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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 11.08.2008, 23:13 
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Die Ursachen für die Beziehungsunfähigkeit bei Männern und Frauen sind wohl ähnliche, wie bspw. soziale Ängste, Ausgrenzung, Schüchternheit etc.
Allerdings sind die geschlechtsspezifischen Rollenvorstellungen in der Gesellschaft so unterschiedlich, dass am Ende was anderes für das jeweilige Geschlecht rausspringt. Eine schüchterne Frau wird evtl. nicht so stark stigmatisiert für ihre Zurückhaltung wie ein Mann, weil Frauen insgesamt eher passive soziale Verhaltensweisen zugeschrieben werden. Ein schüchterner Mann hingegen kann u.U. ansehenstechnisch mehr unter seiner Schüchternheit leiden, weil ihm als Mann soziokulturell (eine im Vergleich zum Weibe) aktivere Rolle (vor allem in Bezug auf Sexualität etc) abverlangt wird. Ergo kann es durchaus sein, dass die Gründe ähnliche sind, allerdings die Folgen bzw. der Leidensdruck äußerst unterschiedliche.

Zu diesen allgemeinen gesellschaftlichen Prägungen kommen dann natürlich individuelle Erfahrungshorizonte, Eigentümlichkeiten, Präferenzen, so dass man letztendlich zugeben muss, dass es keine einfache lineare Formel für das AB-Problem geben kann.

Genauso, wie wir Frauen seit Jahrzehnten bemüht sind, uns aus dieser inferioren passiven Rollenzuschreibung (die uns u.a. abverlangten, dem Manne untertan zu sein, auch in sexueller Hinsicht - bis vor kurzem wurde bei Vergewaltigungen idR die Frau zur Verantwortung gezogen - war ihr Rock etwa zu kurz? war sie etwa betrunken?) zu befreien, müssten sich die Männer eigentlich bemühen, den Druck und die Einschränkungen loszuwerden, die ihnen durch die aufoktroyierte dominante Rolle beschert werden. Es ist sicher nicht einfach, dem Männlichkeitsideal gerecht zu werden. Da ich Brüder habe, weiss ich aus erster Hand, wie man unter der Last dieser hohen Erwartungen regelrecht zerbrechen kann.

Aber wie gesagt, Leid ist ein höchst individueller Zustand und kann nicht gemessen zu werden.
Ich als Abine bin sicher nicht dem selben sozialen (oder hormonellen) Druck) ausgeliefert wie ein Mann. Auch käme ich vermutlich leichter an Sex ran als Männer.
Aber dafür muss ich mich mit anderen negativen Erfahrungen (Gewalt, Ängste, Diskriminierung etc) herumschlagen und schaffe es psychisch einfach nicht, mich unbedarft in Beziehungen zu begeben. Es ist eine andere Form des Leidens - keine bessere, keine höherwertige, keine "echtere" - sondern nur eine andere.
Ist doch eigentlich ganz einfach zu verstehen, oder? Ehrlich gesagt, ich kapier echt nicht, warum hier die Gemüter so regelmässig hochwallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 11.08.2008, 23:14 
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Was ich mich frage: warum wird so auf diese (vermeintlichen) Differenzen gestarrt? Auch wenn sie da sind. Auch wenn es unfair ist. Die Welt ist unfair! Solange man daran knabbert kommt man nicht weiter.

Jeder sollte vor der eigenen Haustüre kehren. Die Probleme anderer sind für das (eigene) Verständnis evtl. interessant, aber ansonsten irrelevant!

_________________
"Insofern (und jetzt quäle ich mir echt etwas raus) beneide ich sogar [...] Ganta mit seiner etwas älteren Frau etwas." - NKA aus dem AB4


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 08:00 
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StrangeGirl hat geschrieben:
Die Ursachen für die Beziehungsunfähigkeit bei Männern und Frauen sind wohl ähnliche, wie bspw. soziale Ängste, Ausgrenzung, Schüchternheit etc.
Allerdings sind die geschlechtsspezifischen Rollenvorstellungen in der Gesellschaft so unterschiedlich, dass am Ende was anderes für das jeweilige Geschlecht rausspringt. Eine schüchterne Frau wird evtl. nicht so stark stigmatisiert für ihre Zurückhaltung wie ein Mann, weil Frauen insgesamt eher passive soziale Verhaltensweisen zugeschrieben werden. Ein schüchterner Mann hingegen kann u.U. ansehenstechnisch mehr unter seiner Schüchternheit leiden, weil ihm als Mann soziokulturell (eine im Vergleich zum Weibe) aktivere Rolle (vor allem in Bezug auf Sexualität etc) abverlangt wird. Ergo kann es durchaus sein, dass die Gründe ähnliche sind, allerdings die Folgen bzw. der Leidensdruck äußerst unterschiedliche.

