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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 22:45 
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du scheinst mich zu ernst zu nehmen
niemand versteht meinen humor :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 06.07.2008, 06:05 
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Romantikerin hat geschrieben:
Zitat:
stammt dein nickname evtl aus einer verehrung für jane austen?


Nein, er bezieht sich auf Eliza Jane Wilder, der ewig alleinstehenden Schwägerin von Laura Ingalls aus der Serie "Die kleine Farm."


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 06.07.2008, 07:47 
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@ElizaJane
darauf wär ich nicht gekommen, so gut kenn ich mich da nicht aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 06.07.2008, 07:52 
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@Romantikerin:

Ich kenne Jane Austen-Filme, muss jedoch gestehen, dass ich da immer einschlafe. :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 06.07.2008, 07:56 
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@ElizaJane
auch die beste verfilmung reicht halt nicht ans Buch / Bücher ran.
außerdem ist es ja geschmackssache.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 06.07.2008, 08:03 
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@Romantikerin:

Du meinst, die Bücher sind besser? Dann sollte ich mal eins lesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 07:39 
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romantikerin hat geschrieben:
tja ich bezieh mich da jetzt mal nicht unbedingt auf meine mutter sondern generell auf mein (früheres, familiäres) umfeld.
es hieß bei mir eigentlich seit ich klein war, werd ja nicht dick, wie willst du dann sonst einen mann finden. immer wieder hieß es auch:"du könntest so hübsch sein, wenn....", "du musst hübsch sein, den haushalt ordentlich führen, dir einen braven mann suchen, mit dessem geld du sparsam umgehst, der mann bekommt zuerst und am meisten zu essen, der mann wird verwöhnt, ich soll mich schick machen, mich um ihn, den haushalt kümmern und meinen job mit links erledigen und den mann unterstützen." so in etwa wurde mir eingebleut, als frau habe man hübsch auszusehen, hausfrau zu spielen, den mann zu betüteln, ihn glücklich zu machen. allerdings hat sich da niemand mit meinem charakter oder meinen wünschen befasst. auch letztes jahr wieder oder noch durfte ich mir anhören:" wie willst du denn je einen mann finden, wenn du so dick bist?", als ich schlank war, war das allerdings noch nicht schlank und schön genug, etc.

Jaja, unsere Eltern wussten noch, was fuer eine stabile Beziehung noetig ist! :wink:

Im Ernst, ich denke da ist schon was dran. Die fehlende eindeutige Rollenverteilung von frueher ist sicher auch ein Grund dass so viele Beziehungen auseinander gehen oder erst gar nicht zustande kommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 07:44 
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ElizaJane hat geschrieben:
Dieser Thread ist zwar vor allem an die Frauen gerichtet, aber die Meinungen von Männern interessieren mich natürlich auch.

Was haben Eure Mütter Euch über Männer beigebracht? Gibt es bestimmte Sätze, die Euch Euer Leben lang begleiten? Ich erinnere mich vor allem an zwei Aussagen meiner Mutter: "Ein Mann darf alles essen, aber nicht alles wissen" und "Wenn ein Mann dich anschnauzt, nimm den Mund voller Wasser."

Damals habe ich brav genickt, aber insgeheim dachte ich mir, dass ich später mal so nicht leben wolle.


Ich kann mich nicht erinnern, dass Maenner jemals wirklich ein Thema waren. Dieses aufopferungsvolle was ich gerade in einem Beitrag las, das kenne ich aber auch. Es war einfach selbstverstaendlich, dass Mutter obwohl sie auch arbeitete abends den Haushalt machte waehrend wir zwei Maenner (Vater und ich) vor dem Fernseher sassen. Im Haushalt michgeholfen hat mein Vater erst als Rentner (und da nur Abspuelen). Fuer mich war immer selbstverstaendlich dass meine Mutter alles fuer mich tat, alles erledigte. Das hat sicher auch bis heute einen gewissen Einfluss welche Art Partnerin ich gerne haette.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 07:46 
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Carducci hat geschrieben:
Zitat:
Ich bin genauso geworden, wie meine Mutter mich gewollt hatte.
Nett, freundlich, hilfsbereit, zuvorkommend, Bedürfnis- und Anspruchslos.

Hm, so bin ich auch, allerdings hat man es in meiner Erziehung sicher nicht darauf angelegt.

Seltsamerweise empfinde ich es als obszön, wenn jemand seine Bedürfnisse formuliert. Das geht so weit, dass ich z.B. bei Tisch höchst ungern jemanden darum bitte, mir die Sauce zu reichen. Überhaupt habe ich in meinem Leben kaum jemals um einen Gefallen gebeten, bin aber immer gerne bereit, Leuten behilflich zu sein.

Ich merke, wie mich das von den Menschen entfremdet. Momentan mache ich ein Praktikum, bei dem mir erwartungsgemäß immer wieder Getränke, Essen, Hilfe usw. angeboten wird. Ich lehne immer wieder dankend ab, was mir womöglich als Arroganz ausgelegt wird. Und es ist auch Arroganz, denn Leute, die ihre Wünsche aussprechen und auf ihre Erfüllung drängen, erscheinen mir wie unreife Kinder, zumindest nicht so recht erwachsen. Erwachsen ist nur, wer bedürfnislos ist und sich beherrschen kann.

