Lesvos

Tipps und Reiseberichte

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Vafios, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 14. April 2008, 04:44

Bevor die Straße im Nordwesten hinunter in die Bucht von Molivos führt, passiert man noch das schöne Bergdorf Vafios, wo es am unteren Ortsausgang einige Tavernen mit schönem Panoramablick über die weite Bucht von Molivos gibt. Der Ort selbst bietet hübsche Gassen und Wandermöglichkeiten in der Umgebung.

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Kalloni, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 14. April 2008, 04:46

Kalloni liegt am Nordrand des Golfes von Kalloni und ist so etwas wie der Verkehrsknotenpunkt der Insel. Hier treffen die Straßen zusammen, die von Osten, von der Hauptstadt und dem Golf von Gera und dem Südosten um den Olympos, von Norden von Molivos und Petra sowie aus dem Westen von Sigri und Eressos aufeinander treffen. Kalloni ist vor allem Verwaltungszentrum für den Inselnorden mit etwas Industrie. Bekannt ist Kalloni vorwiegend durch den Kollios, eine sehr salzige, sardellenartige Fischspezialität. Etwa drei Kilometer westlich von Kalloni ist Skala Kallonis, ein Ferienort, entstanden.

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Die Dörfer am Südhang des Lepetymnos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 14. April 2008, 04:49

Von Petra aus erreicht man eine Reihe von Dörfern am Südhang des Lepetymnos, die alle auch als Ausgangspunkt für Wanderungen am Berg geeignet sind. Der Reihe nach sind das von Westen Stipsi, Ypsilometopo und Pelopi. Charakteristisch für diese Dörfer sind ihre von Lauben aus Reben und Glyzinien überzogene Agoragassen.

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Kirche in Stipsi

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Agora von Stipsi

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Blick auf Stipsi
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Die Dörfer südlich des Lepetymnos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 14. April 2008, 04:52

Die Dörfer sind recht klein. Um eine hangparallele Hauptstraße gruppieren sich steile Treppen und Gassen mit normalem dörflichen Leben.

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Kirche von Ypsilometopo


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Die Dörfer am Südhang des Lepetymnos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:28

Folgt man seiner Nase, wird man in irgendeinem Seitengässchen eines der Dörfer einen Psomas finden, dessen Artopoleio von außen nicht zu erkennen ist und der noch die typischen duftenden Brote und das nach Zimt duftende Kleingebäck backt. In diesen Dörfern scheint die Zeit auf angenehme Weise still zu stehen. Pelopi rühmt sich, dass die Familie des späteren US-Präsidentschaftskandidaten Michael Doukakis nach der Vertreibung aus Kleinasien mehrere Jahre hier gelebt hatte.

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Mandamados, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:32

Östlich des Lepetymnos an einem meist trockenen Tal liegt das große Dorf Mandamados. Bekannt ist Mandamados einerseits für das nahegelegene Kloster mit der Walfahrtskirche Taxiarchis, andererseits für seine Töpfereien und das alljährliche rituelle Stieropferfest, dessen Wurzeln auf vorchristliche Traditionen zurück gehen. Mandamados ist ein großes ländliches Dorf mit lauschigen Gassen und einer schönen Platia, an der die Kirche Agios Vassilios steht.

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Die Therme von Eftalou, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:35

Etwa 4 Kilometer östlich von Molivos der Nordküste entlang liegt die Therme von Eftalou. Auf dem Weg zwischen Molivos und dieser Therme mit einem kleinen Badehaus hat sich der Ferienort Eftalou entwickelt. Obwohl der Weg zwischen Molivos und Eftalou vor einigen Jahren asphaltiert wurde, ist es zumindest außerhalb der Hauptsaison ein schöner Spazierweg zur Therme. Da aber schon in der Vorsaison ganze Gruppen mit Bussen angereist kommen und das kleine Badehaus „überfallen“ finde ich, dass die Benutzung der Therme ein Erlebnis ist, das man sich auch schenken kann.

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Auf dem Weg nach Eftalou
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Molivos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:38

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Molivos, das offiziell eigentlich Mythimna heißt und auch unter diesem Namen auf den Wegweisern und in den Karten zu finden ist, habe ich mir ganz für den Schluss meines kleinen Berichts über Lesvos aufgehoben. Molivos ist für mich einer der schönsten Orte der Ägäis mit einem absolut stimmigen Ortsbild. Molivos ist uralt, Siedlungsspuren von den Äolern sind mindestens dreitausend Jahre alt. Das antike Methymna kam im Peleponnesischen Krieg an der Seite Athens zu Bedeutung. Ausgrabungen gibt es insbesondere am Südwestrand der heutigen Stadt. Die Festung, die heute noch über der Stadt thront, stammt aus byzantinischer Zeit und wurde unter der genuesischen Fürstenfamilie Gattelusi ausgebaut. Zwischen dem 15. und dem 19.Jahrhundert waren Stadt wie Insel schließlich türkisch. Heute findet man an den Rändern der Stadt Hotels, von denen viele sich dem Baustil der Stadt angepasst haben. Riesige Hotelklötze findet man glücklicherweise nicht.

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Hotels am Rand von Molivos
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Molivos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:39

Eigentlich können Bilder mehr über die Schönheit von Molivos erzählen als ich, deshalb will ich nur einige Eckpunkte nennen und ansonsten die Bilder wirken lassen.
Wunderschön ist der kleine ruhige unterhalb der Stadt gelegene Hafen mit gemütlichen und guten Tavernen und Kafenions.
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Molivos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:42

Zentrum der Stadt ist die Agora-Gasse, die sich als kopfsteingepflasterte Gasse (nichts für zierliche Schuhe) steil den Berg hinauf zieht.

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Molivos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:45

Von dieser Agora-Gasse gehen zahlreiche steile Gassen und Treppen ab, die man einfach durchstreifen sollte. Oft hat man zischen den Häusern atemberaubende Blicke auf das tief unterhalb liegende Meer.,

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Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:49

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Molivos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:50

Weit oben am Ende der Agora-Gasse liegt eine sehr schöne kleine Platia mit kleinen Geschäften, einer lauschigen Bar und einer riesigen Platane.

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Die Umgebung von Molivos, Lesvos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 17. April 2008, 04:52

Die Umgebung von Molivos eignet sich hervorragend zum Wandern. Man kann der Küstenstraße entlang nach Petra wandern und dabei unterwegs einen versteinerten Baum in einer kleinen Bucht bewundern, man kann durch die Vorberge nach Petra wandern.

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