Zu diesen allgemeinen gesellschaftlichen Prägungen kommen dann natürlich individuelle Erfahrungshorizonte, Eigentümlichkeiten, Präferenzen, so dass man letztendlich zugeben muss, dass es keine einfache lineare Formel für das AB-Problem geben kann.

Genauso, wie wir Frauen seit Jahrzehnten bemüht sind, uns aus dieser inferioren passiven Rollenzuschreibung (die uns u.a. abverlangten, dem Manne untertan zu sein, auch in sexueller Hinsicht - bis vor kurzem wurde bei Vergewaltigungen idR die Frau zur Verantwortung gezogen - war ihr Rock etwa zu kurz? war sie etwa betrunken?) zu befreien, müssten sich die Männer eigentlich bemühen, den Druck und die Einschränkungen loszuwerden, die ihnen durch die aufoktroyierte dominante Rolle beschert werden. Es ist sicher nicht einfach, dem Männlichkeitsideal gerecht zu werden. Da ich Brüder habe, weiss ich aus erster Hand, wie man unter der Last dieser hohen Erwartungen regelrecht zerbrechen kann.

Aber wie gesagt, Leid ist ein höchst individueller Zustand und kann nicht gemessen zu werden.
Ich als Abine bin sicher nicht dem selben sozialen (oder hormonellen) Druck) ausgeliefert wie ein Mann. Auch käme ich vermutlich leichter an Sex ran als Männer.
Aber dafür muss ich mich mit anderen negativen Erfahrungen (Gewalt, Ängste, Diskriminierung etc) herumschlagen und schaffe es psychisch einfach nicht, mich unbedarft in Beziehungen zu begeben. Es ist eine andere Form des Leidens - keine bessere, keine höherwertige, keine "echtere" - sondern nur eine andere.
Ist doch eigentlich ganz einfach zu verstehen, oder? Ehrlich gesagt, ich kapier echt nicht, warum hier die Gemüter so regelmässig hochwallen.


Ein sehr guter Text!


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 08:08 
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Danke StrangeGirl!

1-, setzen. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 23:07 
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Hallo! Bin neu hier gelandet, und wohl eher ein Gegenbeispiel zu dem, was manche hier für die typischen Gründe des ABtums eines Mannes halten. Bzw. es trifft wohl das relativ verbreitete Merkmal der Schüchternheit zu... StrangeGirl hat das wirklich hervorragend auseinander genommen, denn wenn man Ängste oder tiefsitzende Unsicherheiten im Umgang mit Menschen, bzw dem anderen Geschlecht hat, dann spielt es wohl auch keine Rolle ob eigentlich Interesse bestehen würde, irgendetwas hemmt einen einfach und man kann nicht wirklich reagieren...


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 12.08.2008, 23:47 
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ShyGuy hat geschrieben:
Hallo! Bin neu hier gelandet, und wohl eher ein Gegenbeispiel zu dem, was manche hier für die typischen Gründe des ABtums eines Mannes halten. Bzw. es trifft wohl das relativ verbreitete Merkmal der Schüchternheit zu... StrangeGirl hat das wirklich hervorragend auseinander genommen, denn wenn man Ängste oder tiefsitzende Unsicherheiten im Umgang mit Menschen, bzw dem anderen Geschlecht hat, dann spielt es wohl auch keine Rolle ob eigentlich Interesse bestehen würde, irgendetwas hemmt einen einfach und man kann nicht wirklich reagieren...


Nein, du bist der typische AB.

Dass Männer bzw. Frauen aus anderen Gründen am anderen Geschlecht scheitern ist eher untypisch bzw. die krankhafte Wahnvorstellung dass allen Menschen nicht gleich attraktiv sein würden oder die gleichen Chancen beim anderem Geschlecht haben würden.

Merke!
Alle Menschen sin d gleich attraktiv.
Alle Menschen haben die gleichen Chancen beim anderem Geschlecht.

Das wird dir in deinem Leben nicht viel nützen, wohl aber bei deinem Wohlbefinden in diesem Forum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 00:59 
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Ampetula hat geschrieben:
Nein, du bist der typische AB.

