Chios

Tipps und Reiseberichte

Moderator: Aristoteles

Chios

Neuer Beitragvon Panagiotis » Mittwoch 20. Februar 2008, 11:48

Kali mera sas,

ich hatte den Bericht über unsere Chios-Tour schon mal anderswo gepostet, denke aber, das die Geschichte hier mit ein paar weiteren Bildern vielleicht auch Interesse findet

viele Grüße

P~K

Chios, immerhin die fünftgrößte griechische Insel ist in Deutschland nicht sehr bekannt.
Chios gehört zu den ostägäischen Inseln. Es hat eine Fläche von 842 km² und ca. 53.000 Einwohner. Davon leben etwa 24.000 in der Chora, der Inselhauptstadt. Chios ist im Süden hügelig und besitzt im Norden ein recht hohes Bergmassiv. Der höchste Berg ist der Pelineos mit 1293 Metern.
Im Frühjahr 2007 haben wir Chios besucht. Wir haben in 14 Tagen vieles gesehen, vieles gehört, etwas davon will ich hier erzählen.

Schon vor einigen Jahren, als wir den melancholischen, schönen Film von Frieder Käsmann „Die Tränen von Chios“ gesehen hatten, reifte in uns der Plan: Diese Insel wollen wir uns mal ansehen.
Aber so einfach ist das gar nicht. Deutschsprachige Reiseführer, die sich ausschließlich mit Chios beschäftigen, haben wir nicht gefunden, Direktflüge von Deutschland nach Chios schon gar nicht. Fährtransfers von Lesvos oder Samos und die Flugzeiten für Direktflüge nach Mytilini oder Phytagorion passen nicht zusammen, also haben wir unseren Plan von Jahr zu Jahr vertagt.
Bis 2007.


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Chios, wie man hinkommt

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 21. Februar 2008, 05:31

Unkompliziert war es nicht gerade. Wir sind mit Olympic über Thessaloniki und Athen zum Flughafen Chios geflogen, glücklicherweise wurde das Gepäck von Frankfurt bis Chios durchgecheckt.
Etwas mulmig war uns schon, als wir in Athen auf die kleine Propellermaschine umgestiegen sind, das war grundlos, wie wir nach 40 Minuten Flug und einer glatten Landung auf Chios feststellen konnten. Und unser Gepäck kam schon zehn Minuten, nachdem wir das kleine Flughafengebäude betreten hatten über das Gepäckband gerumpelt, alles!
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Das Foto unseres Transportmittels stammt vom Rückflug, beim Hinflug war es stockfinster bis wir ankamen.

Im Verlauf unseres Aufenthalts haben wir festgestellt, dass es aus Amsterdam, Brüssel, Wien und Oslo Direktflüge mit Jets gibt. Nachdem wir die Länge der Landebahn bei Tag gesehen haben, einige Starts und Landungen gesehen haben und die Berichte unserer Mittouristen über die Gefühle bei der Landung gehört haben, waren wir ganz froh über die kleine Propeller-Maschine von Olympic.
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Chios, ältere Geschichte

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 21. Februar 2008, 05:34

Chios zeigt wie fast jede Insel in der Ägäis schon sehr alte Besiedlungsspuren. Unter anderem rühmt sich der Ort Vrondatos nördlich von Chios Chora die Heimat des sagenumwobenen Schriftstellers Homer zu sein und nennt sich entsprechend auch Ομεροπουλης. Am nördlichen Ortsrand steht der Daskalopetra, der Lehrerstein, auf dem Homer gesessen sein soll und seine Schüler unterrichtet haben soll. Archäologen sagen allerdings, der Daskalopetra sei ein Heiligtum der Göttin Cybele. Hier ein Eindruck von der Küste bei Vrondatos.

