Parikia, Paros
von Panagiotis » Montag 3. Dezember 2007, 12:05
Parikia, Paros
Die hübsche Inselhauptstadt liegt in einer weiten Bucht im Nordwesten der Insel. Bevor die Fähren in diese Bucht einbiegen, passieren sie zwei charakteristische Felsen, die leider vor einigen Jahren Ort eines Fährunglücks waren. Das erste, was man beim Einbiegen in die Bucht sieht, ist eine typische kleine Kapelle auf der Landzunge am Nordostrand der Bucht. Dann sieht man in im Hintergrund auch schon den Agios Ilias und davor Parikia. Von Weitem fällt dabei besonders die hübsche Kirche Agios Konstatinos auf, die etwas höher liegt. Gleich hinter dem Fähranlieger auf einer Verkehrinsel der Hauptstraße steht eine Windmühle, eines der Wahrzeichen der Stadt. Geht man von hier nach links, vorbei an der Kapelle Agios Nikolaos, kommt man zu dem an der Straße gelegenen Busbahnhof, der Verbindung zu den anderen Orten der Insel. Vom Busbahnhof ca. 150 m landeinwärts trifft man auf die Kathedrale Katapoliani, die in ihren ältesten Anteilen seit dem 4. nachchristlichen Jahrhundert besteht. Eine Zypresse im Innenhof der Kirche dient als Glockenturm. Die Kirche, die man nur in angemessener Kleidung betreten darf (einfache Kutten liegen für den Notfall bereit), ist ein beeindruckendes Kuppelbauwerk aus verschiedenfarbigen Natursteinen. Bekannt ist das Kreuzförmige Taufbecken in der Taufkapelle. Wendet man sich an der Katapoliani nach rechts, betritt man die eigentliche Stadt vorbei an einem Ensemble venezianischer Häuser. Danach taucht man in das Gewirr kleiner Gassen um und auf dem Kastrohügel ein, sieht wunderschöne Enge Gassen mit den typischen weißen Mustern an denen die typischen weiß gekalkten Kykladenhäuser stehen, kommt vorbei an schönen kleinen Kapellen, Orangenbäumen, Trompetenblumen, Oleandern und Bougainvilleen und trifft irgendwann wieder auf die Kirche Agios Konstantinos und sieht aus der Nähe beeindruckende dicke Säulen an der Kirche. Von der Straße vor der Kirche hat man einen schönen Blick über Parikia und den Hafen. Wenn man genug vom Laufen hat, findet man leicht eine schöne Taverne oder ein hübsches Kafenion, wo man sich ausruhen kann. Parikia ist mehr als einen Besuch wert, man kann immer wieder etwas neues entdecken oder einfach schöne Erinnerungen auffrischen.
LG
P~K
Πάμε ξανά στα θαύματα (Ελευθερια Αρβανιτακη)