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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 04.07.2008, 20:39 
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Ampetula hat geschrieben:
Richtig gehört. Bordelle sind eine Erfindung der Kirche.


Lustig! Quelle?


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 04.07.2008, 20:44 
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LailaB hat geschrieben:
Ampetula hat geschrieben:
Richtig gehört. Bordelle sind eine Erfindung der Kirche.


Lustig! Quelle?


Ja, Quelle! (und jetzt nicht irgendwelche verrückten Zuhälter-Mönche aus de Sades Geschichten)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 04.07.2008, 21:23 
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gonarchslair hat geschrieben:
LailaB hat geschrieben:
Ampetula hat geschrieben:
Richtig gehört. Bordelle sind eine Erfindung der Kirche.


Lustig! Quelle?


Ja, Quelle! (und jetzt nicht irgendwelche verrückten Zuhälter-Mönche aus de Sades Geschichten)


Hier ein interessanter Kurzüberblick zur Geschichte der Prostitution im Mittelalter:

http://www.raffiniert.ch/gprost.html

Punkt 6 ist für euch interessant. Von einer Gründung der Bordelle durch die Kirche steht da zwar explizit nichts, aber immerhin ist zu lesen, daß sich Bordelle teilweise in kirchlichem Besitz befanden bzw. die Kirche Nutznießerin dieser Betriebe war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 04.07.2008, 22:20 
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Ampetula:
Zitat:
Du hast aber Recht
das hör ich immer wieder gerne :P
Zitat:
In den Städten dagegen gründete die Kirche dagegen die Freudenhäuser um alles unter Kontrolle zu haben.

in einigen städten waren die "hübschlerinnen" so angesehen, das sie bei den prozessionen ganz vorne dabei waren. (ehrenplatz)
ihr ansehen wechselte immer wieder von angesehen wichtig und abschaum.
Zitat:
Bordelle sind eine Erfindung der Kirche
das klingt allerdings so, als hätte es vor der kirche keine bordelle gegeben, was sicher nicht der fall sein wird.
das es mittelalterdiscos gibt war mir allerdings neu, klingt interessant.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 04.07.2008, 22:45 
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romantikerin hat geschrieben:
das klingt allerdings so, als hätte es vor der kirche keine bordelle gegeben, was sicher nicht der fall sein wird.
das es mittelalterdiscos gibt war mir allerdings neu, klingt interessant.


Prostitution hat es sicher schon wesentlich früher gegeben.
Ob sie aber in der Form der öffentlichen Reglementierung stattfand, weis ich nicht.
Auf jeden Fall hatte die Kirche im Mittelalter in den Städten oder alternativ der Stadtrat da seine Hand drauf und die Prostituirten wurden in sogenannten Gynezäen als notwendiges Übel zusammengefasst.
Das eigentliche Misverständnis liegt in der heutigen bigotten Moral.
Im Mittelalter konnte der Mensch nicht aus seiner Haut und deswegen gab es das Bußsakrament.
Das gibt es heute zwar auch, aber nicht desto trotz wird heute besonders von Fundamentalisten jeder Mensch verteufelt, der nicht seinen verklemmten Moralvorstellungen entspricht.
Gott hätte im Mittelalter den Menschen ihre Sünden verziehen und seinen Sohn dafür geopfert.
Eine christlicher Fundametalist von heute hätte für diese Weicheimentalität Gottes nicht das geringste Verständnis und schreibt ihm vor, wie er die Welt gefälligts nach seinen Vorstellungen hätte schaffen sollen.

