann abklären, ob bei dir irgendwelche Mangelerscheinungen, Hautkrankheiten oder ähnliche Ursachen vorliegen. Ist das nicht der Fall und es handelt sich um hormonbedingten vererbten Haarausfall, so gibt es selbst dagegen wirksame Medikamente heutzutage. Zahlt natürlich nicht die Kasse.
Generell bin ich der Auffassung, daß auch Männer keine Hemmungen haben sollten, etwas für ihr Aussehen zu tun. Gilt gerade für Quasi-Narzissten wie mich. Das ist nicht unmännlich (solange man nicht mit Mascara oder ähnlichem metrosexuellen Teeniekram experimentiert).
Wie sagt Pierce Brosnan so schön in der neuen Werbung für Pflegeprodukte: Sie sind es sich wert.