Unerfahren - Absolute Beginners

Das Portal für erwachsene Menschen ohne sexuelle und Beziehungserfahrungen
Aktuelle Zeit: 23.11.2008, 18:20

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 16 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Bist du ein Mann oder eine Frau ?
Mann 71%  71%  [ 39 ]
Frau 29%  29%  [ 16 ]
Abstimmungen insgesamt : 55
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 02:02 
Offline

Registriert: 11.08.2008, 12:13
Beiträge: 26
Wohnort: Germany
Geschlecht: Männlich
Hallo,

ich bin neu hier und vieleicht gabs ja schon solch eine Umfrage. Habe aber nichts gefunden.

So mal ganz informativ interessiert mich wie das so aussieht vom Verhältnis her.

Was mich natürlich noch interessiert... Wie kam es bei euch dazu bzw. nicht dazu ? :wink:

Welche Einstellung, Gedanken und Entscheidungen haben euch in all der Zeit begleitet?

Wer wirklich lang allein war wird sicher auch eine erhebliche Individualisierung durchgemacht haben. Ist jedenfalls bei mir so. Wie stellt ihr euch das in einer Beziehung vor, falls überhaupt möglich. Wie wollt ihr euch anpassen? Oder definiert ihr eure Partner einfach vor, sodaß sie sich euch anpassen usw. Viele Fragen...

Mit Sicherheit sprechen genauso viele Gründe dafür zu zweit zu sein wie es Gründe gibt allein zu bleiben. Das steht außer Frage. Und mit Sicherheit gibt es genausoviele Storrys wie es Singels gibt. Ich bin da absolut unvoreingenommen und Vorurteilsfrei auf dem Ende. Ich denke da gibt es keine Schubladen von soundso und soundso-Leuten, sondern erher haufenweise individuelle Storrys. Also erzählt mal nen Schwung.


LG, Frank


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 05:51 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 05.06.2007, 22:19
Beiträge: 869
Leute, bitte nicht alle halbe Jahre eine Umfrage zu den gleichen Themen anfangen, wenn es oft schon so schwer genug ist ausreichen Stimmen zusammenzukriegen!

Nochmals: Alle Umfragen gibts es in der Übersicht hier (zugegeben nicht mehr so aktuell)

Geschlechterverhältnis im UE gibt es konkret hier.

(Das Wiki muß mehr promotet werden. Generell ein paar Stickies heir und da würden nicht schaden, alles andere wird nicht gelesen.)

_________________
"Insofern (und jetzt quäle ich mir echt etwas raus) beneide ich sogar [...] Ganta mit seiner etwas älteren Frau etwas." - NKA aus dem AB4


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 08:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.06.2007, 14:46
Beiträge: 3670
Geschlecht: Männlich
Ganta hat geschrieben:
Leute, bitte nicht alle halbe Jahre eine Umfrage zu den gleichen Themen anfangen, wenn es oft schon so schwer genug ist ausreichen Stimmen zusammenzukriegen!

Nochmals: Alle Umfragen gibts es in der Übersicht hier (zugegeben nicht mehr so aktuell)

Geschlechterverhältnis im UE gibt es konkret hier.

(Das Wiki muß mehr promotet werden. Generell ein paar Stickies heir und da würden nicht schaden, alles andere wird nicht gelesen.)


Du kannst dich ja ins Wiki zurueckziehen ..


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 08:09 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.06.2007, 14:46
Beiträge: 3670
Geschlecht: Männlich
Deine Fragen wurden zwar schon oft thematisiert, aber macht ja nix es nochmal zu schreiben!

Bei mir wars eine Mischung aus Angst vor dem Misserfolg (vor allem davor dass andere etwas von einem Misserfolg merken koennten), einer allgemeinen Schuechternheit und der Sache, dass ich Frauen fuer "etwas Besonderes" hielt. Ist bei mir aber jetzt schon fast 20 Jahre her..


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 09:08 
Offline

Registriert: 11.08.2008, 12:13
Beiträge: 26
Wohnort: Germany
Geschlecht: Männlich
Ich dachte mir schon das ich irgendetwas wiederhole. Bin wirklich ganz neu hier.
Werde mal intensiver suchen gehen...

