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Welche Erfahrungen hast Du mit Psychotherapie?
ich habe eine Therapie hinter mir und sie hat mir eher geholfen. 16%  16%  [ 9 ]
ich habe eine Therapie hinter mir und sie hat mir weder geholfen noch geschadet. 12%  12%  [ 7 ]
ich habe eine Therapie hinter mir und sie hat mir eher geschadet. 7%  7%  [ 4 ]
ich bin im Moment in Therapie und merke dass sie mir hilft. 16%  16%  [ 9 ]
ich bin im Moment in Therapie und merke noch keinen Effekt. 5%  5%  [ 3 ]
ich bin im Moment in Therapie und merke dass sie mir schadet. 0%  0%  [ 0 ]
keine und ich plane auch nicht dass sich daran etwas ändert. 28%  28%  [ 16 ]
keine, aber ich möchte vielleicht ausprobieren ob mir eine Therapie hilft. 16%  16%  [ 9 ]
keine, aber ich werde demnächst eine beginnen. 2%  2%  [ 1 ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 07:53 
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also meine therapie bezahlt die krankenkasse
ich bin damals zu einer hausärztin gegangen die die blutwerte gecheckt hat (gibt manchmal körperliche ursachen für depression etc) und hab halt was offizielles angegeben weswegen ich die therapie brauche oder möchte (bulimie) und eine überweisung zu meiner bereits ausgesuchten therapeutin bekommen.
in österreich gibt es einige therapeuten die über krankenkasse arbeiten, wie das in deutschland ist weiß ich nicht, hoffe das es da auch so was gibt. viel glück bei der suche


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 08:47 
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Ich finde es erschreckend, daß gemäß dieser Umfrage hier über die Hälfte der ABs (und ABinen) in Therapie sind oder waren. :shock:

Bin ich eigentlich nur ein halber AB, wenn ich keinerlei Bedürfnis nach einer psychologischen Behandlung verspüre und auch keinerlei Notwendigkeit bei mir dazu erkennen kann? :oops:

Gruß, Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 08:54 
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quatsch
muss jeder selbst wissen ob ihm oder ihr eine therapie was nutzt.
ist ja nicht so das jeder genau dieselben probleme hätte
manche dinge muss man halt aufarbeiten da kann eine therapie nützlich sein


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 09:01 
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Dann gehöre ich wahrscheinlich zu den glücklicheren AB's, die keine Altlasten haben bzw. wo das AB-Sein die einzige Baustelle ist.

Ich wünsche dann mal allen, die nicht in dieser "glücklichen" Lage stecken, viel Kraft und Erfolg auf ihrem Weg.

Gruß, Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 10:14 
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Meine Therapie hab ich ursprünglich wegen des AB Problems angefangen, es häuften sich aber sehr viele Probleme. Heute bin ich froh, grad beim letzten Schicksalschlag, die Gespräche zu haben. An den Gesprächen schätze ich es, dass es nicht so geht "das tut mir aber leid" usw. sondern man hinterfragt warum es mir so geht und was ich dagegen tun könnte.

Jeder soll selber entscheiden, obs notwendig ist oder nicht. Es wäre ja noch schöner, wenns zur "Pflicht" würde. Oft reichen schon sehr gute Freunde, die man einfach um sich hat, nicht jeder AB ist allein und geht nicht aus sich raus. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 14:46 
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Wahrscheinlich kommt es darauf an, an wen man gerät. Ich hab mit Ärzten allgemein keine guten Erfahrungen, ob es Zahnärzte oder sonstwas für Ärzte waren. Geholfen haben die mir nie. Ich gehe seit 5 Jahren ein mal im Jahr zum Zahnarzt, das wars. Mehr Berührung hab ich mit dem Gesundheitssystem nicht (meine Eltern auch nicht, frag mich manchmal, warum die so ein Vermögen an die Krankenkasse zahlen müssen).
Ich war bisher immer nur mit der schon passenden Diagnose beim Arzt. Hier wäre es sicher genau so. Ich erzähle dem Typen, was los ist, aber was soll der dann machen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 15:25 
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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 15:59 
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RoterBaron hat geschrieben:
(meine Eltern auch nicht, frag mich manchmal, warum die so ein Vermögen an die Krankenkasse zahlen müssen)
wenn die so reich sind und so viel arbeiten wie du immer erzählst, zahlen sie das vermögen freiwillig an die krankenkasse. es zwingt sie doch niemand versichert zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 16:12 
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spike hat geschrieben:
RoterBaron hat geschrieben:
(meine Eltern auch nicht, frag mich manchmal, warum die so ein Vermögen an die Krankenkasse zahlen müssen)
wenn die so reich sind und so viel arbeiten wie du immer erzählst, zahlen sie das vermögen freiwillig an die krankenkasse. es zwingt sie doch niemand versichert zu sein.


