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Zu F:
"Jeder Mensch kommt bei seiner Zielgruppe an. Und das gute dabei ist, dass sogar jeder genau bei denjenigen des anderen Geschlechts ankommt, die ihm am besten gefallen und zu denen er am besten passt.
Konkret heisst das: Den Frauen, die dir gefallen, gefällst auch du - und umgekehrt."
Dem widerspricht das Phänomen des unglücklich verliebt seins. Es sei denn, man spricht den Betroffenen per se die Fähigkeit ab, lieben zu können, bzw. wirft ihnen pauschal vor, nur das zu wollen, was andere haben oder möchten. So zu argumentieren ist lediglich eine Immunisierungsstrategie. Aber selbst diese greift zu kurz, da einseitig geliebte OdBs auch Gründe dafür vorbringen, weshalb sie die ihnen entgegengebrachten Gefühle nicht erwidern können. Unabhängig davon, ob die genannten auch zutreffen, es gibt diese Gründe. Es dürfte sie nach Deiner Theorie (und mehr ist es nicht, die Realität spricht dagegen) aber gar nicht erst geben.
"Das hat die Natur so eingerichtet - ist ja auch sinnvoll. Natürlich muss man hier ehrlich zu sich sein: Wer einen Wettbewerb daraus macht und immer genau das haben will, was andere haben, hat logischerweise Pech."
Die Natur richtet nichts ein. Es ergeben sich Gleichgewichte. Stabile sind meistens evolutionär entstanden, labile eher "vor Ort". Die Faktoren "Moral" oder "Sinn" kommen bewußt nur bei letzteren und dies lediglich im Bereich des Menschen zum tragen. Um das Wohl des Individuums schert sich die Natur einen Dreck. Es gibt in freier Wildbahn (gesamtes Tierreich inkl. Mensch) genügend Exemplare, die leer ausgehen in Sachen Paarung (unverhältnismäßig lange oder auch für immer). Dies liegt nicht zuletzt daran, daß es sich bei der Partnersuche (auch wenn sie kulturell modifiziert und von der Fortpflanzung abgekoppelt ist) eben gerade um einen Wettbewerb handelt (dies wegzulügen ist eine typisch menschliche Fähigkeit). Was nicht zuletzt daran ersichtlich ist, daß mindestens ein Beteiligter hierbei eine Entscheidung für oder gegen den anderen (und nicht selten für oder gegen Dritte) zu treffen hat.
"...es gibt keine 'Alphas'..."
Es gibt aber Männer, die sehr ungleich mehr Erfolg bei Frauen haben, als (bestimmte) andere, und dazu noch nicht einmal Deiner Ratschläge bedürfen. Die nennt man in AB-Kreisen eben "Alphas".
Hiergegen sprechen auch die sog. "Blind Dates" etc. nicht. Erstens, ist ein solches Date noch lange kein Sex und keine Beziehung. Zweitens Läßt sich am Schreibstil eben doch so einiges Erkennen, bzw. lassen sich nicht selten Rückschlüsse ziehen. Ein nicht-"Alpha" kann schriftlich wie ein "Alpha" rüberkommen. Das fällt dann beim Treffen auf. Ein "Alpha", der schriftlich eher gegenteilig rüberkommt ist wiederum eher unwahrscheinlich. Abgesehen davon haben "Alphas" erst keine Singlebörsen nötig, ob sie sich drin tummeln oder nicht.
Ich habe es auch schon erlebt, daß sich Frauen nur über Internet-Kommunikation in mich verliebt haben (eine davon konnte sich im RL kaum retten vor Avancen). Und dies auf Seiten, die nichts mit Bezíehungsanbahnung zu tun haben, sondern mit Musik. (Solche meide ich schon unbewußt aus extremem Desinteresse und explizit, weil ich sowas für entwürdigend halte). Zu einem Treffen ist es aufgrund der geographischen Distanz und meines Hinweises, es handle sich hier um kein Märchen, nicht gekommen. Der zuvor recht intensive Kontakt ist just zu der Zeit eingeschlafen, als ich Bilder von mir in meinem dortigen Profil veröffentlicht habe.
"Es gibt im Grunde keinen nachvollziehbaren Grund warum normale erwachsene Männer und Frauen nicht zusammenfinden sollten. Da kann man noch so lange Pamphlete - welche mit gewundener abstrakter Argumentation beweisen dass man sowieso keine Chance hat - verfassen, es gibt keinen vernünftigen Grund."
Die (subjektiven) Gründe liegen auf Seiten der Ablehnenden - genannte, wie ungenannte. Die (objektiven) Ursachen liegen bei beiden, sowie in den über Jahrmillionen entstandenen "Spielregeln".
Wer (wann auch immer) zum Zuge kommt, hatte eben "eine Chance", wer nicht, der hatte keine. Auch wenn andere unter vergleichbaren Umständen und mit (scheinbar) ähnlichem Persönlichkeitsinventar doch irgendwann die Kurve gekriegt haben. Es finden sich dennoch nirgends exakt gleiche Rand- und Anfangsbedingungen, auch wenn auf den ersten oder zweiten Blick ein solcher Eindruck besteht. Dies gilt auch dann, wenn der Betroffene es sich angeblich oder tatsächlich "nur einredet". Aber so sah und sieht die Realität eben aus, unabhängig davon welche Veränderungen für konkrete Individuen noch ins Haus stehen mögen.
Deine entsprechende Aussage ließe sich höchstens so Formulieren, daß es unter den "Übriggebliebenen" keinerlei Gründe geben dürfte, sich nicht untereinander zu arrangieren. Als organisiertes "kleineres Übel" verglichen mit Einsamkeit und Unerfahrenheit.
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