Sry.


@Frankie

Und wie hast du die Nuß geknackt? Hast die Frauen vom innerlichen Tron gestoßen?
Bist über deinen Schatten gesprungen oder hattest Glück und eine mutige Frau kam auf dich zu? Soll´s ja auch geben wenn auch eher selten...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 09:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.06.2007, 14:46
Beiträge: 3670
Geschlecht: Männlich
Franky1970 hat geschrieben:
Ich dachte mir schon das ich irgendetwas wiederhole. Bin wirklich ganz neu hier.
Werde mal intensiver suchen gehen...

Sry.


@Frankie

Und wie hast du die Nuß geknackt? Hast die Frauen vom innerlichen Tron gestoßen?
Bist über deinen Schatten gesprungen oder hattest Glück und eine mutige Frau kam auf dich zu? Soll´s ja auch geben wenn auch eher selten...


Als eine mutige Frau auf mich zukam, bin ich ueber meinen Schatten gesprungen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 11:20 
Offline

Registriert: 11.08.2008, 12:13
Beiträge: 26
Wohnort: Germany
Geschlecht: Männlich
Das freut mich für dich. -st-


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 18:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 06.07.2008, 19:21
Beiträge: 185
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: Weiblich
Hallo Franky1970

Wenn dir die Antworten auf deine Fragen weiterhelfen, dann leiste ich gerne einen Beitrag dazu!

Franky1970 hat geschrieben:
Wie kam es bei euch dazu bzw. nicht dazu ? :wink:

- erst relativ spät Interesse am anderen Geschlecht (so mit 17, 18)
- extrem scheu, schüchtern, introvertiert, was meine eigenen Gefühle betrifft (hätt mir also eher die Zunge abgebissen, als auch nur meiner besten Freundin mitzuteilen, dass ich mich verliebt habe...)
- wenig Interesse an Discos, Bars, Pubs; war lieber mit meinem Freundeskreis aus der Schulzeit zusammen und hab lange nicht gecheckt, dass mir dadurch ein Herrschar potentieller Männer durch die Latten ging!
- wenig Interessenten, die sich bei mir gemeldet hätten - oder ich hab's dann einfach nicht gemerkt, da vielleicht auch ein wenig naiv...
- dann hat sich das Leben im Verlauf der Jahre so eingependelt, dass man mit Freizeit, Studium, Jobs etc. voll ausgelastet ist, der Thematik wenig Beachtung schenkte (müsste mich ja sonst wieder mit meiner Gefühlswelt auseinandersetzen und eingestehen, dass definitiv was nicht mit mir stimmt), dadurch vermeintlich "keine Zeit" für Beziehungen
- lange nicht erkannt, dass ich im Prinzip unter meiner Beziehungslosigkeit leide

Franky1970 hat geschrieben:
Welche Einstellung, Gedanken und Entscheidungen haben euch in all der Zeit begleitet?

Bin grundsätzlich eine Frohnatur, hab es immer mit dem Gedanken abgetan, dass der Richtige dann schon noch in mein Leben treten wird... Aber von nichts kommt nichts - deshalb war ich vor einiger Zeit mal auf einem Forum für Partnervermittlung, ging sogar an ein Date, hab aber gemerkt, dass dies definitiv nichts für mich ist. Im Moment überleg ich mir eine andere Strategie :mrgreen:

Franky1970 hat geschrieben:
Wer wirklich lang allein war wird sicher auch eine erhebliche Individualisierung durchgemacht haben. Ist jedenfalls bei mir so. Wie stellt ihr euch das in einer Beziehung vor, falls überhaupt möglich. Wie wollt ihr euch anpassen? Oder definiert ihr eure Partner einfach vor, sodaß sie sich euch anpassen usw. Viele Fragen...

So weit denk ich noch gar nicht... Gegenseitige Akzeptanz, gegenseitiges Anpassen, gegenseitiges Verständnis, Kommunikation und dann klappt's bestimmt!