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Ganz im Süden der Insel bei Emporio wird auf dem Profitis Ilias (einen Berg diesen Namens hat fast jede Insel) eine Akropolis mit einem Athene – Heiligtum ausgegraben. Die Ausgrabungsstätte ist sehr schön hergerichtet mit guten Wegen und schöner Bepflanzung. Die Lage ist atemberaubend, bei schönem klaren Wetter kann man im Süden Samos und Ikaria erkennen.

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Chios im Mittelalter und jüngere Geschichte

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 21. Februar 2008, 05:36

Chios war durch eine Besonderheit der Insel, die Gewinnung von Mastix, seit der Antike begehrtes Ziel für Eroberer. So wurde Chios im Mittelalter von der genuesischen Familie der Giustitiani beherrscht. Der Einfluss der Genueser auf die Architektur ist auch heute noch festzustellen. Wehr- und Fluchttürme bzw. deren Reste findet man noch überall auf der Insel. Die Paläste der reichen genuesischen Familien entstanden im Kampos, der fruchtbaren Ebene südlich von Chios Chora
Das Mauerwerk der Tore und Häuser erinnert an Norditalien, nur dass hier statt schwarzen und weißen Steinen die örtlich vorhandenen roten und gelben Tuffsteine verwendet wurden.
Als die genuesische Herrschaft durch die Osmanen abgelöst wurde, bezog die reiche griechische Oberschicht die Herrenhäuser des Kampos. Erst im 19. Jahrhundert mit den furchtbaren Massakern während des Befreiungskrieges 1822 und dem verheerenden Erdbeben von 1881, Ereignissen, bei denen Chios fast entvölkert wurde, wurden viele Häuser auch im Kampos zerstört.
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Chios, der Kampos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Donnerstag 21. Februar 2008, 05:38

Um in den Kampos zu gelangen, mussten wir von unserem direkt am Meer in dem einzigen richtig touristischen Ort Karfas gelegenen Hotel nur über den Bergrücken des Küstenvorgebirges ca. 4 km weit laufen. Vom Bergrücken aus bieten sich wunderschöne Blicke über die fruchtbare Ebene mit den vielen, verstreut liegenden Herrenhäusern.
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So viel für heute

LG

P~K
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Chios Der Kampos Fortsetzung

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 25. Februar 2008, 05:35

Der Kampos wird auch heute noch sehr intensiv genutzt, man findet Obstgärten und Feldfruchtkulturen. Viele Häuser im Kampos sind seit damals Ruinen, die langsam von der Natur zurückerobert werden, andere wurden restauriert und dienen heute wieder als Privatresidenzen oder Hotels und Pensionen.
Wir haben den Kampos ausgiebig durchstreift und an den von Mauern gesäumten Wegen so manchen schönen Fleck entdeckt.
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Charakteristisch für den Kampos mit seinem seichten Grundwasserspiegel sind die Schachtbrunnen mit den Schöpfrädern wie hier in dem Park eines liebevoll restaurierten Herrenhauses mit der Taverne Perivoli.
Weitere Impressionen aus dem Kampos:

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Chios Der Kampos Fortsetzung

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 25. Februar 2008, 05:38

Außer Zitrusbäumen, Herrensitzen und ummauerten Wegen gibt es im Kampos auch sehr viele Kapellen, die unterschiedlichen Heiligen geweiht sind.

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Thymiana, der Hauptort des Kampos

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 25. Februar 2008, 05:41

Und nicht vergessen, Thymiana (Θυμιανά) den großen Hauptort am Südrand des Kampos

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mit seinen schönen alten Häusern aus den gelben, roten und braunen Tuffsteinen aus den Steinbrüchen der direkten Umgebung und seiner schönen Kirche Aghios Eustratos.

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Besonders haben uns hier die Bögen im Eingangsbereichund das Pflaster aus weißen und schwarzen Kieseln im Kirchhof gefallen.