Dass Männer bzw. Frauen aus anderen Gründen am anderen Geschlecht scheitern ist eher untypisch bzw. die krankhafte Wahnvorstellung dass allen Menschen nicht gleich attraktiv sein würden oder die gleichen Chancen beim anderem Geschlecht haben würden.

Merke!
Alle Menschen sin d gleich attraktiv.
Alle Menschen haben die gleichen Chancen beim anderem Geschlecht.

Das wird dir in deinem Leben nicht viel nützen, wohl aber bei deinem Wohlbefinden in diesem Forum.


Das ist Quark. Es gibt Frauen, die einfach schrecklich aussehen, und die für mich deshalb nie für eine Beziehung in Frage kämen. Ich hab schon viele gesehen, bei denen ich eher mein ganzes Leben allein bleiben würde, als...
Es mag nicht fair sein, aber es ist harte Realität, das Attraktivität auch ein entscheidender Faktor ist, mehr bei Frauen, als bei Männern, da diese eher über ihr Aussehen definiert werden. Ein Mann kann sein Aussehen durch andere Sachen ausgleichen, eine Frau ihres eher nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 10:43 
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RoterBaron hat geschrieben:
Das ist Quark. Es gibt Frauen, die einfach schrecklich aussehen, und die für mich deshalb nie für eine Beziehung in Frage kämen. Ich hab schon viele gesehen, bei denen ich eher mein ganzes Leben allein bleiben würde, als...
Es mag nicht fair sein, aber es ist harte Realität, das Attraktivität auch ein entscheidender Faktor ist, mehr bei Frauen, als bei Männern, da diese eher über ihr Aussehen definiert werden. Ein Mann kann sein Aussehen durch andere Sachen ausgleichen, eine Frau ihres eher nicht.


Ich glaube, dass das Aussehen bei den wenigsten AB's bzw. ABinen eine Rolle spielt. Mir fällt auf Anhieb niemand ein, bei dem das AB-Sein am Aussehen liegen dürfte. Das dürfte eher auf ein paar wenige Ausnahmen zutreffen. Normalerweise liegen die Gründe ganz woanders.

Außerdem gibt es so unendlich viele wirklich unattraktive Menschen, die verheiratet bzw. verpartnert sind, dass es daran eigentlich kaum liegen kann - wobei gutes Aussehen selbstverständlich ein Vorteil ist, aber noch lange keine Garantie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 14:39 
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Ampetula hat geschrieben:

Dass Männer bzw. Frauen aus anderen Gründen am anderen Geschlecht scheitern ist eher untypisch bzw. die krankhafte Wahnvorstellung dass allen Menschen nicht gleich attraktiv sein würden oder die gleichen Chancen beim anderem Geschlecht haben würden.

Merke!
Alle Menschen sin d gleich attraktiv.
Alle Menschen haben die gleichen Chancen beim anderem Geschlecht.



Beides ist falsch!
Richtig muesste es heissen, die Attraktivitaet von Menschen liegt sehr stark im Auge des Betrachters.
Und, auch durch objektive Gruende gehandicappte Personen haben Chancen beim anderen Geschlecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 18:33 
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Simonetta hat geschrieben:
Außerdem gibt es so unendlich viele wirklich unattraktive Menschen, die verheiratet bzw. verpartnert sind, dass es daran eigentlich kaum liegen kann - wobei gutes Aussehen selbstverständlich ein Vorteil ist, aber noch lange keine Garantie.


Das sind dann aber oft Leute, die ein mal Glück gehabt haben dass sich jemand für sie interessiert hat. Mit dem bleiben sie dann ein Leben lang zusammen, aus Angst niemand anderes abzubekommen. Ob das glücklich macht....

_________________
An Focus-Online und andere Schmierfinken: Meine Aussagen dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung zitiert werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 19:16 
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hs hat geschrieben:
Simonetta hat geschrieben:
Außerdem gibt es so unendlich viele wirklich unattraktive Menschen, die verheiratet bzw. verpartnert sind, dass es daran eigentlich kaum liegen kann - wobei gutes Aussehen selbstverständlich ein Vorteil ist, aber noch lange keine Garantie.


Das sind dann aber oft Leute, die ein mal Glück gehabt haben dass sich jemand für sie interessiert hat. Mit dem bleiben sie dann ein Leben lang zusammen, aus Angst niemand anderes abzubekommen. Ob das glücklich macht....


Besser als nix! Ich wage zu behaupten mehr als die Hälfte aller Beziehungen beruht auf Glück ..