Franky1970 hat geschrieben:
Mit Sicherheit sprechen genauso viele Gründe dafür zu zweit zu sein wie es Gründe gibt allein zu bleiben. Das steht außer Frage. Und mit Sicherheit gibt es genausoviele Storrys wie es Singels gibt. Ich bin da absolut unvoreingenommen und Vorurteilsfrei auf dem Ende. Ich denke da gibt es keine Schubladen von soundso und soundso-Leuten, sondern erher haufenweise individuelle Storrys. Also erzählt mal nen Schwung.

Na, dann lies dich mal durch die Vorstellungsthreads der Users! Dort findest du auch meins :mrgreen:

Liebe Grüsse. noura

_________________
How I wish you were here


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 19:30 
Offline

Registriert: 11.08.2008, 12:13
Beiträge: 26
Wohnort: Germany
Geschlecht: Männlich
@oura

Danke für deine Antwort.

Ja das aufeinander zu gehen schein immer schwerer zu werden. Und offenbar gibt es wirklich Zeichen die man deuten muß ehe man versteht das jemand etwas von einem will.

Naiv denke ich eigentlich nicht. Vieleicht hast du darauf gewartet das es jemand frei heraus ganz offen herausbringt, sodaß man nicht erst deuten oder nachdenken muß was der andere überhaupt von einem will. Vieleicht...

Ich finde es gibt ja auch nicht mehr diese klassischen Kennenlerngelegenheiten wie Tanzabende oder ähnliches. wenn ich in eine Disco gehe habe ich hinterher erstmal 3 Tage taube Ohren und wenn ich mich anschreie in der Disco kommt es manchmal sogar vor das ich mich verstehe.
Die Zeiten ändern sich...

LG,

Frank


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 20:04 
Offline

Registriert: 03.06.2007, 11:28
Beiträge: 787
Wohnort: Kassel
Geschlecht: Männlich
Franky1970 hat geschrieben:
Hallo,

ich bin neu hier und vieleicht gabs ja schon solch eine Umfrage. Habe aber nichts gefunden.

So mal ganz informativ interessiert mich wie das so aussieht vom Verhältnis her.

Ich hab diesmal Frau angekreuzt, damit die bei der Umfrage nicht so unterrepresentiert sind.

Zitat:
Was mich natürlich noch interessiert... Wie kam es bei euch dazu bzw. nicht dazu ? :wink:

Genausogut könntest du mich fragen, wie es dazu kam, dass ich mir noch nie ein bein gebrochen habe oder noch nie gegen einen Baum gefahren bin.
Ok. der Vergleich hinkt. Immerhin wollte ich mir nie das Bein brechen oder vorm Baum fahren und als Tischler habe ich sie auch noch alle.
Ok. Zieh ichs anders auf. Warum habe ich noch nie im Lotto gewonnen?
Mhm Vergleich hinkt auch. Zu wenig gespielt.
Ehrlich gesagt müsste ich dir sagen, dass musst du die Frauen alle fragen die ich angegraben habe und die mir alle einen Korb gegeben haben.
das erste und das letzte Mal mit einer Frau im Bett war ich mit 19.
Und da endeten meine jugendlichen amiorösen Abenteuer, weil ich Geistlicher weden wollte.
Danach, war alles nur noch ein Graus. Fast jede Frau die sich vermeintlich interessiert zeigte, hat mir den Laufpass gegeben, wenn ich mehr wollte als ihr die Beichte abzunehmen. Sprich sie wollten alle nur mit mir labern.
Diesen Drang haben heute auch noch die meisten.
Die Sorte Frauen kennen zu lernen habe ich nicht die geringsten Probleme.
Hingegen Lesen von Flirtratgebern, Psycholiteratur, Psychotherapie und sonstige Maßnahmen verpufften ins Leere. ZUweilen versuchte man mir was beizubringen, was ich schon längst schlafwandlerisch drauf hatte. Z.B. auf Menschen zuzugehen.
Dagegen fehlt es mir zuweilen an Einfühlungsvermögen. Trotz allem Bemühens. Manchmal kann ich mich in die Gehirnwindungen anderer einfach nicht hineinversetzen.
Die Betonung liegt aber hier auf manchmal. Wäre ich ein grober Klotz, wären meine Freunde sicher davon gelaufen und es würden nicht so viele das Gespräch mit mir suchen.