Eine besonders schöne Erinnerung ist für uns die Taverne Talimi (Ταλήμι), unsere Oase, tagsüber für einen Kaffee oder Frappé, abends für richtig gutes griechisches Essen abseits der Touristeneinheitsküche. Es war schön, hier zu sitzen und dem regen dörflichen Leben zuzusehen. Maria, Joannis und ihre beiden Töchter waren so nett, dass wir uns fast in die Familie aufgenommen fühlten.
Ταλήμι erzählte man uns, ist auch der Name eines hier in Thymiana bekannten und bei einem Fest jährlich getanzten Schwerttanzes, der auf die Freude über einen wichtigen Sieg über Piraten zurückzuführen ist.


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LG

P~K
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Chios Chora, die Hauptstadt der Insel

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 25. Februar 2008, 05:44

Am Nordrand des Kampos liegt der Flughafen der Insel und direkt anschließend Chora, der Hauptort der Insel, in dem knapp die Hälfte der 50000 Inselbewohner lebt. Chios Chora soll vor dem Befreiungskrieg von 1822 und dem Erdbeben von 1881 eine der schönsten Städte der Ägäis gewesen sein. Ende des 19.Jahrhunderts lebte fast niemand mehr in der Stadt und zu Beginn des 20.Jahrhunderts begann die zaghafte Wiederbesiedlung. Chora ist heute keine schöne Stadt, Zweckbauten bestimmen das Stadtbild und der hektische laute Verkehr zwängt sich durch die Innenstadt. Eine Oase bildet die Altstadt, das Kastro am Nordrand des Hafens. Hier findet man neben einer Moschee und einem osmanischen Friedhof auch noch die typischen türkischen Häuser mit den Holzvorbauten

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und einen Hamam, der in den vergangenen Jahrzehnten als Ziegenstall gedient hat und aktuell aufwändig restauriert wird.

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LG

P~K
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Chios Mastix

Neuer Beitragvon Panagiotis » Montag 25. Februar 2008, 11:57

Südlich von Thymiana beginnt in der dortigen Hügellandschaft das Gebiet mit dem Mastixanbau. Der Mastixbaum, der im Mittelmeerraum verbreitet ist, ist ein naher Verwandter der Pistazie und der Terpentinpistazie.
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Verletzt man die Rinde dieser Sträucher, sondern sie ein aromatisches Harz ab. Die tropfenförmigen klaren Absonderungen werden auch Τα δακρυα του Χιου , die Tränen von Chios genannt.

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Niemand weiß genau warum, aber nur hier im Süden von Chios härtet diese Harz aus zu harten tropfenförmigen Gebilden. Mastix ist ein begehrter Rohstoff, der in Nahrungs- und Genussmitteln landet, es gibt unter anderem Mastixschnaps (schmeckt gut), Mastix-Likör (schmeckt gut), Mastixouzo (schmeckt interessant, normaler Ouzo schmeckt uns aber besser), Mastix-Kaugummi, in den Loukoumia soll Mastix eine Grundsubstanz sein, es gibt Zahncreme und Kosmetika mit Mastix, das Kollophonium enthält ebenso Mastix und die falschen Bärte der Schauspieler wurden früher mit Mastix geklebt, ja sogar in Flugzeugreifen soll Mastix enthalten sein. Bei den Haremsdamen des osmanischen Reichs war Mastix sehr beliebt, weil ihm eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben wurde. Heute gehen beträchtliche Anteile der Jahresproduktion nach Asien.
Man kann die Harztropfen auch einfach kauen, das schmeckt aromatisch, weitere Wirkungen habe ich nicht festgestellt.
Jeweils im Juni werden die Bäume angeritzt und der Boden unter den Bäumen gefegt und mit sauberem Sand bestreut. Im Juli-August wird das Mastix eingesammelt. Für ein Kilogramm Mastix muss man 10 Bäume ritzen und ein Kilogramm guter Qualität erzielt einen Marktpreis von 80-85 Euro. Der Name Mastix soll angeblich von μας τυχι, „unser Glück“ kommen. Es heißt, wer Mastixbäume besitzt, sei reich, klar ist aber auch, dass da viel anstrengende Handarbeit dahinter steckt.


