Schnuppertag in Arztpraxen
Führungskräfte der KV Niedersachsen hospitieren bei Ärztinnen und Ärzten vor Ort
HANNOVER, 18.06.2008 (kvn-pr/dh). Mit welchen großen und kleinen Problemen haben die Arztpraxen in Niedersachsen zu kämpfen? Wie lässt sich der Service durch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) verbessern und durch welche Maßnahmen ist ein weiterer Bürokratieabbau möglich? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVN werden zwischen Juni und November 2008 Antworten auf diese Fragen vor Ort finden.
Der Vorstand der KVN hat ein Hospitationsprogramm für die Führungskräfte der Hauptgeschäftsstelle in Hannover beschlossen. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgerufen, in zwei Praxen der Wahl – möglichst eine hausärztliche und eine fachärztliche Praxis – einen Tag zu verbringen. Die Erfahrungen werden in einem standardisierten, anonymisierten Dokumentationsbogen festgehalten und anschließend ausgewertet.
„Wir wollen in erster Linie unseren Führungskräften die Gelegenheit geben, die Arbeit in einer Arztpraxis einmal von der anderen Seite, nicht aus Patientensicht oder KV-Sicht, sondern aus Sicht des Praxisteams kennen zu lernen“, erläuterte Eberhard Gramsch, Vorstandsvorsitzender der KVN. „Wir erhoffen uns von der Hospitation ein besseres Verständnis für die Sorgen und Nöte unserer Mitglieder und die eine oder andere Anregung zur Verbesserung unserer Dienstleistungen“, so der KVN-Vorsitzende.
Unter den Mitarbeitern stieß das Projekt auf positive Resonanz. Über den KVN-Vorstand oder durch persönliche Kontakte, die während der täglichen Arbeit entstanden sind, werden die Praxen ausgesucht.
Gramsch hofft, dass die Führungskräfte nach der Hospitation aus eigenem Erleben zum Beispiel in Zukunft noch besser bewerten können, welche Auswirkungen Regelungen, Entscheidungen oder Verträge auf den Praxisalltag haben. „Dies ist für den Entscheidungshintergrund der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig“, sagte der KVN-Chef. Vorbild für das Hospitationsprojekt ist die KV Nordrhein.