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 19:40 
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Zitat:
Ich wage zu behaupten mehr als die Hälfte aller Beziehungen beruht auf Glück ..


naja, nicht ganz zu verachten ist wohl auch noch, dass viele Menschen einfach in der Lage sind sich drauf einzulassen und nicht erst fragen, ob es die große (oder auch nur kleine) Liebe ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 19:43 
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scarfie hat geschrieben:
Zitat:
Ich wage zu behaupten mehr als die Hälfte aller Beziehungen beruht auf Glück ..


naja, nicht ganz zu verachten ist wohl auch noch, dass viele Menschen einfach in der Lage sind sich drauf einzulassen und nicht erst fragen, ob es die große (oder auch nur kleine) Liebe ist...


Das auch! Deswegen sage ich ja immer "ABs denken zu viel". Wobei Ampetula dann da immer vehement widerspricht :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 20:00 
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Naja, ich denke es gibt auf beiden Seiten innere und äußere Ursachen. Viele wurden ja schon genannt.

Laut meiner Beobachtung haben es aber Frauen die wollen erheblich leichter überhaupt Kontakte aufzubauen. Ich kenne genug Frauen und habe mit vielen ganz offen über Sachen geredet die man ja sonst niemals Fragen würde. Ich rede also wirklich von beobachteten Tatsachen.

Beispiel: über 30, übergewichtig, dick, psychisch krank. Inseriert einmal und hat innerhalb kürzester Zeit mehrere Dates.

Beispiel: Ich inserierte vor vielen Jahren mal und bekam haufenweise Post. Alles Agenturen die mich ausnehmen wollten. Nicht eine Antwort.

Viele der Frauen die ich kenne hatten während all der Jahre eine mehrzahl an Partnern. Einige blieben irgendwann einem treu. Trennungsängste scheinen bei Frauen eine wesentlich geringere Rolle zu spielen als bei Männern. Ich habe Männer gesehen die zu psychischen Wracks wurden, vor mir auf dem Boden heulten wenn auch nur über Trennung gesprochen wurde. Während die Frau eher unberührt mit kalter Miene darüber sprach. Einen Mann zu verletzen und zum Teufel zu schicken ist für viele Frauen 0 Problem.

Es ist offensichtlich das es Frauen viel, viel leichter haben überhaupt jemanden zu finden.
Es ist offensichtlich das viele von ihnen wegen des potentiellen Überschusses an möglichen Partnern auch keine Scheu vor Trennung haben. Da gibt es aber auch Ausnahmen. Das muß man ganz fair dazu sagen.
In umgekehrter Form mag es den ein oder anderen Gigolo geben der zufällig alle genetischen Kriterien erfüllt, deshalb angebaggert wird und sich ebenso verhält. Auch das muß gesagt werden.
Ich kenne aber keinen einzigen solchen.

Frauen treiben es ebenso gerne und ebenso oft wie Männer und diejenigen die ich kenne und die es mir erzählen, halten auch nicht hinterm Berg damit. Da ist mal eben Besuch in der anderen Stadt, ein alter Bekannter... aha den mag ich und ich brauchs grad, also steigen sie in die Kiste und fahren dann nach Hause als wäre nichts gewesen, während der Dummtrottel anfängt zu glauben er hätte eine Beziehung. Bis der ultimative Korb kam, denn schließlich hatte sie noch 2 andere an der Angel.

Eine andere erzählt mir... ach ich lass das mal lieber.

Frauen sind ebenso geil wie Männer, treiben es wie es passt, lügen, sind ebensowenig Engel wie Männer und und und.

Ich meine man gucke sich das doch auchmal an. Verfolgt irgendjemand von euch die Presse oder Werbung und hat es schonmal geschafft auch nur 24 Stunden lang keine Titten zu sehen?
Da wird Mann doch systematisch DRESSIERT!

Und wieviele nackte Männer hängen da um die Frauen scharf zu machen?
Werbung beruht auf Umfragen wenn sie gut ist, was uns ganz klar zeigt wo das Defizit im allgemeinen liegt und wo das optimale Geschäft winkt.

Es ist traurig aber es ist genau so.

Mann muß erhebliche Anstrengungen auf sich nehmen wenn er etwas will, während Frau sich eher als - und ich zitiere- Honigtopf betrachtet.

Wenn Mann dann noch genetische Nachteile hat oder gar von furchtbarer Anständigkeit und unmoderner Ehrlichkeit ist, bleibt ihm nur noch die Wahl zu rotieren und sich mit allem zu arrangieren was er findet wenn er mal zum Stich kommen will. Oder er sucht sich, wie es ein Marketingstratege tun würde, einen Markt der nicht von der Konkurenz überlaufen ist. Ab ins Ausland.