Selbstbeherrschung ist ganz sicher einer der Hauptgründe für mein ABtum.


Das kenne ich von mir auch so aehnlich, ich bitte auch sehr ungern um irgendwas.
Bei mir hat das sicher auch den Grund, dass ich als Einzelkind das Teilen nicht gewohnt war, sprich ich wollte nie etwas von meinen Sachen teilen. Dann wars fuer mich logisch auch von anderen das nicht zu verlangen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 15:36 
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Männer müssen stark sein, Männer weinen nicht, Männer zeigen keine Gefühle...zwar nicht alles so direkt gesagt, aber ich kann ja zwischen den Zeilen lesen..das mit dem Lieb und Nett, Bedürfnislos und beherrscht könnte man ja auch auf Frauen anwenden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 07.07.2008, 16:32 
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das mit dem stark sein und nicht gefühle zeigen hat mein vater auch versucht mir zu vermitteln.
als ich klein war hat er mir erklärt es wäre eine schwäche die andere ausnutzen könnten und das stark sein wurde halt von mir erwartet.
jedoch hab ich das mit dem gefühle nicht zeigen nicht so hingekriegt und mehr gelitten als das es mir genutzt hätte. viele meinen ja ich sei ein offenes buch und man sehe mir oft an was in mir vorgeht was ja vorteil als auch nachteil sein kann aber generell fühl ich mich glücklicher wenn ich nicht versuchen muss mich zu verstellen


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 00:44 
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Oh ja, Carducci, genau das kenne ich auch ganz genau... - dort liegt vermutlich auch mein Problem. Immer schön warten, ob du evtl. was bekommst aber nur nichts verlangen. Und mein Vater pflegte noch zu sagen: "Aufdringliche Weiber sind das Letzte!" Das hat sich wohl bei mir sehr tief eingegraben...


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 07:22 
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Zitat:
Und ein Stück weit scheint ihr das wohl auch die Bestimmung einer Frau zu sein: Sie denkt, dass eine Frau Kinder haben sollte und einen Mann, weil es das ist, was sie immer wollte.


Biologisch betrachtet ist das garantiert korrekt. Umgekehrt müsste es dann auch für den Mann als "Bestimmung" gelten sich eine Frau zu suchen, die Kinder großzuziehen, zu ernähren usw.
Aber ich muss hier doch niemanden erzählen, dass der Mensch darüber hinaus seine Bestimmung selbst wählen kann. Das hätte ich im Schicksalsfred schreiben sollen, aber gut. Jeder einzelne Mensch kann über seine bloße biologische Existenz hinaus für sich sagen, "der Sinn/das Ziel /die Bestimmung meines Lebens ist..."

Zitat:
Und es ist auch Arroganz, denn Leute, die ihre Wünsche aussprechen und auf ihre Erfüllung drängen, erscheinen mir wie unreife Kinder, zumindest nicht so recht erwachsen. Erwachsen ist nur, wer bedürfnislos ist und sich beherrschen kann.


Erwachsensein ist wohl in erster Linie eine kulturelle Definition (glaube ich) -grübel- Das was du da beschreibst hat garantiert nichts mit dem Durchschnittserwachsenen zu tun. :mrgreen:

Zitat:
nämlich dass ich schon früh von irgendwoher die Überzeugung hatte, dass Männer triebgesteuert sind und zuweilen gefährlich werden können.


Das hört der liebe Mann nicht zum ersten mal. Aber am Ende sind "alle"Menschen triebgesteuert und nicht wirklich Herr über ihren Willen. Das gilt also auch für Frauen. "Der Verstand ist die **** der Triebe." (S. Freud)
Aber deswegen wird nicht gleich jeder Mann zum gefährlichen Triebtäter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 07:42 
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Dolles Programm was ihr da habt :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Mutters Erziehung
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 07:50 
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Zitat:
Zitat:
Emotional bin ich aber immer noch ein kleiner Junge

Ich glaub das eben auch, dass ich emotional in gewisser Weise zurückgeblieben bin. Kann das irgendwie wieder weggehen?


Ich höre da meinen ehemaligen Psychotherapeuten sprechen. Der hat ähnliches, nur viel extremer behauptet. Ich will damit sagen, passt auf was euch irgendjemand erzählt, was ihr angeblich hättet oder seid. Fragt fünf sog. Experten und ihr bekommt fünf verschiedene Antworten. :evil: -crazy-

Zitat:
Im Ernst, ich denke da ist schon was dran. Die fehlende eindeutige Rollenverteilung von frueher ist sicher auch ein Grund dass so viele Beziehungen auseinander gehen oder erst gar nicht zustande kommen.


Jupp, z.B. der gesellschaftliche Druck möglichst früh zu heiraten, ob man will oder nicht. Meine Mutter weiß da noch einiges zu berichten. Und meintest du mit fehlender eindeutiger Rollenverteilung das Prinzip Kinder, Küche, Kirche für die Frau und den Rest für den Mann und all die anderen unschönen Entwicklungen die nicht umsonst von den 68`ern hinweggefegt wurden?
Wenn du dir die guten alten Zeiten zurückwünscht, na dann gut Nacht!

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