Zitat:
Welche Einstellung, Gedanken und Entscheidungen haben euch in all der Zeit begleitet?

Die Frage ist geradezu genial und unterscheidet sich deutlich vom Diktat sich erstmal selbst in Frage stellen zu müssen, wie es hier vorherrscht.
Mir blieb im ersten Moment auch erst mal die Spucke weg. Nur eineinfacher Satz und ein paar Worte eröffnen hier ein ganz neues Universum.
Ich würde die Gedanken, Einstellungen und Entscheidungen als Lebensbegleiter lediglich noch um die Gefühle ergänzen.

Also
- Einstellungen: Ich gehe meinen Weg. Trotz aller sozialen Kontakte habe ich etwas Eigenbrötlerisches an mir. Ich mache meine Einstellungen nicht von anderen abhängig, sondern fälle mein eigenes Urteil. das war schon immer so. Mich haben nie vermeintliche Mehrheiten interessiert. Ich sah mich immer als Teil einer Gemeinschaft, der ein Recht auf eine eigene auch abweichende Meinung haben darf. Natürlich höre ich zu, wäge ich ab und respektiere andere Meinungen. Nur meine Meinung lasse ich mir dadurch nicht nehmen.
Das machte mich zuweilen unbequem, andererseits auch verlässlich. Mein Ja war ein Ja und mein nein war ein nein, weil ich davon überzeugt war und ich nicht irgendeine populäre Meinung nachplapperte.
Manchmal fan ich mich auch in der Position von jemandem der anderen voranging.
Meine Einstellung zu Frauen war die, das sich irgendwann doch mal eine finden würde, die mich genauso haben wollte wie ich war.
Mittlerweile hat sich das in die Richtung gewandelt, dass ich ihren Erwartungen nicht gerecht werde, allerdings ohne zu wissen, worin ihre Erwartungen an mich denn nun bestehen.
Allerdings werde ich einen Teufel tun ihren Ansprüchen hinterher zu rennen. Ich bin bisher alleine klargekommen, also werde ich es auch die nächsten paar Jahrzehnte schaffen.
Was bleibt ist die Enttäischung, dass offensichlich kein Frau der ich bisher begegnet bin in der Lage war mich so zu lieben wie ich bin.
Was bleibt sin die Freunde und Freundinnen, die mich wenigstens so akzeptieren wie ich bin.

-Gedanken:
Eines schönen guten Tages kam mir der Gedanke: "Ampetula, das ist nun dein Leben. Nimm es an wie es ist.
Das ist mein Grundgedanke bis heute geblieben. Allerdings war ich noch nie jemand, der mit dem Arsch sitzen bleibt.
So habe ich die Gründungen zweier Parteien miterlebt in denen ich schon im Vorfeld aktiv war. Zufriedeheit mit dem Leben drückte sich bei mir nicht darin aus, dass ich mit der stationierung von Pershing II Raketen in Deutschland zufrieden war.
Heute bemängle ich die sozialen Verhältnisse in diesem Land. Das stempelt mich bei Leuten wie Clement zu den Jammerern der Nation.
Mit diesem Etikett dass mir gerne immer wieder aufgeklebt wird, habe ich zu leben gelernt. Ich trage es mittlerweile wie eine Auszeichnung.
Denn eigentlich jammere ich nie. Selbst wenn ich mal gewollt hätte, hat es dann immer noch eine Frau gegeben deren Leid noch viel viel größer war als meines und der ich dann meine Schulter leihen musste.
Mich hat noch nie eine Frau weinen gesehen. Nicht, dass ich nicht könnte oder mich schämen würde. Ich hatte noch nie die Chance es zu tun.
Ferner sehe ich Probleme. Nicht nur die eigenen, sondern auch gsellschaftliche und spreche sie an. Ich stecke in der Hinsicht oft genug meinen Hals in die Schlinge. Der Polyluxbeitrag war nicht mein erster Fernsehauftritt. Als Vertreter einer politischen Initiative war ich schon mal zu sehen. Und ein anderes Mal in der ersten Reihe bei einer Demo.