LG

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Die Mastichoria in Chios’ Süden

Neuer Beitragvon Panagiotis » Mittwoch 27. Februar 2008, 05:35

Da der Mastix-Anbau schon seit der Antike Wohlstand bedeutet, waren die Mastichoria immer schon begehrtes Ziel von Eroberern und Piraten, daher sind die Dörfer im Mittelalter als Wehrdörfer gebaut worden. Die bekanntesten Dörfer der Mastichoria sind Μεστά, Πύργι, Ολύμπι und Καλαμότι.



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Die Platia von Olympi
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Die Mastichoria in Chios’ Süden - Mesta

Neuer Beitragvon Panagiotis » Mittwoch 27. Februar 2008, 05:39

Besonders schön sieht man das Prinzip der Wehrdörfer noch heute in Mesta. Die Häuser am Rand der Dörfer hatten keine Fenster nach außen sondern bildeten eine abweisende Festungsmauer. Das hat sich heute natürlich gewandelt:


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Es gab nur wenige enge, verwinkelte und bewachte Zugänge, die meisten Gassen sind gerade breit genug damit ein beladener Esel durchpasst.

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Im Dorf gibt es ein verwirrendes System von Sackgassen, die Eindringlinge in die Irre führen sollten.

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Die Flachdächer der Dörfer sind durch Arkaden verbunden, so dass die Einwohner sich über die Dächer fortbewegen und Eindringlinge bekämpfen konnten.

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Die Platia und die Kirche liegen geschützt in dem Gassengewirr im Zentrum der Dörfer
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LG P~K :smilieflagge:
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Die Mastichoria in Chios’ Süden - Pyrgi

Neuer Beitragvon Panagiotis » Mittwoch 27. Februar 2008, 11:16

Das Dorf Pyrgi hat eine weitere Besonderheit. Nach außen eher abweisend und karg wie die anderen Wehrdörfer auch zeigen sich in den Gassen üppig geschmückte Fassaden

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Die Fassaden der Häuser sind über und über mit geometrischen Mustern bedeckt, die in einer speziellen Kratzputztechnik der Χυστά aufgetragen werden. Die Häuser werden dabei zunächst mit einem dunklen Verputz versehen. Darüber wird ein weißer Verputz hergestellt. Bevor dieser trocknet, werden die Ornamente gekratzt.
Hier einige eindrucksvolle Beispiele:
Eine Kirche:
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Die Platia
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Ein Durchgang
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Als weiteres dekoratives Element gibt es in Pyrgi an den Fenstern und Balkonen Schnüre mit aneinander gefädelten kleinen Tomaten, die euch sehr lecker schmecken sollen. Leider war der Mai hierfür nicht die richtige Jahreszeit.

LG

P~K
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Die Mastichoria in Chios’ Süden - Kalamoti

Neuer Beitragvon Panagiotis » Mittwoch 27. Februar 2008, 11:19

Zu erwähnen ist auch noch das große Wehrdorf Kalamoti. Dieses recht große Dorf war von dem Erdbeben von 1881 besonders stark betroffen. Der Ortskern wurde von den Einwohnern fast vollständig aufgegeben, das neue Dorf entstand außerhalb der Wehrmauern.

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So läuft man heute durch Straßen in denen das Ausmaß der Zerstörung nur leicht durch die üppige Vegetation verdeckt ist und ist dann beim Blick um die nächste Ecke erstaunt, mitten zwischen den Ruinen ein aufwändig restauriertes schönes Gebäude zu sehen.

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Langsam kehrt das Leben in die Ruinen zurück, auch wenn das nicht die ständigen Einwohner sind, die hier wiederaufgebaut haben, sondern Leute aus ganz Europa, die sich hier den Traum vom Ferienhaus erfüllen

LG
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