Süddeutsche Zeitung, 29.05.2007 -Auszug-
Zitat:
Ermittlungen im Essener Klinikskandal
Spende gegen Spende
Im Transplantationsskandal an der Essener Uniklinik bringen Zeugen weitere Anschuldigungen wegen dubioser Spendenpraktiken vor. Die Staatsanwaltschaft geht nun auch Spuren in einem älteren Fall vermutlichen Organhandels nach....
Inzwischen hat die Ärztekammer Nordrhein der Staatsanwaltschaft in diesem Ermittlungskomplex ihre Unterstützung angeboten. Der geschäftsführende Arzt der Ärztekammer, Robert Schäfer, bestätigte der SZ, dass er den Ermittlern umfangreiches Material über die Spender vorlegen könne. Die Ethikkommission der Ärztekammer hatte seinerzeit alle moldawischen Organspender vorgeladen und zu ihrem Motiv sowie ihrem Verwandtschaftsgrad zu den israelischen Nierenpatienten eingehend befragt.
Staatsanwältin Matthiesen erklärte, ihre Behörde werde ,,neuen Erkenntnissen‘‘ in dem eingestellten Strafverfahren wegen Organhandels ,,auf jeden Fall nachgehen‘‘.....