-Entscheidungen
Hier wird es kompliziert.
Als durchaus normaler Jugendlicher, der auch Freundinnen hatte, allerdings ohne Sex habe ich irgendwann einmal die Entscheidung getroffen Priester zu werden.
Als normal betrachte ich meine Jugend deswegen, weil ich mich nicht als Außenseiter gesehen habe.
Natürlich war ich in Sport eine Niete und wurde häufig genug als letzter in die Mannschaft gewählt. Ich kann auch nicht sagen, dass ich nie gemobbt worden wäre. Ich wurde sogar oft nach Auftritten, wenn Artikel darüber in der Zeitung erschienen verprügelt. Das prägt.
Andererseits genoss ich schon gewissermaßen eine Sonderstellung. Einmal als Musiker, zum anderen als Klassensprecher und später als Stufensprecher der Schule. Und wenn ich wirklich so ein Außenseiter gewesen wäre, warum hätte man mich dann gewählt?
Also es gab die Bösen und die Guten und in meiner Jugend ode besser in meinem Leben überwigen die Guten. Ich bereue nicht eine einzige Sekunde meines Lebens.
Und genauso wie die Entscheidung fiel Priester zu werden, file die Entscheidung es nicht mehr zu werden. Durch einen Pfarrer und mit den einfachen Worten: "Dann komm mal mit." Natürlich wollte ich mich für andere einsetzen. Nur hatte ich da eher an den Aufbau einer neuen Welt gedacht und nicht an die Vorbereitung der Beerdigung einer alten. Für mich gehörte Geburt, Liebe, Sterben zum Leben. Für einen Pfarrer nur Sterben. Das war nicht meine Welt. Nicht so ausschließlich. Ich hoffte auf sieben Sakrament und nicht nur die letzte Ölung zu der man das Sakrament der Krankensalbung misbrauchte.
Meine Entscheidung fiel für einen souialen Beruf und damit auch wieder die Hoffnung auf Erfüllung durch eine Partnerin, auf der ich schweren Herzens bei meinem Entschluss vorher verzichten musste.
Eine weitere Entscheidung war auch, mein Leben so zu leben wie ich es für richtig hielt.
Mir war nicht nach Karriere, oder wirtschaftlichen Erfolg. Für mich zählte Engagement und meinem Herzen zu folgen.
Neben Beruf bin ich in einer sozialen und einer politischen Gruppe aktiv. Spiele in einer Band. Baue gerade eine weitere Musikgruppe auf. Und spiele mit dem Gedanke mich noch weiter zu engagieren. Und wurde erst heute von einer Frau gefragt, wie sie es möglich machen könnten, dass ich mich bei ihnen beteilige.
So sehr mich Frauen verschmähen, bin ich offensichtlich nicht unnütz auf der Welt.
Meine Entscheidung jetzt laute also, ich mache weiter wie bisher. Ich werde mich da engagieren, wo es nötig ist und wo mein Herz für schlägt.

-Gefühle
Was mein Singledasien betrifft. Trauer. Keine große. Kein großer Weltschmerz. Keine niederdrückende Depression. Aber doch Trauer.
In letzter Zeit auch zunehmend Wut. Wut darüber, dass Frauen mich am liebsten da haben wollen, wo ich ihnen nicht mehr folgen kann.
An meiner Seite wird es keinen Sportwagen mit Ledersitzen geben. An meiner Seite wird es überhaupt kein Auto geben. An meiner Seite wird es kein dickes Bankkonto auf Kosten anderer geben. Und an meiner Sete wird es kein alle anderen sind mir Scheißegal geben.
Ich bin weder schüchtern noch gehemmt. Ich bin vielleicht für Frauen nicht dominant genug. Für mich selber schon. Eine Frau die sich nicht selbst beherrschen kann, sondern das von mir erwartet ist bei mir ohnehin unten durch.