Ach so. Bevor Misverständnisse aufkommen.
Es handelt sich nicht um spezielle Mittelalterdiscos, sondern hier in Kassel findet in den Nachthallen monatlich eine Mittelalternacht statt, zu der man dann kostümiert erscheint und in der spezielle Lieder der Mittelalterszene gespielt werden wie z.B. von Schandmaul, Subway to Sally, Corvus Corax, Tanzwut, In Extremo u.a.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 04.07.2008, 23:03 
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monatlich, ist ja interessant.
bei uns in der steiermark wüsste ich nicht das es da so oft was gibt.
jedes jahr 2 tage lang mittelalterfest auf burg oberkapfenberg (habs bisher leider nie geschafft)
was ich spannend finde, das seit einigen jahren auf dem leobner christkindlmarkt (wer leoben nicht kennt, keine panik) gibt es ein paar stände mit dem thema mittelalter, speis und trank und allerhand tand
-st-


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 04.07.2008, 23:08 
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romantikerin hat geschrieben:
monatlich, ist ja interessant.
bei uns in der steiermark wüsste ich nicht das es da so oft was gibt.
jedes jahr 2 tage lang mittelalterfest auf burg oberkapfenberg (habs bisher leider nie geschafft)
was ich spannend finde, das seit einigen jahren auf dem leobner christkindlmarkt (wer leoben nicht kennt, keine panik) gibt es ein paar stände mit dem thema mittelalter, speis und trank und allerhand tand
-st-


Hehe, jo mit Taschendrachen, Zeiteisen und Horchknochen etc.

Schon Interessant das Mittelalter des 21 Jhdt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 04.07.2008, 23:13 
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wie interessant wohl das 21. Jh. sein wird im 24.?
und wie unsere epoche wohl genannt wird?
aber ich glaube wir sind irgendwie vom thema abgeschweift


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 10:27 
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ElizaJane hat geschrieben:
Unterdurchschnittlich, das klingt wie minderwertig. Viele MAB´s, die ich kennengelernt habe, empfinde ich alles andere als unterdurchschnittlich. Die Gründe für das AB-Sein sind manchmal schwer auszumachen, bei vielen ist in ihrer Entwicklung einfach was schiefgelaufen.


So sehe ich das auch. Es gibt eben Menschen, Männer und Frauen, die haben es aus irgendeinem unerfindlichen Grund sehr schwer, Partner zu finden. Meist sind es nicht greifbare Gründe. Man muß jemanden schon sehr gut kennen, um zu verstehen, woran es liegen könnte.

Dass es Frauen leichter haben und höhere Ansprüche stellen als Männer halte ich für ein Märchen, an das die Männer glauben wollen, damit sie den Grund nicht bei sich selbst suchen müssen.

Ich kenne wesentlich mehr Frauen als Männer, die ABinen oder Langzeitsingles sind und einfach keine Männer kennenlernen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich schließlich auch wie schwer es ist, den Ansprüchen der Männerwelt zu genügen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 11:56 
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LailaB hat geschrieben:
Vorab: Das gilt nur, wenn man nach der mathematischen Methode vorgeht. Ich vertrete sie nicht. Ich vertrete die "es muss funken und zwar sofort"-Theorie.


Erkläre mir mal bitte diese Theorien?


Simonetta hat geschrieben:
Dass es Frauen leichter haben und höhere Ansprüche stellen als Männer halte ich für ein Märchen, an das die Männer glauben wollen, damit sie den Grund nicht bei sich selbst suchen müssen.

Ich kenne wesentlich mehr Frauen als Männer, die ABinen oder Langzeitsingles sind und einfach keine Männer kennenlernen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich schließlich auch wie schwer es ist, den Ansprüchen der Männerwelt zu genügen.


Das ist empirisch widerlegt. Schau doch einfach mal in den Thread:"Projekt Singlebörse"


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 12:12 
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Simonetta hat geschrieben:
Ich kenne wesentlich mehr Frauen als Männer, die ABinen oder Langzeitsingles sind und einfach keine Männer kennenlernen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich schließlich auch wie schwer es ist, den Ansprüchen der Männerwelt zu genügen.
Es gibt genug Studien zu dem Thema, die das Gegenteil belegen. Es gibt deutlich mehr Männer als Frauen die von der Problematik betroffen sind. Das gleiche Bild vermitteln auch alle Foren. Deswegen ist es im Einzelfall unerheblich wie viele ABinen oder MABs du kennst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 12:16 
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TomK hat geschrieben:
[
Simonetta hat geschrieben:
Dass es Frauen leichter haben und höhere Ansprüche stellen als Männer halte ich für ein Märchen, an das die Männer glauben wollen, damit sie den Grund nicht bei sich selbst suchen müssen.