Oh doch, es gibt in diesem Land leider eine Versicherungspflicht. Und die Möglichkeit, in eine private Krankenversicherung zu wechseln geht nicht nach Vermögen, sondern nach Einkommen. Mein Vater war allerdings, obwohl er das nötige Einkommen hat, zu alt um da noch zu wechseln. Ich hoffe, daß es dann bei mir reichen wird. Ich habe nämlich keine Lust, ein Vermögen für nichts zu bezahlen. Bei den privaten bezahlt man weniger und bekommt einen Teil zurück, wenn man keine Leistung in Anspruch nimmt. Bei den gesetzlichen zahlst du für die anderen, aber wenn du selbst was hast, dann hilft dir auch nur niemand.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 16:17 
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und wenn du dann doch mal richtig krank bist, sind schnell ein paar 10.000 € pro Jahr weg... willst du das auch bei anderen versicherungen so handhaben und risiken nicht absichern?


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 16:28 
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Ich würde mich freiwillig nicht versichern. Entweder ich stehe fest auf beiden Beinen und kann mich selbst ernähren, oder ich brauche das hier nicht mehr. Wenn ich so krank werde, daß ich nicht mehr arbeiten kann, dann hält mich hier nichts mehr, weil die Arbeit das einzige ist, was hab.
Trotzdem, wenn ich rechne, daß meine Eltern zusammen mehr als 800,- mtl. da einzahlen (inklusive Arbeitgeberanteil, den ja schließlich auch jemand erarbeiten muß, und das ist sicher nicht der Arbeitgeber), dann sind das in 10 Jahren über 100.000,-. da kann man sich auch ein privates Versicherungspolster von schaffen.

Wenn man sich Versicherungen komplett spart, kann man das Geld in einen eigenen Versicherungstopf investieren. Wenn man den ein Leben lang nicht braucht, dann kann die nächste Generation davon profitieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 16:37 
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und wenn du ihn brauchst, wird sein volumen wahrscheinlich nicht ausreichen. aber da du dich ja dann sowieso aus dem staub machst, ist das natürlich eine attraktive lösung für dich. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 16:45 
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Tja, wenn ich mir das vorstelle: Keine Freundin, und dann auch noch krank. Mein Schicksal ist jetzt schon bedauernswert, aber in dem Fall wäre es ja hoffnungslos (auch mir Pflegeversicherung, die dann auch nur ein absolutes Minimum bietet). Das würde ich mir dann niemals ein Leben lang antun, denn es hätte keine lohnende Perspektive mehr für mich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 17.08.2008, 18:47 
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Wenn man schwer krank wird und nichts mehr zu machen ist, gehts sowieso schneller als man denkt. ( Ich kann dies aus familärer Erfahrung sagen) Dennoch gibts immer etwas wofür sich das Leben lohnt auch ohne Zweisamkeit und Arbeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Psychotherapie?
BeitragVerfasst: 18.08.2008, 13:28 
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Ich hatte keinerlei Therapie und brauch auch keine. Ich denke wer einen guten Freund oder eine Freundin hat die zuhören können ist damit auch viel besser beraten.