Zitat:
Wer wirklich lang allein war wird sicher auch eine erhebliche Individualisierung durchgemacht haben. Ist jedenfalls bei mir so. Wie stellt ihr euch das in einer Beziehung vor, falls überhaupt möglich.
Richtig. Allerdings ist nichts im Leben unabänderlich. Man muss sich fast immer irgendwie arrangieren und angeblich festgefügte Bahnen verlassen.
Problematisch fände ich eine Überanpassung im vorrauseilendem Gehorsam ohne Erfolgsaussichten.
Die Frauen die wollen, dass ich anders bin sind Legion. Bei nicht einer von ihnen hätte ich landen können. Sie alle wollten, dass ich mich für sie verändere, damit ich bei anderen Erfolg hätte.

Zitat:
Wie wollt ihr euch anpassen? Oder definiert ihr eure Partner einfach vor, sodaß sie sich euch anpassen usw.
Eine einseitige Anpassung wird es nicht geben.

Zitat:
Mit Sicherheit sprechen genauso viele Gründe dafür zu zweit zu sein wie es Gründe gibt allein zu bleiben.
Einzelkämpfertum ist nie gut. Man sollte den Mut haben auch mal Einzelkämpfer zu sein. Ein erstrebenswrtes Ziel ist es aber nicht.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 20:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 16.11.2007, 20:12
Beiträge: 665
Wohnort: 28816 Stuhr bei Bremen
Geschlecht: Männlich
Ampetula hat geschrieben:
Zitat:
Welche Einstellung, Gedanken und Entscheidungen haben euch in all der Zeit begleitet?

Die Frage ist geradezu genial und unterscheidet sich deutlich vom Diktat sich erstmal selbst in Frage stellen zu müssen, wie es hier vorherrscht.

ich finds schade, dass Du es als "Diktat" siehst, sich erstmal selbst infrage zu stellen...... ich erlebe es ganz anders, als große Freiheit. Denn derjenige Faktor in der Gleichung, den ich noch am (verhältnismäßig) leichtesten verändern kann, stelle doch ich bzw. mein Verhalten dar.

Nimm nur mal das letzte Bielefeld-Treffen. In dem (zugegeben für mich nicht immer leicht zu "schluckenden") Feedback von ganz verschiedenen Leuten steckte so viel Gold, dass ich darauf meine Veränderungsarbeit fürs nächste ½ bis 1 Jahr gründen kann.

Ich erlebe das eher als große Chance, als Sicherheit und als Freiheit denn als Diktat.......

_________________
Ich schwing an der Lampe durchs Zimmer wie Tarzan,
Ich bin der vor dem sie dich immer gewarnt ha'm


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 21:15 
Offline

Registriert: 03.06.2007, 11:28
Beiträge: 787
Wohnort: Kassel
Geschlecht: Männlich
Bernd hat geschrieben:
ich finds schade, dass Du es als "Diktat" siehst, sich erstmal selbst infrage zu stellen...... ich erlebe es ganz anders, als große Freiheit. Denn derjenige Faktor in der Gleichung, den ich noch am (verhältnismäßig) leichtesten verändern kann, stelle doch ich bzw. mein Verhalten dar.

Nimm nur mal das letzte Bielefeld-Treffen. In dem (zugegeben für mich nicht immer leicht zu "schluckenden") Feedback von ganz verschiedenen Leuten steckte so viel Gold, dass ich darauf meine Veränderungsarbeit fürs nächste ½ bis 1 Jahr gründen kann.

Ich erlebe das eher als große Chance, als Sicherheit und als Freiheit denn als Diktat.......


Falsch!
Das Diktat besteht darin, dass du das tun musst. Und wenn du damit noch nichts erreicht hast, dich noch mehr in Frage stellen musst.
Das hat nichts damit zu tun den äußeren Input wahrzunehmen, zu verarbeiten und in dein Leben zu integrieren.

Ein guter Therapeut stellt dich und deine Ziele in den Mittelpunkt des Prozesses. Ein schlechter entmündigt dich und pfropft dir seine Ansichten auf.

