Hallo Eddi,
Eddi hat geschrieben:
das mit dem Druck war mißverständlich ausgedrückt. Ich mache ihn mir selber, da ich´s nicht ertrage, überall zu hören, was in Sachen Sexualität so alles zur biographischen "Grundausstattung" gehört. Kurzum, ich will davon, wenn möglich, noch einiges "nachholen".
Okay, das hört sich wirklich anders an.
Eddi hat geschrieben:
Mit dem "nicht mehr lange andauern" meinte ich den Umstand auf Anfang/Mitte Zwanzig geschätzt und somit noch "geduldet" zu werden. Ich tue viel dafür, daß dem auch noch ein weilchen so ist. Und in der betreffenden Zeit möchte ich eben noch ein wenig auf meine Kosten kommen. Auf "Beziehung" im Sinne von Langzeit-Lebensgemeinschaft habe ich keine Lust. Das würde auch nicht funktionieren, da so etwas schlicht an meinem polygamen Nachholbedarf scheitern würde.
Das muss ja jeder selber wissen, oder besser gesagt rausfinden, was man möchte. Ist gar nicht mal so einfach, selbst bei "Normalos" nicht, wie ich das so aus Gesprächen heraushöre. Ich verspüre in mir auch einen gewissen Nachholebedarf. Aber ehrlich gesagt nicht in der Anzahl von Partnerinnen. Da werde ich mich bescheiden geben

, nicht aber im Ausleben der Beziehung und der körperlichen Sinnlichkeit

.
Eddi hat geschrieben:
Mal unabhängig davon wieviel mir davon überhaupt vergönnt sein wird.
Hmm, das ist jetzt nur meine persönliche Meinung, aber für mich klingt das nach einer Anleitung zum Unglücklichsein. Zum einen ist da die jetztige "Kaumerfahrung" und noch vorhanden sein von Bedürfnissen. Ist nunmal so, kann man auch gar nicht ändern. Dann ist noch das Hochschrauben der eigenen Messlatte "polygame Nachholbedarf", wo Du schon ahnst, dass es zumindest sehr schwer zu erfüllen ist. Ist das wirklich das was Du willst?
Eddi hat geschrieben:
Durch ein "Ja" zu einer Beziehung schließe ich alle anderen OdBs (theoretisch) aus (mal unabhängig davon, ob ich chancen bei denen hätte oder nicht).
Es gibt da so einen bescheuerten Spruch, passt aber prima: "Man kann nicht alles im Leben haben."
Eddi hat geschrieben:
Es hämmert dann immer ein "warum nicht 'irgendwas' mit dieser großen schlanken hier, der kleineren sportlichen dort, der etwas 'weiblichen" da drüben" etc. Das geht ja allen verpartnerten Männern so (und Frauen umgekehrt ebenfalls!). Aber normalos können da auch mal Fünfe gerade sein lassen, weil sie schon mit verschiedensten Frauentypen "zu tun" hatten und in etwa abschätzen können, wie diese oder jene "im Ernstfall" so "funktioniert".
Aha, und Du hast jetzt das Gefühl, Dir fehlt diese innere Ruhe mal Fünfe gerade sein zu lassen, weil Du bisher wenige Erfahrungen sammeln konntest. Tja. Man kann sich auch selber verrückt machen. Ich weiss nicht wie das bei mir sein wird, aber mich drängt es nicht danach, bei der ersten gleich schon nach der nächsten Gelegenheit zu schauen. Das ist sowieso etwas, was ich bei "Normalos" nicht verstehe. Es heisst, dass man im Durchschnitt so ca. 5 Beziehungen im Leben haben wird. Das heisst, wenn man dann in der 5.Beziehung lebt, dann gibt es 4 Ex. Vier Menschen, mit denen man evtl. das gesamte Leben verbringen wollte und durch welche Umstände auch immer es nicht dazu kam. Sehr häufig höre ich dann auch "Mit meinem ehemaligen Partner habe ich seit der Trennung nicht mehr gesprochen und mich interessiert auch nicht was er/sie macht." Baaah, das könnte ich nicht. Ich könnte nicht so einfach die Beziehungen abstreifen und dann genau das absolute Gegenteil von dem machen, was während der Beziehung war. Ganz ehrlich, ich hätte eher Schiss davor im Leben mal fünf Beziehungen führen zu müssen.
Naja, aber das sind nur meine Empfindungen, ich kann nicht für Dich sprechen.
Gruss
BartS