Ich kenne wesentlich mehr Frauen als Männer, die ABinen oder Langzeitsingles sind und einfach keine Männer kennenlernen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich schließlich auch wie schwer es ist, den Ansprüchen der Männerwelt zu genügen.


Das ist empirisch widerlegt. Schau doch einfach mal in den Thread:"Projekt Singlebörse"


Es stimmt, dass Frauen in jungen Jahren - und auch nur dann! - wesentlich mehr Zuschriften auf Kontaktanzeigen bekommen, sei es im Internet oder sonstwo. Das habe ich damals auch so erlebt. OK, das ist ein vorübergehender Vorteil, der sich aber irgendwann wieder ausgleicht, das will ich nicht abstreiten.
Aber spätestens beim ersten persönlichen Kennenlernen kommen dann die hohen Ansprüche der Männerwelt zum Vorschein. Dann stimmt plötzlich die Haarfarbe nicht, man wiegt ein paar Kilo zu viel oder zu wenig, es hat nicht so recht Klick gemacht o. ä. Und dann war's das.
Von daher - viele Zuschriften bedeuten noch lange nicht, dass man sich die Partner aussuchen kann, sondern lediglich, dass man leichter an Blinddates kommt. Ein Vorteil, aber noch lange keine Garantie auf Partnerschaft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 12:25 
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spike hat geschrieben:
Es gibt genug Studien zu dem Thema, die das Gegenteil belegen. Es gibt deutlich mehr Männer als Frauen die von der Problematik betroffen sind. Das gleiche Bild vermitteln auch alle Foren. Deswegen ist es im Einzelfall unerheblich wie viele ABinen oder MABs du kennst.


Dass die Foren dieses Bild vermitteln, ist mir schon klar. Ich frage mich nur, warum ich in über 40 Jahren, in denen ich in verschiedenen Städten und Ländern gelebt habe, in der Realität nie etwas von diesem angeblichen Ungleichgewicht gemerkt habe - und auch sonst niemand in meinem Umfeld. Es muß wohl doch etwas mit der Wahrnehmung zu tun haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 12:57 
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Mein persönlicher Eindruck ist leider auch derjenige, dass es in meiner Altersgruppe so gut wie keine Single-Frauen zu geben scheint. Jedenfalls habe ich in den vergangenen Monaten keine einzige kennengelernt. Auch diese Woche hatte ich wieder das Vergnügen, die schönen Worte "mein Freund" von einer Frau zu hören, bei der ich es nicht völlig ausgeschlossen hätte, dass sie Single hätte sein können.

Das Argument, manche Frauen würden einen Freund einfach nur erfinden, um ihre Ruhe zu haben, halte ich für in den meisten Fällen für unzutreffend, jedenfalls in den Situationen, die ich erlebt habe. Viele Geschichten waren viel zu plausibel (oder der Freund jemandem persönlich bekannt usw.), um erfunden gewesen zu sein.

Und wenn ich meine Bekanntenkreise durchgehe, in denen ich mich bewege - auch dort: Fehlanzeige.

Nur damit wir uns richtig verstehen: ich würde liebend gerne etwas Positiveres schreiben, aber was nicht ist, ist nun einmal nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum MAB ?
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 14:14 
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Simonetta hat geschrieben:
Aber spätestens beim ersten persönlichen Kennenlernen kommen dann die hohen Ansprüche der Männerwelt zum Vorschein.

Wohl nur der Männer, die den Ansprüchen der Frauen genügen und nicht von vorneherein ausgesiebt wurden.
Ich finde es schon ein wenig vermessen die Ansprüche der Männer die von Frauen als potentielle Partner akzeptiert werden, virtuell auf alle Männer zu extrapolieren.
Vielleicht resultieren deren Ansprüche ja aus der Auswahl, die ihnen als Mr. Right zur Verfügung steht, während sich für Mr. Mittelmaß die Frage nach Mrs. Right erst gar nicht stellt.


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