Die meisten Pseudotherapeuten hier scheinen ihre Methoden in amerikanischen Bootcamps erlernt zu haben und schrecken auch vor persönlichen Angriffen und Beleidigungen nicht zurück, bis deine Meinung dem Mainstream entspricht. Geholfen haben sie dir damit noch lange nicht.

Ein Therapeut hätte eine Engelsgeduld bis bei dir der Groschen fällt. Und im Zweifelsfall sind es deine Probleme die du lösen musst. Nicht seine.
Er kann dir nur dabei helfen deine zu lösen.

Aber offensichtlich ist hier niemand Profi. Allenfalls belesen.
Wer wirklich daran arbeitet Menschen ihren eigenen Wünschen und Zielen gemäß zu verändern, würde ganz andere Methoden wählen.
Der wüsste aus Erfahrung, dass Zwang, Unterstellung und Konfrontation die ungeeignetsten Mittel sind.

Mir persönlich nützt es nichts, dass man mir das Etikett ich sei zu schüchtern und gehemmt aufklebt. Es stimmt einfach nicht.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 22:06 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.01.2008, 23:54
Beiträge: 218
Geschlecht: Männlich
Ampetula hat geschrieben:
Aber offensichtlich ist hier niemand Profi.


Hattest Du solche hier vermutet?

Ampetula hat geschrieben:
Mir persönlich nützt es nichts, dass man mir das Etikett ich sei zu schüchtern und gehemmt aufklebt. Es stimmt einfach nicht.


Ist Dir das hier angebeppt worden? Das man im RL sowas von Aussenstehenden zu hören bekommt ist ärgerlich, aber normal. Die können sich Deine Lage nicht annähernd vorstellen. Solche Aussagen sind eigentlich nur ein Ausdruck der Hilflosigkeit. Ich würde im RL auch nie mit jemanden über mein AB-tum reden. Wenn hier Schwachsinn 'rüberkommt lässt sich das leichter ignorieren.

_________________
Du hast keine Chance - also nutze sie!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 22:37 
Offline

Registriert: 11.08.2008, 12:13
Beiträge: 26
Wohnort: Germany
Geschlecht: Männlich
@ampetula

Erstmal danke für die schöne Antwort. Wirklich, damit kann ich denken.

Da liegt die Entscheidung und Gewissheit das man so bleiben kann wie man ist, solange man es selbst für gut befindet, gleich neben dem Frust das dies offenbar kaum jemandem zu gefallen scheint.

Auch die Tatsache das sich offenbar viele an dich lehnen ohne das du jemanden findest der groß genug wäre um dich selbst einmal anzulehnen, kommt mir nur allzu bekannt vor.
Offenbar gehst du viel bewußter an das Leben heran als viele deiner Mitmenschen.

Alles eindeutig Pluspunkte in meinen Augen.

Ich wünsche dir für dich das sich die Frau findet die dich als das erkennt das du bist und es mag.


LG, Frank


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mehr Männer oder mehr Frauen hier?
BeitragVerfasst: 16.08.2008, 22:15 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 02.08.2008, 23:30
Beiträge: 267
Geschlecht: Männlich
Wie es bei mir dazu kam bzw. nicht dazu kam habe ich in meinem Vorstellungsfred ausführlich erklärt.

_________________
Mach mit beim verteilten Rechnen: http://boinc.ssl.berkeley.edu/


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 16 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

0 Mitglieder


Ähnliche Beiträge

zu festgelegt auf einen Frauen-Typ / Männer-Typ
Forum: Austausch
Autor: Allanon
Antworten: 54
Männer - Frauen - Freundschaft
Forum: Austausch
Autor: StrangeGirl
Antworten: 33
AB-Scene bockt nciht mehr
Forum: Austausch
Autor: Slimshady
Antworten: 67

Tags

Frauen

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group

Bei iphpbb3.com bekommen Sie ein Kostenloses Forum mit vielen tollen Extras
Forum kostenlos einrichten - Foren Topliste - Hot Topics - Tags


Beliebteste Themen: Frauen, Forum, USA, Liebe, Sex

Impressum