Ich saß wirklich vor ein paar Wochen da und fragte mich was hier verkehrt ist. Fast alle Frauen - bis auf maximal 3 - 5 Ausnahmen - die ich kenne hatten schon 3 und mehr Partner seit ich sie kenne. Alle Männer die ich kenne hatten maximal 1 Frau. Eine einzige Ausnahme. Einer geht regelmäßig in "Neue Märkte" und hat nun auch schon seine 3.

Also ganz ehrlich, ich verstehe die Fragestellung.

Ich habe mir nicht eine einzige Sache aus den Fingern gesogen. All das ist tatsächlich so geschehen und viel mehr.

Wenn also eine Frau AB ist kann ich mir beim besten Willen nur noch schwerwiegende innere Schwierigkeiten vorstellen. Es seie denn sie lebt am Norpol, hat den ganzen Tag die Jalousie unten, das Licht aus und nimmt das Telefon nicht ab.

Entschuldigt bitte Mädels ist nicht bös gemeint. Gebe nur wieder was ich tatsächlich und mehr als einmal gesehen habe.

Mittlerweile HASSE ich es wenn ein Bekannter eine Freundin hat. Das Geheule ist vorprogrammiert.
Das verschweige ich aber jedem außer euch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andere Gründe bei Frauen als bei Männern?
BeitragVerfasst: 13.08.2008, 20:33 
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Beiträge: 14
Geschlecht: Weiblich
Zitat:
Fast alle Frauen - bis auf maximal 3 - 5 Ausnahmen - die ich kenne hatten schon 3 und mehr Partner seit ich sie kenne. Alle Männer die ich kenne hatten maximal1 Frau. Eine einzige Ausnahme.

da haben anscheinend vollkommen andere Bekanntenkreise. Viele meiner Freundinnen oder weiblichen Bekannten hatten zwar mehrere Partner, aber das ist bei den Männlichen nicht anders.

Zitat:
Mann muß erhebliche Anstrengungen auf sich nehmen wenn er etwas will, während Frau sich eher als - und ich zitiere- Honigtopf betrachtet.

tendenziell würde ich dir ja zustimmen, es gibt sicherlich weniger Frauen die Männer anquatschen als andersrum.
Aber wovon reden wir hier? Man geht abends aus und wird von vollkommen inakzeptablen (weil zu betrunken, zu alt, zu primitiv oder sonstwas zu...) angequatscht -aber egal: Hauptsache Sex -der wird bestimmt trotzdem lebensverändernd!
Wenn es um billigen, schlechten Sex geht, haben Frauen es definitiv leichter, einfach was was entsprechendes anziehen, ne Wodkainfusion und in den Abschleppschuppen der Stadt -da weiß ich ja, was ich am Wochenende mache.
Und falls es dir darum geht, habe ich nen ganz heißen Tipp für dich: die Düsseldorfer Altstadt an Karneval, da mußt du auch nicht ansprechen, das erledigt bestimmt irgendein Teufelchen für dich...

Zitat:
Während die Frau eher unberührt mit kalter Miene darüber sprach. Einen Mann zu verletzen und zum Teufel zu schicken ist für viele Frauen 0 Problem.

meiner (beobachteten -und das auch nicht gerade geringen) Erfahrung nach, trifft eine Frau eine Trennung selten unvorbereitet. Sie haben die Signale und Zeichen empfangen und sich damit auseinander gesetzt. Viele setzen auch Signale und Zeichen, die nur leider der Mann nicht mitbekommt, weshalb es ihn dann auch aus dem Nichts trifft.
Ich kenne mehrere Beispiele, wo die Frau versucht hat das Thema anzuschneiden oder Probleme thematisiert hat und einfach auf taube Ohren gestoßen ist. Irgendwann hatten diese Frauen dann einfach keine Energie/ Lust/ Liebe mehr und die Sache beendet und er hatte keine Ahnung wovon sie sprach.
Natürlich gibt es auch Frauen, denen es vollkommen egal ist was der andere fühlt, aber was war das dann vorher für eine Beziehung?

Und das Phänomen der kleinen Abenteuer nebenher ist wohl wirklich nicht geschlechterspezifisch, die Gesellschaft akzeptiert es bei Männern nur mehr und ist viel mehr daran gewöhnt.


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