Paros

Tipps und Reiseberichte

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Paros

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 29. November 2007, 12:37

Paros gehört zu den Kykladen und liegt wie Sifnos im Westen und Naxos im Osten im zentralen Bereich der Kykladen. Mit 194 km² Fläche ist die Insel vergleichsweise klein. Insgesamt wohnen ca. 9000 Einwohner ständig auf der Insel. Der höchste Berg ist mit 755 m der Agios Illias.
Hauptort der Insel ist Parikia im Nordwesten. Weitere größere Orte sind Naoussa im Nordosten und Lefkes am Osthang des Berges. Paros besitzt einen nationalen Flughafen, auf dem aber nur kleinere Maschinen im innergriechischen Verkehr landen. Parikia als Fährhafen der Insel wird mehrmals täglich von den großen Fährverbindungen bedient.
Die kleinere westlich gelegene Schwesterinsel Antiparos erreicht man über den Fährhafen Pounda an der Südwestkirche. Die schmale Meerenge wird von einfachen älteren Fährschiffen etwa in stündlichem Rhythmus überquert.
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Parikia, Paros

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 3. Dezember 2007, 12:05

Parikia, Paros
Die hübsche Inselhauptstadt liegt in einer weiten Bucht im Nordwesten der Insel. Bevor die Fähren in diese Bucht einbiegen, passieren sie zwei charakteristische Felsen, die leider vor einigen Jahren Ort eines Fährunglücks waren. Das erste, was man beim Einbiegen in die Bucht sieht, ist eine typische kleine Kapelle auf der Landzunge am Nordostrand der Bucht. Dann sieht man in im Hintergrund auch schon den Agios Ilias und davor Parikia. Von Weitem fällt dabei besonders die hübsche Kirche Agios Konstatinos auf, die etwas höher liegt. Gleich hinter dem Fähranlieger auf einer Verkehrinsel der Hauptstraße steht eine Windmühle, eines der Wahrzeichen der Stadt. Geht man von hier nach links, vorbei an der Kapelle Agios Nikolaos, kommt man zu dem an der Straße gelegenen Busbahnhof, der Verbindung zu den anderen Orten der Insel. Vom Busbahnhof ca. 150 m landeinwärts trifft man auf die Kathedrale Katapoliani, die in ihren ältesten Anteilen seit dem 4. nachchristlichen Jahrhundert besteht. Eine Zypresse im Innenhof der Kirche dient als Glockenturm. Die Kirche, die man nur in angemessener Kleidung betreten darf (einfache Kutten liegen für den Notfall bereit), ist ein beeindruckendes Kuppelbauwerk aus verschiedenfarbigen Natursteinen. Bekannt ist das Kreuzförmige Taufbecken in der Taufkapelle. Wendet man sich an der Katapoliani nach rechts, betritt man die eigentliche Stadt vorbei an einem Ensemble venezianischer Häuser. Danach taucht man in das Gewirr kleiner Gassen um und auf dem Kastrohügel ein, sieht wunderschöne Enge Gassen mit den typischen weißen Mustern an denen die typischen weiß gekalkten Kykladenhäuser stehen, kommt vorbei an schönen kleinen Kapellen, Orangenbäumen, Trompetenblumen, Oleandern und Bougainvilleen und trifft irgendwann wieder auf die Kirche Agios Konstantinos und sieht aus der Nähe beeindruckende dicke Säulen an der Kirche. Von der Straße vor der Kirche hat man einen schönen Blick über Parikia und den Hafen. Wenn man genug vom Laufen hat, findet man leicht eine schöne Taverne oder ein hübsches Kafenion, wo man sich ausruhen kann. Parikia ist mehr als einen Besuch wert, man kann immer wieder etwas neues entdecken oder einfach schöne Erinnerungen auffrischen.
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Naoussa Parou

Neuer Beitragvon Panagiotis » Mittwoch 12. Dezember 2007, 11:31

Naoussa ist ein Fischerdorf an der Nordostküste von Paros. Von Parikia ist es ca. 10 km entfernt. Der Linienbus verbindet die beiden Orte tagsüber in mindestens stündlichem Rhythmus. Macht man in einem der beiden Orte Urlaub, kann man die Strecke auf einem schönen Wanderweg auch mal zu Fuß bewältigen und kann dabei unterwegs noch einen Abstecher zu dem schön gelegenen Mönchskloster Longovardas machen. Das Innere dürfen leider nur Männer betreten (Schade, wenn meine Frau nicht hinein darf, gehe ich auch nicht!).
Der kleine Fischerhafen von Naoussa gilt als einer der schönsten in ganz Griechenland. Am Rand des kreisrunden Hafenbeckens mit seinen vielen kleinen Fischerbooten liegt ein gut erhaltenes fränkisches Kastell. Am anderen Ende des Hafens beginnt die Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen, Bogengängen, Treppen und typischen kubischen weißen Häusern. Am Hafen und in der Altstadt gibt es einige sehr reizvolle Tavernen und Cafes. Überragt wird die Stadt von der großen Kirche, die weithin sichtbar ist. Westlich der Altstadt liegt ein touristisches Viertel mit vielen Hotels und Ferienanlagen, die aber an den Baustil der Inseln angepasst sind und daher eher schön wirken. Östlich der Altstadt liegen wiederum einige kleinere Hotels. Hier kann man angenehm ruhig und stadtnah wohnen. Neben einem stadtnahen, nicht besonders reizvollen Strand östlich der Altstadt hat Naoussa mit dem Sandstrand Santa Maria an der Ostküste mit herrlichem Blick auf Naxos und dem Kolymbithris am anderen Ende der Bucht zwei wunderschöne Strände zu bieten. An den etwas weiter entfernt gelegenen Kolymbithris kann man natürlich mit dem Auto oder Taxi hinfahren. Eine Wanderung an der Küste entlang bietet aber wunderschöne Ausblicke. Der Kolymbithris ist etwas ganz Besonderes. Schöne kleine Sandbuchten liegen zwischen Granitfelsen, die durch die typische Wollsackverwitterung wie ein großer Skulpturenpark wirken. Auf der anderen Seite der Bucht liegt die wunderschöne Kulisse von Naoussa.
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Lefkes Parou

Neuer Beitragvon Panagiotis » Mittwoch 12. Dezember 2007, 11:31

Das wunderschöne Bergdorf Lefkes liegt ca. 10 km südöstlich von Parikia an der Ostflanke des Agios Ilias. Man kann Lefkes, die ehemalige Inselhauptstadt mit dem Auto oder mit dem Linienbus erreichen. Man hat von hier aus einen schönen Blick auf die Küste und das benachbarte Naxos. Auch in Lefkes findet man die typischen Kykladenhäuser, die engen Gassen, viele Kapellen und schattige Plätze mit Platanen. An dem Hauptplatz des Ortes liegt ein schönes traditionelles Kafenion, das den Platz mit Tischen und Stühlen in Besitz genommen hat. Geht man von dieser Platia nach rechts an dem Kafenion vorbei, findet man direkt dahinter links eine Treppe, die der Zugang zu einer alten byzantinischen Straße ist. Auf dieser Straße kann man am Rand eines schönen Tals mit Wiesen Oliven- und Walnussbaumhainen zu dem tiefer gelegenen Ort Marmara laufen.
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