Abend zusammen,
gerade habe ich ein Interview entdeckt, das wohl eher in das Reich der Spekulation gehört, aber trotzdem ganz interessant ist.
http://www.zeit.de/2008/07/P-Linde-Valenkin?page=1
Zitat:
Der Grund ist sehr einfach: Das Multiversum ist unendlich, und es gibt eine unendliche Anzahl von Regionen, die durch die ewige Inflation entstehen. Auf der anderen Seite gibt es in einer begrenzten Region und in endlicher Zeitspanne aber nur eine endliche Zahl von möglichen Dingen, die passieren können. Also hat man eine endliche Zahl von Geschichten, die in unendlich vielen Orten spielen. Folglich findet jede mögliche Geschichte auch irgendwo statt. Es gibt Kopien von uns Menschen.
Mich erinnert das Ganze an Nietzsches Idee der "ewigen Wiederkehr", die er ja auch damit begründete, daß es nur eine begrenzte Anzahl an möglichen Sachverhalten in einem ansonsten unendlichen Zeitraum gebe.
Gegen beide Theorien spricht aber, daß das Postulat der nur endlichen Zahl von Geschichten auf wackligen Beinen steht. Schließlich ist allein schon die Anzahl der möglichen Zahlen unendlich. Man kann bei jeder noch so hohen Zahl nochmal 1 dazuaddieren und kommt daher nie zu einer abschließenden Menge der möglichen Zahlen oder Sachverhalte.
Wenn ichs mir so überlege, ist das Interview eigentlich Stuß...
Gruß, Q.