Meine Erfahrungen beschränken sich auf Leute die eine Therapie hatten und auf kurze berufliche Zusammenarbeit mit Therapeuten. Und da kann ich nur durchweg negatives berichten. Ich habe Therapeuten sogar generell als Kundenklientel in meiner Firma ausgeschlossen. Es ist wirklich wie es schon erwähnt wurde. Die scheinen alle selber einen Knacks zu haben. Meine Firma wird jedenfalls für keinen dieser Leute mehr tätig werden. Bösartig, egoistisch, hinterlistig und völlig unvertrauenswürdig. Niemals hätte ich mich bei auch nur einen von denen in den Stuhl gesetzt, wo mir doch schon die professionelle Ebene zeigte wie verrückt die sind und das sie völlig außer stande sind mit ihren Mitmenschen vernünftig umzugehen. Ich schätze die haben das nicht verkraftet was sie alles gehört haben, wurden während des Studiums verrückt oder waren es von je her. Die Boshaftigkeit einiger Exemplare war jedoch fast unerreicht. Ich mußte dabei immer an die armen Patienten denken die sich denen anvertrauen.

Was die Leute angeht die ich kenne, so geht es einem der seit vielen Jahren in Behandlung ist von Jahr zu Jahr schlechter. Die beiden anderen schlucken einfach und können keinerlei Lösung ihrer Probleme vorweisen.

Aber das ist nicht das schlimme. Das schlimme ist, das sie alle durch die Bank weg auf "Medikamente" gesetzt wurden. Ein Kleinkind ist dabei das zunehmend unberechenbarer und agressiver wird. Ein alter Schulfreund der sich nun kaum noch auf die Straße traut und eine Verwandte die nun besser verdrängen kann aber auch nicht geheilt ist. Sie ist nun Medikamentenabhängig.

Ich kann mit meinem gegenwärtigem Wissen nur allen dringend davon abraten zu einem Therapeuten zu gehen. Ein guter Zuhörer ist 1000x mehr wert.

Und was Hypnose angeht... ihr spielt mit eurer geistigen Gesundheit falls es soetwas gibt. Ihr spielt da mit einer Atombombe wenn ihr euch Dinge suggerieren lasst von denen Ihr hinterher nichts mehr wisst. So werden übrigens auch Attentäter und Terroristen gemacht.
Die haben exakt eine Funktion des menschlichen Verstandes isoliert und spielen damit herum als wäre es ein Gummiball. Ihr seid schlichtweg wahnsinnig wenn ihr euch auf Hypnose einlasst. Wirklich -> Wahnsinnig!!! (Falls nicht, besteht eine große Chance das ihr es werdet.)

Nichts für ungut. Wenn jemand sich wirklich mal aussprechen konnte bei einem Therapeuten ohne eine Abwertung erhalten zu haben oder das ihm gesagt wurde was alles mit ihm falsch ist, dann hat er Glück gehabt und sollte sich so schnell er kann aus dem Staub machen. Denn Glück endet auch mal.

@Wasserschildkröte

Du bist bei weitem kein Einzelfall. Es gibt sicherlich Hilfsorganisationen für solche Fälle.

Ich weiß das dieser Beitrag kaum jemandem gefallen wird und ich bin überrascht wieviele hier in Behandlung sind oder waren. Das ist nun wirklich nicht mein Umfeld (entschuldigt) und gehört glaube ich auch in ein anderes Forum. Aber es wäre unverantwortlich gewesen von mir euch nicht zu warnen. Erschießt mich dafür wenn ihr wollt.

Ich werde mich dann wohl aus diesem Forum zurückziehen, es ist nicht ganz das was ich gesucht habe und ich kann mich nicht wirklich damit idendifitieren. Offenbar scheint ein Großteil doch eher tiefgreifendere Probleme zu haben als bloßes AB-tum. Und ich kann keine Forumstherapie durchführen. :wink:

LG, Frank


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